RSS Newshttp://de_DEMon, 28 Nov 2022 17:06:18 +0100Mon, 28 Nov 2022 17:06:18 +0100typo3news-2708Fri, 25 Nov 2022 09:29:04 +0100Quantum Effects geht 2023 an den Starthttps://www.optechnet.de/Fachmesse und Konferenz für Quantentechnologien am 10. und 11. Oktober 2023 / Bosch Quantum Sensing ist Hostingpartner der Quantum EffectsSie werden als „the next big thing” gehandelt: Quantentechnologien der neuen Generation haben einen großen Einfluss auf die Wirtschaft und versprechen disruptive Innovationen. Quanteneffekte, die heute schon im Rahmen von Prototypen genutzt werden, versetzen die betroffenen Branchen in Aufbruchstimmung und halten enorme Potenziale bereit.

Um den Aufbau eines europäischen Ökosystems zu unterstützen sowie eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen, hat die Messe Stuttgart die Quantum Effects ins Leben gerufen. Die Fachmesse und Konferenz für Quantentechnologien fokussiert sich auf vier Säulen in diesem Bereich: Computing & Enabling Technologies, Software, Sensorik und Kommunikation. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg hat die Schirmherrschaft der Messe inne. Zudem wird Bosch Quantum Sensing als Hostingpartner die Veranstaltung mitgestalten.

Konferenz ist Herzstück des Rahmenprogramms

Mit der Kombination aus Ausstellung und Konferenz für Wissenschaft und Industrieanwender, bietet die Quantum Effects ein attraktives Programm für das Fachpublikum.

Das Herzstück der Quantum Effects ist das hochwertige Konferenzprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen für ExpertInnen sowie Anwendervorträgen für Industrie, Management und Politik. Das weitere Rahmenprogramm mit Foren zur Präsentation von Showcases, Workshop-, Networking- und Career-Area sowie Start-up Pitches rundet die Erstausgabe der Quantum Effects ab.

Quantum Effects bringt alle relevanten Marktteilnehmer zusammen

Die Fachmesse mit Konferenz adressiert sowohl Unternehmen, die bereits im Umfeld der Quantentechnologien tätig sind als auch Firmen, die im Markt noch nicht aktiv sind, aber Interesse haben eine Expertise in diesem Bereich aufzubauen. Studierende und WissenschaftlerInnen von Universitäten und Instituten zählen ebenso zur Zielgruppe wie politisch Verantwortliche.

Die PartnerInnen der Quantum Effects

Neben Bosch Quantum Sensing stehen weitere PartnerInnen an der Seite der Quantum Effects. OptecNet Deutschland ist beim Aufbau der Fachmesse stark eingebunden und das Quantum Business Network organisiert die Konferenz. Mit über 10 weiteren Launch Partnern aus allen Schwerpunktbereichen der Quantentechnologien, hat die Quantum Effects bereits jetzt ein starkes Partnernetzwerk geschaffen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter https://www.messe-stuttgart.de/quantum-effects

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetProduktneuheitenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2707Wed, 23 Nov 2022 15:25:58 +0100Laser 2000 geht Kooperation mit innovativem Hersteller für Multibeam-Markierungslösungen QiOVA einhttps://www.optechnet.de/Laser 2000 holt mit QiOVA einen neuen Partner im Bereich der Lasermarkierung an Bord. Das französische Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Anwendungen zur sehr schnellen Markierung von variablen Identifikationscodes auf Bauteilen oder Waren und wurde dafür in diesem Jahr mit dem Laser World of Photonics Innovation Award ausgezeichnet. Die neue Technologie ermöglicht die individuelle Markierung und damit Rückverfolgung von Produkten sowie Bauteilen aus Glas, Kunststoff oder Metall. Das patentierte Multibeam-Verfahren erlaubt komplexe Markierungen (z.B. einen QR-Code) mit nur einem einzigen Laserpuls. Dies beschleunigt den Markierdurchsatz je nach Anwendung um den Faktor 5 bis 10.QiOVA SAS hat sich auf die Herstellung und Entwicklung von Strahlformungstechnologien spezialisiert, um die Geschwindigkeit und Genauigkeit des Markierungsprozesses zu optimieren. Das innovative Verfahren teilt einen Laserstrahl in mehr als 100 steuerbare Einzelstrahlen auf und ermöglicht so die anspruchsvolle Kennzeichnung mit zweidimensionalen Formen einer Vielzahl von Produkten und Oberflächen mit einem einzigen Puls. Die Hauptanwendung ist die Stempelmarkierung, die die Möglichkeit bietet, 2D-Muster (typischerweise 2D-Barcodes), Bilder oder Zeichen mit nur einem Laserpuls zu markieren. Dies bietet ein großes Produktivitätspotenzial für die zweidimensionale Kennzeichnung, verbunden mit einer einfachen Implementierung.

Die Anwendungen sind vielfältig und reichen von der Chargenkennzeichnung über die vollständige Rückverfolgbarkeit in Produktionen bis hin zu diskreten Authentifizierungslösungen. So können beispielsweise kleine medizinische Produkte und Verpackungen, Mikro-Li-Ionen-Batterien oder Luxusprodukte individuell gekennzeichnet und eindeutig zugeordnet werden.

Der große Vorteil dieser neuen Technologie liegt zum einen in der Möglichkeit, sehr kleine Markierungen in hoher Qualität zu lasern. Selbst bei einem Motiv von unter 100 Mikrometern bleibt eine perfekte Lesbarkeit erhalten. Zum anderen kann die Markierung mit hoher Geschwindigkeit erfolgen, denn die 2D-Barcode-Markierungsrate entspricht der Laserwiederholrate und erreicht so typischerweise mehrere 10 oder sogar 100 Markierungen pro Sekunde. Dadurch kann auch ein sehr geringer Preis pro Markierung erzielt werden: Ein Mikrocode von 570 µm beginnt bei 0,0001 € pro Markierung, ein 12 mm großer QR-Code bei 0,04 €.

Laser 2000 vertritt die QiOVA-Entwicklung im gesamten D-A-CH-Raum und integriert sie bei Bedarf in eine industrietaugliche Lösung, bestehend aus dem QiOVA-Laserkopf, einem hochwertigen Nanosekundenlaser und einer optischen Strahlführung, die von Laser 2000 bereitgestellt wird.

"Mit Laser 2000 haben wir einen idealen strategischen Partner gefunden, um den Einsatz unserer Multibeam-Lasermarkierungslösungen mit hohem Materialdurchsatz zu fördern. Dank des etablierten Netzwerks, des kompetenten Teams und des komplementären Produktportfolios werden wir in der Lage sein, die wachsende Zahl von Industrieunternehmen, die eine individuelle Produktrückverfolgbarkeit in ihrer Produktion umsetzen wollen, effizient zu bedienen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Laser 2000 und den weiteren Ausbau unseres Kundenstamms in der D-A-CH-Region", so Dr. Florent Thibault, CEO von QiOVA.

"Die von QiOVA entwickelte Technologie bietet einen innovativen Ansatz für die Lasermarkierung und ermöglicht vielfältige Anwendungen im Bereich Industrie 4.0, Rückverfolgbarkeit oder Fälschungssicherheit. Sie harmoniert perfekt mit dem von uns angebotenen Laserportfolio und eröffnet viele interessante Möglichkeiten in relevanten Branchen, die wir bereits heute bedienen", erklärt Andreas Börner, CEO von Laser 2000. "QiOVA verfügt über eine große Expertise und diese Partnerschaft unterstützt unser strategisches Ziel, uns als Lösungsanbieter für die photonische Industrie zu positionieren, insbesondere in hochinnovativen Anwendungsbereichen", so Börner weiter. "Wir werden eine modulare, schlüsselfertige Lösung mit der Integration des QiOVA-Laserkopfes, eines hochwertigen Lasers und eines optischen Strahlführungssystems anbieten, wobei wir die Prozessentwicklung und Integrationsunterstützung in-house zur Verfügung stellen."

>> mehr Informationen

Kontakt:
Marco Golla
Laser2000 GmbH
Tel.: +49 (0) 8153 405-39
E-Mail: m.golla(at)laser2000.de
Internet: www.laser2000.de

 

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news-2700Wed, 02 Nov 2022 12:00:44 +0100Mikroskopentwickler von ZEISS gewinnen den Deutschen Zukunftspreis 2022https://www.optechnet.de/Die Entwicklung des ZEISS Lattice Lightsheet 7 zur schonenden 3D-Abbildung lebender Zellen mit dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation gewürdigtJena/Berlin | 26. Oktober 2022 | ZEISS Gruppe

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete heute in einer feierlichen Zeremonie das Team von ZEISS mit dem Deutschen Zukunftspreis 2022 aus. Die Jury würdigte damit die ZEISS Experten Dr. Thomas Kalkbrenner, Dr. Jörg Siebenmorgen und Ralf Wolleschensky für ihren wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Mikroskopsystems ZEISS Lattice Lightsheet 7.

„Wir freuen uns über den Deutschen Zukunftspreis und sind sehr stolz auf das Team, das hinter der außerordentlichen Entwicklungsleistung des ZEISS Lattice Lightsheet 7 steht“, so Dr. Jochen Peter, Mitglied des Vorstands der ZEISS Gruppe. „Gleichzeitig ist der Preis eine schöne Bestätigung der Innovationskraft unseres Unternehmens, die den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt gleichermaßen fördert.“

Der Bundespräsident ehrt mit dem Preis Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen sowie Software- und Algorithmen-basierte Leistungen, die zu anwendungsreifen Produkten führen. Er ist mit 250.000 Euro dotiert. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz ist auch ein klar erkennbarer Nutzen für die Gesellschaft, die Umwelt und für die Wirtschaft kennzeichnend für die Preisträger-Projekte.

Der lebenden Zelle auf der Spur

ZEISS Lattice Lightsheet 7 ermöglicht biomedizinischen Forscher*innen erstmals, lebende Zellen über Stunden oder Tage hinweg in live und 3D zu beobachten. Sie untersuchen damit beispielsweise, wie die Zellen auf bestimmte Wirkstoffe reagieren oder was geschieht, wenn Viren oder Bakterien in Zellen eindringen. Das Problem, mit dem Wissenschaftler*innen bei der Untersuchung lebender Zellen mit Fluoreszenzmikroskopen bisher konfrontiert waren, liegt in der Beleuchtung: die Intensitäten der verwendeten Laserstrahlung sind um den Faktor 1000 höher als die der Sonne. Diese intensive Beleuchtung kann lebende Zellen nachhaltig schädigen. Eine entscheidende Verringerung dieser Photoschädigung wird durch die sogenannte Lichtblattmikroskopie erreicht: Anders als bei allen anderen Mikroskopen wird dabei die Laserstrahlung – in Form eines Lichtblattes – nur in den Bereich der Probe eingebracht, der sich im Fokus des Objektivs befindet. Hierfür musste das Team den Laser auf besondere Art und Weise bändigen und die Objektive völlig neu anordnen, da Zellen auf Deckgläsern in Kulturgefäßen wie Petrischalen und Multiwellplatten wachsen. Sie entwickelten eine völlig neuartige Mikroskop-Optik, mit der man schräg von unten durch die Probengefäße auf die darin befindliche Zelle schauen kann, ohne dass es zu Bildfehlern kommt. All das wurde zu einem einfach zu bedienenden, kompakten System mit hohem Automatisierungspotential entwickelt.

Innovation als Teil der Unternehmensidentität

ZEISS war schon mehrfach für den Deutschen Zukunftspreis nominiert, 2020 sogar mit zwei Teams. Für die Entwicklung der EUV-Lithographie wurde das Forscher-Team von ZEISS, TRUMPF und Fraunhofer mit dem Deutschen Zukunftspreis 2020 ausgezeichnet.
Innovation hat Tradition bei ZEISS. Sie ist sozusagen in der DNA des Unternehmens verankert. Als Teil der Unternehmens-Strategie steht sie immer in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext und ist gleichzeitig die Grundlage für weiteres Wachstum der ZEISS Gruppe. Daher investiert ZEISS dreizehn Prozent seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit.
Optische Technologien sind essenziell für den Fortschritt in Lebenswissenschaften, Medizin, Informationstechnologie und Telekommunikation, Automotive, Consumer und vielen anderen Bereichen. Künftige Kundenbedürfnisse mit Produkten, Dienstleistungen, Lösungen und Geschäftsmodellen zu erfüllen, Mehrwert zu bieten und Nutzen zu bringen, sind die Anliegen aller ZEISS Innovationen

Die vollständige Pressemeldung erhalten Sie über diesen Link.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2698Wed, 02 Nov 2022 10:14:52 +0100VCSEL-Analysekamera von Instrument Systems gewinnt Photonik-Awardhttps://www.optechnet.de/Photonik-Industrie zeichnet Instrument Systems für seine Infrarotkamera VTC 4000 zur 2D-Nahfeldanalyse von VCSEL-Arrays mit einem Award aus. Instrument Systems präsentierte seine neue Infrarotkamera VTC 4000 Anfang 2022 auf der Photonics West. Eine Jury aus Experten der Photonik-Industrie zeichnete diese Kamera nun mit dem „Laser Focus World Innovators Award 2022“ in Silber aus. Die VCSEL-Analysekamera VTC 4000 ist speziell für die ultraschnelle und präzise 2D-Nahfeldanalyse von schmalbandigen Emittern, wie z.B. VCSEL oder Lasern, entwickelt worden. Live zu sehen ist sie im November auf der electronica 2022 in München am Stand von Instrument Systems B5.418. „VCSEL sind Komponenten mit einem intrinsischen Single-Longitudinal-Mode und weisen normalerweise komplexe Polarisationseigenschaften auf“, sagt Stephanie Grabher, Head of Key Account bei Instrument Systems. „Das von ihnen emittierte Licht ist typischerweise entlang einer von zwei orthogonalen Richtungen linear polarisiert. Wenn sich Temperatur oder Vorspannungsstrom ändern, kann ein abruptes Polarisationsumschalten beobachtet werden. VCSEL emittieren also in mehr als einem Polarisationszustand, so dass ihr Polarisationswinkel nicht kontrolliert werden kann. Diese Polarisationsabhängigkeit sollte bei der Messung von Größen wie der absoluten Leistung berücksichtigt werden, um die volle Leistungseffizienz von VCSEL auszuschöpfen und gleichzeitig ihren sicheren Betrieb zu gewährleisten.“
Dank neuartigem One-Shot-Verfahren misst die VTC 4000 simultan die räumliche Polarisation einzelner Emitter eines VCSEL-Arrays im Nahfeld und liefert notwendige Informationen, um die Polarisationsabhängigkeit des Messaufbaus zu reduzieren. Dieses Vorgehen minimiert das Fehlerbudget des VCSEL-Testsystems und liefert hochgenaue Messwerte für zum Beispiel die Augensicherheit der Laserquelle. Die Infrarotkamera charakterisiert Defekte, Position, Leistung und Abstrahlinformation einzelnen Emitter. In Kombination mit einem CAS-Spektralradiometer können auch die Einzelemitter-Wellenlänge bestimmt werden. Ein erweitertes System mit Transmissionsschirm misst das Abstrahlverhalten von Emittern im Fernfeld.
Instrument Systems hat für die Charakterisierung und Qualitätskontrolle der elektrooptischen Eigenschaften von VCSEL im Labor sowie in Produktionsumgebungen passend zugeschnittene Lösungen im Portfolio. Die hochauflösenden Array-Spektralradiometer der CAS-Serie sind die zentralen Komponenten der VCSEL-Messsysteme. Sie bieten eine spektrale Auflösung bis zu 0,12 nm und sind durch kurze Integrationszeiten auch für hohe Durchsätze in der Produktion geeignet. Speziell auf die zeitaufgelöste Messung von Nanosekundenpulsen im Labor ist der Pulsed VCSEL Tester PVT zugeschnitten.

Kontakt:
Instrument Systems GmbH
Kastenbauerstr. 2
81677 München
E-Mail: info(at)instrumensystems.com
Internet: www.instrument-systems.com

 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2695Wed, 26 Oct 2022 16:46:45 +0200Streulichtmessung für Roboter-Goniophotometer von opsirahttps://www.optechnet.de/Aktuelle Entwicklungen der Photonik nutzen neue Materialien um Lichtkonversion und Lichtstreuung zu kombinieren. Hohe Leistungsdichte, kleine Abmessungen und die gegenseitige Beeinflussung von Konversion und Streuung machen eine Simulation der Lichtkonversion und Lichtstreuung unmöglich. Spektralaufgelöste Streulichtmessungen sind eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung noch effizienterer Lichtquellen. Das Standardmessverfahren zur Ermittlung der BSDF (bidirectional scattering distribution function) / BRDF (bidirectional reflectance distribution function) ist die Goniophotometrie. Die Probe wird auf einem Probenhalter befestigt. Relativ um die Messprobe werden eine Beleuchtung und ein Detektor positioniert. Streulicht-Goniophotometer besitzen einen komplexen und teuren Aufbau und sind langsam.

Eine neue, schnelle und kostengünstige Lösung zur Streulichtmessung wurde von opsira entwickelt.
Das neue Modul, das das bewährte Roboter-Goniophotometer von opsira (robogonio) ergänzt, ermöglicht schnelle, kostengünstige und spektralaufgelöste Streulichtmessungen. Das robogonio ist ein sehr vielseitiges Gerät um die für lichttechnische Messungen erforderlichen relativen Raumwinkel und Abstände zwischen dem Prüfling (Leuchte, Lampe) und dem Detektorsystem in einem sehr weiten Bereich zu realisieren.

Ziel des Projektes war, ein Zusatzmodul für das robogonio zu entwickeln, welches die minimal erforderliche zusätzliche Anzahl von 2 Achsen nicht als zusätzliches Gerät, sondern als zusätzlichen „Greifer“ am robogonio realisiert.

Das Projekt wird gefördert durch:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Pressekontakt
Uta Vocke
opsira GmbH
Leibnizstrafle 20
88250 Weingarten
Telefon: 0049 751 561 890
Email: vocke(at)opsira.de
www.opsira.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2693Mon, 24 Oct 2022 16:29:44 +0200Quantum Future Academy 2023https://www.optechnet.de/This year, the Quantum Future Academy will be held as a bi-national event! For the first time, students from Israel and Germany will be attending two one-week academies about quantum technologies. The first week will take place from 19th – 26th February 2023 in Israel, and the second meeting will be from 3rd – 10th September in Germany.Throughout the academy, you will obtain an exclusive overview on state-of-the-art research and development in quantum technologies. Challenges here are not limited to the field of physics: transferring basic principles of quantum physics into actual technical applications still requires enormous effort in development, e. g. in the fields of engineering sciences or information technologies. Those who want to make these new technologies successful must create business models and find markets as well. Young start-ups as well as established companies are massively investing in quantum technologies already today. During the academy, you will receive an exclusive insight into this cutting-edge field of technology, and the opportunity to thereby expand your horizon towards both the academic and the entrepreneurial world. The Quantum Future Academy 2023 will be a separated two-week program containing:

  • Excursions to leading companies and institutes
  • Lectures by experts in the field of quantum technologies
  • An exclusive insight into the current state of research and development
  • Talks and networking with entrepreneurs, start-ups and founders
  • Interactive workshops
  • Social program with evening events

Who is hosting?

The Academy is hosted by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF), the Israeli Ministry of Innovation, Science and Technology (MOST), and the German Embassy in Tel Aviv in cooperation with the Weizmann Institute of Science, the Munich Quantum Valley (MQV), and the Munich Center for Quantum Science and Technology (MCQST), the German Israeli Foundation for Scientific Research and Development (GIF), and the VDI Technologiezentrum.

Who can participate?

Students of engineering or natural sciences from universities in Israel and Germany in bachelor and master programs with basic knowledge in quantum physics (typically third year onwards).

Given the ongoing COVID-19 situation, a willingness to comply with pandemic regulations is assumed.

Participation in the academy is free of charge. Meals and housing will be provided. Travel expenses will be reimbursed in coordination with the organizers. The event language is English.

How to apply?

The academy will be held in two parts. With your application you confirm that you are willing and able to attend both parts:

  • Part 1 in Israel from 19th - 26th February 2023
  • Part 2 in Germany from 3rd - 10th September 2023

Interested students apply with a short letter of motivation (approx. one page DIN A4), a recent CV, and a recent transcript of records, to be uploaded by 13th November 2022 through

https://www.quantentechnologien.de/event/quantum-future-academy-2023.html

The best applicants will receive a ticket to attend the academy in Israel and Germany!

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenPreise und Auszeichungen
news-2689Wed, 19 Oct 2022 09:20:58 +0200Wachstum und Nachhaltigkeit bei SCANLAB - Erweiterung des Firmengebäudeshttps://www.optechnet.de/Der Marktführer für Laser-Scan-Systeme, SCANLAB GmbH, erweitert sein Firmengebäude in Puchheim. Damit trägt das Unternehmen dem kontinuierlichen Firmenwachstum Rechnung und erhöht auch seine Fertigungskapazitäten. Der geplante Anbau, inzwischen der vierte Bauabschnitt auf dem eigenen Gelände, beinhaltet erneut zahlreiche Elemente, die aktiv zur Ressourcenschonung beitragen. Von der Stromerzeugung aus Photovoltaik über die Kühlung des Gebäudes durch einen Grundwasserwärmetauscher und die Heizung über ein Wärmepumpensystem bis hin zur Einrichtung von Ladestationen für die Elektro-Mobilität bleiben keine Wünsche offen. Der Spatenstich ist in der letzten Septemberwoche erfolgt.Die angespannte Wirtschaftslage und die fortbestehenden Restriktionen durch Lieferengpässe von zahlreichen Bauteilen erschweren derzeit den Arbeitsalltag der meisten High-Tech-Unternehmen erheblich. Auch SCANLAB, Hersteller von Laser-Scan-Lösungen im Premiumsegment, ist davon in vielen Teilen seiner Fertigung betroffen. Trotzdem zeigt die Firma weiterhin ein kontinuierliches Umsatz- und Mitarbeiterwachstum. Damit nach der erhofften Entspannung auf den Weltmärkten in den nächsten Jahren nicht eigene Begrenzungen zum nächsten Nadelöhr werden, erweitert das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten und Büroflächen. Klimafreundliches Bauen im IndustrieumfeldDas bestehende Firmengebäude im Westen von München wird in einem vierten Bauabschnitt erweitert. Neben der bewährten Gebäudekühlung über Grundwasserwärmetauscher wird ein Wärmepumpensystem für die Heizung zum Einsatz kommen. Die neue Anlage wird so leistungsstark ausgelegt, dass Gaskessel, die bisher bei Bedarfsspitzen noch nötig waren, ausgemustert werden können. Der neue Gebäudetrakt wird zudem mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die einen Großteil des zukünftigen Strombedarfs abdecken wird. Die integrierte Dachbegrünung sorgt dafür, dass sich der Anbau optisch nahtlos in den terrassierten Gebäudekomplex einfügt.„Wir möchten unserer Verantwortung als Arbeitgeber und als produzierendes Unternehmen nachkommen und investieren daher weiterhin in eine ökologische Bauweise und in eine nachhaltige Energieversorgung.“ fasst Georg Hofner, Sprecher der Geschäftsführung von SCANLAB, die Ausbaupläne zusammen.Die Solarstromanlage liefert zudem auch grünen Strom für mehrere Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge von Mitarbeitern und für eine ganze Reihe von E-Bikes auf den reichlich vorhandenen Fahrradstellplätzen. Die Firma fördert die sportliche Aktivität ihrer Mitarbeiter seit vielen Jahren mit einem Multifunktionssportplatz, Indoor-Sportangeboten und mehreren Einzelduschen. Bis März 2024 entstehen rund 6.500 qm neue Flächen, die gesamte Geschossfläche erhöht sich dann auf etwa 18.700 qm. Viel Tageslicht, ein kommunikationsfreundliches Layout und die ergonomische Ausstattung der Arbeitsplätze sind dabei das Grundkonzept. Genug Platz für weitere Laserlabore und die Erweiterung der Reinraumfertigung ist auch vorhanden.

>> mehr Informationen

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. 089 800 746-0
E-Mail: presse@scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

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news-2685Mon, 17 Oct 2022 11:34:15 +0200PHOTONICS GERMANY- Zukunftsgipfel 2022: Unerschlossene Innovationspotenziale in der Photonik durch technologische Förderung ausschöpfenhttps://www.optechnet.de/Branchentreffen verdeutlichte die Vielfalt der Anwendungsfelder für die Photonik mit Praxisbeispielen aus Gesundheitswesen, Smart Production. Mobilität, Klimaschutz, Sicherheit und Kommunikation / Neue Absichtserklärung setzt sich für stärkere Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photonik-Branche einEin Branchentreffen mit Blick auf die Zukunftsperspektiven der deutschen Photonik-Branche. Das lieferte der PHOTONICS GERMANY Zukunftsgipfel am 12. Oktober im KARL-STORZ-Besucherzentrum in Berlin. Den 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bot sich ein abwechslungsreiches Programm mit Zukunftsthemen aus den unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Photonik und den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen der Hightech-Branche. Mit ihrer gemeinsamen Allianz PHOTONICS GERMANY setzen sich der deutsche Industrieverband SPECTARIS und OptecNet Deutschland – Innovationsnetze Optische Technologien und Quantentechnologien, das Ziel, die Position der Photonik als deutsche Hightech-Branche auf nationaler und europäischer Ebene zu stärken. Und der Dialog mit der Politik ist bereits angestoßen: „Mit PHOTONICS GERMANY haben wir einen starken neuen Kommunikationspartner gewonnen“ betonte Mario Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, in seinem einleitenden Video-Grußwort.

„Als Querschnittstechnologie mit einer enormen Hebelwirkung wird die Photonik zur Enabling Technology für eine Vielzahl weite-rer Schlüsselbranchen“, betonte OptecNet-Vorstand Dr. Andreas Ehrhardt. Wie wichtig die Photonik in essentiellen Hightech-Branchen ist, spiegelte das vielfältige Tagesprogramm des Zukunftsgipfels wider: von der Anwendung optischer Geräte am Bei-spiel der Mini-Endoskopie im Gesundheitswesen, der Lasertechnik in der Smart Production, bis hin zur Sensortechnik in der Mo-bilität von Morgen oder der Sicherheitsbranche. Eine Einschätzung zur aktuellen globalen und deutschen Wirtschaftslage mit den bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie und Tipps zu Finanzierungsmöglichkeiten für Photonik-Startups rundeten das vielfältige Programm ab.

Doch zeichnen sich zugleich drängende globale Herausforderungen auf, die es anzugehen gilt. „Die Ausgaben für die Forschungsförderungen für Photonik in globalen Schlüsselmärkten wie China und den USA steigen rasant. Wenn wir in Deutschland unsere heute starke Position im globalen Photonik-Markt nicht aufs Spiel setzen wollen, brauchen wir auch in Zukunft eine breite technologische Förderung. Die unerschlossenen Innovationspotenziale der Photonik sind immens. Ein sich abzeichnender Fokus auf die Leuchtturmtechnologie der Quantentechnologien wird daher den breit gefächerten Anwendungsmöglichkeiten der Photonik und ihrer herausragenden Rolle als Enabling Technology allein nicht gerecht“, appellierte Dr. Bernhard Ohnesorge, Photonik-Vorsitzender bei SPECTARIS in seiner Keynote.

Ein besonderes Highlight auf dem Tagesprogramm galt der Präsentation einer gemeinsamen Absichtserklärung zwischen der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik und Photonik (WLT) und PHOTONICS GERMANY. Die beiden Partner bekräftigten somit ihr Ziel, durch eine vertiefte Kooperation die Photonik und Lasertechnik in der Wirtschafts- und Forschungspolitik stärker sichtbar zu machen. Dr. Bernhard Ohnesorge zog ein positives Fazit für das Branchentreffen: „Mit diesem Zukunftsgipfel konnten wir die enormen Potenziale und die starke Marktposition der deutschen Photonik verdeutlichen. Um diese Position zu stärken, wird unsere Allianz für die Politik auch weiterhin als repräsentativer Dialog- und Ansprechpartner agieren, denn Innovation lebt vom Austausch.“

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news-2682Wed, 12 Oct 2022 09:16:06 +0200Chips 4 Light – LED Chips und LEDs- Lösungen für kundenspezifische Anwendungenhttps://www.optechnet.de/Die LED hat in den letzten Jahren unterschiedlichste Anwendungsfelder erschlossen. Trotz dieser Entwicklung entsprechen Standardlösungen häufig nicht den kundenspezifischen Anforderungen. Mit individuellen Lösungen schließt Chips 4 Light diese Lücke.LEDs sind als Lichtquellen heute allgegenwärtig und verdrängen konventionelle Leuchtmittel zunehmend. In Anwendungsfeldern wie der Automobilindustrie, Sensorik und Medizin nutzen Hersteller das Potenzial der Technologie in immer neuen innovativen Funktionen. LEDs verbessern hier die Sicherheit, eröffnen neue Designoptionen und begleiten die Transformation im Bereich Smart Technologie. Bezogen auf den Sortimentsanteil in der Warengruppe Licht im Elektrogroßhandel liegt der Anteil der LEDs bereits bei rund 15 Prozent (Stand 2020).

Die LED-Produktion befindet sich nach wie vor in einem Entwicklungsprozess. Infolgedessen finden sich nicht für alle denkbaren Anwendungsfelder auf Anhieb geeignete Standardlösungen. Entwickler sind deshalb oft gezwungen, innovative Produkte an vorhandenen Komponenten auszurichten, was sich als zusätzliche Hürde erweist. Als Distributor und Hersteller optoelektronischer Bauelemente bietet Chips 4 Light eine Alternative: LED Chips sowie Individuelle, kundenspezifische LED bieten Entwicklern und Hersteller die Möglichkeit, die LED ihren Plänen anzupassen, statt wie häufig üblich umgekehrt. Insbesondere kann dem Anspruch an Miniaturisierung durch die Integration von LED Chips bei speziellen Applikationen besser Rechnung getragen werden.

Chips 4 Light vertreibt und verarbeitet LED Chips (bare die), also reine Halbleiter ohne Substrat, Vergussmaterial und Optik. Das Unternehmen bietet ein breites Portfolio an LED Chips von UV bis ins Infrarote und weiß, unterschiedliche Chip Größen von 6 bis 80 mil, Detektoren und auch Laser Dioden. Mit individuellen Lösungen widmet sich Chips 4 Light den speziellen Anforderungen seiner Kunden an optoelektronische Bauelemente und realisiert diese bereits in kleinen und mittleren Stückzahlen.  
Die weitere Kompetenz des bayerischen Unternehmens liegt in der Entwicklung kompletter LED Komponenten, als fertige Bauteile, die direkt auf eine Platine aufgelötet werden können. Damit bietet Chips 4 Light seinen Kunden maximale Flexibilität in der Integration und unterstützt seine Kunden von der Prototypenentwicklung bis zur kompletten Serienfertigung.

„Wir bieten unseren Kunden sowohl ein umfangreiches Portfolio an LED Chips, LEDs, Detektoren und Laserprodukten führender Hersteller als auch das umfassende Know-how, um LEDs auch in kleinen und mittleren Stückzahlen zu generieren“, erklärt Dr. Wolfgang Huber, Geschäftsführer der Chips 4 Light GmbH aus Sinzing. „Neben der fachlichen Kompetenz verfügen wir über das erforderliche Equipment, um im Kundenauftrag LED Chips zu sortieren, zu messen oder auch für die Langzeitlagerung in ein Waffle-Pack umzulagern und einzelne Laserdioden zu messen.“

Im Bereich des Chip Handling arbeitet Chips 4 Light mit Die-Sortern. Das vollautomatische Sortiersystem dient zur Sortierung von Halbleiter-Chips um kleine und Mustermengen vom Wafer ab zu sortieren und kundenspezifische Mengen bereit zu stellen.

In der LED Entwicklung nutzt Chips 4 Light fortschrittliche Softwaresimulationen, um nach Kundenvorgabe Linsen zu berechnen und das thermische Management zu planen.

„Wir haben den Anspruch, für jede kundenspezifische Anforderung, egal wie weit diese vom Marktstandard entfernt ist, die passende Lösung zu finden“, betont Dr. Huber.

Mehr Informationen

Kontakt:
CHIPS 4 Light GmbH
Am Kühlen Kasten 8
93161 Sinzing
E-Mail: beate.jungwirth(at)chips4light.com
Internet: www.chips4light.com

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news-2674Tue, 27 Sep 2022 21:18:23 +0200 LASER COMPONENTS erweitert Maschinenparkhttps://www.optechnet.de/Liefersicherheit und Serienfertigung bei Laseroptiken mit komplexen Spezifikationen. Mit zwei neuen Beschichtungsanlagen baut LASER COMPONENTS seine Optikfertigung weiter aus. Die im vergangenen Jahr gelieferte IBS-Anlage (Ion Beam Sputtering) ist inzwischen voll einsatzfähig und hat die Arbeit aufgenommen.Für Ende 2022 ist bereits eine zusätzliche IAD-Anlage (Ion Assisted Deposition) bestellt. Der auf Sonderanfertigungen nach Kundenspezifikationen spezialisierte Hersteller kann nun auch hochkomplexe dielektrische Schichtdesigns in Stückzahlen von mehreren Tausend fertigen, ohne die Produktion von Kleinserien und Prototypen zu vernachlässigen. Den Kunden bietet das nicht nur mehr Flexibilität durch kürzere Lieferzeiten, sondern auch günstigere Stückpreise. 

Der Hersteller investiert seit Jahrzehnten konsequent in die modernen Verfahren IBS und IAD, mit denen sich kontrolliert kompakte Schichten erzeugen lassen. Das ist eine Grundvoraussetzung für hochreflektive Spiegel, Vakuumoptiken, komplexe dichroitische Spiegel, Strahlteiler mit geringen Toleranzen oder Dünnschichtpolarisatoren mit zusätzlichen optischen Funktionen.

»Laseroptiken sind ein stark wachsendes Marktsegment, in dem Erfahrung und technische Kompetenz eine entscheidende Rolle spielen. Unsere Kunden haben sehr spezifische Problemstellungen, für die wir gemeinsam mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen finden«, sagt Patrick Paul, Inhaber und CEO von LASER COMPONENTS. »Durch die Investition in zusätzliche Produktionskapazitäten sind wir jetzt in der Lage auch bei den komplexesten Optiken große Mengen zu liefern. Gleichzeitig können wir durch die zusätzlichen Anlagen flexibler auf Ausfälle reagieren und kürzere Lieferzeiten garantieren.«

»Mehr Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS Germany GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

 

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news-2673Tue, 27 Sep 2022 09:59:39 +0200PHOTONICS GERMANY Gemeinschaftsstand auf der W3+ Fair Rheintal 2022https://www.optechnet.de/Am 30.11. + 01.12.22 findet die Hightech-Messe „W3+ Fair Rheintal“ im Messequartier Dornbirn A|CH|DE|LI statt. Die Messe verdreifacht sich in 2022 durch den Zusammenschluss mit der Messe TECH.CON – Plattform für Industrie, Gewerbe und Produktionsbetriebe in der Bodenseeregion – und der Photonik-Konferenz der FH OST.Wir freuen uns, Ihnen die Mitausstellung auf unserem Gemeinschaftsstand mit folgenden Vorteilen anbieten zu können:

  • Gesicherter kostenfreier Vortragsslot auf der Bühne der en-tech.talks 
  • 30 zusätzliche, kostenfreie Eintrittskarten für Ihre Gäste
  • Ein zusätzliches kostenfreies Ticket für die exklusive Abendveranstaltung „W3 and Friends“
  • Zusätzliche Werbekampagne (News, LinkedIn, Newsletter u.a.) 
  • Zentral gelegene Standfläche  

Folgenden Messepaketen können Sie dabei wählen:

  • NEU nur für Mitglieder: Messestand 4,5 qm inkl. Messebau zum Sonderpreis von 2.290 Euro (Sonderpreis erst ab vier gebuchten Ständen gültig)
  • Messestand Komplettpaket 7,5 qm: 3.990 Euro (bis 30.09.22: 3.300 Euro)
  • Messestand Komplettpaket 15 qm: 6.990 Euro (bis 30.09.22: 5.950 Euro) 

Das ist die W3+ Fair

Die W3+ Fair ist die Plattform für technologiegetriebene Innovationen. Hier bringen die Enabling Technologies rund um Optik, Photonik, Elektronik und Mechanik gemeinsam mit zentralen Anwenderindustrien neue Innovationen auf den Weg. Auf der kostenfreien Begleitkonferenz, den en-tech.talks, sorgen renommierte Referenten für Inspiration und top-aktuelles Wissen.

Das Rheintal in der Vierländerregion zählt zu den Top Ten der 1.200 Hightech-Standorte in Europa. Knüpfen Sie neue Expertenkontakte aus verschiedenen Branchen, sammeln Sie Ideen für künftige Innovationen und werden Sie Teil der länderübergreifenden Denkfabrik.

Networking und Knowledge Transfer über Fach- und Ländergrenzen hinweg.

Das sind die Vorteile der W3+ Fair

  • Einfache Messeteilnahme durch All-in-one Standbaupakete für Netzwerkmitglieder von den in OptecNet Deutschland zusammengeschlossenen regionalen Innovationsnetzen Optische Technologien sowie SPECTARIS ab 2.290 Euro
    - möblierte Standfläche samt Standaufbau und -abbau, Standreinigung
    - tägliches Stand-Catering und Verpflegung im exklusiven VIP-Bereich
  • Präsentation Ihrer Produkte und Leistungen auf dem Gemeinschaftsstand
  • Technologieübergreifende Kontakte in der Vierländerregion
  • Wissenstransfer & Networking
    - Kostenfreie en-tech.talks Hightech-Konferenz zu den Top-Themen New Technologies, New Business, Application Markets und Industry 4.0
    - Exklusiver Apéro + Abendveranstaltung „W3+ and Friends“ für Aussteller
  • 1 Ticket - 2 Veranstaltungen: In der Nachbarhalle findet die Messe TECH. CON statt – die Plattform für Industrie, Gewerbe und Produktionsbetriebe in der Bodensee-Region.
  • Fachwissen²: Die Ostschweizer Fachhochschule dockt ihre etablierte Hightech-Konferenz „Precision Photonic Systems“ an die Messe an
  • Die IV Industriellenvereinigung Vorarlberg ist erstmals als starker österreichischer Partner dabei

Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses Angebot interessant für Sie wäre und wir Sie als Mitaussteller auf dem PHOTONICS GERMANY Gemeinschaftsstand auf der Messe W3+ Fair 2022 in Dornbirn willkommen heißen dürfen!

Für Rückfragen zur Anmeldung, Standposition oder Anregungen und Wünsche steht Ihnen Projekt Director Jörg Brück per Mail oder telefonisch unter +49 151 40 74 79 79 gern zur Verfügung.

PHOTONICS GERMANY - PHOTONIK DEUTSCHLAND ist die Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS

www.photonics-germany.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-2664Tue, 13 Sep 2022 12:16:56 +0200PHOTONICS GERMANY - Zukunftsgipfel und Branchentreffenhttps://www.optechnet.de/PHOTONICS GERMANY, die Allianz von SPECTARIS und OptecNet Deutschland, lädt Sie herzlich zum ersten gemeinsamen Treffen am 12. Oktober 2022 in Berlin ein. Auf dem „PHOTONICS GERMANY − Zukunftsgipfel und Branchentreffen 2022” erwartet Sie ein spannendes Programm zu den Zukunftsthemen und Beiträgen zu aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen der Photonik-Industrie. Am Vormittag werden die Anforderungen an die Photonik aus Anwendersicht anhand von sechs Beispielen präsentiert: Gesundheitswesen, Smart Production, Mobilität, Klimaschutz, Sicherheit und Kommunikation. Am Nachmittag beleuchten Experten die für die Photonik-Branche wichtigen Themen Außenwirtschaft, Fachkräftemangel und Venture Capital für Start-Ups.

Bereits am 11. Oktober 2022 freuen wir uns, Sie zum Get-together am Abend bei einer Schiffsfahrt auf der Spree von 19 bis 22 Uhr begrüßen zu dürfen. Ab Berlin-Mitte erkunden wir interessante Sehenswürdigkeiten am Rande der Spree zwischen Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg. Dabei geben wir Ihnen auch einen Einblick zur Photonik in Berlin. Und natürlich wird vor allem das Networking eine große Rolle spielen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung, die Anmeldung sowie Hotelempfehlungen finden Sie hier.

Das genaue Programm finden Sie hier.

Die Teilnahmegebühr beträgt für Mitglieder von SPECTARIS und/oder einem der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien (OptecNet) 120,00 EUR (zzgl. MwSt.) und für Nicht-Mitglieder 240,00 EUR (zzgl. MwSt.). Die Teilnahmegebühr umfasst das Get-together am Vorabend und die Veranstaltung am 12. Oktober 2022.

Profitieren Sie bei einer Anmeldung bis zum 19. September 2022 von dem Aktionscode "Photonik" und erhalten Sie 20% Rabatt!

Die Anmeldung ist bis spätestens zum 4. Oktober 2022 möglich unter
https://eveeno.com/photonics-germany-2022

Wir freuen uns auf Sie!

www.photonics-germany.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-2663Thu, 25 Aug 2022 14:18:05 +0200Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu Gast bei Messtechnikentwickler Polytec in Waldbronnhttps://www.optechnet.de/Bei ihrem Firmenbesuch bei der Polytec GmbH zeigte sich Baden-Württembergs Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut beeindruckt von der optischen Messtechnik und den Polymeren Technologien, deren Anwendungsfelder und der Firmengeschichte.Polytec Geschäftsführer Alfred Link betonte in seiner Begrüßung und der Präsentation des Unternehmens Polytecs hohe Innovationskraft – immerhin arbeiten rund 20 % der Polytec Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung. Und das mit Leidenschaft, wie Link betont: „Da ist Herzblut drin und das macht uns aus.“ Davon überzeugte sich auch die Ministerin, als ihr beim Firmenrundgang die einzelnen Technologiebereiche und Anwendungsfelder präsentiert wurden. Die Besichtigung des robotergestützten, automatischen Testcenters RoboVib®, in dem aktuell eine Autokarosserie auf Vibrationen geprüft wurde, war ebenfalls eine der Stationen des Rundgangs. „Ich bin wirklich beeindruckt, tolles Unternehmen, Hut ab“, erklärt Hoffmeister-Kraut am Ende ihres Besuchs.

Auch diskutierten Alfred Link und die Polytec Prokuristen Eric Winkler und Marcus Göhringer mit der Politikerin über die Auswirkungen der weltweiten Krisen, den Bürokratieabbau von Vergabeverfahren, den Ausbau des Mobilfunknetzes in der Region, die Digitalisierung und das Thema Ausbildung. „Wir sind mit zwei Azubis gestartet, heute bilden wir elf junge Menschen aus, plus fünf, die im September ihre Ausbildung anfangen“, erklärt Göhringer, der das Personalwesen leitet.

Begleitet würde die Ministerin von der Landtagsabgeordneten Christine Neumann-Martin und Mehran Ghahremanpour, Referent für Maschinenbau- und Elektroindustrie des Landtages. Auch Christian Stalf, Bürgermeister von Waldbronn, und Gemeinderatsmitglied Roland Bächlein kamen zum Termin.

Über Polytec

Polytec entwickelt, produziert und vertreibt seit über 50 Jahren und mit fast 500 Mitarbeitern weltweit optische Messtechnik-Lösungen für Forschung und Industrie. Das Unternehmen ist in den Technologiebereichen Vibrometrie, Velocimetrie, Oberflächenmesstechnik, Prozessanalytik und optischen Technologien zuhause. Mit der Polytec PT GmbH verfügt die Firmengruppe zudem über ein Unternehmen, das sich spezialisiert hat auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von Industrieklebstoffen und thermischen Interfacematerialien.

Die Entwicklung und Fertigung findet ausschließlich im Waldbronner Stammhaus statt. Daneben unterhält das Hochtechnologieunternehmen Niederlassungen in den USA, in England, Frankreich, Japan, Singapur und in China und ein weltweites Netzwerk an Vertriebspartnern.

Die Pressemeldung finden Sie hier.

 

 

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Photonics BWOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2659Wed, 24 Aug 2022 15:12:48 +0200opsira gewinnt Vertriebspartner für weitere Länder: Frankreich, Japan, Kanada und USAhttps://www.optechnet.de/Der Optikdesign-Spezialist aus dem schwäbischen Weingarten ist seit über 20 Jahren erfolgreich am Markt. Eingestiegen als reiner Entwicklungsdienstleister positioniert sich opsira heute als Full-Service-Anbieter. Zum Portfolio zählen Entwicklungen optischer Systeme, applikationsspezifische Messsysteme sowie High-Tech-Produkte der Photo-, Spektro- und Goniophotometrie.Im opsira-Lichtlabor können Kunden ihre Produkte einer präzisen und umfassenden Prüfung unterziehen. Das Unternehmen hat 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und adressiert schwerpunktmäßig Kunden aus den Segmenten Allgemeinbeleuchtung, Automotive, Signalleuchten und Medizintechnik. Die opsira Produkte werden weltweit vertrieben. opsira unterhält Vertriebspartnerschaften mit Distributoren in China, Indien, Südkorea, Taiwan, Malaysia, Thailand, Vietnam und Singapur.

Zwei neue Partnerfirmen erweitern seit Juni 2022 die weltweite opsira Präsenz. opsira ist nun auch in Frankreich, Japan, Kanada und den USA vertreten.

Vertriebspartner in Frankreich:
ARDOP INDUSTRIE
www.ardop.com

Vertriebspartner in Japan, Kanada und USA:
CBS Convenient Business Solutions, Inc.
technixbycbs.com

Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download hier: https://www.opsira.de/downloads/presse/
Pressekontakt: Uta Vocke
vocke(at)opsira.de
www.opsira.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2658Fri, 05 Aug 2022 19:40:45 +0200Multiphoton Optics wird Heidelberg Instruments Niederlassung zum 1. Januar 2023https://www.optechnet.de/Die in Würzburg ansässige Multiphoton Optics GmbH wird eine Niederlassung von Heidelberg Instruments Mikrotechnik GmbH, nachdem seit der Akquise Anfang 2021 bereits Ressourcen in unterschiedlichen Geschäftsbereichen gebündelt wurden. Dieser zum 1. Januar 2023 erfolgende Schritt wird eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen ermöglichen und den Fokus des Würzburger Standorts auf zukünftige Produktentwicklungen basierend auf der Zwei-Photonen-Polymerisation (TPP) verstärken.Das im Januar 2022 eingeführte TPP-System MPO 100 wurde federführend von Multiphoton Optics entwickelt und befindet sich bereits für die ersten Kunden in Produktion, welche bei Heidelberg Instruments erfolgt. "In Zusammenarbeit mit Heidelberg Instruments haben wir mit der MPO 100 ein System auf den Markt gebracht, das neue Akzente im Bereich der 3D-Lithographie und des 3D-Mikrodrucks setzt. Da Vertrieb und Produktion in Heidelberg stattfinden, ist es für uns der nächste logische Schritt ein vollständiger Teil von Heidelberg Instruments zu werden, wovon auch unsere Kunden, Partner und Lieferanten profitieren werden. Durch den vertrieblichen Erfolg der MPO 100 wird die zukünftige Niederlassung in Würzburg weiter ausgebaut werden und weiterhin für Neuentwicklungen von TPP-Systemen verantwortlich sein", sagt Dr. Benedikt Stender, CEO von Multiphoton Optics.

"Neben der erfolgreichen Integration der Mitarbeiter war die erfolgreiche Implementierung der MPO 100-Produktion an unserem Standort in Heidelberg ein wichtiger Meilenstein", sagt Konrad Roessler, CEO der Heidelberg Instruments Mikrotechnik GmbH. "Die Produktion am ISO 9001 zertifizierten Standort in Heidelberg garantiert ein hohes Qualitätsniveau, während unsere Kunden durch den weltweiten Vertrieb und Service über globale Niederlassungen und Partnernetzwerke optimal unterstützt werden." Mit dem zu erwartenden weiteren Wachstum und steigender Bekanntheit im TPP-Technologiefeld wird die Verschmelzung von Multiphoton Optics auf Heidelberg Instruments die Verwaltungsprozesse reduzieren und die Zusammenarbeit noch weiter fördern.

>>Mehr Informationen

Kontakt:
Multiphoton Optics GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 15
D-97076 Würzburg
E-Mail: press(at)multiphoton.de
Internet: https://multiphoton.net

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2654Mon, 01 Aug 2022 12:06:57 +0200Instrument Systems verstärkt seine Kerngeschäftsfelder Display Testing und Optische Messtechnikhttps://www.optechnet.de/Übernahme von 100 % der Anteile an Kimsoptec in Korea. Instrument Systems GmbH (Instrument Systems), ein Münchner Hersteller von hochpräzisen Spektralradiometern, Kameras und komplexen Display- und Lichtmesssystemen, übernimmt koreanischen Hersteller von Displaymesssystemen, um seine Kerngeschäftsfelder Display Testing und Optische Messtechnik zu stärken. Der Kaufvertrag über den Erwerb von 100 % der Anteile an Kimsoptec Co., Ltd. (Kimsoptec), seit 2005 exklusiver Distributor des Instrument Systems Produktportfolios in Korea und Hersteller von Displaymessgeräten, wurde unterzeichnet.Instrument Systems ist eine 100%ige Tochter von Konica Minolta Inc., Japan (Konica Minolta). Das Unternehmen gab heute bekannt, dass es sein Engagement auf dem koreanischen Markt durch die Übernahme von Kimsoptec verstärkt, einem technischen Beratungsunternehmen und Hersteller von optischen Messgeräten, der bereits seit 2005 exklusiv die Lösungen von Instrument Systems in Korea vertreibt.
Instrument Systems plant, sein Geschäft mit Messlösungen in den Bereichen Display-, IR-Strahlungsquellen und AR/VR-Messlösungen für den asiatischen ICT- und Automotive-Markt weiter auszubauen. Ziel des Unternehmens ist es, diese Märkte durch die Erschließung weiterer Vertriebskanäle zu bestehenden Großkunden und zu Systemintegratoren in Korea zu erweitern.
Instrument Systems trägt mit innovativen Systemen zur Gewährleistung der Sicherheitsanforderungen für 3D-Sensorik (z.B. Identitätsauthentifizierung, Eye Tracking etc.) bei der Messung von Displays und IR-Emittern bei. Mit seinem Portfolio an hochwertigen Spektralradiometern und Kameras ist Instrument Systems auch im Bereich der Verbesserung der Farbqualität von AR/VR-Displays aktiv, für den in Zukunft weiteres Wachstum erwartet wird.
Der Kaufvertrag wurde am 26. Juli 2022 unterzeichnet und wird voraussichtlich Ende August 2022 vollzogen sein.

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news-2647Wed, 27 Jul 2022 07:32:36 +0200Neuer Partner für die Qualitätskontrolle von Kameras https://www.optechnet.de/Um das Angebot für seine Kunden weiter auszubauen, geht SphereOptics jetzt eine Partnerschaft mit Weltmarktführer Imatest ein. Fahrerlose Transportsysteme und autonome Systeme in Medizin, Luft- und Raumfahrt, aber auch Fahrerassistenzsysteme, sind auf eine hochkomplexe Sensorik angewiesen, um sicher navigieren zu können. Diese Sensorik nutzt u.a. Lidar, Radar und Kameras. Zum Optimieren der Kamerasysteme hat sich das Unternehmen jetzt Imatest an die Seite geholt. Das 2004 von dem Fotografen und Ingenieur Norman Koren in Boulder, Colorado/USA, gegründete
Unternehmen, entwickelt Software und Testequipment für die Prüfung der Bildqualität von Digitalkameras.
Weiter hat das Unternehmen durch aktive Zusammenarbeit mit den ISO-Normungsgremien signifikant an
der Erstellung neuer verbesserter Normen mitgewirkt. Entsprechend ist Imatest Mitglied der
Internationalen Organisation für Normung und des Institute of Electrical and Electronics Engineers und
trägt so zur Einführung standardisierter Methoden zur Analyse der Bildqualität bei.
In Zusammenarbeit mit Imatest kann SphereOptics so seinen Kunden ein Komplettparket zur Kontrolle
digitaler Kameras anbieten.

Kontakt:
SphereOptics GmbH

Gewerbestrasse 13
82211 Herrsching
E-Mail: info(at)sphereoptics.de
Internet: www.sphereoptics.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2645Tue, 26 Jul 2022 11:53:45 +0200Fraunhofer IAF erweitert Forschungsinfrastruktur für Halbleiter-Technologienhttps://www.optechnet.de/Das Fraunhofer IAF hat seine hochmoderne Forschungsinfrastruktur ausgebaut und die Bedingungen für die Entwicklung zukunftsträchtiger Halbleiter-Technologien weiter verbessert. Mit der Unterstützung des Bundes, des Landes Baden-Württemberg sowie des BMVg wurden ein Laborgebäude und eine MOCVD-Halle gebaut, durch die das Institut seine Aktivitäten in den Bereichen der Optoelektronik, Quantentechnologien und Materialwissenschaften intensivieren kann. Pressemitteilung Fraunhofer IAF / 30. Juni 2022

Zwei neue Forschungsgebäude ermöglichen den Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF weiterhin auf dem neuesten Stand der Technik innovative Technologien auf der Grundlage von Verbindungshalbleitern zu entwickeln. Mit dem neuen Laborgebäude für optoelektronische Messtechnik und Quantensensorik sowie der neuen Anlagenhalle für die metallorganische chemische Gasphasenabscheidung (metal organic chemical vapor deposition, MOCVD) legt das Institut den Grundstein für die strategische Weiterentwicklung seiner Kernkompetenzen. Die durch Mittel des Bundes, des Landes Baden-Württemberg und des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) finanzierten Neubauten wurden am 30. Juni 2022 feierlich eingeweiht und erfüllen hohe Standards hinsichtlich Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Baudynamik.

Feierliche Einweihung des Laborgebäudes und der MOCVD-Halle

Den großen Mehrwert der Neubauten für das Institut erläutert der Bereichsleiter für Forschungsinfrastruktur, Dr. Martin Walther, wie folgt: »Mit den neuen Laboren stehen unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern noch bessere Forschungsbedingungen zur Verfügung. Namentlich die Applikationslabore für Quantensensorik und Laser-Spektroskopie erweitern die Kooperationsmöglichkeiten mit Industrie- und Forschungspartnern signifikant. Durch die neue MOCVD-Halle konnten wir zudem unseren Epitaxie-Anlagenpark vergrößern, das Niveau der Materialqualität und Reproduzierbarkeit weiter erhöhen und zugleich einen deutlich effizienteren Betrieb sicherstellen.« Der geschäftsführende Institutsleiter des Fraunhofer IAF, Prof. Dr. Rüdiger Quay, betont außerdem: »Es freut mich sehr, dass die Gebäude den Anforderungswert der Energieeinsparverordnung (EnEV) übertreffen und CO2-neutrale Bauelemente aufweisen. Das ist ein wichtiges Signal für unser Vorhaben, gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen.«

Grußworte im Rahmen der feierlichen Eröffnung sprachen Rüdiger Quay und Freiburgs Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Freiburg Wirtschaft Touristik Messe GmbH & Co. KG (FWTM), Hanna Böhme, durchschnitten sie das Band. Zu den geladenen Gästen gehörten neben Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fraunhofer-Einrichtungen Gabriele Rolland aus dem Landtag von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Stefan Glunz und Prof. Dr. Frank Balle vom Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) der Universität Freiburg, Prof. Dr. Jürgen Wöllenstein, JProf. Dr. Matthias Kuhl und Prof. Dr. Stefan Rupitsch vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie die Architektin und der Architekt der neuen Gebäude, Ann-Kathrin Goerke und Matthias Solbach.

Optimale Forschungsbedingungen und nachhaltige Bauweise

Im neuen Laborgebäude stehen insgesamt 22 Labore auf 900 m2 Nutzfläche zur Verfügung, die baudynamisch für den Einsatz höchst schwingungsempfindlicher Geräte konzipiert wurden. Sie halten die Schwingungsgrenzwertlinien B und C der sogenannten Vibration Criteria (VC) ein und eignen sich so beispielsweise für den Betrieb von Mikroskopen bis zu 1000-facher Vergrößerung oder Lithographie- wie Inspektionsgeräten mit Strukturbreiten bis 3 beziehungsweise 1 µm. Dies gewährleistet langfristig die Nutzung anspruchsvoller Messtechnik für immer kleiner werdende Strukturen und erlaubt die intensive Erforschung und Entwicklung von Quantensensoren wie Rastersonden-, Weitfeld- und Laserschwellen-Magnetometern sowie laserbasierter Sensorik und innovativer Halbleiter-Laser.

Die neuerrichtete MOCVD-Halle bietet Platz für fünf hochmoderne Anlagen, mit denen das Fraunhofer IAF insbesondere seine epitaktischen Aktivitäten im Bereich der Halbleiter mit hoher Bandlücke ausbauen kann. Zu den vier Bestandsanlagen, die aus dem Reinraum des Hauptgebäudes umgezogen wurden, kam eine neue Anlage speziell für die Abscheidung von Aluminiumgalliumnitrid (AlGaN) mit hohem Aluminiumgehalt. Die neue Anlage erreicht Temperaturen bis zu 1400 °C, was sich positiv auf Kristallqualität und Homogenität auswirkt. Vorteile ergeben sich zudem aus der Ausstattung der Halle, die über autonome regenerative Aufbereitungssysteme verfügt, wodurch energieeffizientere und nachhaltigere Fertigungsprozesse ermöglicht werden.

Mit 388 kWh/(m2a) für das Laborgebäude und 245 kWh/(m2a) für die MOCVD-Halle liegen die Primärenergiebedarfe beider Neubauten unter den EnEV-Anforderungswerten für vergleichbare industrielle Gebäude. Besonders umweltfreundlich sind zudem die in beiden Gebäuden verlegten Fußböden, die nach Ablauf der Nutzungsdauer recycelt werden. Es handelt sich um Beläge aus natürlichen Rohstoffen und deutscher Herstellung, deren gesamter Produktionszyklus eine neutrale CO2-Bilanz aufweist. Allein in der MOCVD-Halle konnten durch die Fußböden 47 t CO2 kompensiert werden.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Pressekontakt
Armin Müller
Redaktion
Tullastraße 72
79108 Freiburg
Telefon +49 761 5159-670

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2644Tue, 26 Jul 2022 11:30:42 +0200Elektroden für Li-Ionen-Batterien effizienter produzieren https://www.optechnet.de/Bei der Produktion von Elektrodenfolien für Lithium-Ionen-Batterien kommt es oftmals zu Fehlern aufgrund inhomogener Beschichtungen. Fraunhofer IPM und Fraunhofer ISIT haben gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung ein optisches Inline-Messsystem entwickelt, das die Materialzusammensetzung von Elektrodenfolien quantitativ und tiefenaufgelöst bestimmt – direkt in der Fertigungslinie. Auf diese Weise sollen Elektroden für Li-Ionen-Batterien in Zukunft kostengünstiger und qualitativ hochwertiger gefertigt werden können.Presseinformation Fraunhofer IPM / 5. Juli 2022

Elektrodenfolien für Li-Ionen-Batterien bestehen aus einem Aktivmaterial (Nickel-Mangan-Kobalt-Kügelchen plus Lithium), Leitadditiven und Binder. Diese Materialien werden als Suspension auf eine Aluminiumfolie aufgebracht und dann zu einer etwa 100 µm dünnen Schicht eingetrocknet. Nicht selten entmischen sich die Bestandteile der Suspension während des Trocknungsprozesses, sodass der Binderanteil an einigen Stellen zu gering ist. Dies beeinträchtigt die Haftung der Gesamtschicht. Ein optisches Inline-Messsystem, das Fraunhofer IPM und Fraunhofer ISIT im Projekt Q-LIB gemeinsam mit den Firmen VARTA und OWIS entwickelt haben, erlaubt es nun, den Beschichtungsprozess in Bezug auf die Mischung aktiv zu regeln. So kann Ausschuss in der Produktion reduziert und die Anlaufzeit bei der Produktion von neuen Rezepturen verkürzt werden.

Inline-Messsystem mit LIBS-Technologie

Das Inline-Messsystem basiert auf laserinduzierter Plasmaspektroskopie (LIBS). LIBS ist ein laserspektroskopisches Verfahren, mit dem sich die elementspezifische Zusammensetzung einer Probe bestimmen lässt. Das System ermittelt die Materialverteilung in der Elektrodenfolie punktweise als 3D-Mapping. Damit kann sowohl das korrekte Mischungsverhältnis der Bestandteile als auch deren homogene Verteilung über das gesamte Elektrodenvolumen detektiert werden. Das macht eine Qualitätskontrolle und -regelung in Echtzeit möglich. Die Herausforderung dabei war, die Verteilung nicht nur an der Oberfläche, sondern auch tiefenaufgelöst innerhalb der gesamten Beschichtung zu messen – und zwar bei Produktionsgeschwindigkeiten von rund 20 m/min.

Kürzlich wurde das Messsystem am Fraunhofer ISIT in die Laboranlage einer Elektrodenfertigung integriert. Dort wurden Elektrodenfolien der VARTA Microbattery GmbH unter realen Produktionsbedingungen erfolgreich vermessen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Pressekontakt
Holger Kock
Leiter
Kommunikation und Medien
Georges-Köhler-Allee 301
79110 Freiburg
Telefon +49 761 8857-129

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-2643Tue, 26 Jul 2022 10:55:28 +0200TRUMPF erweitert Produktionskapazitäten für moderne Lasersysteme in Leonberg-Höfingen https://www.optechnet.de/TRUMPF erweitert seine Produktionskapazitäten für moderne Lasersysteme. Das Hochtechnologieunternehmen mietet dazu rund 11.000 Quadratmeter Gewerbefläche im City Dock-Gewerbepark in Leonberg-Höfingen. TRUMPF möchte dort Maschinen und Anlagen fertigen, die unter anderem in der Halbleiter- und in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen.  

TRUMPF Pressemitteilung vom 05.07.2022

Die Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen belaufen sich auf eine Summe mit mittleren einstelligen Millionenbereich. Ab Mitte nächsten Jahres sollen auf dem Gelände rund 150 Mitarbeiter beschäftigt sein. „Mit diesen Produktionskapazitäten nahe am Stammhaus bekennen wir uns einmal mehr zum Industriestandort Deutschland. Moderne Industrie ist der Schlüssel für Beschäftigung und unseren Wohlstand in Baden-Württemberg“, sagt Christian Schmitz, als Mitglied des TRUMPF Vorstands verantwortlich für den Geschäftsbereich Lasertechnik.

Laser für die Automobilindustrie kommen künftig auch aus Leonberg

Auf dem rund 15.000 Quadratmeter großen Grundstück stehen TRUMPF nach Fertigstellung zwei Gebäude mit rund 5.700 und 5.500 Quadratmetern zur Verfügung. Ein Gebäude ist für die Produktion von sogenannten 3-D-Laseranlagen vorgesehen. Mit diesen Maschinen lassen sich neben flachen Blechen auch dreidimensionale Bauteile bearbeiten. Sie kommen in der Automobilindustrie und in anderen metallverarbeitenden Branchen zum Einsatz, um beispielsweise Karosseriebauteile zu schneiden oder Bauteile für die Batteriefertigung zu bearbeiten. TRUMPF möchte pro Jahr rund 200 Anlagen in Höfingen fertigen. Das zweite Gebäude möchte TRUMPF für die Arbeit an Hochleistungslasern für die Chip-Fertigung nutzen.

Der Gewerbepark City Docks entsteht auf dem ehemaligen Sümak-Gelände in Leonberg-Höfingen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

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news-2642Tue, 26 Jul 2022 09:36:00 +0200Enabling Technologies trafen sich live auf der W3+ Fair in Wetzlar 2022https://www.optechnet.de/Viele zufriedene Gesichter gab es am Abend des 7. Juli, als sich die Türen nach zwei Messetagen in Wetzlar schlossen. 126 Aussteller, Partner und Sponsoren und mehr als 1500 Besucher hatten sich auf den Weg in die Buderus Arena Wetzlar gemacht, um über neue Innovationen und Lösungen zu fachsimpeln und branchenübergreifend zu netzwerken.Presseinformation der W3+ Fair

Wetzlar, 11. Juli 2022

Viele zufriedene Gesichter gab es am Abend des 7. Juli, als sich die Türen nach zwei Messetagen in Wetzlar schlossen. 126 Aussteller, Partner und Sponsoren und mehr als 1500 Besucher hatten sich auf den Weg in die Buderus Arena Wetzlar gemacht, um über neue Innovationen und Lösungen zu fachsimpeln und branchenübergreifend zu Netzwerken. Die Aussteller der Enabling Technologies rund um Optik, Photonik, Elektronik und Mechanik kamen aus 11 Ländern: Neben Deutschland und der Schweiz waren Frankreich, England, USA, die Niederlande, Dänemark, Irland, Tschechische Republik, Lichtenstein und China auf der Veranstaltung vertreten.

Neben der Ausstellung gab es jede Menge Inspiration durch das umfangreiche Rahmenprogramm. Die Begleitkonferenz en-tech.talks fand in diesem Jahr gleich auf zwei Bühnen statt. Zusätzlich zu den Präsentationen rund um New Technologies, Business Opportunities, Applications und Industry 4.0 gab es interessante Vortragsblöcke zu den Top-Themen Defense & Security, unterstützt von OptecNet Deutschland, und Quantum. Neu waren auch der High-Power Laser Workshop von Wetzlar Network, der Workshop forest@photonics von OptecBB, die IHK Hessen innovativ Fläche, der Start-up Pitch vom Regionalmanagement Mittelhessen, der C-Level Coffee von Wetzlar Network, die VDI Sonderfläche mit dem Netzwerkfrühstück, der Besuch zweier Facharbeitsgruppen der IHK Gießen-Friedberg sowie die Sonderfläche von EOS/ Additive Minds Academy. Insgesamt boten mehr als 60 Referenten ihr Fachwissen auf der Konferenzbühne oder in den Workshops an.

Jörg Brück, Project Director der W3+ Fair, zieht ein positives Fazit nach der Messe: „Netzwerken braucht persönliche Begegnung – das hat die Messe wieder gezeigt. Der Neustart in Wetzlar nach der Corona-Pause kam bei allen Ausstellern und Besuchern sehr gut an. Für die kommende W3+ Fair setzen wir auf noch mehr Inspiration durch neue Innovation Areas und erweiterte Networking-Möglichkeiten.“

Die nächste W3+ Fair Rheintal findet am 30. November + 01. Dezember in Dornbirn/ Österreich (D/A/CH/LI) statt. Die W3+ Fair Wetzlar folgt am 22. + 23. März 2023 wieder im alten Rhythmus.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetProduktneuheitenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2641Mon, 25 Jul 2022 14:25:01 +0200Neuer CIE-Report zur Spektralradiometriehttps://www.optechnet.de/Gerade erschienen: CIE 250:2022 Technical Report mit hohem Praxisbezug zu spektralradiometrischen Messungen, Bestimmung von Messunsicherheiten und der Instrumenten-Kalibrierung.München, Juli 2022 – Unter wissenschaftlicher Leitung von Instrument Systems hat das Technical Committee TC2-80 der CIE einen neuen Technischen Report zu spektralradiometrischen Messungen von optischen Strahlungsquellen erstellt. Das jetzt als CIE 250:2022 veröffentlichte Dokument löst den fast 40 Jahre alten Bericht CIE 063-1984 ab. Praxisorientiert erklärt er die grundlegenden Messprinzipien und gibt praktische Hinweise für die Messung von Bestrahlungsstärke, Strahlungsdichte, Strahlungsintensität und Strahlungsfluss sowie die Instrumenten-Kalibrierung. Darüber hinaus beschreibt der Bericht detailliert die physikalischen Effekte, die für spektralradiometrische Messungen und insbesondere die Abschätzung von Messunsicherheiten relevant sind. Die bei jeder Messung auftretenden Messunsicherheiten bestimmen für rückführbare Messwerte quantitativ die Genauigkeit der Kalibrierkette.

Der Technische Report CIE 250:2022 kann im Online-Shop der CIE erworben werden.

Auf der Light+Building in Frankfurt erfahren die Besucher am Stand von Instrument Systems vom 2.-6.10.2022 mehr über hochpräzise und rückführbar kalibrierte Lichtmessgeräte (Halle 8.0 H38).

Kontakt:
Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH
Kastenbauerstr. 2
81677 München
E-Mail: info(at)instrumensystems.com
Internet: www.instrument-systems.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2640Mon, 25 Jul 2022 11:57:06 +0200Christoph Sieber (Sill Optics) als Vorstandsvorsitzender von bayern photonics bestätigthttps://www.optechnet.de/Am 12. Juli fand die diesjährige Mitgliederversammlung von bayern photonics in den Räumlichkeiten des Technologiecampus Parsberg-Lupburg statt. Ca. 30 Mitglieder nahmen die Möglichkeit wahr, sich neben dem offiziellen Teil, bei einer Laborführung der Gastgeber  Anton Schmailzl und Prof. Dr. Stefan Hierl, einen  persönlichen Eindruck über den Campus und dessen Arbeit zu verschaffen. Im Anschluss gab es auch dieses Mal in Präsenz, das allseits beliebte Kommunikationsforum mit Table-Top Ausstellung. Hier konnte sich, bei Kaffee und Kuchen, endlich wieder einmal persönlich ausgetauscht werden.
 
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Christoph Sieber (Sill Optics), dessen Amtszeit auslief, erneut in den Vorstand gewählt und als Vorsitzender bestätigt. 
Das Team von bayern photonics bedankt sich im Namen aller Mitglieder für die bisherige Unterstützung und freut sich auf eine weitere, gute Zusammenarbeit.

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den NetzenPressemeldung
news-2639Fri, 22 Jul 2022 11:42:00 +0200Multiphoton: Die Technische Hochschule Deggendorf erweitert mit der MPO 100 ihre Herstellungsmöglichkeiten für neue Sensor-Applikationenhttps://www.optechnet.de/Die Technische Hochschule (TH) Deggendorf hat eine Bestellung für die MPO 100 aufgegeben. Den Zuschlag erhielt Multiphoton Optics bereits kurz vor der offiziellen Markteinführung des neuen Multi-User Laserdirektschreibers, der auf der Zwei-Photonen Polymerisation (TPP) basiert und bei der Mutterfirma Heidelberg Instruments Mikrotechnik GmbH produziert wird. Am Technologie Campus Teisnach Sensorik der TH Deggendorf wird die MPO 100 im Bereich Packaging und integrierte Optik eingesetzt werden.Das Hauptaugenmerk bei der Beschaffung der neuen Anlage legte die TH Deggendorf auf eine hohe Auflösung über einen möglichst großen Druckbereich zur Herstellung diffraktiver optischer Elemente (DOE) und die breite Auswahl verwendbarer Fotolacke. Daniel Schäffer, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der TH Deggendorf, war maßgeblich für den Auswahlprozess verantwortlich: „Die MPO 100 überzeugte besonders durch ihre vielfältige Einsatzmöglichkeit sowie ihre hochpräzise Stage und das stitching-freie Strukturieren. Ein großer Vorteil der Anlage ist zudem die integrierte Flowbox.“
Im Bereich der additiven Fertigung wird am Technologie Campus Teisnach Sensorik mit der MPO 100 nun ein Schritt von der Mikrometer- in die Nanometer-Welt vollzogen, und so das Spektrum der Hightech-Speziallösungen für bestehende und neue Kooperationspartner aus der Industrie gewinnbringend erweitert. Der Technologie Campus Teisnach Sensorik bündelt das Know-how der TH Deggendorf in den Bereichen Packaging und Advanced Materials, integrierter Optik und sicherer Digitalisierung. Die Expertise reicht von der Mikrobearbeitung komplexer Bauteile über funktionale Sensorbeschichtungen, bis hin zur Materialanalytik. Die MPO 100 wird besonders für die Strukturierung integrierter optischer Bauelemente, zum Beispiel miniaturisierte Spektrometer und strahlformende Optiken auf Lichtwellenleitern verwendet werden, sowie für den Einsatz von ORMOCER®en für robuste, funktionsintegrierte Sensorgehäuse im Bereich Packaging und Advanced Materials.
„Die TH Deggendorf kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken und forscht am TC Teisnach Sensorik an zukunftsweisenden Themen. Wir freuen uns, dass eine der ersten Bestellungen für die MPO 100 aus Deutschland gekommen ist und wir mit unserem Produkt einen Beitrag für neue Sensorik-Konzepte leisten können“, so Benedikt Stender, Geschäftsführer der Multiphoton Optics GmbH.

>>Mehr Informationen

Kontakt:
Multiphoton Optics GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 15
D-97076 Würzburg
E-Mail: press(at)multiphoton.de
Internet: https://multiphoton.net

 

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news-2633Tue, 19 Jul 2022 09:41:20 +0200NMWP e.V. ist neues Mitglied bei OptecNet Deutschland e.V.https://www.optechnet.de/Der NanoMikroWerkstoffePhotonik e.V. (NMWP e.V.) mit Sitz in Düsseldorf ist seit 1. Juli 2022 Mitglied bei OptecNet Deutschland e.V. Nach der Erweiterung um das Wetzlar Network für die Regionen Hessen und Rheinland-Pfalz im Februar dieses Jahres vereint der bundesweite Dachverband nun neun regionale Innovationsnetze Optische Technologien und Quantentechnologien. Mit rund 600 Mitgliedern aus Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen ist OptecNet Deutschland der mitgliederstärkste Photonik-Zusammenschluss in Deutschland. OptecNet Deutschland e.V. wurde im Jahr 2001 als gemeinnütziger Fachverband mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gegründet. Ziel ist die deutschlandweite Vernetzung der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien und die Schaffung nationaler und internationaler Angebote und Dienstleistungen für die Photonik-Branche.

Der gemeinnützige NMWP e.V. vereint 80 Mitglieder und fungiert als zentrale Plattform für Entscheidungsträger aus Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Politik und Öffentlichkeit werden gesellschaftliche Herausforderungen identifiziert und innovative Lösungen und Anwendungen in den Bereichen „Nanotechnologie“, „Mikrosystemtechnik“, „Werkstoffe und Materialien“ sowie „Photonik und Quantentechnologien“ entwickelt. Die Mitglieder des NMWP e.V. setzen sich aus kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie aus internationalen Akteuren und Forschungseinrichtungen zusammen. Weitere Informationen unter www.verein.nmwp.de

Künftig können die Mitglieder des NMWP e.V. das gesamte Leistungsspektrum von OptecNet Deutschland und zahlreiche Angebote der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien und Quantentechnologien nutzen. Dies umfasst bundesweite und internationale Aktivitäten zu Innovationsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, internationale Messeauftritte und Kooperationen, Nachwuchsförderung sowie zahlreiche Weiterbildungsseminare.

Vom 12. – 13. Dezember 2022 plant OptecNet Deutschland eine Gemeinschaftsausstellung auf der Internationalen Konferenz mit begleitender Ausstellung „OASIS“ in Tel Aviv, vom 25. – 26. April 2023 steht die Jahrestagung in Fürstenfeldbruck auf dem Programm und vom 27. – 30. Juni 2023 ist ein erneuter Gemeinschaftsstand auf der Messe „LASER World of Photonics“ in München geplant. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.optecnet.de

„Wir heißen NMWP und alle seine Mitglieder ganz herzlich bei OptecNet Deutschland willkommen und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Mit NMWP gewinnen wir ein starkes Partnernetzwerk für die Photonik sowie interdisziplinäre Technologien. Auch werden wir mit NMWP unsere Aktivitäten im Bereich Quantentechnologien weiter ausbauen und neue Angebote starten“, so Dr. Andreas Ehrhardt, Vorstand von OptecNet Deutschland.

„Ganz besonders freue ich mich, dass OptecNet Deutschland nun auch in der so wichtigen Technologieregion Nordrhein-Westfalen mit einem weiteren kompetenten Partnernetz vertreten ist“ so Dr. Horst Sickinger, Vorstand von OptecNet Deutschland.

„Wir begrüßen es sehr, nach erfolgreichen einzelnen länderübergreifenden Aktivitäten nun eine langfristige Zusammenarbeit im Feld der Schlüsseltechnologie Photonik zu beginnen“, freut sich Prof. Dr. Barbara Milow, Vorstandsvorsitzende von NMWP e.V.

„Die Beteiligung wird die Sichtbarkeit der NRW Akteure erhöhen und neue Innovationen anstoßen. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Aktivitäten“, sagt Dr. Michael Heuken, Vorsitzender des Fachbereichs Photonik im NMWP e.V.

OptecNet Deutschland lädt alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche in Deutschland zu einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zur Förderung der Schlüssel- und Zukunftstechnologien Photonik und Quantentechnologien ein. Ziele sind insbesondere die Stärkung der Innovationskraft, die Sicherung des führenden Photonik-Standorts Deutschland und der Aufbau eines innovativen Ökosystems für die Quantentechnologien.

Weitere Informationen und Kontakt unter www.optecnet.de

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news-2625Tue, 28 Jun 2022 18:24:46 +0200EU Prize for Women Innovatorshttps://www.optechnet.de/The prize celebrates female entrepreneurs behind Europe’s game-changing innovations.The EU Prize for Women Innovators celebrates the women entrepreneurs behind game-changing innovations. In doing so, the EU seeks to raise awareness of the need for more women innovators, and create role models for women and girls everywhere.

The prize is awarded to the most talented women entrepreneurs from across the EU and countries associated to Horizon Europe, who have founded a successful company and brought innovation to the market. The prize is managed by the European Innovation Council and SMEs Executive Agency, and the winners are chosen by an independent expert jury.

Categories

There are two prize categories:

  • Women Innovators category: three prizes of EUR 100 000 each awarded to the most talented women innovators from across the EU and Associated Countries
  • Rising Innovators category:  three prizes of EUR 50 000 each awarded to the most promising young innovators under 35

Eligible applicants can only apply to one category.

Who should apply

The prize is open to:

  • Women (this prize celebrates women in all their diversity)
  • Established in an EU Member State or Horizon Europe Associated Country
  • Who have founded an innovative company registered at least 2 years before the call year

Those applying for the Rising Innovators category must be under 35. There is no age limit to apply for the Women Innovators category.

Applications to the ninth edition of the EU Prize for Women Innovators are now open.

Deadline for applications is 18 August 2022 at 17.00 (CET).

For more information, please follow the link.

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news-2624Tue, 28 Jun 2022 17:46:41 +0200LASYS behauptet sich in starkem Marktumfeldhttps://www.optechnet.de/Ausstellende der Fachmesse zeigen sich mit dem Verlauf zufrieden / LASYS punktet mit hoher BesucherqualitätSchlussbericht 23.06.2022

Die siebte Ausgabe der LASYS ist am Donnerstag mit einer positiven Stimmung zu Ende gegangen. In der Mahle Halle 4 auf dem Stuttgarter Messegelände informierten sich die FachbesucherInnen aus ganz Europa bei insgesamt 93 Ausstellenden aus 16 Nationen. Der internationale Anteil bei den Ausstellenden lag bei 34 Prozent. „Die LASYS hat sich in einem starken Marktumfeld mit vielen großen Veranstaltungen im Mai und Juni dieses Jahres beachtlich geschlagen. Mit ihrem klaren Fokus auf die Laser-Materialbearbeitung konnte die LASYS interessierten Fachbesucherinnen und Fachbesuchern eine attraktive Marktplattform bieten“, sagt Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Dr. Sven Breitung, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung im VDMA, fasst die Veranstaltung wie folgt zusammen: „Unsere Mitglieder und wir haben uns auf der LASYS sehr wohl gefühlt. Es war schön, sich endlich wieder persönlich zu treffen und auszutauschen. Unabhängig von diesem Networking war der hohe Besucheranteil aus dem Ausland sehr erfreulich, den unsere Mitglieder an ihren Ständen ebenfalls registriert haben.“

Ausstellende berichten von qualitativ hochwertigen Gesprächen

„Kompakt. Fokussiert. Praxisnah. Dieses Jahr war im Schnitt auf jedem zweiten Stand ein Laser in Aktion zu sehen, das große Plus der LASYS. Unsere Ausstellenden berichten von hochqualifizierten Fachbesucherinnen und Fachbesuchern sowie ausführlichen Gesprächen auf der Messe, wenngleich  sie erwartungsgemäß weniger frequentiert war als zuletzt. Wir erarbeiten nun das Konzept der nächsten LASYS. Das Thema Batteriefertigung wird künftig eine zentrale Rolle spielen“, sagt Gunnar Mey, Direktor Messen & Events bei der Messe Stuttgart.

Auch die Ausstellenden auf der LASYS zogen überwiegend ein gutes Fazit. Markus Forytta, Leiter Unternehmenskommunikation des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, zeigte sich am Ende der Fachmesse zufrieden: „Für uns ist die LASYS aufgrund der qualitativ hochwertigen Gespräche sehr gut gelaufen. Ebenfalls positiv sehen wir die Synergieeffekte durch die parallele Veranstaltung der CastForge und der SurfaceTechnology. Denn so konnten wir auch jenen Messebesuchern die Lasermaterialbearbeitung näherbringen, die mit diesem Thema bisher noch nicht in Berührung gekommen waren.“

Auch Steven Glover, COO, Laser Institute of America (LIA) äußert sich zufrieden: „Für uns als internationale Mitgliedervereinigung war die LASYS eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich persönlich mit zahlreichen Mitgliedern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Nach den letzten Jahren war das sehr wichtig.”

Nikolas Meyer, Leiter der Business Unit Vertrieb und Applikation bei der EMAG LaserTec GmbH, schließt sich dem positiven Feedback an: „Wir haben unseren Auftritt auf der LASYS dafür genutzt, die Wahrnehmung unseres Unternehmens als Hersteller von Lasermaschinen mit erweiterten Anwendungen für die Laser-Materialbearbeitung zu steigern. Zu diesen Anwendungen gehören das Laserhärten oder das Laserauftragschweißen, beispielsweise von beschichteten Bremsscheiben. Dieses Ziel haben wir erreicht und konnten qualitativ hochwertige Gespräche an unserem Stand führen, bei denen es stets um konkrete Anwendungen bzw. Anfragen ging. Von daher liegt erfreulicherweise eine intensive Messenachbereitung vor uns.“

Besucherstruktur zeigt: Auf der LASYS war ein fachlich qualifiziertes Publikum

Die FachbesucherInnen der LASYS haben auch in diesem Jahr eine hohe Entscheidungskompetenz. Rund ein Fünftel gehört zur Geschäfts-/Unternehmens- und Betriebsleitung. Genauso viele sind in der Entwicklung tätig und etwa 16 Prozent in der Fertigung, Produktion und Qualitätskontrolle. Ein sehr großer Anteil von 81 Prozent sind bei Einkaufsentscheidungen ausschlaggebend, mitentscheidend oder beratend tätig. Drei Viertel davon haben eine konkrete Investitions- bzw. Kaufabsicht, 25 Prozent der Kaufwilligen plant mehr als 200.000 € zu investieren.

Knapp drei Viertel des Fachpublikums stammen aus der Industrie und setzen bereits Laser bzw. Lasersysteme im eigenen Unternehmen ein – nutzen also die LASYS als Plattform, um sich über die Entwicklung ihrer Systeme und weiteren Applikationsmöglichkeiten zu informieren. Zu den am stärksten vertretenen Branchen zählen der Maschinenbau, Automobilbau, Anlagen- und Apparatebau, die Metall- und verarbeitende Industrie sowie die optische Industrie. Das Fachpublikum interessierte sich für alle relevanten Applikationen und Lasersysteme (für die Oberflächenbearbeitung, das Trennen, das Beschriften und Markieren und das Fügen). Außerdem standen Lasersysteme für die additive Fertigung sowie Strahlquellen im Fokus. Insgesamt sind sich die BesucherInnen der LASYS einig: Mit der Note 2,3 wird die LASYS im Schnitt gut bewertet. 85 Prozent der FachbesucherInnen planen bereits jetzt, die LASYS 2024 zu besuchen.

Attraktives Rahmenprogramm findet großen Anklang

Das Fachpublikum profitierte zudem vom Rahmenprogramm der LASYS: Ergänzend zum Angebot der Ausstellenden bot es an allen drei Tagen umfassenden Know-how-Transfer. Dazu gehörten traditionell die Stuttgarter Lasertage, die am 21. und 22. Juni stattgefunden haben. Prof. Dr. Thomas Graf, Direktor des Instituts für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart und Veranstalter des Kongresses, sagt: „Die 11. Stuttgarter Lasertage sind sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Das spannende Tagungsprogramm zusammen mit dem angenehmen Ambiente der LASYS bot den rund 180 Konferenzteilnehmern aus Forschung, Entwicklung und Industrie sowohl den passenden Rahmen als auch den erforderlichen Raum für ein aktives und erfolgreiches Networking – nicht zuletzt auch auf der traditionellen SLT-Abendveranstaltung am Institut für Strahlwerkzeuge an der Universität Stuttgart.“

Darüber hinaus boten zum Beispiel das EPIC Meeting zur Strahlformung, die Expertenvorträge der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) und das Solution Center mit sechs beteiligten Laserinstituten viele Möglichkeiten zum Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie. Das stark praxisorientierte Fachforum „Lasers in Action“ direkt in der Messehalle und mehrere fachspezifische Workshops und Seminare rundeten das Rahmenprogramm ab.

Die nächste LASYS findet vom 04. bis 06. Juni 2024 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.

Nähere Informationen zur LASYS unter www.messe-stuttgart.de/lasys

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetProduktneuheitenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2623Mon, 27 Jun 2022 12:33:32 +0200Einzigartig durch die Erweiterung des Kalibrierlaborbereichs der Gigahertz Optik GmbH https://www.optechnet.de/Die neue DAkkS-Akkreditierungsurkunde ist da Auf Grund der positiven Ergebnisse der Fach- und Systembegutachtung konnte Gigahertz-Optiks Kompetenz durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) bestätigt werden und bleibt so für ihre Kunden und Geschäftspartner ein verlässlicher Partner für Kalibrierungen und Prüfungen Ihrer Messgeräte. Nicht nur die Re-Akkreditierungen für das Prüf- und Kalibrierlabor bleiben aufrechterhalten, auch konnten durch kontinuierliche Weiterentwicklung interner Prozesse und Verfahren, Messunsicherheiten reduziert werden.

Besonders erwähnenswert, ist die Erweiterung der DAkkS-Akkreditierung des Kalibrierlaborbereichs.

Damit können nach Norm ISO/IEC17025:2018, als weltweit anerkannter gültiger Standard, rückführbare Kalibrierungen angeboten werden.

Die neuen Messgrößen sind:

  • Stromkalibrierungen (Gleichstromstärke) von Anzeigegeräten / Optometern
  • Spektrale Bestrahlungsstärke (W/nm) von Deuteriumlampen (UV im Bereich 200 nm bis 400 nm)
  • Kalibrierung der integralen Bestrahlungsstärke Empfindlichkeit von Detektoren (W/m²) mittels Referenzdetektor und / oder Spektrometer (BTS2048-Serie)

>> mehr Informationen

Kontakt:
GIGAHERTZ Optik Vertriebsgesellschaft für technische Optik mbH
An der Kälberweide 12
82299 Türkenfeld
E-Mail: info(at)gigahertz-optik.de
Internet: www.gigahertz-optik.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2611Wed, 08 Jun 2022 09:47:31 +0200Multiphoton: MPO 100 GOES AUSTRALIA: ANFF-Q PURCHASES 3D NANOPRINTERhttps://www.optechnet.de/Würzburg, Germany / Brisbane, Australia – The Australian National Fabrication Facility – Queensland Node (ANFF-Q) based at the University of Queensland, Australia has placed a purchase order for the recently launched Two-Photon Polymerization tool MPO 100. The system, developed by Multiphoton Optics GmbH and manufactured by its parent company Heidelberg Instruments Mikrotechnik GmbH, will provide cutting-edge fabrication capability in nano- and microfabrication to ANFF-Q. “ANFF-Q is an open-door R&D facility assisting clients from industry and academia to progress their products. To expand our fabrication capabilities, ANFF-Q was looking for a nano 3D printer with highest printing resolution as well as advanced fabrication techniques and the MPO 100 met all our criteria”, says Anthony Christian, ANFF-Q Manager. “The technical details of the MPO 100 stand out from other potential candidates - especially the achievable resolution of 100 nanometers as a pivotal parameter and the very attractive stitching-free fabrication capability”, adds Juan Li, Senior Professional Officer Micro- and Nanofabrication at ANFF-Q.

ANFF-Q serves a wider scope of applications than normal R&D facilities and provides a safe, IP neutral environment where the clients’ designs and developments remain their property.  The MPO 100 will be used for target applications in micro-optics, microfluidics, micro needles, and diffractive optical elements. The system will be the third Heidelberg Instruments machine after the MLA 150 and a µPG101, which are already in place at ANFF-Q.

“The MPO 100 was officially introduced into the market end at the end of January in 2022. The purchase of the tool by ANFF-Q was one of the first orders and confirms the customer-oriented development of the system. We are looking forward to a close collaboration with ANFF-Q”, says Dr. Benedikt Stender, CEO of Multiphoton Optics.

During the tender, Multiphoton Optics was supported by Heidelberg Instruments’ local distributor Nano Vacuum, which have already worked closely on several successful projects with ANFF-Q. “We are thrilled to be able to bring the first MPO 100 system to Australia. With over 25 years of experience in the nanofabrication industry, Nano Vacuum is always eager to see the conception of innovative tools and cutting-edge technologies in the research space!”, says Dr. Ava Faridi, Product Manager at Nano Vacuum.

>>Mehr Informationen

Kontakt:
Multiphoton Optics GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 15
D-97076 Würzburg
E-Mail: press(at)multiphoton.de
Internet: https://multiphoton.net

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news-2609Thu, 02 Jun 2022 16:35:33 +0200Meilenstein auf dem Weg der Effizienzsteigerung von Elektromotoren https://www.optechnet.de/Multifunktionale Pulver-Prozesskammer am LAZ der Hochschule Aalen entwickeltUm Elektrofahrzeuge weiter zu optimieren, suchen Forschende weltweit nach neuen Konzepten sowie Herstellungsverfahren. Ein mögliches Antriebskonzept für die nachhaltige, emissionsarme Elektromobilität ist der so genannte Radnabenantrieb. Dabei ist der Motor vorteilhaft auf kleinstem Raum in der Radnabe des E-Fahrzeuges untergebracht. Auch an der Hochschule Aalen wird am LaserApplikationsZentrum (LAZ) daran geforscht, diese Art von Motoren weiterzuentwickeln. In einem Forschungsprojekt geht es aktuell darum, mit Hilfe laserbasierter, additiver und subtraktiver Fertigungsverfahren Komponenten herzustellen, die höchste Leistungsfähigkeit bei einem geringen Stromverbrauch bieten. Dabei konnte nun ein wichtiger Meilenstein erreicht werden.

AALEN Mit laserbasierten, additiven Fertigungsverfahren können Bauteile in konkurrenzloser Geometriefreiheit hergestellt werden, was die Gestaltung neuartiger, kompakter E-Antriebe für die Mobilität der Zukunft ermöglicht. Höchste Leistungsfähigkeit bei geringem Stromverbrauch wird dabei prinzipiell durch mikroskopisch dünne Luftspalte in den weichmagnetischen Komponenten erreicht, welche Wirbelstrombarrieren darstellen und damit Ummagnetisierungsverluste der Weichmagnete reduzieren. Wie solche Mikrohohlstrukturen für maximale Effizienz optimiert und direkt in 3D-gedruckten Antriebskomponenten hergestellt werden können, wird im Rahmen eines Projekts erforscht, an dem das LaserApplikationsZentrum (LAZ) der Hochschule Aalen beteiligt ist.

Mehrere Forschungsgruppen – ein Ziel 

Bis Ende des Jahres läuft noch das Projekt „ADDSUB“ unter dem Dach des „InnovationsCampus Mobilität der Zukunft“ (ICM) und wird mit rund 400 000 Euro durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Darüber hinaus forscht im Rahmen des Projekts „ADDSUB“ das Institut für Materialforschung (IMFAA) der Hochschule Aalen an der Charakterisierung der Magnete, die in diesem Antrieb der Zukunft zum Einsatz kommen sollen. Weitere Projektpartner sind das Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) von der Universität Stuttgart sowie das Institut für Produktionstechnik (wbk) vom Karlsruher Institut für Technologie. Gemeinsames Ziel dieser Forschungsgruppen ist, die Effizienz einer sogenannten Transversalflussmaschine – ein Elektromotor für Radnabenantriebe – durch interdisziplinäre, technologische sowie wissenschaftliche Zusammenarbeit wesentlich zu steigern.

Der Projektname „ADDSUB“ steht dabei für eine optimierte Herstellung anforderungsgerechter, weichmagnetischer Komponenten für E-Maschinen durch Kombination additiver und subtraktiver Laserprozesse. Vereinfacht gesagt baut man im 3D-Druck-Verfahren ein Teil auf und bringt gleichzeitig während des Aufbauprozesses mit dem Laser durch subtraktiven Abtrag ganz gezielt mikroskopisch kleine Hohlräume hinein, um dadurch die spätere Leistung des Motors zu erhöhen. All dies passiert in einer einzigen Maschine. Das Team des LaserApplikationsZentrum hat nun innerhalb des Projekts einen wichtigen Meilenstein erreicht, indem es gelang, eine multifunktionale Pulver-Prozesskammer an der Hochschule Aalen zu entwickeln und aufzubauen.

Modulare, transportable und hochdichte Kammer entwickelt

Zur Vermeidung negativer Oxideinflüsse verfügt diese kompakte Pulver-Prozesskammer über einen mit Inertgas befüllbaren, hochdichten Bauraum mit dazugehöriger Schutzgasumwälzung und Gasreinigung. David Kolb, wissenschaftlicher Mitarbeiter am LAZ, zählt die weiteren Vorteile der Konstruktion auf: „Es handelt sich um ein vollumfassendes Pulverbett für die additive Fertigung verschiedenster industrieller und kommerzieller Werkstoffe. Wir können aber auch neue Materialien darin verarbeiten.“ Darüber hinaus sei die Prozesskammer nicht nur für die additive Fertigung, sondern auch für die Kombination aus additiver und subtraktiver Fertigung geeignet.

Das Konzept sei zudem modular und transportabel angelegt und könne an verschiedenen Laseranlagen eingesetzt werden. „Das Laser-Setup kann individuell auf den zu verarbeitenden Werkstoff angepasst werden“, erläutert er weiter. Der Aufbau sei vollautomatisiert, kompakt, flexibel und einfach adaptierbar und verfüge ergänzend über eine Reihe an Sensorik. Ziel des Projekts sei letztlich, mit den Ergebnissen der Forschung die Effizienz von Elektromotoren zu steigern und somit zugleich einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit von Herstellern und Zulieferern in Baden-Württemberg zu leisten.

Info: Das LaserApplikationsZentrum (LAZ) der Hochschule Aalen bearbeitet Forschungsthemen rund um die Laserprozesstechnik in den Bereichen des Leichtbaus, der elektrischen Energiespeicher (Batterietechnologie), Elektromobilität und der additiven Fertigung. Mehr Infos gibt es unter: www.hs-aalen.de/laz. Das Institut für Materialforschung (IMFAA) der Hochschule Aalen ist spezialisiert auf die Verarbeitung, Charakterisierung und Prüfung von Werkstoffen und Bauteilen. Der Schwerpunkt liegt auf fortschrittlichen Materialien und Komponenten für ressourceneffiziente Mobilität, erneuerbare Energien, additive Fertigung sowie maschinelles Lernen in der Mikroskopie und Bauteilprüfung. Mehr Infos zur Forschung am IMFAA gibt es unter: www.hs-aalen.de/imfaa. Beide Institute sind in der Fakultät Maschinenbau und Werkstofftechnik der Hochschule Aalen beheimatet und kooperieren unter anderem eng im BMBF geförderten Kooperationsnetzwerk SmartPro (www.smart-pro.org).

Hochschule Aalen
Technik und Wirtschaft
Beethovenstraße 1
73430 Aalen
www.hs-aalen.de  

Pressekontakt
Viktoria Kesper | Pressesprecherin
Saskia Stüven-Kazi | Stellvertretende Pressesprecherin
kommunikation(at)hs-aalen.de
Telefon 07361/576-1050 | -1056

 

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news-2597Wed, 18 May 2022 18:14:42 +0200Erstes überregionales Zentrum für Quantenphotonik eröffnet https://www.optechnet.de/Am 28. März 2022 wurde das erste überregionale Zentrum für Quantenphotonik an den Standorten Ulm, Stuttgart und Jena eröffnet. Das von der Carl-Zeiss-Stiftung mit 12 Millionen Euro geförderte Center soll rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine disziplin- und standortübergreifende Plattform für Forschung und Austausch bieten. Zur Eröffnung übereichten Ministerin Theresia Bauer und Minister Wolfgang Tiefensee in Stuttgart und Jena einen Scheck über die Gesamtfördersumme an die drei Standortleiter. Ulm/Stuttgart/Jena, 29.03.2022.

Laser, Magnetresonanztomografie und Halbleiter sind Technologien aus der Quantenphysik, die bereits heute unser Leben prägen. Die Potenziale von Quantentechnologien im Bereich Kommunikation, Computing, Sensorik und Bildgebung beherrschen technologische Zukunftsdebatten. Um diese Potenziale nutzen zu können, werden überregionale Plattformen benötigt, die unterschiedliche Expertisen zusammenführen. „Quantentechnologien haben das Potenzial, Innovationsfelder entscheidend voranzubringen. Um im internationalen Wettbewerb eine Spitzenposition einzunehmen, müssen wir überregionale Strukturen schaffen, um unser Wissen zu teilen“, ist Ministerin Theresia Bauer, Vorsitzende der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung überzeugt.

Die Photonik stellt im Bereich der Quantenwissenschaft eine Schlüsseltechnologie dar: Photonen dienen als Sensorelemente, Datenübermittler und Quantensysteme. Die Vernetzung aus Quantentechnologien und Photonik bildet das Fundament des Carl-Zeiss-Stiftung Centers QPhoton an den Standorten Jena, Stuttgart und Ulm. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von Bildgebungs- und Sensortechnologien, die auf Quantenwissenschaften basieren. Sie sollen höhere Sensitivitäten und eine schnellere Datenverarbeitung ermöglichen. Mit dem neuen Zentrum werden ausgewiesene Standorte miteinander verbunden, um die Quantenphotonik von der Grundlagenforschung bis in die Anwendungen hinein international noch schlagkräftiger aufzustellen. Die jeweiligen Stärken in den Quantentechnologien mit Atomen, Festkörpern, supraleitenden Materialien und Photonen ergänzen sich ideal und erlauben damit auch eine gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. „Das CZS Center QPhoton bietet eine vielversprechende Forschungsplattform, um innovative Ansätze im Bereich Bildgebung, Sensorik und Informationsverarbeitung zu vernetzen. Quantenphotonik ist dabei eine der relevantesten Schlüsseltechnologien“, erklärt Minister Wolfgang Tiefensee, Mitglied der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung.

Im CZS Center QPhoton wird dieses Ziel in drei Innovationsbereichen gemeinsam und standortübergreifend vorangetrieben: Sensortechnologien zur Kontrolle von Quantensystemen, Quantentechnologien für Quanten-Bildgebungsverfahren und Quanten-basierte Informationsverarbeitung.

Im Bereich Sensortechnologien zur Kontrolle von Quantensystemen fokussieren sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Erforschung und Entwicklung von hochsensitiven Sensoren. „Quantensysteme, wie sie gegenwärtig schon für Anwendungen z.B. beim Quantencomputing eingesetzt werden, reagieren extrem empfindlich auf äußere Störungen“, erklärt Prof. Dr. Joachim Ankerhold, Standortleiter des CZS Center QPhoton Ulm. Um diese Systeme aber zielgerichtet erforschen und nutzen zu können, müssen sie nicht nur gemessen, sondern auch manipuliert werden. „Hier setzen neueste und zukünftige Verfahren der Sensorik an: sie greifen in die Quantenmechanik der Systeme nur minimal ein, liefern aber auf der anderen Seite hochpräzise Informationen über deren tatsächliche Quanteneigenschaften und Quantenzustände“, so Ankerhold weiter. Diese Informationen bilden wiederum die Grundlage zur Kontrolle und gezielten Beeinflussung, beispielsweise bei der Fehlerkorrektur bei Quantencomputern oder der Optimierung von Materialeigenschaften.

Im Bereich Quantentechnologien für Quanten-Bildgebungsverfahren sollen unter anderem erste Anwendungen wie Quantenmikroskopie im Bereich der Lebenswissenschaften entwickelt werden. Durch die genaue Bestimmung der Lage und Beschaffenheit von Molekülen können beispielsweise neue Anwendungen bei der Krebstherapie erforscht werden. „Um quantenmechanische Bits auszulesen, werden meist optische Methoden eingesetzt. Die Güte zu verbessern bzw. Fehlerraten zu reduzieren ist eine Aufgabe in Quantenbildgebungsverfahren. Aber auch andere photoempfindliche Objekte können z.B. durch verschränkte Photonenpaare in unterschiedlichen Spektralbereichen störungsfreier nachgewiesen werden“, erklärt Prof. Dr. Tilman Pfau, Standortleiter des CZS Center QPhoton Stuttgart.

Die Entwicklung von Methoden der Daten- und Signalverarbeitung sowie spezifischer photonischer Hardware für den Einsatz im Quantencomputing steht im Mittelpunkt des Innovationsbereichs Quanten-basierte Informationsverarbeitung. „Einerseits kann die Quanteninformationsverarbeitung genutzt werden, um Rechenaufgaben zu meistern, bei denen selbst modernste Hochleistungscomputer scheitern. Andererseits geht es auch darum, auf neuartige Weise Informationen von physikalischen Systemen zu gewinnen, die mit klassischen Ansätzen nicht zugänglich sind und diese zu übertragen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Standortleiter des CZS Center QPhoton Jena. Zusammen mit dem Jenaer Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik befasst sich das neue Zentrum in diesem Zusammenhang mit der Identifikation konkreter Quantenmehrwerte für die Wirtschaft.

Insgesamt rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen im CZS Center QPhoton gemeinsam in den drei Innovationsfeldern forschen. Neben den Forschungskooperationen profitieren diese auch von gemeinsamen Gastvorträgen, Seminaren und Workshops. Standortübergreifende Veranstaltungen und Fortbildungsmöglichkeiten runden das Angebot ab.

 

Über die Carl-Zeiss-Stiftung

Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.

Mehr unter: www.carl-zeiss-stiftung.de

 

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news-2596Wed, 18 May 2022 16:57:34 +0200Bis zum 15. Juli für den VISION Award 2022 bewerbenhttps://www.optechnet.de/Die VISION - Weltleitmesse für Bildverarbeitung - findet vom 4. bis 6. Oktober 2022 in Stuttgart statt. Informieren Sie sich über die innovativen Möglichkeiten aktueller und künftiger Technologien in der Bildverarbeitung mit nationalen und internationalen Ausstellern, modernen Systemen und Komponenten. Auf der VISION 2022 wird bereits zum 25. Mal der VISION Award verliehen.Eine Jury aus Bild­verarbeitungs­experten ermittelt aus allen Einreichungen eine Shortlist der interessantesten Einreichungen. Diese ausgewählten Einreichungen sollen dann von den Unternehmen live auf der VISION im Rahmen einer Session des Industrial VISION Days Forums präsentiert werden. Die Jury wird dort den Preisträger des diesjährigen VISION Award für die herausragende Bildverarbeitungs-Innovation bekannt geben.

Dotiert ist der VISION Award ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro, das die britische Zeitschrift Imaging and Machine Vision Europe (IMVE) ausgelobt hat.

Registrieren Sie sich unter folgendem Link und reichen Sie Ihr Abstract bis spätestens zum 15. Juli 2022 ein. 

Die Bewertungskriterien

  • Formale Qualität der Einreichung
  • Technologischer Anspruch
  • Neuheit der Applikationen und Innovationsgrad
  • Bedeutung für die Bildverarbeitungs-Industrie
  • Bedeutung für den Endanwender

Die Vorgaben

  • Die Abstracts müssen in englischer Sprache eingereicht werden.
  • Der Umfang des Abstracts darf die vorgegebene Zeichenzahl nicht übersteigen.
  • Die Gliederung (Beschreibung der Innovation, Stand der Technik und Vorteile der Innovation, Relevanz und Nutzen der beschriebenen Innovation für die Bildverarbeitungsbranche, USP, Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Innovation) muss berücksichtigt werden.
  • Sollten Sie über ergänzendes Videomaterial verfügen, ist dieses willkommen. Bitte fügen Sie Ihrem Abstract entsprechende Links (zu Ihrer Webseite, YouTube oder Vimeo) hinzu. Bestehende Patente können ebenfalls verlinkt werden.

 

Allgemeine Informationen zur Messe: www.messe-stuttgart.de/vision

Nähere Informationen zum VISION Award.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und Auszeichungen
news-2595Wed, 18 May 2022 15:17:10 +0200LASYS - The Place to Beamhttps://www.optechnet.de/Die LASYS - Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung - findet vom 21. bis 23. Juni 2022 in Stuttgart statt. Sie vernetzt Hersteller, Anwender und Experten aus Industrie und Wissenschaft. Somit bietet sie die Gelegenheit, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Kundenbeziehungen zu generieren. Die LASYS wird von einem vielfältigen Begleitprogramm umrahmt.Wissenschaftliche Institute mit Projekten in der Laser-Materialbearbeitung können sich mit einem Poster innerhalb der Messehalle präsentieren. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung mit Poster bis zum 10. Juni an die Landesmesse Stuttgart.

Alle Informationen zur Messe erhalten Sie unter www.messe-stuttgart.de/lasys.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetProduktneuheitenForschung und Wissenschaft
news-2590Mon, 16 May 2022 09:29:56 +0200International Day of Light 2022https://www.optechnet.de/Am 16. Mai wird der Internationale Tag des Lichts gefeiert! Der Internationale Tag des Lichts ist eine globale Initiative, die jährlich einen Schwerpunkt auf die Wertschätzung des Lichts und seine bedeutende Rolle in Wissenschaft, Kultur und Kunst, Bildung und nachhaltiger Entwicklung sowie in weiteren Bereichen wie Medizin, Kommunikation und Energie setzt.Das breit gefächerte Thema Licht ermöglicht verschiedenen Bereichen der Gesellschaft weltweit die Teilnahme an Aktivitäten, die verdeutlichen, wie all diese Themenbereiche dazu beitragen können, die Ziele der UNESCO zu erreichen.

Der Internationale Tag des Lichts verfolgt folgende Ziele:

  • Verbesserung des öffentlichen Verständnisses darüber, wie Licht und lichtbasierte Technologien das tägliche Leben aller Menschen berühren.
  • Aufbau weltweiter Bildungskapazitäten durch Aktivitäten, die auf Nachwuchsförderung ausgerichtet sind und sich insbesondere auf Entwicklungs- und Schwellenländer konzentrieren.
  • Betonung der Verbindung zwischen Licht, Kunst und Kultur
  • Forcieren von internationalen Kooperationen, indem der International Day of Light als zentrale Informationsressource für Aktivitäten fungiert, die von NGOs, Regierungsstellen, Bildungseinrichtungen, der Industrie und anderen Partnern koordiniert werden.
  • Stärkung der Grundlagenforschung, globaler Berufe in diesem Bereich sowie Förderung von Investitionen in die lichtbasierte Technologie.
  • Die Bedeutung der Lichttechnologie und die Notwendigkeit des Zugangs zu Licht- und Energieinfrastrukturen für eine nachhaltige Entwicklung und für die Verbesserung der Lebensqualität in den Entwicklungsländern fördern.
  • Das Bewusstsein dafür schärfen, dass Technologien und Design eine wichtige Rolle bei der Erzielung einer höheren Energieeffizienz spielen können.

Teilen Sie über die sozialen Netzwerke Ihre Bilder, die ausdrücken, welche Rolle das Licht in Ihrem Leben spielt. Nutzen Sie hierfür gerne #IDL2022 und #LightDay2022 und feiern Sie somit gemeinsam die Wissenschaft des Lichts.

Nähere Infos zum International Day of Light erhalten Sie hier.

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetForschung und Wissenschaft
news-2589Fri, 13 May 2022 12:02:29 +0200OptecNet Deutschland mit Gemeinschaftsstand auf der „LASER World of PHOTONICS“https://www.optechnet.de/Nach einer langen Zeit ohne persönlichen Austausch bot die Messe die Gelegenheit zur Kontaktpflege mit Kunden und Partnern und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.Über 900 Aussteller aus mehr als 30 Ländern hatten die Gelegenheit, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten Fachpublikum zu präsentieren. Mehr als 15.000 Messebesucher (davon 39% aus dem Ausland) ließen sich von Komponenten und Systemen der Photonik mit Anwendungen in der industriellen Fertigung, Elektromobilität und vielen weiteren Bereichen begeistern. Die Teilnehmerzahl entspricht rund 80% der Teilnehmer der vorherigen Messe im Jahr 2019 und hat die Erwartungen der Messe München deutlich übertroffen.* Die „LASER World of PHOTONICS“ spiegelt damit die große Innovationskraft und das enorme Wachstumspotenzial der nationalen und internationalen Photonik-Branche wider, welche auch die Herausforderungen aktueller Krisen erfolgreich meistert.

Premiere feierte in diesem Jahr die „World of QUANTUM“ als Plattform für die Vernetzung von Forschenden, Herstellern und Anwendern im Bereich Quantentechnologien. In dem neuen Messebereich wurden erste Anwendungsbeispiele aufgezeigt und aktuelle Forschungsergebnisse dieser Zukunftstechnologie präsentiert.

OptecNet Deutschland e.V. war erneut mit einem Gemeinschaftsstand bestehend aus 18 Mitausstellern vertreten, darunter Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups aus dem Mitgliederkreis. Nach einer langen Zeit ohne persönlichen Austausch bot die Messe die Gelegenheit zur Kontaktpflege mit Kunden und Partnern und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen. Der bundesweite Dachverband für die Optischen Technologien und Quantentechnologien bietet den Mitausstellern seit vielen Jahren ein Komplettpaket mit Ausstellungsfläche, organisatorischer Betreuung, umfassenden Marketing- und PR-Aktivitäten sowie einem Job-Board für aktuelle Stellenausschreibungen an.

Wir laden die Mitglieder der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien herzlich zur Mitausstellung auf der „LASER World of PHOTONICS 2023“ ein! Sollten Sie noch kein Mitglied sein, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk.

Die kommende LASER World of PHOTONICS findet vom 27. bis 30. Juni 2023 auf dem Messegelände München mit begleitendem „World of Photonics Congress“ vom 25. bis 30. Juni 2023 statt. OptecNet Deutschland wird wieder einen Gemeinschaftsstand anbieten. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

*Quelle Messezahlen: Schlussbericht der Messe München vom 29. April 2022

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenAus den Mitgliedsunternehmen
news-2571Tue, 19 Apr 2022 09:20:17 +0200Strahlenschutz bei der ultrakurzpuls-basierten Materialbearbeitunghttps://www.optechnet.de/Die Materialbearbeitung mittels ultrakurzen Laserpulsen ist mittlerweile ein wichtiger Industriezweig in Deutschland. Die gesamte Wertschöpfungskette von Laserquellen und Komponenten über Anlagenhersteller bis zum Anwender in Automotive, Maschinenbau oder gar Medizin ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Nicht nur deshalb spielt die Forschung an Prozessen zur Materialbearbeitung auch in der Wissenschaft eine wichtige Rolle.Es werden hierbei typischerweise zwei Anlagenkategorien unterschieden. Geschlossene Anlagen, die üblicherweise für Produktion, aber auch für Forschung und Entwicklung eingesetzt werden, und offene Anlagen für die Forschung, die oftmals an Universitätsinstituten von studentischen oder wissenschaftlichen Kräften eigenständig aufgebaut wurden.

Es ist seit längerem bekannt, dass bei der Materialbearbeitung mittels Ultrakurzpulslaser eine Sekundäremission von ionisierenden Strahlung auftreten kann. Dabei wird Röntgenstrahlung aus dem Bearbeitungsplasma emittiert, wobei je nach Bearbeitungsmaterial und den eingestellten Laser- und Prozessparametern eine große Varianz in der Ortsdosisleistung resultiert. In jedem Fall kann aber diese Emission eine bestimmte Ortsdosis überschreiten, die als gesundheitsgefährdend angesehen werden muss. Röntgenstrahlung ist potenziell in der Lage, die menschliche Erbinformation (DNA) zu schädigen, was zu langfristigen gesundheitlichen Schäden der bestrahlten Personen führt. Leider ist die Aufmerksamkeit und das Wissen um dieses Thema in Bezug zur UKPL-basierten Materialbearbeitung jedoch noch zu wenig verbreitet, was dazu führen kann, dass das Personal sich unnötigen Gefahren aussetzt und dies, obwohl Deutschland beim Thema Sicherheit mit dem aktuellen Strahlenschutzgesetz und der novellierten Strahlenschutzverordnung sowie den damit verbundenen Grenzwerten Vorreiter gegenüber anderen Ländern innerhalb Europas und der Welt ist.

Der Betrieb einer UKP-Laseranlage in Deutschland kann nach §12 bzw. §17 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) anzeige- oder genehmigungspflichtig sein oder auch keines von beidem. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr UKP-Laser aus der Anzeige- oder Genehmigungspflicht herausfällt, sollten Sie mit Ihrer örtlichen für das Strahlenschutzgesetz zuständigen Behörde Kontakt aufnehmen. Dabei wird Ihnen mitgeteilt, welcher Sachverhalt vorliegt und welche weiteren Schritte erforderlich sind. Sowohl im Anzeige- als auch Genehmigungsfall sind fachkundige Strahlenschutzbeauftragte (Fachkunde Typ GUKP) und ein Sachverständigengutachten erforderlich. Die Behörde nennt Ihnen einen geeigneten Sachverständigen. Im Genehmigungsfall (insbesondere offene Anlagen) bestehen weitere Anforderungen.

Die eingebrachten Reglungen haben bereits dafür gesorgt, dass i.d.R. die Schutzumhausung geschlossenen Anlagen so gebaut werden, dass die Sicherheit für das Personal gewährleistet ist. Eine Anzeige der entsprechenden Anlagen führt dann zu einem rechtssicheren Betrieb der Anlagen. Für offene UKPL-Anlagen müssen die Betreiber und das jeweilige Personal jedoch ebenfalls geschützt werden, da die ionisierende Strahlung nicht durch eine vorgegebene Schutzumhausung bis unter den Grenzwert abgeschwächt wird.

Analog zum Laserschutz können zum Schutz gegen die laserinduzierte ionisierende Strahlung aus UKPL-Bearbeitungsprozessen bestimmte wirksame technische und organisatorische Maßnahmen für offene Aufbauten abgeleitet werden, auf denen ein funktionierendes Strahlenschutzkonzept aufgebaut werden kann, und dessen Umsetzung das mit den Anlagen hantierende Personal effektiv schützen kann. Als allgemeine Richtlinien sollen die 3A-Regeln „Abschirmung, Abstand & Aufenthalt (Anwesenheit)“ angeführt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie in diesem Flyer.

Die Fachkunde im Strahlenschutz beim Betrieb von UKPL kann in speziellen behördlich anerkannten Fachkundelehrgängen erworben werden: z.B. Technische Akademie Esslingen, SLG Akademie Hartmannsdorf in Zusammenarbeit mit dem Laserinstitut Hochschule Mittweida oder LZH Laser Akademie GmbH in Hannover. In diesem Kurs werden die Teilnehmer u.a. in das Strahlenschutzgesetz und sich daraus ergebenden Grundpflichten eingeführt, lernen die biologischen Wirkungen ionisierender Strahlung und verwendeten Dosisbegriffe kennen und erhalten Hilfestellung für die Organisation des betrieblichen Strahlenschutzes einschließlich der Einteilung und Überwachung von Strahlenschutzbereichen. Weitere Kursinhalte sind die Ermittlung von laserinduzierten Strahlenemissionen sowie beispielhafte Berechnungen zur Dimensionierung von Schutzwänden.

Das Netzwerk „Ultrakurzpulslaser“ (UKPL-Innovationsnetzwerk, www.ukpl-technologie.de ©2022) ist ein Zusammenschluss an Firmen und Forschungseinrichtungen, die sich mit der Thematik der Ultrakurzpulslaser (UKPL) – Bearbeitung von Materialien beschäftigen. Das Netzwerk möchte generelle Aufklärungsarbeit, insbesondere auch an Hochschulen und Universitäten leisten, und an alle appellieren: Wenn Sie mit (offenen) UKPL-Anlagen arbeiten, schützen Sie sich selbst und sorgen Sie auch für Rechtssicherheit beim Betrieb Ihrer Anlagen. Dies ist zwingend erforderlich, da aktuell das Bewusstsein für die entstehenden Gefahren oft noch nicht bei den Betreibern angekommen bzw. unklar ist, welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind.

Referenzen:

H. Legall et al., Applied Physics A 124, 407 (2018), doi: 10.1007/s00339-018-1828-6
R. Weber et al., Applied Physics A 125, 635 (2019), doi: 10.1007/s00339-019-2885-1
R. Behrens et al., Radiation Protection Dosimetry 183, 361 (2019), doi: 10.1093/rpd/ncy126
P. Mosel et al., Materials 14, 4397 (2021), doi:10.3390/ma14164397
J. Schille et al., Materials 14, 4537 (2021), doi 10.3390/ma14164537

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2567Thu, 14 Apr 2022 11:27:33 +0200Netzwerken mit OptecNet Deutschland auf der W3+ Fair Wetzlar 2022https://www.optechnet.de/Die W3+ Fair, Netzwerkmesse & Kongress für Enabling Technologies, ist ein zentraler Treffpunkt für Hightech-Innovationen und bringt nationale und internationale Experten aus Optik, Photonik, Elektronik und Mechanik am 6. und 7. Juli in Wetzlar zusammen. OptecNet Deutschland wird mit verschiedenen Angeboten vertreten sein und lädt seine Mitglieder, Partner und alle Interessierten zu einem persönlichen Austausch auf der Messe ein. Die Mitglieder der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien und Quantentechnologien, zusammengeschlossen in OptecNet Deutschland, haben dabei die Möglichkeit, bei der Ausstellung von zusätzlichen Mehrwerten zu profitieren.

Nutzen Sie die Vorteile des exklusiven OptecNet Deutschland Gemeinschaftsstands:

  • Präsentation Ihrer Produkte und Leistungen auf dem Gemeinschaftsstand
  • All-in-one Standbaupakete mit wenig Aufwand: ab 3.300 Euro
    • möblierte Standfläche samt Standaufbau und -abbau, Standreinigung
    • 3 Ausstellerausweise
    • tägliches Stand-Catering und Verpflegung im exklusiven VIP-Bereich
  • Exklusiver Vorteil/ zusätzliche kostenfreie Leistungen für OptecNet Deutschland Aussteller
    • Gesicherter Vortragsslot auf den N-Tec Talks, der begleitenden Hightech-Konferenz
    • Nutzung der VIP-Logen für Kundengespräche
    • 30 zusätzliche, kostenfreie Eintrittskarten für Ihre Gäste
    • Zusätzliche Werbekampagne (News, LinkedIn, Anzeige im Messeheft u.a.)
    • Zentral gelegene Standfläche direkt am Eingang der Messehalle
  • Umfassende Marketing- und PR-Aktivitäten
    • Hohe Sichtbarkeit durch Unternehmensprofil online und im Messekatalog
    • Mailingaktionen, Social Media News & Kampagnen, Fachpressearbeit u.v.m.
  • Jede Menge Wissenstransfer & Networking
    • N-Tec Talks Hightech-Konferenz zu den Top-Themen New Technologies, New Business, Application Markets und Industry 4.0
    • Exklusiver Apéro + Abendveranstaltung für Aussteller „W3 and Friends“
    • Einfacher Zugang zu den Technologieführern aus der Region
    • Zahlreiche, begleitende Fachveranstaltungen, Networking-Events etc.

Im Rahmen der begleitenden Konferenz unterstützt OptecNet Deutschland zwei N-Tec Talks zu den Themen „Security and Defence“ und „Quantentechnologien“ mit Fachvorträgen und Diskussionsforum. Zahlreiche Experten aus den Mitgliedsunternehmen und Forschungseinrichtungen der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien und Quantentechnologien zeigen aktuelle Herausforderungen, Trends und Lösungsansätze auf.

Außerdem veranstaltet OptecBB, Innovationsnetz für die Optischen Technologien in Berlin und Brandenburg, am 7. Juli 2022 einen Workshop zum Thema „Photonik in der Wald- und Forstwirtschaft“. Gemeinsam mit Experten wird der Einsatz photonischer Technologien und vernetzter Sensorik für die Bedarfe der gesamten „Wertschöpfungskette Holz“ diskutiert. Hierbei werden aktuelle Herausforderungen in der Forst- und Holzwirtschaft erörtert sowie bereits bestehende Innovationen und Ideen aufzeigt.

Kommen Sie mit nach Wetzlar - wir freuen uns auf Sie!

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

]]>OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzennews-2561Fri, 01 Apr 2022 12:37:03 +0200Applied Photonics Award 2022https://www.optechnet.de/Bis zum 30. Juni können sich Studierende und Promovierende wieder mit ihrer Abschlussarbeit für den Nachwuchspreis des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF bewerben. Mit dem "Applied Photonics Award" werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen optischen Technologien für Gesellschaft und Wirtschaft auseinandersetzen. Hochqualifizierten Nachwuchs fördern und schon frühzeitig neue Ideen im Bereich der Angewandten Photonik würdigen - das ist das Ziel des "Applied Photonics Awards", dem Nachwuchspreis des Fraunhofer IOF aus Jena.

Prämiert werden insgesamt drei Abschlussarbeiten in den Kategorien Bachelor, Master/Diplom und Dissertation. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken neben einem Preisgeld wertvolle Karrierekontakte in die Photonik- und Optikbranche. Die Preisgelder sind wie folgt gestaffelt:

Kategorie A: Beste Bachelorarbeit (1.000 €)
Kategorie B: Beste Masterarbeit (2.000 €)
Kategorie C: Beste Dissertation (3.000 €)

Wer darf sich bewerben?
Teilnahmeberechtigt sind alle Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen (in deutscher oder englischer Sprache), die in den Jahren 2021 oder 2022 an einer deutschen Universität oder Hochschule eingereicht wurden und bis zur Abgabe der Bewerbung als „bestanden” gelten.

Die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle: Die Spanne ehemaliger Preistragender reicht von Physik über Optometrie bis Gartenbauwissenschaften. Ausschlagend für die Auszeichnung ist, dass sich die Arbeiten mit innovativen optischen Technologien befassen, die unser Leben und Wirtschaften in Zukunft sicherer, effizienter oder nachhaltiger machen.

Preisverleihung bei den internationalen "Photonics Days Jena"
Die Verleihung des "Applied Photonics Awards" findet im Oktober 2022 im Rahmen der "Photonics Days Jena" statt, einem internationalen Karriere- und Netzwerkevent, veranstaltet von Fraunhofer IOF sowie der Max Planck School of Photonics. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Auch bietet sich die Möglichkeit zur Vernetzung mit Vertreterinnen und Vertretern hochrangiger Unternehmen der Optik- und Photonikindustrie.

Das Fraunhofer IOF schreibt den "Applied Photonics Award" in diesem Jahr bereits zum fünften Mal aus. Die Tradition, auf der der Preis ruht, reicht dabei deutlich länger zurück: Der Award für Angewandte Photonik löste 2018 den "Green Photonics"-Nachwuchspreis ab, der seit 2012 vom Institut verliehen wurde.

Die diesjährige Verleihung des "Applied Photonics Awards" erfolgt erneut mit freundlicher Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie der Unternehmen Active Fiber Systems, JENOPTIK und TRUMPF.

Bewerbungen werden bis zum 30. Juni unter app(at)iof.fraunhofer.de angenommen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOpTech-NetForschung und WissenschaftPreise und Auszeichungen
news-2551Mon, 21 Mar 2022 11:02:05 +0100Weißlicht-Interferometer von Polytec prüft feinste Strukturenhttps://www.optechnet.de/Fortschritte in der Mikrosystemtechnik und der Mikroelektronik steigern die Nachfrage nach Messungen von Strukturdetails, um zum Beispiel Kanaltiefen und Kantenprofile auf einem Lab-on-a-Chip zu charakterisieren, Stufenhöhen, Co-Planarität und andere Packaging-Parameter zu bestimmen oder MEMS anhand ihrer 3D-Strukturprofile und abgeleiteter Oberflächenparameter zu charakterisieren, wie z.B. Rauheit, Ebenheit und Deformation.Mit dem TopMap Micro.View+ hat Polytec für solche Anwendungen ein hochauflösendes mikroskopbasiertes Weißlicht-Interferometer im Programm. Die zusätzlich zur Höhenmessung gelieferte Farbinformation (RGB) vom Messobjekt vereinfacht dabei die Fehlerzuordnung. Ausgestattet mit motorisierten x-, y- und z-Achsen, einem Verfahrbereich von 200 x 200 x 100 mm³ und einen ebenfalls motorisierten Objektiv-Revolver lassen sich Prüfabläufe automatisiert nach bestimmtem „Rezepten“ durchführen, die Probenhöhe kann bis auf 370 mm gemessen werden und der Messkopf ist auch separat direkt in der Fertigungslinie integrierbar.

Anwendungsbeispiel: Flexible Hybridelektronik

Beim Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) hat sich das hochauflösende Prüfsystem bei der Überprüfung der Oberfläche flexibler Hybridelektronik mittlerweile im praktischen Einsatz bewährt. Im waferbasierten Produktionsprozess werden hier Chips auf eine Polyimidfolie gebettet, überschichtet und mit lithographischer Strukturierung verdrahtet. Zur Qualitätskontrolle müssen die feinen Strukturen des vierlagigen Aufbaus überprüft werden. Gleichzeitig tragen die Ergebnisse dazu bei, den Fertigungsprozess zu evaluieren und zu optimieren. Die 3D-Messdaten der Weißlicht-Interferometer können mit jeder geeigneten Auswertesoftware bearbeitet werden. Besonders einfach geht das mit der speziell für diese Topografie-Messsysteme entwickelten TMS Software, die zahlreiche Möglichkeiten bietet, um die Messergebnisse zügig und ISO-konform auszuwerten. Zudem lässt sich die Software dank guter Dokumentation, offener Struktur und modularen Aufbaus individuell modifizieren. Dadurch bleibt internes Wissen im Unternehmen und auf sich ändernde Anforderungen kann flexibel reagiert werden.

Nähere Informationen unter https://www.polytec.com/de/oberflaechenmesstechnik

Pressekontakt: Christina Petzhold, Tel. 07243-604-3680

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2547Fri, 11 Mar 2022 11:53:11 +0100Scan-Kopf mit Strahlformer steigert die Produktivität in der Brennstoffzellen-Fertigunghttps://www.optechnet.de/Zusammenarbeit der Photonik-Experten erschließt neue Anwendungen Die SCANLAB GmbH entwickelt, gemeinsam mit ihren Schwesterfirmen Blackbird Robotersysteme GmbH und Holo/Or Ltd., vielversprechende neue Systemkonzepte für Laseranwendungen wie das Laserschweißen von Bipolarplatten und die additive Fertigung (Metall-3D-Druck). Durch Integration von spezifischen Strahlformern hat der neuartige Systemaufbau das Potenzial zu einer annähernden Verdopplung der Produktivität beim Schweißen von Bipolarplatten für Wasserstoff-Brennstoffzellen gezeigt. Die Brennstoffzellen-Technologie wurde lange als Nischenmarkt eingeschätzt. Inzwischen ist die Nachfrage spürbar gestiegen, nicht zuletzt verursacht durch die Energiewende und die Suche nach alternativen Antrieben. Für eine effiziente Massenfertigung muss jedoch der Durchsatz beim Schweißen metallischer Bipolarplatten, die den Stack einer Brennstoffzelle bilden, gesteigert werden. Hohe Schweißgeschwindigkeiten erfordern schnelle Scan-Systeme sowie Hochleistungslaser, beides ist heute verfügbar. Doch ausschlaggebend für die erreichbare Geschwindigkeit ist der Schweißprozess an sich. Häufig treten Fehler in Schweißnähten, wie ‚Humping-Effekte‘ und Einbrandkerben auf, sobald eine gewisse Geschwindigkeit überschritten wird.

Blackbird Robotersysteme hat in einem Testaufbau den intelliSCAN 2D-Scan-Kopf von SCANLAB und HOLO/ORs neueste Entwicklung Flexishaper, ein über den gesamten Leistungsbereich einstellbarer Strahlformer, integriert. Die Bestimmung der notwendigen Strahlformung wurde mithilfe einer Prozesssimulation ermittelt. Die Auslegung des eingesetzten Strahlformers ist das Ergebnis eines kombinierten optischen Designs, das diffraktive optische Elemente (DOE) mit einem Scan-System verbindet. Die Applikationsversuche erlaubten das Verschieben des Geschwindigkeitslimits für fehlerfreies Schweißen von 45 m/min auf bis zu 70 m/min.

Übertragung der Bearbeitungspraxis mit DOEs
Das Schweißen dünner Bleche für Bipolarplatten stellt ähnliche Anforderungen an den Bearbeitungsprozess wie das Laser-Pulverbettschweißen (LPBF). Beide Verfahren erfordern ein Scanner-Bildfeld von bis zu 500 x 500 mm² sowie eine typische Prozessgeschwindigkeit von rund 1 m/s und darunter. Auch beim Verfahren für Metall-3D-Druck wird die Bearbeitungsgeschwindigkeit nicht vom Scan-System oder der Laserleistung limitiert, sondern der Prozess an sich setzt die Grenzen für den Durchsatz. Daher sind die erfreulichen Laserschweiß-Ergebnisse der erste Schritt auch auf dem Weg zur Optimierung von LPBF-Prozessen.

“Unsere gemeinsame Firmenholding schafft den vertrauensvollen Rahmen, der nötig ist, für eine so enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung innovativer Lösungen. Nur in einem vergleichbaren Setup kann man zukünftige Marktbedürfnisse offen analysieren und die Ergebnisse gleich in ein konkretes optisches Design umwandeln.“ berichtet Georg Hofner, Sprecher der Geschäftsführung SCANLAB.

“Unsere Schwesterfirmen bieten uns einen Werkzeugkasten, den wir mithilfe unserer Erfahrung und unseres Anwendungswissens in greifbare Vorteile für unsere Zielmärkte und Kunden umsetzen können“ fügt Karl Christian Messer, Geschäftsführer Blackbird Robotersysteme, hinzu.

“Das ist genau die Form von Kooperation, die einen echten Mehrwert erzielt. Die Kombination von unserer Strahlformungs-Expertise mit dem tiefgehenden Marktverständnis unserer Schwesterfirmen.“ ergänzt Israel Grossinger, Inhaber und Leiter von HOLO/OR.

Die nächsten Schritte bestehen darin, das Konzept des Laserschweißens in einem größeren Maßstab zu testen und verschiedene Applikationen parallel zu verfolgen. SCANLABs fiberSYS ist gerade auf die Anforderungen beider Verfahren, LPBF und Schweißprozesse, ausgerichtet. Daher wurde die Integration von DOEs genau in dieses Scan-System, speziell für den Einsatz in Multi-Kopf-Maschinen konzipiert, in die Entwicklungs-Roadmap mit aufgenommen.

>> mehr Informationen

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. 089 800 746-0
E-Mail: presse@scanlab.des.wiesel(at)oth-aw.depresse(at)scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2540Tue, 01 Mar 2022 14:40:11 +0100Apply by April 30, 2022: KSOP M.Sc. in Optics & Photonics programhttps://www.optechnet.de/Currently, the Karlsruhe School of Optics and Photonics (KSOP), international graduate school of the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) is accepting applications for their international M.Sc. in Optics & Photonics program until April 30, 2022.Facts about the KSOP M.Sc. in Optics & Photonics program:

  • Students graduate with a M.Sc. degree from a German Excellence University, the Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
  • The application portal will be open until April 30, 2022
  • Scholarships are available
  • International, interdisciplinary program
  • Completely taught in English
  • Intensive lab training
  • 5 Specializations to choose from: Photonic Materials & Devices, Quantum Optics & Spectroscopy, Biomedical Photonics, Optical Systems, and Solar Energy
  • Internships and additional personal skills training
  • Strong Optics & Photonics community, e.g. OPTICA & SPIE Student Chapter: Optics Students Karlsruhe (OSKar)

For more information, please visit www.ksop.kit.edu/msc_program.php

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenForschung und Wissenschaft
news-2525Mon, 14 Feb 2022 08:46:53 +0100Wetzlar Network ist neues Mitglied bei OptecNet Deutschlandhttps://www.optechnet.de/Seit 1. Februar 2022 ist das „Wetzlar Network für Optik, Elektronik und Mechanik e.V.“ Mitglied bei OptecNet Deutschland e.V. Damit vereint OptecNet Deutschland nun acht regionale Innovationsnetze für Optische Technologien und Quantentechnologien und bildet mit über 500 Mitgliedern aus Unternehmen und Forschungs/-Bildungseinrichtungen den mitgliederstärksten Fachverband für die Photonik-Branche in Deutschland.Das Wetzlar Netzwork besteht seit 2009 und vereint aktuell rund 70 Mitglieder und Partner aus Unternehmen und Forschungs-/Bildungseinrichtungen aus der Photonik. Neben Innovationsförderung und Marketing-Aktivitäten veranstaltet das Wetzlar Network zusammen mit Fleet Events die renommierten Photonik-Messen W3+ Fair in Wetzlar (6. – 7.7.2022) und im österreichischen Dornbirn (30.11. – 1.12.2022).

Das Wetzlar Network bietet sich als regionales Innovationsnetz allen Unternehmen und Forschungs-/Bildungseinrichtungen der Photonik-Branche in Hessen und Rheinland-Pfalz als Vernetzungsplattform an. Alle Infos und Kontakt unter:
https://www.wetzlar-network.de/

Den Mitgliedern des Wetzlar Network steht damit künftig das gesamte Leistungsspektrum von OptecNet Deutschland sowie die vielfältigen Angebote der regionalen Innovationsnetzen zur Verfügung. Der Dachverband unterstützt dabei bundesweite und internationale Aktivitäten wie Technologietransfer und Innovationsförderung, Nachwuchsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie internationale Kontakte und Kooperationen.

Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der regionalen Innovationsnetze heißen das Wetzlar Network als neues Mitglied herzlich willkommen und freuen sich auf eine gute und enge Zusammenarbeit. „Gemeinsam mit dem Wetzlar Network können wir die Förderung der Photonik als eine Schlüsseltechnologie in Deutschland weiter vorantreiben und die Innovationskraft der Branche stärken“, so die Vorstände von OptecNet Deutschland Dr. Andreas Ehrhardt und Dr. Horst Sickinger.

Ralf Niggemann, Geschäftsführer und Netzwerk-Manager des Wetzlar Network, freut sich sehr über die Aufnahme in den bundesweiten Dachverband OptecNet Deutschland. „Wir sind ein überaus starkes Netzwerk für die optischen Schlüsseltechnologien in unserer Region. Die Zusammenarbeit mit OptecNet Deutschland eröffnet uns und unseren Mitgliedsunternehmen ganz neue Möglichkeiten.“ Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Kortemeier ergänzt: „Dass man gemeinsam mehr erreicht als jeder für sich, ist ein offenes Geheimnis. Umso mehr freuen wir uns, mit OptecNet Deutschland künftig einen neuen starken Partner an unserer Seite zu haben.“

OptecNet Deutschland lädt alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche zu einem engen Zusammenwirken innerhalb des Verbands und der regionalen Innovationsnetze ein!

Sehr gerne vermitteln wir Ihnen auch den Kontakt zu Ihrem regionalen Innovationsnetz für die Optischen Technologien und Quantentechnologien.

Weitere Informationen und Kontakt unter www.optecnet.de

 

Der gemeinnützige Fachverband OptecNet Deutschland e.V. vereint acht regionale Innovationsnetze für Optische Technologien und Quantentechnologien und bildet mit rund 500 Mit-gliedern aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen den mitgliederstärksten Photonik-Zusammenschluss in Deutschland. Ziel ist die Förderung der Optischen Technologien und der Quantentechnologien in Forschung, Entwicklung und Anwendung, Aus- und Weiterbildung sowie Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2526Fri, 11 Feb 2022 16:58:00 +0100Gebündelter Einsatz für die Laser-Mikrobearbeitunghttps://www.optechnet.de/SCANLAB und Pulsar Photonics schließen Entwicklungs- und Vertriebskooperation für höher integrierte Laser-Scan-Systeme Die SCANLAB GmbH und die Pulsar Photonics GmbH starten mit einer Entwicklungs- und Vertriebskooperation für höher integrierte Laser-Scan-Systeme in das Jahr 2022. Neben der gemeinsamen Entwicklung der ‚Photonic Drill Engine‘ für das Laser-Mikrobohren mit hohem Durchsatz, können jetzt auch verschiedene Strahlformungs-Systeme und andere Speziallösungen über SCANLAB bezogen werden. Damit erweitert das Unternehmen sein Produktspektrum für die Mikromaterialbearbeitung und bietet Anwendern neue Lösungen zur Steigerung ihrer Produktivität und der Bearbeitungsqualität. Die konstruktive Zusammenarbeit in der Entwicklung von Scan-Lösungen für die Mikrobearbeitung zwischen den beiden Unternehmen besteht bereits seit 2019. Neu ist, dass SCANLAB ab Februar 2022 auch den Vertrieb von höher integrierten Laser-Scan-Systemen mit übernimmt, um dem eigenen Kundenstamm zusätzliche, hochintegrierte Lösungen anbieten zu können. Denn der Markt für UKP-Anwendungen (Ultra-Kurzpuls-Laser) wächst weiter und die größten Herausforderungen liegen zumeist bei einer gewünschten Steigerung des Durchsatzes. Genau dieser Bedarf kann durch die Parallelisierung von Laserprozessen, mithilfe von Multi-Strahlsystemen, erfüllt werden.

Integrierte Scan-Systeme zur StrahlformungDie Microscan Extension (MSE) könnte man auch als ‚1-µm-Lasermesser‘ bezeichnen. Dieses Scan-Objektiv erweitert einen Scan-Kopf ganz einfach zu einem Mikrospot-Scan-System. Die Kombination aus Galvanometer-Scanner und MSE ermöglicht eine hochpräzise Bearbeitung von Bauteilen: Der Fokusdurchmesser beträgt weniger als 4 μm, im UV-Wellenbereich sogar weniger als 1,5 µm.

Der MultiBeamScanner (MBS) ist eine Scan-Lösung, die parallele Laserschneid-, Bohr- und Abtragprozesse ermöglicht. Durch den Einsatz von diffraktiven optischen Elementen (DOE) wird der einfallende Laserstrahl in eine Konfiguration vieler Teilstrahlen aufgeteilt, damit mehrere Laserspots gleichzeitig in einem Bildfeld arbeiten können. So können entweder mehrere Bauteile gleichzeitig bearbeitet oder komplexe Strukturen schneller erzeugt werden. Durch Kombination der Technologie mit der XL SCAN Lösung kann die Präzision und Geschwindigkeit der parallelen Laserbearbeitung weiter gesteigert werden.

Das komplexeste System ist der FlexibleBeamShaper (FBS). Der FBS ist ein maschinenintegrierbares Strahlformungssystem, das beliebige benutzerdefinierte Strahlverteilungen erzeugen kann. Dank dem elektronisch ansteuerbaren optischen Phasenmodulator ist der FBS quasi ein ‚photonischer Werkzeugkasten‘ mit diversen vordefinierten Strahlformen. Das System mit integriertem Galvo-Scan-Kopf eröffnet Prozessentwicklern neue Möglichkeiten zur flexiblen und effizienten Mikrobearbeitung.

Das Strahljustagemodul ‚Beam Alignment Module‘ (BAM) dient zur aktiven Strahl-Positionsstabilisierung. Ausrichtungsfehler, thermische Effekte von Laserquellen und Schwankungen der Umgebungstemperatur, sowie deren Auswirkungen auf die Strahlposition, können gemessen und korrigiert werden. Somit ermöglicht das BAM auch unter schwankenden Umgebungsbedingungen konstante Prozessergebnisse.

Die gemeinsame Entwicklung geht weiterDie Zusammenarbeit des UKP-Experten Pulsar Photonics mit SCANLAB geht deutlich über die Vertriebskooperation für die genannten Produkte hinaus. Im gemeinsamen Entwicklungsprojekt ‚Photonics Drill Engine‘ (PDE) entsteht ein hoch-dynamisches und variables Multistrahlwerkzeug zur Lasermaterialbearbeitung. Diese Technologie eignet sich insbesondere für den Einsatz in der Elektronikindustrie, beispielsweise zum Laserbohren von Leiterplatten, um die Bohrraten für High-Density-Anwendungen zu steigern. Der gemeinsame Weg hat also gerade erst begonnen.

>> mehr Informationen

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. 089 800 746-0
E-Mail: presse@scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2517Tue, 01 Feb 2022 10:00:57 +0100Nanoscribe und PHIX starten Partnerschafthttps://www.optechnet.de/Die Kooperationspartner möchten industrielle Innovationen im Photonic Packaging vorantreiben. Nanoscribe, ein Unternehmen der BICO-Gruppe, und das niederländische Photonik-Unternehmen PHIX B.V. kündigen eine Partnerschaft an, um Dienstleistungen im Bereich des On-Fiber-Drucks für das industrielle Photonic Packaging anzubieten. Mit der neuen hochleistungsfähigen 3D-Drucktechnologie von Nanoscribe, die eine Ausrichtung im Nanometerbereich ermöglicht, setzt PHIX auf diesen neuen technologischen Ansatz bei der Bestückung von Standard-Glasfaser-Arrays mit optischen Linsen (LFAs). Das Dienstleistungsportfolio von PHIX wird damit auf die Herstellung von Komponenten für das Free Space Microoptical Coupling (FSMOC) ausgeweitet. Die Optiken können direkt auf Faserarrays und photonische integrierte Schaltkreise (PICs) gedruckt werden. Durch das erweiterte Portfolio beabsichtigt PHIX, neue Lösungen zur hybriden Integration für die Massenproduktion bereitzustellen.

Beide Partner verfolgen einen multidisziplinären Ansatz bei der Entwicklung von Lösungen im Photonic Packaging, der von der Simulation über das Design bis hin zur Montage reicht. Mit dem neuen Quantum X align von Nanoscribe können optische Linsen automatisch an Glasfaserarrays ausgerichtet und auf diese gedruckt werden, sodass eine optimierte optische Kopplung auf PIC-Plattformen erzielt wird. Das 3D-Herstellungsverfahren ermöglicht eine zuverlässige passive Ausrichtung von Chipmodulen. PHIX erweitert damit sein Portfolio an Produktionsleistungen für alle wichtigen PIC-Plattformen um eine hochmoderne Fertigungstechnologie. Sie stellt eine attraktive Option für die hybride Integration von Chip-to-Chip- und Fiber-to-Chip-Modulen dar.

Die über PHIX angebotene Dienstleistung fungiert als Einstieg in die standardisierte LFA-Fertigung und erleichtert den frühzeitigen Zugang zu den dafür relevanten Märkten. Er ist auch attraktiv für Kleinserienanwendungen und für Märkte, in welchen Komponenten in Industriequalität benötigt werden. Mit der Technologie von Nanoscribe bietet PHIX 3D-gedruckte Kollimations-, Fokussierungs- und andere abbildende Optiken für 4-32-Kanal-Faserarrays an. Damit ergänzt PHIX sein Angebot an Spot Size Convertern (SSCs) und kann damit Wellenlängen von 450 bis 1.550 Nanometern und darüber hinaus abdecken. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein für die Photonic Packaging-Industrie dar.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

Text und Bild: Nanoscribe

Pressekontakt: Dr. Alena Kirchenbauer, media(at)nanoscribe.com

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2511Thu, 27 Jan 2022 09:54:10 +0100Elbit Systems – Electro-optics – ELOP – Participation in Horizon Europe Space callshttps://www.optechnet.de/Elbit Systems – Electro-optics – ELOP, a leading international defense company of electro-optics systems, specialized in space cameras and remote sensing technologies is interested in participating in different Horizon Europe RIA Space calls.1.      HORIZON-CL4-2022-SPACE-01-13: End-to-end Earth observation systems and associated services

2.      HORIZON-CL4-2022-SPACE-01-82: Space science and exploration technologies

The proposed areas of contribution are:

A.      Development of space-based hyper-spectral camera – either VIS or SWIR. These are relevant for nanosatellites (like CubeSat) for New Space or larger satellites / platforms.

B.      Development of generic engines for hyper-spectral imaging that would include capabilities of image/information compression and edge processing on the space camera.

These activities will be based on ELOP’s established reputation that include the development of several generations of high resolution earth observation ISR cameras, the development of some research space payloads such as TAUVEX, a UV space telescope that was developed for Israel space agency (ISA) and Tel-Aviv university, Venus – a super spectral camera that was developed for CNES and ULTRASAT that is currently being developed for ISA and Weizmann research institute for deep space UV research astronomy. See the link below for some commercially available data.

For more information, please click here.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
news-2507Wed, 26 Jan 2022 09:08:54 +0100Neuer Termin: W3+ Fair in Wetzlar vom 6. bis 7. Juli 2022https://www.optechnet.de/Die W3+ Fair ist der zentrale Treffpunkt für Hightech-Innovationen aus den Bereichen Photonik, Optik, Elektronik und Mechanik. Die Messe vereint internationale Experten, bringt Entwickler und Anwender zusammen und bietet vielfältige Inspirationen für neue technologische Entwicklungen.Das Besondere an der W3+ Fair:

Auf der W3+ Fair netzwerken Sie mit neuen Zielgruppen – über fachliche Grenzen hinweg. Mit wenig Aufwand bekommen Sie einen guten Überblick über Ihre angrenzenden Fachbereiche und aktuelle Infos zu relevanten Querschnittstechnologien.

OptecNet Deutschland hat mit den Organisatoren vereinbart, einen Gemeinschaftsstand anzubieten, auf dem die OptecNet-Mitglieder gemeinsam auftreten können. Melden Sie sich bei Interesse gerne bei Dr. Frank Lerch, optecbb(at)optecbb.de

Das sind die Highlights in Wetzlar: 

  • Unkomplizierte Messeteilnahme durch All-in-One Standbaupakete
  • Beste technologieübergreifende Kontakte in die Optik-Region Wetzlar/ Mittelhessen und weit darüber hinaus
  • Top-aktuelles Wissen durch den begleitenden Hightech-Kongress N-Tec Talks mit hochkarätigen Referenten sowie den EPIC TechWatch, OptecNet-Themenfokus "Photonics for Defense & Security", OpTecBB-Workshop "Wald- und Forstwirtschaft & Photonik"
  • Hochrelevante begleitende Veranstaltungen, wie die IHK-Tagung zum Thema Digitalisierung/ Industrie 4.0, das HLEM High Level Expert Meeting des UPOB zum Thema Asphären-Messtechnik.
  • Innovation Areas zu den Themen 3D Druck/ Additive Fertigung und Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit u.a.
  • Gemeinschafsstände z.B. von OptecNet Deutschland, der Optikregion Jena/ Thüringen und IVAM Microtechnology for Optical Devices
  • Versierte Fachbesucher aus dem In- und Ausland
  • Exklusive Aussteller-Abendveranstaltung „W3+ and Friends“ für intensives Netzwerken
  • Gezieltes Recruiting - auch dank vieler umliegender Hochschulen mit Ingenieurstudiengängen

W3+ Fair - Ihr Zugang zu Neukontakten und New Technologies

Verschaffen Sie sich einen Überblick, finden Sie strategische Partner und entwickeln Sie neue anwendungsorientierte Technologie-Lösungen mit Experten der Schlüsseltechnologien!

Weitere Informationen unter https://w3-messe.de 

OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Netze Optische Technologien, ist offizieller Partner der W3+ Fair 2022 in Wetzlar.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2504Mon, 24 Jan 2022 15:58:04 +0100LASER COMPONENTS nach 40 Jahren stärker denn je https://www.optechnet.de/Organisches Wachstum und neue Unternehmensstruktur machen die Firmengruppe fit für die Zukunft LASER COMPONENTS ist auch nach 40 Unternehmensjahren bestens für die Zukunft aufgestellt. Durch unternehmerischen Weitblick und organisches Wachstum entstand seit 1982 eine international tätige Firmengruppe, die gleichzeitig immer dem Grundgedanken eines inhabergeführten Familienunternehmens treu blieb. Die Produktionsstätten diesseits und jenseits des Atlantiks haben sich auf die Herstellung von maßgeschneiderten optischen und optoelektronischen Komponenten spezialisiert, die in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt werden. Ergänzt wird dieses Portfolio durch Produkte von Premiumlieferanten, mit denen das Unternehmen oft schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Dadurch entsteht ein breit gefächertes Produktspektrum für einen gleichermaßen vielfältigen Kundenstamm. So kann LASER COMPONENTS den eingeschlagenen Wachstumskurs auch bei kurzfristigen Schwankungen in einzelnen Märkten beibehalten.
 
Das Wachstum der vergangenen Jahre und der damit verbundene Ausbau des internationalen Geschäfts führten im vergangenen Jahr zur Umstrukturierung der Firmengruppe: Das operative Geschäft der alten LASER COMPONENTS GmbH wurde in die neu gegründete LASER COMPONENTS Germany GmbH übertragen. Unter dem Namen Photona GmbH wird das bisherige Unternehmen als Dachorganisation weitergeführt. Dort sind neben dem Beteiligungsmanagement auch wichtige Kernkompetenzen gebündelt, die innerhalb der Gruppe für harmonisierte Standards sorgen. So können weltweit Dienste auf höchstem Niveau bereitgestellt werden, die kleinere Tochterunternehmen in Eigenregie nicht stemmen könnten. Die neue Struktur erleichtert zudem die Akquise neuer Unternehmen oder Technologien. Sie lassen sich einfacher in die bestehende Firmengruppe eingliedern und profitieren schneller von deren organisatorischen Stärken. Im Sinne der 40-jährigen Tradition wird die gesamte Unternehmensgruppe auch weiterhin von Patrick Paul geleitet, der als CEO sowohl der Photona GmbH als auch der LASER COMPONENTS Germany GmbH vorsteht.

>> mehr Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS Germany GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2502Mon, 24 Jan 2022 11:53:58 +0100Vorstand von OptecNet Deutschland gewählthttps://www.optechnet.de/Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, und Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer von bayern photonics, wurden auf der jüngst stattgefundenen Mitgliederversammlung von OptecNet Deutschland e.V. als Vorstände gewählt.Thomas Bauer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland und Geschäftsführer von OptoNet, ist zum 31. Dezember 2021 aus dem Verband ausgeschieden. Wir bedanken uns herzlich für seine Verbandsarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

Mit der Vorstandswahl wurde Dr. Andreas Ehrhardt zum Vertreter von OptecNet Deutschland im Deutschen Optischen Komittee (DOK) berufen. Dr. Horst Sickinger nimmt die Funktion des Stellvertreters ein.

OptecNet Deutschland möchte künftig durch die Erweiterung seines Leistungsspektrums neue Mehrwerte für die Verbandsmitglieder generieren und die gemeinnützige Photonik-Förderung weiter ausbauen. Durch die nachhaltige Förderung der Photonik und Quantentechnologien sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und die Bedeutung des Photonik-Standorts Deutschland gestärkt werden.

OptecNet Deutschland lädt alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Branche zu einem engen Zusammenwirken innerhalb des Verbands und den regionalen Innovationsnetzen ein. Gerne vermitteln wir Ihnen den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk.

Weitere Informationen unter www.optecnet.de

 

OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien, unterstützt bundesweite und internationale Aktivitäten wie Technologietransfer und Innovationsförderung, Nachwuchsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie internationale Kooperationen. OptecNet Deutschland vereint bundesweit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und bildet seit vielen Jahren den mitgliederstärksten Fachverband für die Photonik-Branche in Deutschland.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2501Fri, 21 Jan 2022 13:19:23 +0100123. Jahrestagung der DGaO in Pforzheimhttps://www.optechnet.de/Die diesjährige Tagung der Deutschen Gesellschaft für angewandte Optik (DGaO) findet vom 7. bis 11. Juni 2022 in Pforzheim statt. Noch bis zum 31. Januar 2022 können Sie Beiträge zu Ihren aktuellen Forschungsarbeiten einreichen.Im Fokus der Jahrestagung stehen folgende Schwerpunktthemen aus der angewandten Optik:

  • Optische Messtechnik und – Messsysteme (z.B. für industrielle Prozesse und Automatisierung)
  • Optik in der Medizintechnik
  • Computational Optics (Computational Optical Metrology, Bildverarbeitung, Künstliche Intelligenz)
  • Licht-, Display und Beleuchtungstechnik
  • Lasermaterialbearbeitung
  • Optik im Automobil
  • Optikdesign

Auch in diesem Jahr verleiht die DGaO wieder den DGaO-Nachwuchspreis für die beste Dissertation und für die beste Masterarbeit des Jahres 2021 auf dem Gebiet der angewandten Optik. Vorschläge zum DGaO-Nachwuchspreis können bis 31. März 2022 unter katja.richter(at)dgao.de eingereicht werden.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenForschung und Wissenschaft
news-2492Wed, 19 Jan 2022 09:56:29 +0100Neuer VUSCREEN von viZaarhttps://www.optechnet.de/Pünktlich zum Jahresbeginn stellt viZaar industrial imaging den neuen VUSCREEN für Inspektionssysteme vor.Der VUSCREEN ist die Bedieneinheit für die Systeme MATRIX und VUMAN und ist mit 10,4ʺ der größte Touchscreen für Inspektionssysteme.

Vorteile des neuen VUSCREEN:

  • Eine höhere Auflösung von 1440 x 1080 Pixel
  • Erhöhte Leuchtdichte von 850 cd / m2
  • Ein vergrößerter Farbraum

Mit dem VUSCREEN sind hellere, kristallklare Inspektionsbilder in natürlicher Farbdarstellung möglich. Der Touchscreen ist robust und mit Handschuhen bedienbar.

Der neue VUSCREEN ist nach einem Firmware-Update auch mit den Vorgängerversionen der MATRIX E3 und des VUMAN E3 kompatibel.

Nähere Informationen zum neuen VUSCREEN und weiteren Produkten erhalten Sie hier. 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2484Wed, 22 Dec 2021 11:10:18 +0100BMBF: „KMU-innovativ: IKT“https://www.optechnet.de/Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)“, Bundesanzeiger vom 20.12.2021Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die ­Forschungsförderung insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Die Fördermaßnahme ist Teil der Hightech-Strategie 2025 „Forschung und Innovation für die Menschen“ der Bun­desregierung (www.hightech-strategie.de) und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU „Vorfahrt für den Mittelstand“. Sie stärkt die Position von KMU in Deutschland im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und trägt über KMU-getriebene Innovationen zur breiten Nutzung dieser Schlüsseltechnologien bei.

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel

Ziel der Fördermaßnahme ist es, dass innovative KMU Technologien, Produktlösungen, Prozesse und Dienstleistungen in ihrem Unternehmen deutlich über den Stand der Technik hinaus entwickeln, Innovationsvorsprünge sichern und Marktchancen in den Bereichen der IKT nutzen. Insbesondere soll der Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die KMU forciert, deren Innovationsfähigkeit zur Umsetzung dieser Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und in industrielle Anwendungen gesteigert und so die Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen gestärkt werden.

Zur Untersuchung der Zielerreichung können unter anderem folgende Indikatoren herangezogen werden:

  • Mobilisierungsrate neuer, bisher nicht FuE-treibender KMU im Themenfeld „Informations- und Kommunikationstechnologien“
  • Art und Umfang von Forschungskooperationen zwischen KMU und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft
  • Verwertung von FuE-Ergebnissen in Form neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
  • Ausgründung neuer Unternehmen (Start-ups)
  • Verbesserung bestehender Mitarbeiterkompetenzen und Schaffung von (qualifizierten) Arbeitsplätzen
  • Anzahl öffentlichkeitswirksamer Darstellungen
  • Anzahl angemeldeter Patente und anderer Formen geistigen Eigentums

1.2 Zuwendungsweck

Zweck der vorgesehenen Zuwendungen ist die Förderung von industriellen Forschungs- und vorwettbewerblichen Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der IKT. Die Förderung soll dadurch einen Beitrag leisten, kleine und mittlere Unternehmen beim Erhalt und dem beschleunigten Ausbau ihrer Technologiebasis zu unterstützen, um Deutschlands Zukunftskompetenzen erfolgreich zu entwickeln. KMU sollen insbesondere zu mehr Forschung und Entwicklung angeregt sowie in die Lage versetzt werden, besser und rascher auf Veränderungen zu reagieren und den erforderlichen digitalen Wandel aktiv mitzugestalten. Zuwendungen des BMBF sollen innovative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten.

Die Fördermaßnahme ist ausgerichtet auf das Themenfeld „Informations- und Kommunikationstechnologie“ mit seinen Technologiebereichen

  • Software-intensive Systeme (SWS),
  • Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit (KIS)

Im Bereich „Software-intensive Systeme (SWS)“ ist Grundlage der Förderung die „Hightech-Strategie 2025“ (https://www.hightech-strategie.de/hightech/de/hightech-strategie-2025/hightech-strategie-2025_node.html). Im Bereich „IT-Sicherheit“ sind die Ziele der Förderung ­darüber hinaus durch das Forschungsrahmenprogramm der ­Bundesregierung zur IT-Sicherheit „Digital. Sicher. ­Souverän.“ festgelegt, im Bereich „Kommunikationssysteme“ durch das Forschungsprogramm Kommunikationssysteme „Souverän. Digital. Vernetzt.“. Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR und der Schweiz genutzt werden.

2 Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich IKT zuzuordnen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt und ihren Neuheitsanspruch in einem der Technologiebereiche SWS oder KIS haben und auf die Anwendungsfelder/Branchen Automobil und Mobilität, Maschinenbau und Automatisierung, Gesundheit und Medizintechnik, Logistik und Dienstleistungen, Energie und Umwelt sowie Daten- und IKT-Wirtschaft ausgerichtet sind. Bei datengetriebenen Ansätzen ist eine ausreichende Datengrundlage sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht als wesentliche Voraussetzung anzusehen.

Der Bereich SWS adressiert im Rahmen der grundsätzlich themenoffenen Bekanntmachung insbesondere folgende Themen bzw. Forschungsfragen, die als beispielhaft zu verstehen sind:

  • Methoden der Softwareentwicklung: z. B. neuartige Konzepte für das Requirements Engineering; verbesserte Wartbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Nachhaltigkeit von Software
  • Validierung von Softwarekonzepten: z. B. automatisierte Absicherung der Rechtstreue und Regelkonformität von Informationssystemen (IT-Compliance); softwareinhärente Datenschutz-Konformität
  • Zuverlässigkeit von Softwaresystemen: z. B. neue Softwaremethoden für besondere Anforderungen an Betriebssicherheit; Resilienz softwareintensiver Systeme
  • Bedienbarkeit von Software: z. B. Visualisierung hochkomplexer Systeme und Daten; neue softwareergonomische Konzepte; umfassendere Einbindung von Bedienern; neue Arten der Mensch-Software-Interaktion von „Bedienenden“
  • Zielgerichtete Veränderlichkeit: z. B. neue Konzepte für autonome Selbstadaption von Software- und Software­systemen; Methoden für softwaredefinierte Produkte und Prozesse
  • Effizienz von Software: z. B. effizientere Nutzung bestehender Hardware; neue Ansätze zum Umgang mit Echtzeitanforderungen in hochverteilten Softwaresystemen
  • Performanz von Software: z. B. effektive, skalierbare Softwarearchitekturen für hochparallelisierte und heterogene Hardware; effektiv auf die Eigenschaften neuartiger Hardwarekonzepte ausgelegte Softwaremethodik
  • Kapselung von Softwarekomplexität: z. B. anwendungsübergreifende Nutzbarmachung von Softwarefunktionalität und Bereitstellung in Form von Frameworks, Basissystemen und Plattformen für Konvergenztechnologien.

Der Bereich KIS adressiert im Rahmen der grundsätzlich themenoffenen Bekanntmachung insbesondere folgende Themen bzw. Forschungsfragen, die als beispielhaft zu verstehen sind:

Kommunikationssysteme

  • drahtlose Kommunikationssysteme wie z. B. 5G/6G, Open RAN, Visible Light Communication oder Wi-Fi
  • zukünftige faseroptische Kommunikationssysteme und -netze, optische Kommunikation
  • Softwareisierung von Netzwerken (Software Defined Networking)
  • Künstliche Intelligenz in Kommunikationsnetzen, z. B. zum Management und zur Optimierung von Netzwerken
  • Kommunikationstechnologien mit Terahertz-Strahlung
  • industrielle Kommunikationssysteme, z. B. Time-Sensitive Networking
  • Sensornetzwerke und sensorische Erfassung der Umgebung mittels Kommunikationssystemen
  • drahtgebundene Kommunikation
  • Kommunikationssicherheit basierend auf physikalischen Eigenschaften des Übertragungsweges
  • Optimierung und Weiterentwicklung von Photonik, Optoelektronik, Mikroelektronik und weiteren Komponenten für Kommunikationssysteme

IT-Sicherheit

  • Privatsphäre-schonende Technologien und datenschutzfreundliche Anwendungen
  • Sichere und vertrauenswürdige IKT-Systeme und Technologien
  • IT-Sicherheit in vernetzten Systemen, z. B. 5G/6G-, Edge- und Cloudcomputing-Komponenten und -Systemen
  • IT-Sicherheit in Anwendungsfeldern, z. B. Industrie 4.0, Mobilität, Medizin, kritischen Infrastrukturen
  • Erkennung, Behandlung und Aufklärung von IT-Sicherheitsvorfällen
  • Erkennung, Behandlung und Verhinderung von Desinformationen
  • Validierung und Verifizierung von IT-Sicherheit, z. B. formale und statistische Methoden für Sicherheitsgarantien von Komponenten und Diensten
  • IT-Sicherheit für neue Technologien, z. B.
    • Sicherheit von neuen Chip- und Rechnerarchitekturen
    • Sicherheit und Datenschutz bei Anwendungen künstlicher Intelligenz
    • Komponenten und Systeme für Quantenkommunikationsnetze, Integration von Quantenkommunikation in klassische Systeme sowie die Kombination von Quantenschlüsselaustausch mit klassischen Verfahren für die sichere Vernetzung und Datenübertragung

Weitere Informationen zu den Förderschwerpunkten der Technologiebereiche finden Sie unter http://www.kmu-innovativ.de/ sowie

In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen in deutscher Sprache vorzulegen. Diese können beim beauftragten Projektträger des BMBF jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober. Letzter Stichtag ist der 15. Oktober 2025.

Die vollständige Richtlinie erhalten Sie hier.

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news-2482Mon, 20 Dec 2021 13:23:39 +0100Women in Photonics „Wortwechsel“https://www.optechnet.de/Der Name ist Programm: das neue Online-Format „Wortwechsel“ der Women in Photonics will den Austausch unter weiblichen Fach-, Führungs- und Nachwuchskräften in der Photonik-Branche beflügeln und die Sichtbarkeit der Photonikerinnen erhöhen, auch als Vorbild für Nachwuchskräfte. Nach einem ersten Austausch über die aktuellen Themen aller Teilnehmerinnen gab die freiberufliche Optikdesignerin Dr. Angelika Hofmann spannende Einblicke in die Anwendungsmöglichkeiten und das Design von Freiformflächen. Zudem lud sie alle „Physikerinnen und Artverwandte“ ein, sich dem seit längeren bestehenden Physikerinnen-Mailverteiler anzuschließen, der ebenfalls die Vernetzung und gegenseitige Unterstützung zum Ziel hat. Interessierte wenden sich bitte per E-Mail an angelika(at)hofmann-optik.de.

Anschließend stellte Andrea Toulouse vom Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart das SPIE Student Chapter Stuttgart vor. Hier können sich Studierende und Promovierende mit Themenschwerpunkt Optik und Photonik untereinander vernetzen und gemeinsam Aktivitäten zur Karriere-Entwicklung, fachlichen Weiterbildung sowie zur Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung organisieren. Anschließend wurden mögliche Anknüpfungspunkte mit den Women in Photonics und Photonics BW diskutiert.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referentinnen und allen Teilnehmenden für den gelungenen Austausch und freuen uns bereits auf das nächste Treffen!

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2481Mon, 20 Dec 2021 11:15:23 +0100HyperInno – Hyperspektral zur langfristigen Vernetzunghttps://www.optechnet.de/Photonics BW blickt auf das erfolgreiche Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien (HyperInno)“ zurück und verstetigt den Austausch zu den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Chancen der Hyperspektraltechnologien.Mit dem Ziel gestartet, Anwendungen der Hyperspektraltechnologien in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung zu initiieren und zu befördern, stand Photonics BW zunächst vor der großen Herausforderung, das noch vor der Pandemie erarbeitete Konzept zur Netzwerkbildung kontaktlos umzusetzen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten bundesweit bei der Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder unterstützt werden. Wie sollte dies ohne persönliche Treffen zur Vertrauensbildung funktionieren?

Doch aus der Herausforderung wurde schnell eine Chance: am 9. Dezember 2020 fand die virtuelle Kick-Off Veranstaltung des Projekts „HyperInno“ mit über 50 Teilnehmenden aus ganz Deutschland statt.

Im Anschluss an zwei inspirierende Fachvorträge diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze in den Hyperspektraltechnologien. Anschließend definierten sie gemeinsame Schwerpunktthemen, die in den folgenden Workshops näher beleuchtet werden sollten.

Daraus ergaben sich drei Schwerpunktthemen:

  • Technik – Hyperspektralsysteme von Beleuchtung bis Auswertung
  • Prozesstechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen
  • Medizintechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen

In einem Zeitraum von drei Monaten fanden fünf Schwerpunkttreffen mit insgesamt mehr als 210 Teilnehmenden statt. Von hyperspektraler Bildgebung (HSI) in der Chirurgie, über Anwendungen für die Prozessüberwachung hin zu miniaturisierten Hyperspektralsystemen – die Teilnehmenden erhielten vielfältige Einblicke in die Anwendungsmöglichkeiten und Chancen von Hyperspektraltechnologien. Der weitere Austausch und die Kontaktanbahnung erfolgten über den Chat sowie an den virtuellen Kaffeetischen, an denen sich die Teilnehmenden und Referenten in kleinerer Runde austauschen konnten.

Highlight des Projekts war das Innovationsforum am 20. Mai 2021. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und 16 Vortragende blickten gemeinsam mit Photonics BW auf die vergangenen Schwerpunkttreffen zurück und setzten durch weitere Fachvorträge neue Impulse. Ergänzt wurden die Informationen durch zahlreiche Möglichkeiten zum (virtuellen) Networking: die Teilnehmenden konnten sich in gezielt gebuchten 1:1 Meetings, über „Business Speed-Dating“ sowie am virtuellen Kaffeetisch vernetzen.

Außerdem konnten bis Mitte Juni 2021 weitere 1:1 Treffen zur gezielten Vernetzung mit anderen Anwendern, Herstellern und weiteren Interessenten vereinbart werden. Somit bot das Projekt „HyperInno“ zahlreiche Möglichkeiten, um langfristige Kontakte zu knüpfen.

OptecNet Themenfeld Hyperspektraltechnologien

Photonics BW folgt gerne dem vielfachen Wunsch nach Fortführung des Innovationsforums Hyperspektraltechnologien (HyperInno) und organisiert seit November 2021 weitere Online-Treffen überregional als „OptecNet Themenfeld“. Damit ist die Teilnahme den rund 500 Mitgliedern von OptecNet Deutschland e.V., des bundesweiten Dachverbands der regionalen Photonik-Netze, vorbehalten. Sofern Sie noch kein Mitglied sind, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk. Vorträge sind jederzeit auch von Nicht-Mitgliedern willkommen, zudem ist eine Probe-Teilnahme zum Kennenlernen des Netzwerks möglich.

Nähere Informationen unter https://photonicsbw.de/hyperinno

Das Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien – HyperInno“ wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel ist es, Anwendungen der Hyperspektraltechnologie in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung und weiteren Bereichen anzuregen und zu fördern. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen bei der Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder unterstützt werden.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2480Fri, 17 Dec 2021 14:27:09 +0100Quantensysteme bieten vielfältige Chancen für neue Geschäftsfelder und Start-upshttps://www.optechnet.de/Am 7. Dezember 2021 fand ein virtueller Workshop von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY in Kooperation mit NMWP.NRW statt. Hierbei wurden die zahlreichen Möglichkeiten und Chancen von Quantensystemen beleuchtet.Zu Beginn erfolgte eine Begrüßung durch Wenko Süptitz, Leiter Fachverband Photonik bei SPECTARIS, Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland, und Dr. Daniel Stadler, Stellvertretender Clustermanager bei NMWP.NRW.

Anschließend führten zwei Fachvorträge in das vielseitige Themengebiet ein: Bernd Burchard, Elmos Semiconductor SE und Quantum Technologies UG, stellte das RaQuEl-Projekt - Raumtemperatur-Quantensensorik für die Elektromobilität vor. Ziel des Projekts ist es, das Potential der Raumtemperatur-Quantentechnologien für die mobile Mess- und Sensorik zu erproben und innovative Stromsensoren zu entwickeln.

Im Rahmen des zweiten Vortrags gab Dr. Markus Beckers Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten im Bereich der Quantentechnologien der Jülich Aachen Research Alliance (JARA).

Nach den beiden Fachvorträgen stellte Linda Fürderer, Messe Stuttgart, die für das kommende Jahr geplante Messe „QT Expo“ vor. Anke Odouli, Messe München, gab darüber hinaus Einblicke in die „World of QUANTUM“, die vom 26. – 29. April 2022 in München stattfindet.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich an virtuellen Kaffeetischen in kleinerer Runde auszutauschen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referentinnen und Referenten sowie allen Teilnehmenden für den spannenden Austausch!

Am 16. Februar findet eine Online-Veranstaltung von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY gemeinsam mit Délégation Générale du Québec à Munich statt. Ziel der Veranstaltung ist der Austausch und die Vernetzung auf (multi-)regionaler Ebene an der Schnittstelle von Quantentechnologien und Photonik, um das gegenseitige Verständnis zu fördern, Kontakte zu knüpfen und ggf. gemeinsame wissenschaftliche und kommerzielle Projekte vorzubereiten.

Die Teilnahme erfolgt auf Einladung von PHOTONIK DEUTSCHLAND - PHOTONICS GERMANY.

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Wir freuen uns auf Sie!

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news-2466Wed, 08 Dec 2021 11:40:56 +0100Eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichtehttps://www.optechnet.de/Die International Max Planck Research School on Astrophysics feiert in diesen Tagen ihren 20. Geburtstag. Vor zwanzig Jahren wurde die IMPRS on Astrophysics in Garching ins Leben gerufen, und nicht nur anhand der Zahlen zeigt sich: Damals wurde der Grundstein für eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichte gelegt. Höchste Zeit also, um eine Bilanz zu ziehen. Hier erinnern sich ehemalige Weggefährten an die Anfänge, erläutern Direktoren und Dozentinnen den Wert der IMPRS für ihre Institution, und berichten Doktorandinnen und Doktoranden von den Vorzügen der Research School. Die „International Max Planck Research School for Astrophysics at the University of Munich“, kurz IMPRS for Astrophysics, hat das Ziel, hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt auszubilden. Und nach zwanzig Jahren und rund 350 erfolgreich abgeschlossener Promotionen lässt sich festhalten: Dieses Versprechen wurde erfüllt. Doch bis dahin war es ein durchaus beschwerlicher Weg.

Joachim Trümper, der von 1998 bis 2001 geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) war, erinnert sich an die Anfänge: „Die Idee einer solchen Einrichtung wurde von Hubert Markl, damals Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), auf der Festversammlung zum 50-jährigen Bestehen der MPG am 26. Februar 1998 in Göttingen angekündigt. Ich war von dieser Idee fasziniert und schrieb zwei Wochen später einen Brief an die astrophysikalischen Institute und Forschungsgruppen im Raum Garching-München, in dem ich vorschlug, eine Internationale Graduiertenschule einzurichten, die ihre Ausbildungskapazitäten erhöhen und Studenten aus der ganzen Welt anziehen würde“.

Am 12. November 1999 reichte Trümper den ersten Vorschlag bei der Max-Planck-Gesellschaft ein, beteiligen sollten sich die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), die Technische Universität (TU), das MPI für Astrophysik (MPA), die Europäische Südsternwarte (ESO) sowie das MPE. „Es dauerte dann eine Weile, bis eine Einigung zwischen der MPG und der Hochschulrektorenkonferenz über das Konzept und den Namen der neuen Einrichtung (IMPRS) erzielt wurde“, berichtet Trümper. Der endgültige Antrag folgte am 27. Juni 2000 und wurde drei Monate später zusammen mit neun anderen International Max Planck Research Schools aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen genehmigt. Und nur ein Jahr später begann die erste Runde von 23 Studentinnen und Studenten aus 12 Ländern mit ihren Promotionsprojekten.

Einer dieser IMPRS-Pioniere: Jens Chluba. Mittlerweile als Professor für Kosmologie an der Universität Manchester tätig, erinnert er sich noch sehr gut an seine Zeit als IMPRS-Student: „Das Miteinander und die gegenseitige Motivation waren etwas ganz Besonderes an der IMPRS. Und das ist etwas, das ich immer versucht habe, in meiner weiteren Laufbahn fortzusetzen: Menschen zusammenzubringen und eine Art von Zusammengehörigkeit zu schaffen. Gemeinsam lernen und voneinander lernen. Sich gegenseitig unterstützen. Diese Werte lebt die IMPRS vor.“

Besonders gern erinnert sich Chluba an die große Auswahl an Vorlesungen und Seminaren, denn in der IMPRS lehren Dozentinnen und Dozenten aller teilnehmenden Institutionen, wodurch die Promovierenden einen sehr guten Überblick zu den verschiedensten Fachbereichen der Astrophysik erhalten – von Sternen und dem interstellaren Medium über Kosmologie und Supernova-Überresten bis hin zu schwarzen Löchern.

„Durch das thematisch breit gefächerte Angebot an Lehrveranstaltungen wird den Doktoranden ein besseres Grundlagenwissen vermittelt“, bestätigt Ralf Bender. Er kann als eine Art Bindeglied zwischen MPI und Universität angesehen werden, ist er doch sowohl Direktor der Abteilung Optische und Interpretative Astronomie am MPE als auch Dekan der Fakultät für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Die Einführung unserer IMPRS on Astrophysics hat von Anfang an zu mehreren positiven Effekten geführt. Dank der IMPRS kam eine stetig steigende Zahl von internationalen Bewerbern nach München, durch die gemeinsamen Veranstaltungen und sozialen Aktivitäten wurde der Zusammenhalt innerhalb der Doktoranden gestärkt, und nicht zuletzt wurde mit der Gründung der IMPRS der Grundstein für Kooperationen und Netzwerke gelegt, die noch lange Bestand haben werden", sagt Bender.

Die Möglichkeit, institutsübergreifende Netzwerke zu knüpfen, stellt auch Paola Andreani, Leiterin des Wissenschaftsbüros der ESO, als besonders großen Vorteil der IMPRS heraus. Sie sei zwar erst seit 2018 dabei und daher nicht im Detail mit den Beweggründen vertraut, wonach sich die ESO der Garchinger Graduiertenschule 2001 angeschlossen hat. Fakt sei jedoch, dass die ESO ganz enorm von einer engeren Zusammenarbeit mit Max-Planck sowie den Universitäten profitiere. „Es hilft uns, die Kooperation mit den Nachbarinstituten am Garchinger Campus zu verbessern. Nicht zuletzt durch die IMPRS können die ESO-Mitarbeiter jetzt besser mit Projekten der Exzellenzcluster zusammenarbeiten, die von der DFG gefördert werden“ sagt Andreani und fügt hinzu: „ESO ist keine akademische Einrichtung; dennoch kam aus der Belegschaft der Wunsch, Doktoranden auszubilden. trotzdem möchten unsere Mitarbeiter gern Doktoranden betreuen“. Die IMPRS macht dies möglich; pro Jahr werden von der Europäischen Südsternwarte zwischen drei und vier Doktorandinnen und Doktoranden betreut.

Insgesamt haben sich bis heute 4251 Studentinnen und Studenten aus 103 Ländern um eine Doktorandenstelle bei der IMPRS beworben. 350 haben ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen und viele davon anschließend eine gelungene Karriere in der Wissenschaft eingeschlagen. Gegenwärtig arbeiten 108 Studierende in verschiedenen Phasen an ihren Promotionsprojekten; mit 83 Prozent promoviert die überwiegende Mehrheit davon an der LMU. 14 Prozent promovieren an der TU München und 3 Prozent an anderen europäischen Universitäten. Die Nachwuchswissenschaftler betreiben ihre Forschungsarbeit an den an der IMPRS beteiligten Instituten, legen aber ihre Promotion an den beteiligten Universtäten vor, die dann auch den Doktortitel verleihen.

Von den pro Jahrgang durchschnittlich etwa 25 IMPRS-Studentinnen und -Studenten werden die meisten am MPE betreut, dicht gefolgt vom Nachbarinstitut MPI für Astrophysik. Dessen Direktor Eiichiro Komatsu hebt besonders den Prozess der IMPRS, neue Doktoranden anzuwerben, positiv hervor: „Als ich im August 2012 Direktor am MPA wurde, hörte ich zum ersten Mal von der IMPRS und erkannte schon bald das Potenzial als „Gamechanger“ in Bezug auf der Rekrutierung von Studenten. Persönlich habe ich von diesem System profitiert, indem ich Studenten aus der ganzen Welt gewinnen konnte und einige vielversprechende Talente gefunden habe, die wichtige Aufgaben in meiner Forschungsgruppe übernommen haben”, sagt Komatsu.

Bei der Auswahl der IMPRS-Kandidaten komme es schon mal vor, dass mehrere Institute um einen besonders qualifizierten Bewerber oder eine Bewerberin konkurrieren – oder sich innerhalb eines Instituts mehrere Abteilungen für einen bestimmten Kandidaten interessieren, erzählt Komatsu. Durchschnittlich betreut das MPA etwa acht IMPRS-Studenten pro Jahr, was nach Ansicht des Direktors auch „mehr als genug” sei. Das MPA könnte ansonsten keine ausreichende Betreuung mehr garantieren.

Natürlich gebe es auch nach 20 Jahren immer noch Dinge zu verbessern, sagt Komatsu. So haben Studenten beispielsweise mokiert, manche Vorlesungen seien zu trocken; statt Frontalunterricht wünschten sie sich mehr interaktive Elemente. Auch bei der durch die Corona-Pandemie nötig gewordenen Transformation der Vorlesungen in Online-Veranstaltungen gebe es durchaus noch Luft nach oben. Dabei handele es sich aber eher um Jammern auf hohem Niveau, betont Komatsu. “Im Allgemeinen ist das Feedback, das ich erhalte, sehr positiv. Und ich bin sicher nicht der Einzige mit dieser Meinung, aber für mich ist die IMPRS eine großartige Erfindung und ich bin sehr dankbar, daran teilhaben zu dürfen.“

„An der IMPRS zu promovieren ist eine einzigartige Erfahrung"
Die teilnehmenden Einrichtungen bzw. deren Vertreter blicken also allesamt sehr wohlwollend auf die vergangenen 20 Jahre. Doch wie bewerten die aktuellen Studierenden die Bedingungen der IMPRS? Diese Frage kann Riccardo Seppi beantworten, der 2019 seine Doktorarbeit am MPE begann. „An der IMPRS zu promovieren ist eine einzigartige Erfahrung, da man hier sehr eng mit den besten Experten auf unterschiedlichen Gebieten arbeiten kann. Studenten, die astronomische Beobachtungen durchführen, können dabei Zugang zu den größten Teleskopen der Welt bekommen und ihre Forschungsarbeiten direkt vor Ort ausüben“, sagt er. Darüber hinaus organisieren sie regelmäßige Treffen, wo sie den Fortschritt ihrer Doktorarbeit mit Mitgliedern des Thesis Komitees besprechen und „sehr nützliche Anregungen“ erhalten. Zudem gehören dem Komitee auch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, und „die Möglichkeit, unsere Projekte im Detail mit ihnen zu diskutieren ist eine großartige Chance, sich als Forscher weiterzuentwickeln“, sagt Seppi.

Ein echtes Highlight sei darüber hinaus das zweimal jährlich stattfindende IMPRS-Symposium, das von den Doktorandinnen und Doktoranden selbst organisiert wird. Dabei geben die Studenten wissenschaftliche Vorträge und berichten dabei von ihren aktuellen Projekten, wobei sie detailliertes Feedback von einem Konsortium erfahrener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten. Dies sei „eine großartige Möglichkeit, seine Präsentationsfähigkeiten zu verbessern und neue Forschungsbereiche kennenzulernen“, sagt Seppi.

Als einer von zwei jährlich gewählten IMPRS-Studentenvertretern weiß Seppi darüber hinaus auch sehr gut Bescheid, welche Ängste, Sorgen oder Probleme die Doktorandinnen und Doktoranden aktuell bewegt. Besonders die Corona-Pandemie habe dem Seelenheil alles andere als gutgetan, verrät er. Doch während die Tatsache, dass sämtliche Vorlesungen nur mehr online stattfanden, noch halbwegs zu verschmerzen gewesen sei, mussten mit Beginn der Pandemie-Beschränkungen auch nahezu jegliche Art von gemeinsamen Aktivitäten gestrichen werden. Und dies traf die Studenten besonders hart, schließlich sei damit auch die womöglich wichtigste Tradition überhaupt weggefallen, wie Seppi erklärt: „Normalerweise treffen wir uns immer Freitagabend, um das Ende der Woche zu feiern und gemeinsam Zeit zu verbringen – und das natürlich in typischer Münchner Tradition: mit Bier!“

Die IMPRS verbindet also exzellente Forschungsbedingungen mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Studentinnen und Studenten. Kein Wunder also, dass die Zahl der Graduiertenprogramme immer weiter steigt. Mittlerweile gibt es 65 dieser Research Schools im Max-Planck-Kosmos, die meisten der 86 Max Planck-Institute sind an einer internationalen Doktorandenschule beteiligt. Und ein Ende des erfolgreichen Programms ist vorerst nicht in Sicht: 2019 hat die Max-Planck-Gesellschaft beschlossen, die IMPRS-on-Astrophysics-Initiative bis mindestens 2025 weiterhin finanziell zu fördern.

Eine Entscheidung, die auch Paola Caselli, Sprecherin der IMPRS und geschäftsführende Direktorin des MPE, sichtlich freut: „Die IMPRS lockt hervorragende junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt an und bringt sie zusammen in lebendigen Instituten. Diese Kombination erlaubt den unerlässlichen Austausch neuer Ideen und die Entwicklung von Fähigkeiten, die den Studenten sicherlich viele Türen in ihrer zukünftigen Karriere öffnen werden.“

Werner Becker geht sogar noch einen Schritt weiter. „Am Ende des Tages muss sich die IMPRS vor den Graduiertenprogrammen der amerikanischen Hochschulen keineswegs verstecken“, sagt Becker, und wenn das einer seriös einschätzen kann, dann er, schließlich ist Becker nicht nur seit Tag 1 Koordinator der IMPRS on Astrophysics, sondern war bereits vor mehr als 20 Jahren entscheidend daran beteiligt, die IMPRS erfolgreich zu etablieren. So entwickelte er zusammen mit Joachim Trümper und Ralf Bender die grundlegenden Strukturen und Konzepte der Garchinger IMPRS und sorgte über die 20 Jahre hinweg für die nötige Kontinuität, die so ein internationales Programm braucht. In diesem Interview spricht er ausführlich über die Anfänge, kuriose Anekdoten und wohin die IMPRS in Zukunft steuern könnte.

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Kontakt:
Tobias Herrmann
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Giessenbachstraße 1
85741 Garching
Deutschland
E-Mail: therrmann(at)mpe.mpg.de
Internet: www.mpe.mpg.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2464Tue, 07 Dec 2021 15:23:35 +0100Verleihung des Titels „außerplanmäßiger Professor“ an Priv.-Doz. Dr. Rudolf Weberhttps://www.optechnet.de/Seit Juli 2021 ist Rudolf Weber am IFSW außerplanmäßiger Professor der Universität Stuttgart. Herzlichen Glückwunsch! Nach dem Studium der Physik an der Universität Bern promovierte Rudolf Weber 1988 am Institut für Angewandte Physik (IAP) der Universität Bern auf dem Gebiet "Röntgenemission aus lasererzeugten Plasmen". In den folgenden Jahren leitete er am IAP die Forschungsgruppen “Diodengepumpte Festkörper­laser" sowie “Laser-Materialbearbeitung". Anschließend wechselte er in die Industrie, wo er die technische Leitung, und später auch die Geschäftsführung in verschiedenen Engineering Firmen übernahm, welche Laserquellen und Laser-Anlagen entwickelten.

Seit 2008 ist er an der Universität Stuttgart als Dozent tätig und leitet am Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) den Bereich Verfahrensentwicklung. Im Jahr 2017 habilitierte er zu der Thematik "Prozess­größen für industrielle Laseranwendungen und deren Auswirkung auf den Anlagenbau". Seit Juli 2021 ist Rudolf Weber am IFSW außerplanmäßiger Professor der Universität Stuttgart.

Kontakt:

apl. Prof. Dr. Rudolf Weber

https://www.ifsw.uni-stuttgart.de/forschung/verfahrensentwicklung/

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2463Tue, 07 Dec 2021 14:57:20 +0100Machen Sie mit beim Girls’Day 2022!https://www.optechnet.de/Sie sind herzlich eingeladen, beim Girls'Day am 28. April 2022 mitzuwirken und den Nachwuchs für die Optischen Technologien zu begeistern! Der Mädchen-Zukunftstag vermittelt praktische Erfahrungen in Berufen und Studienfächern, in denen bisher nur wenige Frauen arbeiten.Geben Sie Mädchen regional oder bundesweit einen Einblick in den Berufsalltag!
Fördern Sie den Nachwuchs – frei von Geschlechterklischees!
Wirken Sie dem Fachkräftemangel entgegen und finden Sie schon jetzt Ihre Auszubildenden von morgen!

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das
Bundesministerium für Bildung und Forschung,
• die Bundesagentur für Arbeit (BA)
• der Bund Deutscher Arbeitgeber (BDA)
• der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
• der Bundeselternrat (BER)
• der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)
• der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK)
• die Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK)
• die Initiative D21
• die Kultusministerkonferenz (KMK)
• der Zentralverband des Handwerks (ZDH)

… und die Bundeskoordinierungsstelle des Girls’Day rufen gemeinsam dazu auf, beim
Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag am Donnerstag, den 28. April 2022 mitzuwirken.

Durch Ihr Engagement beim Girls’Day fördern Sie den weiblichen Nachwuchs in Handwerk, Industrie, Informatik, Wissenschaft und Technik.

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag 2022 lohnt sich für beide Seiten und:
• leistet einen wichtigen Beitrag zur Berufs- und Studienorientierung von
Schülerinnen
• eröffnet jungen Frauen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft
• stellt für Unternehmen den Kontakt zum motivierten Nachwuchs her

Seien Sie (wieder) dabei!
• Präsentieren Sie Ihren Arbeitsalltag für Schülerinnen ab der 5. Klasse!
• Das Radar auf www.girls-day.de bringt Sie und Ihre Angebote mit der Nachfrage interessierter Mädchen zusammen.
• Bieten Sie Angebote vor Ort an. Sollten Pandemie-Auflagen Ihre Veranstaltung erschweren, nutzen Sie die Möglichkeit Online-Angebote einzustellen.

Detaillierte Informationen unter www.girls-day.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
news-2460Tue, 30 Nov 2021 15:45:23 +01004. OptecNet Jahrestagung in Hannover: Technologietrends und Networkinghttps://www.optechnet.de/Vom 24. bis 25. November 2021 fand die 4. OptecNet Jahrestagung in Hannover mit vier spannenden Fachsessions, einer Begleitausstellung und zahlreichen Networking-Möglichkeiten statt. Zur Sicherheit aller Teilnehmenden wurde die Veranstaltung unter der 2G+ Regelung durchgeführt.Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland e.V. und Geschäftsführer von OptoNet e.V., begrüßte am Mittwochvormittag alle Teilnehmenden und rief dazu auf, den persönlichen Austausch rund um die vielfältigen Technologietrends der Photonik und Quantentechnologien intensiv zu nutzen.

In diesem Jahr wurde die Jahrestagung von PhotonicNet, dem Innovationsnetz Optische Technologien in Niedersachsen, organisiert. Geschäftsführer Thomas Fahlbusch richtete sich mit einem Grußwort an die Teilnehmenden. Anschließend folgte ein virtuelles Grußwort von Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Die OptecNet Jahrestagung widmete sich aktuellen Technologietrends zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • KI und Photonik
  • Quantentechnologien
  • Photonik in der Agrar- und Forstwirtschaft
  • Photonik für die Batterieproduktion

Vier Keynotes eröffneten das Programm des ersten Veranstaltungstages.

Wolfgang Ebert, Geschäftsführer des Goldsponsors Laseroptik GmbH, stellte eindrucksvoll die Entwicklungen in der Optikbeschichtung für Hochleistungslaser vor.

Dr. Bernhard Ohnesorge, Geschäftsführer der Carl Zeiss Jena GmbH und Vorsitzender des SPECTARIS-Dachverbands Photonik, berichtete anschließend per Liveschaltung über die Ziele und Aktivitäten von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY, der Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zur Förderung der Photonik und Quantentechnologien als Schlüsseltechnologien in Deutschland

Als Vorgeschmack auf die Fachsession „KI und Photonik“ gab Prof. Dr. Cornelia Denz, Professorin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Einblicke in die Künstliche Intelligenz und deren Funktionsweise sowie Anwendungsmöglichkeiten in der Photonik.

Mit der Formulierung „Quo Vadis?“ stellte Prof. Dr. Joachim Ankerhold von der Universität Ulm die Potenziale und Entwicklungen der Quantentechnologien als bedeutende Zukunftstechnologien vor.

In den Pausen hatten die Teilnehmenden Gelegenheit für persönliches Netzwerken und für den Besuch der Begleitausstellung.

Ob Prozesskontrolle, Sensorik, Lasertechnik oder Medizintechnik – in der Fachsession „KI und Photonik“, moderiert von Thomas Bauer, wurden die Potenziale von Machine Learning und Deep Learning für unterschiedlichste Anwendungsbereiche näher beleuchtet.

Die zweite Fachsession – moderiert von Dr. Horst Sickinger von bayern photonics – widmete sich den vielfältigen Einsatzgebieten der Quantentechnologien. Hierzu zählen u.a. die sichere und verschlüsselte Kommunikation, die Quantensensorik und die Quantenkryptographie.

Die Abendveranstaltung mit einer Ansprache von Dr. Andreas Ehrhardt, Stv. Vorstand, zu 20 Jahren OptecNet Deutschland e.V. rundete den ersten Veranstaltungstag ab. Neben einer Rückschau auf die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte des mitgliederstärksten Photonik-Verbunds in Deutschland gab er auch einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten. Die Photonik fungiere als Problemlöser für zahlreiche Entwicklungen und Herausforderungen, wie die Digitalisierung, Elektrifizierung und Dekarbonisierung. Vor diesem Hintergrund betonte Andreas Ehrhardt die große Bedeutung neuer Photonik-Ausschreibungen, welche ein zentrales Handlungsfeld von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY darstellen.

Im Rahmen der Abendveranstaltung wurde der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis an das Team um Dr. Ann-Kathrin Kniggendorf und Prof. Dr. Bernhard Roth vom Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien der Leibniz Universität Hannover verliehen. Das Team wurde für seine Forschung zur Detektion von Mikroplastiken und anderen Kontaminanten in Wasser ausgezeichnet. Das auf Optischen Technologien basierende Verfahren wurde im Projekt OPTIMUS entwickelt und ermöglicht die Überwachung von Mikroplastik in Echtzeit. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Erfindung!

Fünf facettenreiche Keynote-Vorträge bildeten den Auftakt des zweiten Veranstaltungstages, moderiert von Dr. Frank Lerch von OptecBB.

Prof. Dr. Ir. Hugo Thienpont von der Vrije Universiteit Brüssel stellte die Aktivitäten des PhotonHub Europe vor. Dr. Silke Diedenhofen vom Dutch Research Council gab Einblicke in die zahlreichen Institutionen und Aktivitäten im Bereich Photonik in den Niederlanden. Anschließend berichtete Markus Wilkens, Senior Technology Consultant bei VDI Technologiezentrum GmbH, über die neuen Entwicklungen und Ziele des Programms „Horizon Europe“.

Die Keynotes von Prof. Dr. Arno Ruckelshausen zu bildgebenden Sensorsystemen in der Landwirtschaft und Laseranwendungen in der Lithium-Ionen-Batterieherstellung von Johannes Bührle leiteten zu den Fachsessions des zweiten Veranstaltungstages über.

Ob maschinelles Lernen für die Präzisionslandwirtschaft, Unkrautbekämpfung mit dem Laser oder Einsatz von leistungsfähiger Bilderkennung in der AgriPhotonik - die Teilnehmenden der dritten Session, moderiert von Dr. Thomas Fahlbusch von PhotonicNet, ließen sich von spannenden Vorträgen rund um die Photonik in der Agrar- und Forstwirtschaft inspirieren.

Parallel dazu führte Dr. Andreas Ehrhardt von Photonics BW durch die Session Photonik für die Batterieproduktion mit Fachbeiträgen zu Laseranwendungen für Lithium-Ionen-Batterien und die Herstellung von Elektrodenverbindungen und -optimierungen.

Der Abschlussvortrag von Prof. Dr. Richard Hanke-Rauschenbach zur Generierung von Wasserstoff und den Potenzialen der Wasserstoffwirtschaft rundete die diesjährige Jahrestagung ab.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Referentinnen und Referenten, Ausstellern, Sponsoren und bei allen Teilnehmenden für den interessanten und informativen Austausch rund um die Photonik und Quantentechnologien!

Die 5. OptecNet Jahrestagung wird in Fürstenfeldbruck stattfinden – der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Freuen Sie sich erneut auf hochkarätige Fachvorträge, eine Begleitausstellung und den fachlichen Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Ausbildung.

Mehr unter www.optecnet.de


Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Sponsoren der diesjährigen Jahrestagung:

Gold-Sponsor: Laseroptik GmbH
Silber-Sponsoren: Edmund Optics GmbH, Carl Zeiss AG, Sill Optics GmbH & Co. KG
Bronze-Sponsoren: Thorlabs GmbH, EPIC – European Photonics Industry Consortium

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news-2457Mon, 29 Nov 2021 14:05:30 +0100Goldmedaille für eine Erfindung auf der Internationalen Messe IENA 2021https://www.optechnet.de/Günter Dittmar, emeritierter Professor der Hochschule Aalen, erhält die Goldmedaille und eine Ehrenurkunde für seinen Röntgensensor SILIX.Am 6. November 2021 wurde der „Röntgensensor SILIX“ in Nürnberg auf der Internationalen Messe für Innovationen, Erfindungen und Neuerungen ausgezeichnet. Eine Prüfungskommission wählte dieses Exponat aus einer Gruppe von vielen Erfindungen aus. Die Bewerber kamen aus der ganzen Welt, von China und Korea bis Großbritannien, Russland und Deutschland.

Der Röntgensensor SILIX ist weltweit das erste kommerziell verfügbare Warn- und Steuergerät für Lasermaschinen mit ultrakurzen Laserpulsen. Die Laserpulse erzeugen während der Materialbearbeitung in der Lasermaschine nicht vermeidbare Röntgenstrahlung, die besonders für die Haut gefährlich ist. Mit dem Röntgensensor kann der Fertigungsprozess überwacht und optimiert werden. Der SILIX ist auch ein „Wachhund“ und er erzeugt bei zu starker Röntgenstrahlung Warnsignale, die sofort an die Maschinensicherung weitergeleitet werden. Als in Echtzeit messendes Röntgenspektrometer ist SILIX darüber hinaus auch in der Lage, nicht nur Warn- und Steuerinformationen zu generieren, sondern das gemessene Röntgenspektrum live anzuzeigen.

Der Röntgensensor SILIX ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Prof. Dr. Jürgen Nolting von der Fakultät Optik und Mechatronik und Prof. Dr.-Ing. Günter Dittmar. Die ersten Exemplare der Röntgensensoren SILIX sind bereits im praktischen Einsatz in der Industrie und in der Forschung.

Pressemeldung und Bild: © Hochschule Aalen

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2455Wed, 24 Nov 2021 14:23:06 +0100Laser 2000 und Opto starten Kooperation mit „Plug-and-Play“ Imaging-Modulenhttps://www.optechnet.de/Mit dem neuen Partner Opto GmbH ergänzt Laser 2000 das Produktportfolio durch kompakte Imaging-Module mit optischen Auflösungen vom Millimeter- bis in den Mikrometer-Bereich. Die Module sind für die Integration in industrielle Produktions- und Analyse-Umgebungen optimiert und zeichnen sich durch eine besonders einfache Installation und Bedienung aus. Jedes Imaging-Modul besteht aus einer hochwertigen Mikroskop-Optik, einer integrierten LED-Beleuchtung, einem hochauflösenden Kamerasensor und einer integrierten Elektronik zur Ausgabe der Bilddaten über USB 3 oder GigE. Alle optischen und elektronischen Parameter sind auf die jeweilige Anwendung optimiert, fest eingestellt und werksseitig kalibriert. Damit ist ein „Plug-and-Play“-Betrieb ohne aufwendige Justierungen und Kalibrierungen gewährleistet. Umfangreiche und zeitaufwendige Schulungen für die Benutzer entfallen komplett.
Die sehr kompakten und robusten Imaging-Module eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten in der industriellen Qualitätskontrolle. Während hochaufgelöste Detailaufnahmen bisher nur stichpunktartig durch Entnahme einzelner Proben und anschließender Untersuchung mit einem großen Mikroskop durchgeführt werden konnten, ermöglichen die neuen Imaging-Module diese Detailanalysen jetzt in-line während des Produktionsprozesses mit gleicher Qualität, Auflösung und Zuverlässigkeit.
Im Labor ersetzen die Imaging-Module in vielen Anwendungen ein aufwendig zu betreibendes und kostenintensives Mikroskop. Aus einem Set von Imaging-Modulen kann je nach Bedarf das Modul mit der gewünschten Auflösung oder Vergrößerung ausgewählt und innerhalb von wenigen Minuten in Betrieb genommen werden.
Eine eigene Software ermöglich die sofortige Darstellung und Auswertung der aufgenommenen Bilder. Für die Integration in ein bestehendes System wird eine Software-Entwicklungsumgebung (SDK) bereitgestellt.
"Mit Laser 2000 haben wir den idealen strategischen Partner gefunden. Laser 2000 bietet seinen Kunden seit vielen Jahren ein umfangreiches Produkt- und Lösungs-Portfolio für die Bildverarbeitung an. Unsere Imaging-Module sind die optimale Ergänzung zum bestehenden Portfolio aus LED-Beleuchtungen, Lasern und Kameras. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Laser 2000 und darauf, unseren Kundenkreis in den Bereichen Industrie sowie Forschung und Entwicklung weiter ausbauen zu können.", so Markus Riedi, Geschäftsführer der Opto GmbH.
"Die Imaging-Module der Opto GmbH schließen die Lücke zwischen Mikroskopie und Bildverarbeitung. Aufgrund ihres kompakten Designs und der mächtigen Software ergeben sich viele interessante Möglichkeiten in der hochaufgelösten Bildgebung und Automatisierung, sowohl in Industrie als Forschung", erklärt Andreas Börner, CEO von Laser 2000. "Mit Opto als Partner freuen wir uns, einen weiteren starken Impuls für die zukünftigen Anforderungen der Industrie 4.0 und im Bio-Imaging geben zu können, und runden unser Portfolio in diesem Bereich hervorragend ab", so Börner weiter.

Kontakt:
Marco Golla
Laser2000 GmbH
Tel.: +49 (0) 8153 405-39
E-Mail: m.golla(at)laser2000.de
Internet: www.laser2000.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2451Fri, 19 Nov 2021 11:32:02 +0100LASER COMPONENTS Gründungsmitglied des Advanced UV for Life e.V.https://www.optechnet.de/Verband fördert Weiterentwicklung der UV-Halbleitertechnologie LASER COMPONENTS will die Zukunft der UV-Halbleitertechnologie aktiv mitgestalten. Um dieses Ziel verstärkt zu verfolgen, hat sich das Unternehmen als Gründungsmitglied dem Advanced UV for Life e.V. angeschlossen. Der Verband zur Förderung von UV-Halbleitertechnologien hat sich zum Ziel gesetzt, die Kompetenzen aus Wirtschaft und Wissenschaft zu bündeln. Gemeinsam wollen die Mitglieder die technische Weiterentwicklung von UV-Quellen und -Sensoren vorantreiben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf LEDs, Fotodioden und Laserdioden. Eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungskette soll dafür sorgen, dass innovative Ideen schnell umgesetzt werden.
 
LASER COMPONENTS hat sich in den letzten Jahren weltweit als Anbieter von innovativer UVC-Technologie etabliert. 2017 und 2019 hat sich das Unternehmen mit seinen UV WORKshops auch bei Herstellern und Forschungseinrichtungen einen Namen gemacht.

„Gerade bei den UVC-LEDs steht die technische Entwicklung gerade erst am Anfang“, sagt Dr. Olga Stroh-Vasenev, UV-Expertin und Produktingenieurin für aktive Komponenten bei LASER COMPONENTS. „Hier werden wir in den nächsten Jahren viele neue Lösungen und Anwendungen erleben. Diese Entwicklung wollen wir aktiv unterstützen.“

Kontakt:
LASER COMPONENTS Germany GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
news-2448Fri, 12 Nov 2021 13:23:37 +0100Laser 2000: Head of Sales in der Abteilung Fiber Optics & Networks https://www.optechnet.de/Dr. Antun Peić ergänzt das Management-Team der Laser 2000 GmbH. Dank seines starken Fasertechnologie-Hintergrunds und umfangreichen Netzwerks in der Photonikindustrie wird er die Abteilung Fiber Optics & Networks als Head of Sales bestens unterstützen. Zu seinen Zielen zählen der Ausbau des bestehenden Geschäfts und die Strategieentwicklung für den Eintritt in neue Marktsegmente.Peićs langjährige Erfahrungen in verschiedenen internationalen Vertriebs- und Geschäftsentwicklungsfunktionen in den Bereichen Forschung, Halbleiter- und Chemieindustrie, zuletzt bei EV Group, Solayer und Corning, werden ihm bei seinen Vorhaben zugutekommen. Er studierte Polymerwissenschaften an der Hochschule Reutlingen und promovierte in Physikalischer Chemie und Materialchemie an der University of Bath (Großbritannien).
„Wir freuen uns darauf, durch Antun unser Geschäft im Bereich Glasfaseranwendungen, gemeinsam mit unseren Partnern, erfolgreich auszubauen und auch neue interessante Märkte zu erschließen“, so Andreas Börner, Laser 2000 Geschäftsführer.

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news-2435Tue, 26 Oct 2021 12:25:10 +0200Vielseitiger Einsatz von Quantentechnologien in der Luft- und Raumfahrthttps://www.optechnet.de/Im Rahmen des gemeinsamen Online-Treffens der AG Quantentechnologien von Photonics BW und bayern photonics am 19. Oktober ließen sich rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von vier spannenden Fachvorträgen informieren und inspirieren.Nach einer Begrüßungsrunde stellte Prof. Dr. Wolfgang Schleich das neue Institut für Quantentechnologien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Ulm vor.

Anschließend berichtete Dr. Lisa Wörner über Bose Einstein Kondensate im Rahmen des Projekts BECCAL und in Kooperation mit der NASA an Bord der internationalen Raumstation ISS.

Im Rahmen des dritten Vortrags stellte Prof. Dr. Claus Braxmaier verschiedene Technologien für Hochpräzisionsexperimente im Weltraum am Beispiel COMPASSO vor.

Linda Fürderer von der Landesmesse Stuttgart präsentierte anschließend das Konzept für eine Quantentechnologie-Messe mit Fachkongress „QT Expo“ im Herbst 2022 in Stuttgart.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zur Diskussion zu stellen. Außerdem konnten sie sich in kleinerer Runde an „virtuellen Kaffeetischen“ austauschen und mit den Referenten in Kontakt treten.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden Austausch rund um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Quantentechnologien in der Luft- und Raumfahrt sowie die Inspirationen für Anwendungen auf der Erde.

An dieser Stelle möchten wir auf den bundesweiten Expertenkreis von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY hinweisen, der am 7. Dezember 2021 in Kooperation mit NMWP.NRW stattfindet. Im Rahmen der Online-Veranstaltung erwarten Sie spannende Fachvorträge rund um das Thema „Quantensysteme –Chancen für neue Geschäftsfelder und Start-ups“.

Die Teilnahme erfolgt auf Einladung von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY.
Bitte nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt mit uns auf.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY ist die Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zur Förderung der Optischen Technologien und Quantentechnologien. Sie verfolgt das Ziel, die Interessen der Hightech-Branche Photonik auf nationaler und internationaler Ebene gemeinsam zu vertreten und mit abgestimmten Aktivitäten die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land weiter zu stärken.

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news-2431Tue, 19 Oct 2021 14:49:51 +0200Save the Date: W3+ Fair 2022 in Wetzlar https://www.optechnet.de/Die W3+ Fair in Wetzlar widmet sich vom 16.-17. März 2022 den Zukunftstechnologien Optik, Photonik, Elektronik und Mechanik.Präsentieren Sie sich in einem ausgewählten Kreis von branchenübergreifenden Ausstellern und treffen Sie spezialisierte Entwickler, Hersteller und Anwender.

Highlights der kommenden W3+ Messe in Wetzlar:

  • Unkomplizierte Messebeteiligung durch Komplettstandbau-Pakete
  • Technologieübergreifende Kontakte in der Optikregion Wetzlar/Mittelhessen und weit darüber hinaus
  • Innovationsbereiche wie 3D-Druck, Robotik, Green Tech, etc.
  • Gemeinschaftsstände z.B. der Optikregion Jena/Thüringen sowie der IVAM Mikrotechnik für optische Bauelemente
  • IHK-Sonderveranstaltung zum Thema Digitalisierung/Industrie 4.0
  • Topaktuelles Wissen durch die neuen N-Tec Talks mit hochkarätigen Referenten zu Themen wie Geschäftsmöglichkeiten, Medizintechnik, Neue Technologien, Produktion undQualitätssicherung
  • Exklusive Abendveranstaltung "W3+ and Friends" für intensives Networking
  • Erfahrene Fachbesucher - national und international
  • Gezieltes Recruiting - auch durch die Nähe zu vielen Hochschulen mit ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen

Erfahren Sie mehr über die W3+ Fair in Wetzlar.
Hier können Sie sich als Aussteller anmelden.

OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der regionalen Netze Optische Technologien, ist offizieller Partner der W3+ Fair in Wetzlar. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und laden Sie herzlich als Aussteller oder Besucher zur W3+ Fair ein.

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news-2424Wed, 13 Oct 2021 20:47:18 +0200MPA: Zu zweit besser als allein: kosmischer Ursprung von Kohlenstoffhttps://www.optechnet.de/Eine neue Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik zeigt, dass massereiche Sterne doppelt so viel Kohlenstoff produzieren, wenn sie einen Begleitstern haben. Die Wissenschaftler stützen sich dabei auf neue, hochmoderne Computersimulationen. Ihre Erkenntnisse sind ein wichtiger Schritt um besser zu verstehen, wo die Elemente, aus denen wir bestehen, ihren kosmischen Ursprung haben. Der kosmische Ursprung von Kohlenstoff, einem grundlegenden Baustein des Lebens, ist immer noch ungeklärt. Massereiche Sterne spielen eine wichtige Rolle bei der Synthese aller schweren Elemente, von Kohlenstoff und Sauerstoff bis hin zu Eisen. Doch obwohl die meisten massereichen Sterne in Mehrfachsternsystemen geboren werden, haben die bisherigen Nukleosynthesemodelle fast ausschließlich Einzelsterne betrachtet. Ein internationales Team von Astrophysikern unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) hat nun den "Kohlenstoff-Fußabdruck" von massereichen Sternen berechnet, die ihre Hülle in einem Doppelsternsystem abgeben.
"Im Vergleich zu einem einzelnen Stern produziert ein massereicher Stern in einem Doppelsternsystem im Durchschnitt doppelt so viel Kohlenstoff", berichtet Robert Farmer, der Erstautor der Studie. "Bis vor Kurzem haben die meisten Astrophysiker nicht berücksichtigt, dass massereiche Sterne oft Teil eines Doppelsternsystems sind. Wir haben zum ersten Mal untersucht, wie die Anwesenheit eines Begleiters die Menge der von ihnen erzeugten Elemente verändert."
Die meisten Sterne, einschließlich unseres eigenen Sterns, der Sonne, werden durch die Kernfusion von Wasserstoff zu Helium angetrieben.  In ihren "goldenen Jahren", nachdem sie etwa 90 % ihres Lebens hinter sich haben, beginnen sie mit der Umwandlung von Helium in Kohlenstoff und Sauerstoff. Sterne wie die Sonne hören hier auf, aber massereiche Sterne können weiterhin Kohlenstoff zu schwereren Elementen bis hin zu Eisen fusionieren.

Die große Herausforderung besteht nicht in der Herstellung von Kohlenstoff, sondern darin, ihn aus dem Stern herauszuholen, bevor er zerstört wird. Bei Einzelsternen ist dies sehr schwierig. Sterne in Doppelsternsystemen können miteinander wechselwirken und Masse auf einen Begleiter übertragen (siehe Abbildung). Der Stern, der Teile seiner Masse verliert, entwickelt eine kohlenstoffreiche Schicht nahe der Oberfläche, die bei der Explosion des Sterns als Supernova ausgestoßen wird.
"Es ist vielleicht nicht fair, Doppelsterne für die Treibhausgase verantwortlich zu machen, die die globale Erwärmung verursachen", scherzt Selma de Mink, Mitautorin dieser Studie und Direktorin der neuen Abteilung für stellare Astrophysik am MPA, "aber ist es nicht cool, sich in den Arm zu kneifen und festzustellen, dass der Kohlenstoff in Ihrer Haut wahrscheinlich in einem Doppelstern entstanden ist?"

Astronomen untersuchen auch andere Arten von Sternen, die Kohlenstoff produzieren können, wie zum Beispiel rote Riesen oder Explosionen von Weißen Zwergen. Bisher scheint es jedoch so zu sein, dass massereiche Sterne, und nach dieser neuen Studie insbesondere Doppelsterne, den größten Teil des kosmischen Kohlenstoffs produzieren.
"Unsere Ergebnisse sind ein kleiner, aber wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Rolle massereicher Sterne bei der Erzeugung der Elemente, aus denen wir selbst bestehen", erklärt Robert Farmer. "Bislang haben wir nur eine Art von Wechselwirkung in Doppelsternsystemen untersucht. Es gibt viele andere mögliche Lebenswege für einen Stern, der in der Nähe eines Begleiters geboren wird - und viele andere Elemente, die es zu erforschen gilt." Die in dieser Studie vorgestellten Ergebnisse sind also nur der Anfang einer systematischen Untersuchung der Auswirkungen, die ein naher Begleiter auf die chemische Ausbeute massereicher Sterne hat.

Kontakt:
Max-Planck Institut für Astrophysik
Dr. Selma E. de Mink
Director

Stellar Astrophysics

+49 89 30000 2041

sedemink(at)mpa-garching.mpg.de

Kontakt:
Dr. Hannelore Hämmerle
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
MPI für Astrophysik
MPI für extraterrestrische Physik
Karl-Schwarzschildstr. 1
85748 Garching
Tel: +49 (89) 30 000 3980
Email: hhaemmerle@mpa-garching.mpg.de
Web: www.mpg.de

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news-2417Wed, 06 Oct 2021 19:04:44 +020020 Years of Menlo Systems – 20 Years Precision in Photonicshttps://www.optechnet.de/With the best measuring instruments, one can measure what no one could measure before. Prof. Hänsch, Dr. Holzwarth, and Dr. Mei have founded Menlo Systems GmbH in 2001 with the vision to develop the most accurate instruments and techniques for the optical spectroscopy and to bring them to the market.As the pioneer of optical frequency combs and femtosecond fiber lasers, Menlo Systems has worked with its customers to shape and continually expand the applications of frequency combs in the early years. 20 years after, optical frequency combs constitute the enabling technology for the quantum technologies and for quantum computers, as well as for numerous high precision metrology applications. The 20th company anniversary and a steadily growing business are confirmation that the vision of the founders became reality.

Kontakt:

Menlo Systems GmbH
Am Klopferspitz 19a
82152 Martinsried
Germany
Phone: +49 89 189166 0
Fax:     +49 89 189166 111
E-Mail:m.mei(at)menlosystems.com
Internet:www.menlosystems.com

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news-2415Wed, 06 Oct 2021 11:59:16 +0200MPE: Scharfe Augen für Euclid https://www.optechnet.de/Im September bestand das Nutzlastmodul für das Euclid-Weltraumteleskop seine letzten Tests und ist nun bereit für die Integration mit dem Servicemodul. Die beiden Instrumente VIS und NISP, dessen Optik am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik federführend entwickelt und gebaut wurde, lieferten nach einem simulierten Raketenstart zusammen mit dem Euclid-Teleskop scharfe Bilder. Die Euclid-Mission soll 2022 ins All starten um das „dunkle Universum“ zu untersuchen. „Die Instrumente funktionieren und das Bild ist scharf“, fasst Frank Grupp die Tests am Euclid-Nutzlast-Modul zusammen. Der Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) ist der deutsche Projektmanager und verantwortlich für die Optik von NISP, einem der beiden Instrumente für das Euclid-Weltraum-Teleskop. Dieses soll durch die Untersuchung der „dunklen Seite“ des Universums Licht auf die Frage werfen, wie sich das Universum in den letzten zehn Milliarden Jahren entwickelt hat.

Euclid besteht dabei aus einem Teleskop mit 1,2m Durchmesser sowie den beiden Instrumenten VIS und NISP. Über die sechsjährige Missionszeit hinweg wird VIS im sichtbaren Licht die Form der Galaxien am Himmel beobachten, während NISP im nah-infraroten Spektralbereich die Entfernung der Galaxien misst. Aus diesen beiden Informationen, der dreidimensionalen Verteilung der Galaxien am Himmel und der durch Gravitation hervorgerufenen minimalen Verzerrung der Form dieser Galaxien, wird das Euclid-Weltraum-Teleskop nach seinem Start Ende 2022 Fragen zur dunklen Materie und der Natur der mysteriösen dunklen Energie (Nobelpreis) untersuchen.

Das MPE ist im Euclid Projekt verantwortlich für die optischen Komponenten des NISP-Instruments sowie für das optische Design und die Modellierung der Bildqualität. Die in NISP verbauten Linsen sind mit Durchmessern von ca. 20cm die größten und bei weitem präzisesten Optiken, die jemals in der zivilen Erforschung des Weltraums zum Start in einem Satelliten vorgesehen waren.

„Wir sind alle froh und glücklich, dass unser NISP die Tests, vor allem die Vibrationstests zur Simulation des Raketenstarts gut überstanden hat,“ sagt Frank Grupp. „Unter realistischen Bedingungen, also unter Nachbildung des kalten, luftleeren Weltraums in der Testkammer, zeigt es auch zusammen mit dem Teleskop ein gutes Bild.“

Nach den erfolgreichen Tests, wird das Nutzlast-Modul bestehend aus dem Teleskop sowie den beiden Instrumenten derzeit verpackt und für den Versand nach Italien vorbereitet. Dort wird es mit dem Service-Modul verbunden, welches die Bordcomputer, die Lageregelung der Raumsonde und die Kommunikation mit den Bodenstationen zur Verfügung stellt.

Ende 2022 wird Euclid dann auf der Spitze einer Sojus-Rakete vom französischen Weltraumbahnhof in Kourou starten und seine Reise zum äußeren Lagrangepunkt 2 des Sonne-Erde-Systems in 1,5 Millionen Kilometer Entfernung zur Erde antreten. „Das waren nun die letzten Bilder die wir von unserem Instrument sehen, bevor Euclid im Weltraum die Augen öffnen wird“, ergänzt Frank Grupp. „Wir sind gespannt und fiebern auf die ersten Bilder des realen Himmels hin.“

>> Weitere Informationen

Euclid
Dem Euclid-Konsortium gehören Wissenschaftler aus etwa 15 Ländern an, darunter auch Deutschland. Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, die Universität Bonn und die Ludwig-Maximilians-Universität in München sind sowohl an der Entwicklung eines Teils der Hard- und Software für eines der beiden wissenschaftlichen Instrumente an Bord (NISP), als auch an der Handhabung der wissenschaftlichen Daten beteiligt.

Kontakt:
Dr. Frank
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Gießenbachstraße 1
85748 Garching
Tel.:
+49 (0)89 30000-3956
E-Mail:
fgrupp(at)mpe.mpg.de
Internet: www.mpe.mpg.de

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news-2405Mon, 27 Sep 2021 09:34:40 +0200ITO, Universität Stuttgart: Dr. Stephan Reichelt wird neuer Institutsleiter und Professor für Technische Optikhttps://www.optechnet.de/Prof. Dr.-Ing. Stephan Reichelt hat den Ruf der Universität Stuttgart angenommen und übernimmt ab 01. Oktober 2021 die Institutsleitung des Instituts für Technische Optik (ITO) an der Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Wolfgang Osten an, der das ITO seit 2002 sehr erfolgreich leitete. Stephan Reichelt, geboren 1970 in Jena, hat an den Universitäten Chemnitz und Stuttgart Maschinen­bau studiert und dabei die Fachgebiete Technische Optik und Biomedizinische Optik vertieft.

Danach arbeitete er am Institut für Technische Optik unter Leitung und Mentoring von Prof. Dr. Hans Tiziani als wissen­schaft­licher Mitarbeiter im Bereich Interferometrie, Asphärenmesstechnik und diffraktiver Optik. Er promovierte dort 2004 zum Dr.-Ing. über das Thema der interferometrischen Optikprüfung mit computergenerierten Hologrammen.

2003 folgte ein Wechsel als Post Doc an die Universität Freiburg, Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK), Lehrstuhl für Mikrooptik (Prof. Dr. Hans Zappe), wo er interdisziplinäre Forschung zwischen Mikrosystemtechnik, Medizin und Optik vorantrieb. Mit Kollegen und Partnern wurden Forschungs­projekte zu durchstimmbarer Optik, Mikrooptik-Charakterisierung, MEMS-basierter endoskopischer OCT sowie im Bereich der physiologischen Vitalparameter-Sensorik durchgeführt.

2007 erfolgte dann ein Wechsel in die Industrie zu SeeReal Technologies nach Dresden, einem Startup, welches holographische 3D-Display­technologien entwickelt. Dort verantwortete er die Entwicklung im R&D Bereich sowie die Prototypenentwicklung von neuartigen, holographischen 3D-Displays, welche in Kooperation mit internationalen Partnern vorangetrieben wurde.

Von 2013 – 2021 war er als Entwicklungsleiter bei der SwissOptic AG (Heerbrugg, Schweiz) für kundenspezifische OEM-Produktentwicklungen im Auftrag internationaler Kunden aus der Halb­leiter­ausrüstung­s­industrie, der Geodäsie- und Metrologie-Branche tätig und entwickelte gemeinsam mit seinem Team abbildende Präzisionsoptik im DUV- bis NIR-Spektralbereich für Inspektions- und Messobjektive, Luftbildkameras, Systeme für die Lasermaterialbearbeitung sowie die maskenlose UV-Lithographie.

Optische Systemtechnik, angewandte Optik sowie optische Messtechnik, Sensorik und digital-optische Bildgebung sind die Schwerpunkte seiner bisherigen wissenschaftlich-technischen Arbeit. Er fühlt sich einem ganzheitlichen Ansatz, einer ausgewogenen Symbiose zwischen Grundlagen- und anwendungs­orientierter Forschung sowie der damit verbundenen Applikationsrelevanz verpflichtet.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Optik-Community, liebe Studierende

Ich freue mich sehr über das Privileg und die Verantwortung, das Institut für Technische Optik an der Universität Stuttgart mit seiner über 60-jährigen Tradition und einwandfreien Reputation weiter­führen zu dürfen.

Sie sind sicher neugierig und werden sich fragen: Wie geht es mit dem ITO weiter, und welche Schwerpunkte bzw. Forschungsfelder bleiben bestehen oder werden neu besetzt? Nun, da möchte ich Sie einerseits beruhigen und andererseits einen kleinen Ausblick geben.

Die Kontinuität in den angestammten Forschungsfeldern des ITO (von den Grundlagen zur Anwendung, vom Design über Herstellung, Systemintegration und Applikation) ist mir eine Herzens­sache. Optische Messtechnik und Sensorik für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen, Design und Simulation, jeweils von Nano bis in den Makrobereich sowie verbunden mit einem starken Technologieportfolio zur Strukturierung auf Nano-, Mikro- und Mesoskala stehen für das ITO – dies wird so bestehen bleiben! Wir haben weiter den Anspruch und die Ambition, Ihr erster Ansprech­partner zu sein, wenn es um die Lösung grundlegender oder anwendungsspezifischer Fragestellungen der technischen Optik geht, für den Sie einen wissenschaftlichen Partner benötigen.

Daneben werden neue spannende Felder entstehen, welche sich unter dem Oberbegriff Bereich Digital Reality einordnen lassen. Neue Imaging-Technologien vereinen Digitalisierung, Mensch-Maschine Interfaces und Künstliche Intelligenz für Anwendungen den Bereichen Enterprise und Industrie 4.0. Dafür sind kreative, digital-analog optische Designs und System­architekturen erforder­lich.

Alle Studierende mit einer Affinität zur Optik möchte ich ermuntern: Besuchen Sie unsere Vorlesungen, Übungen und Seminare, lassen Sie sich von der faszinierenden Welt der Optik begeistern, schauen Sie sich bei uns um und kontaktieren Sie mich, wenn Sie Interesse an Bachelor-, Master- oder Promotionsarbeiten haben!

Ich möchte es nicht versäumen, Prof. Dr. Alois Herkommer und Dr. Tobias Haist herzlich zu danken. Beide haben hervorragend ad interim die Leitung und Professur in der vorangegangenen Übergangs­phase übernommen, was mir den Start sehr erleichtert.

Ich bin erfreut, neugierig und gespannt – insbesondere freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit und den persönlichen Austausch mit Ihnen!

Herzlichst, Ihr
Stephan Reichelt

 

 

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news-2394Tue, 21 Sep 2021 13:38:35 +0200BMBF: 6G-Industrieprojekte zur Erforschung von ganzheitlichen Systemen und Teiltechnologien für den Mobilfunk der 6. Generationhttps://www.optechnet.de/Richtlinie zur Förderung der „6G-Industrieprojekte zur Erforschung von ganzheitlichen Systemen und Teiltechnologien für den Mobilfunk der 6. Generation“ im Forschungsprogramm für Kommunikationssysteme „Souverän. Digital. Vernetzt.“, Bundesanzeiger vom 13.09.20211 Förderziel und Zuwendungszweck

Die Fördermaßnahme ist Teil des neuen Forschungsprogramms der Bundesregierung zu Kommunikationssystemen „Souverän. Digital. Vernetzt.“, in dem die gezielte Unterstützung und der Ausbau der Forschung und Entwicklung des Mobilfunks der 6. Generation (6G) in Deutschland ein wesentliches Handlungsfeld zur Umsetzung der strategischen Ziele des Programms darstellt. Aktuelle internationale Entwicklungen zur Erforschung von 6G weltweit weisen darauf hin, dass 6G zu einer Schlüsseltechnologie werden wird. Mit der Erforschung des zukünftigen Kommunikationssystems 6G leistet die Fördermaßnahme einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Zukunftskompetenzen Deutschlands im Rahmen der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung. Da Kommunikationssysteme integraler Bestandteil und Voraussetzung jedweder Digitalisierung sind, hat das Programm Berührungspunkte zu zahlreichen weiteren laufenden oder geplanten Strategien und Programmen der Bundesregierung und ihren Ressorts. Bezüge bestehen insbesondere zu den Forschungsprogrammen zur IT-Sicherheit, zur zivilen Sicherheit, zur Industrie 4.0, zur Medizintechnik, zum autonomen und vernetzten Fahren, zur Mikroelektronik, zu interaktiven Technologien, zu Quantentechnologien sowie zur Zukunft der Wertschöpfung.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, einen wichtigen Schritt hin zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas zu gehen. Ein Beitrag zur technologischen Souveränität soll durch den Ausbau der Forschung und Entwicklung zu Schlüsseltechnologien für zukünftige Kommunikationssysteme, Know-how-Ausbau in der Wirtschaft, Fachkräfteausbildung und Mitgestaltung in der Standardisierung geleistet werden. Anspruch ist es, in diesem Forschungsfeld an der Spitze der bereits anlaufenden internationalen Forschung zu agieren und frühzeitig den Transfer in die Anwendung vorzubereiten. Deutschland und Europa müssen 6G maßgeblich mitgestalten, frühzeitig technologische Grundlagen entwickeln und patentrechtlich schützen und somit das Fundament dafür legen, bei dieser Schlüsseltechnologie mit innovativen und international wettbewerbsfähigen Produkten wichtiger Akteur am globalen Markt zu werden. Mit der Maßnahme soll somit ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, dass Deutschland in der Weltspitze als Technologieanbieter wieder eine führende Rolle einnimmt. Für die Forschung, die Entwicklung und vor allem den Transfer von 6G im Sinne von technologischer Souveränität ist ein holistischer Systemansatz maßgeblich für den Erfolg. Das 6G-Ökosystem umfasst deshalb alle Technologieebenen, d. h. die Material-, Komponenten-, Mikroelektronik-, Modul- und Netzebenen (einschließlich IT-Sicherheit, Software und künstliche Intelligenz). Das Gesamtsystem muss entwickelt, demonstriert und validiert werden. Ergänzend wird auch die explorative Forschung zu den für 6G relevanten Teiltechnologien unterstützt, um eine besonders hohe Technologietiefe und -diversität zu erreichen. Kooperationen bei der Validierung der 6G-Technologien mit den 6G-Forschungs-Hubs zur Hebung von Synergien sind anzustreben. Eine angemessene Mitarbeit an übergreifenden Fragestellungen in Arbeitsgruppen der 6G-Plattform ist verpflichtend. Damit Deutschland auf gleicher Ebene mit anderen nationalen 6G-Programmen agieren und im Wettbewerb bestehen kann, sind staatliche Zuwendungen erforderlich.

Der Zweck der Zuwendungen ist es, schlagkräftige industriegeführte Verbundprojekte und kompakte Pionierprojekte dabei zu unterstützen, umfassende Forschung zu grundlegenden Technologien für 6G und begleitend zu der dafür notwendigen fasergebundenen Kommunikation (Backbone) vorzubereiten. Dabei sollen Gesamt- bzw. Teilsysteme für 6G in einer üblichen Projektlaufzeit von drei Jahren auf allen erforderlichen technologischen Ebenen erforscht, entwickelt und demonstriert werden. Hierzu ist eine dem Vorhaben angemessene Methodik zu verwenden und es sind die im Projekt erzielten Ergebnisse geeignet zu evaluieren, zu bewerten, zu publizieren und für die weitere Verwertung vorzubereiten.

Mit der Maßnahme soll im Ergebnis erreicht werden, dass wissenschaftliche und wirtschaftliche Akteure aus Deutschland bei der Ausgestaltung der technologischen Grundlagen von 6G im weltweiten Vergleich eine starke Rolle einnehmen. Diesbezügliche Indikatoren sind u. a.: Anzahl von 6G-relevanten Patenten, Anzahl unter deutscher Mitwirkung entstandener Beiträge zu Standardisierungsgremien für 6G, Anzahl der multilateralen Kooperationen zu 6G mit anderen Staaten (die die demokratischen Grundsätze der EU teilen), Wachstum des Forschungs- und Entwicklungs-Personals in der Telekommunikationsbranche, die Berücksichtigung von deutschen Interessen bei der Frequenzregulierung, Erhöhung der Produktvielfalt bzw. Herstellerdiversität für Netzausrüstung („Made in Germany“ oder in Europa gefertigt), Steigerung des Anteils von in Deutschland und Europa hergestellten Netzkomponenten in der deutschen Mobilfunkinfrastruktur (samt Kernnetz) und Anreize zu schaffen, Netzkomponenten in Deutschland zu fertigen. Die Ergebnisse der Fördermaßnahme sollen dabei helfen, die Abhängigkeit bei Schlüsselkomponenten von außereuropäischen Herkunftsländern in Lieferketten weitestgehend zu reduzieren. So soll die Innovations- und Wertschöpfungskette möglichst durchgängig im deutschen und europäischen Raum verbleiben. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas geleistet werden. Auch die Folgen der Corona-Pandemie sollen für die Unternehmen abgeschwächt werden, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen und die Weichen für ein starkes Ökosystem für Netztechnologien zu stellen.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Verbundprojekte,

  • die sich aus schlagkräftigen Konsortien zusammensetzen, die aufgrund ihrer beteiligten Stakeholder aus der Telekommunikationsindustrie, Anwenderindustrien und Industrieverbänden einen starken Einfluss auf die internationale Mobilfunkstandardisierung und -regulierung ausüben können, und sich der Erforschung und Entwicklung einer ganzheitlichen 6G-Architektur und der dafür notwendigen Technologien im Rahmen von zukunftsweisenden Anwendungsszenarien widmen,
  • in denen die Partner sich ergänzende Module für ein flexibles 6G-Gesamtsystem mit offenen Schnittstellen entwickeln, um die Produktvielfalt zu stärken und gleichzeitig attraktive Angebote für Anwenderindustrien zu schaffen (für die Konsortien der Verbundprojekte ist eine Struktur zu wählen, die unternehmensseitig im technologischen Schwerpunkt junge Unternehmen und KMU aufweist und welche durch weitere notwendige Stakeholder wie zuvor beschrieben ergänzt wird),
  • die sich auf einzelne erfolgversprechende Themenschwerpunkte für ein zukünftiges 6G-System konzentrieren und als Pionierprojekte die zuvor genannten Projekte für 6G-Gesamtsysteme flankieren.

Gegenstand der Förderung sind innovative Lösungen, mit denen sich in geeigneter Zusammenstellung ganzheitliche Systeme und einzelne erfolgversprechende Themenschwerpunkte für den Mobilfunk der 6. Generation realisieren lassen. Themenschwerpunkte sind z. B.:

  • Konzepte für öffentliche und nichtöffentliche Mobilfunknetze, die speziell auf zentrale Industriezweige Deutschlands zugeschnitten sind,
  • hochleistungsfähige Funkschnittstellen in Bezug auf Datenrate, Spektrumsnutzung, Zuverlässigkeit, Latenz und Energieverbrauch,
  • Technologien und Ansätze für resiliente, sichere und hochzuverlässige Kommunikationssysteme,
  • Konzepte für Flächenabdeckung durch ultrabreitbandige intelligente und aktiv anpassbare 6G-Antennensysteme für Gigahertz- und Terahertz-Frequenzbereiche,
  • tiefe Integration von KI-Technologien zur Netzsteuerung und -optimierung sowie in Übertragungsverfahren und Signalverarbeitung,
  • Mobilfunknetze als Infrastruktur für mobile, netzunterstützte KI- und Rechendienste,
  • neue Netztopologien und Systemarchitekturen, beispielsweise zur Umsetzung industrieller Anwendungsfälle,
  • innovative Sharing-Konzepte zur effizienteren Nutzung des Spektrums,
  • Unterstützung von neuer, agiler Mensch-Maschine-Interaktion und von personenbezogenen telemedizinischen Anwendungen,
  • Nutzung von Quantentechnologien für die Verbesserung klassischer Kommunikationssysteme,
  • flexible, modulare, skalierbare und programmierbare Infrastrukturen, z. B. hinsichtlich einer vertrauenswürdigen Architektur,
  • Netzoptimierung der Ressourcen- und Energieeffizienz,
  • Individualisierung der Funkumgebung durch intelligente, rekonfigurierbare Oberflächen,
  • Nutzbarmachung von höheren Frequenzen im Millimeterwellen- und (Sub)Terahertzbereich, auch für den mobilen Funkzugang,
  • optische Hochgeschwindigkeitsnetze und photonisch-elektronische Integration für Kommunikationssysteme,
  • Konzepte für hohe Lokalisierungsgenauigkeit im Zentimeterbereich und die sensorische Erfassung der Umwelt mittels Kommunikationstechnologien (z. B. in der Produktion),
  • Technologien, um abgelegene ländliche Gebiete besser versorgen zu können, wie z. B. die Integration von nicht-terrestrischen Kommunikationsnetzen,
  • drahtlose Technologien, die eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit aufweisen bzw. Alternativen für die Funkkommunikation darstellen, wie z. B. die optische Drahtloskommunikation im sichtbaren Licht.

Die genannten Themenschwerpunkte sind als Beispiele zu sehen. Weitere nichtgenannte Schwerpunkte mit hoher Relevanz für 6G können ebenfalls adressiert werden.

Als grundlegende Querschnittsthemen sollen von den Verbundprojekten die Themen Security by Design (unter Berücksichtigung möglicher Angriffe mittels Quantencomputern), Nachhaltigkeit, hier insbesondere im Sinne der Energieeffizienz, Datensparsamkeit, Langlebigkeit und ressourcenschonenden Instandhaltung, möglichst geringer Strahlenexposition und möglichst hoher gesellschaftlicher Akzeptanz mit Bezug zu den untersuchten Themenschwerpunkten erforscht werden. Darüber hinaus zählen Normung, Frequenzregulierung und Vorbereitung der Standardisierung zu weiteren wichtigen Querschnittsthemen, die im Kontext der Projektarbeiten themenbezogen adressiert werden müssen.

Um die Wirkkraft der 6G-Initiative zu erhöhen, sind die Verbundprojekte verpflichtet, mit der begleitenden 6G-Plattform zu übergeordneten Fragestellungen wie z. B. Roadmapping, 6G-Architekturdefinitionen, Anforderungsdefinitionen relevanter zukünftiger Anwendungsfälle, Harmonisierung mit internationalen Stakeholdern in der 6G-Entwicklung, Festlegung von 6G-Funkfrequenzen oder zu standardisierungsrelevanten Vorabstimmungen zusammenzuarbeiten. Die Konsortialleiter werden in die Arbeit der 6G-Plattform in geeigneter Form eingebunden. In den Arbeitsplänen aller Verbundprojekte sind entsprechende Ressourcen vorzusehen.

Die Einreichung von Projektskizzen ist bis zum 6. Dezember 2021 möglich.

Die vollständige Richtlinie des BMBF finden Sie hier.

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news-2392Mon, 13 Sep 2021 14:59:54 +0200luca - bildauflösendes Leuchtdichtemesssystem von opsirahttps://www.optechnet.de/Mit den Messkameras der Produktfamilie luca können Leucht- und Strahldichteverteilungen hochauflösend gemessen werden. Ob bei Displays, Bedienelementen oder Leuchten - luca analysiert die ortsaufgelöste Leuchtdichte schnell und einfach.Die komfortable Ansteuer- und Auswertesoftware bietet hierzu eine Vielzahl von Auswertefunktionen.
luca arbeitet mit hochwertigen CMOS-Matrixkameras und bietet hierbei im HighDyn Modus bis zu 5 Dekaden an Dynamik in einer Messung –bei überragendem Signal/Rausch-Verhältnis.

Mit der Systemerweiterung luca’color sind Messungen mit bis zu 10 verschiedenen spektralen
Gewichtungsfunktionen möglich. Dies erlaubt neben der Messung der Leuchtdichte z. B. auch die ortsaufgelöste Messung der Farbverteilung nach CIE1931 oder, zusammen mit einem der opsira Goniophotometer, die Erstellung von polychromatischen Strahlendaten für die Optiksimulation. Andere spektrale Gewichtungen sind einfach zu realisieren.

Eine große Anzahl von verschiedenen Messobjektiven ermöglicht eine große Flexibilität in der Größe der Messobjekte. Zur Integration von luca in automatisierten Prüfprozessen, z.B. end-of-line Kontrollen, ist die leistungsfähige TCP/IP Schnittstelle luca’remote erhältlich.

Individuelle Lösungen von opsira für den gesamten Bereich der Lichtmesstechnik erhalten Sie bei:

opsira GmbH
www.opsira.de

Pressekontakt
Uta Vocke
opsira GmbH
Leibnizstraße 20
88250 Weingarten
Telefon: 0049 751 561 890
Email: vocke(at)opsira.de
www.opsira.de

opsira GmbH
Der Optikdesign-Spezialist aus dem schwäbischen Weingarten ist seit über 20 Jahren erfolgreich am Markt. Eingestiegen als reiner Entwicklungsdienstleister, positioniert sich opsira heute als Full-Service-Anbieter. Zum Portfolio zählen Entwicklungen optischer Systeme, applikationsspezifische Messsysteme sowie High-Tech-Produkte der Photo-, Spektro- und Goniophotometrie. Im opsira-Lichtlabor können Kunden ihre Produkte einer präzisen und umfassenden Prüfung unterziehen. Das Unternehmen hat 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und adressiert schwerpunktmäßig Kunden aus den Segmenten Allgemeinbeleuchtung, Automotive, Signalleuchten und Medizintechnik.

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news-2381Tue, 07 Sep 2021 10:47:42 +0200Vom SoM zur fertigen Embedded Vision Lösung: hema electronic auf der VISION Messe am Stand mit Enclustrahttps://www.optechnet.de/Auf der VISION Messe in Stuttgart (05.-07.10.2021) präsentiert hema electronic seine Embedded Vision Lösungen am gemeinsamen Messestand mit Enclustra (8 D15).Im Fokus steht die modulare Embedded Vision Plattform, die mit FPGA-Modulen von Enclustra ebenso verfügbar ist wie mit den kürzlich vorgestellten Edge-AI SoMs der Kria-Serie von Xilinx. Im Baukastenprinzip konfigurieren Kunden mit der Plattform individuelle Elektroniken, die innerhalb von nur sechs Wochen als seriennahe Prototypen entwickelt und produziert werden.

Weitere Informationen: www.hema.de
VISION: Stand 8 D15

Weltweit erstes Xilinx Kria Mainboard für die Industrie

Zahlreiche Demonstratoren am Stand zeigen den flexiblen Einsatz der hema Embedded Vision Plattform – von Ultra-Low-Latency-Anwendungen über die Multisensor-/ Multisignalverarbeitung bis zu einer Gesichtserkennungs-Demo mit dem Xilinx Kria SoM. Hier kommt das neuentwickelte hema Mainboard EVB2 zum Einsatz – das weltweit erste industrietaugliche Mainboard für das Xilinx Kria K26 SoM. Die Verbindung seiner Rechenleistung und Edge-AI-Fähigkeiten und der zahlreichen Video- und Sensorschnittstellen, die über die Embedded Vision Plattform kundenspezifisch konfiguriert werden können, machen die Lösungen zur optimalen Basis für Rundumsicht-, Broadcasting- und Security-Anwendungen in Fahrzeugen, Drohnen und Smart-Citys sowie für sämtliche Machine-Vision- und Robotik-Applikationen.

In sechs Wochen zum seriennahen Prototyp

Kunden profitieren beim Einsatz der Plattform von schneller und kostengünstiger Entwicklung. Der erste Prototyp, bereits mit seriennahen Schaltungen und Komponenten, wird in nur sechs Wochen ab Spezifizierung und Beauftragung gefertigt. So können Unternehmen zum frühestmöglichen Zeitpunkt in die Entwicklung ihrer eigenen Applikationen einsteigen. Das wird durch das Linux-basierte Board-Support-Package und das Xilinx Kria Environment mit zahlreichen Entwickler-Tools und Software zusätzlich vereinfacht und beschleunigt. Die Vorarbeiten können in der Regel direkt auf der späteren Serienhardware weiterverwendet werden. Die Serienqualifizierung der Hardware übernimmt hema electronic gemeinsam mit Kunden und kümmert sich auf Wunsch auch um Maintenance und Lifecycle-Management für das Produkt.

Über hemɑ electronic

hemɑ electronic GmbH – the embedded vision expert

hemɑ electronic ist ein führender Entwicklungsdienstleister der Elektronikindustrie im Bereich Hardware- und Softwaredesign für Embedded Vision Boards und Systeme für Anwendungen in der industriellen Automatisierungstechnik, Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Von der Beratung und Konzeption über Design (FPGAs, DSPs, Embedded Processors), Qualifizierungen,

Rapid Prototyping und Kleinserienproduktion bis hin zum Lifecycle-Management bietet Ihnen hemɑ electronic alles aus einer Hand. hemɑ electronic unterstützt seine Kunden wirksam dabei, die Weltmarktführer von morgen zu sein.

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news-2364Thu, 12 Aug 2021 17:06:33 +0200Neues OptecNet Themenfeld: Hyperspektraltechnologien https://www.optechnet.de/Photonics BW folgt gerne dem vielfachen Wunsch nach Fortführung des Innovationsforums Hyperspektraltechnologien "HyperInno" und organisiert künftige Online-Treffen überregional als „OptecNet Themenfeld“. Bei Photonics BW standen in den vergangenen Monaten die Hyperspektraltechnologien im Mittelpunkt des vom BMBF geförderten Innovationsforums Mittelstand „HyperInno“. In 32 Vorträgen gaben Referentinnen und Referenten aus Forschung und Industrie Einblicke in ihre Anwendungen und Technologien und wir freuen uns, wenn wir mit den vergangenen Veranstaltungen Anregungen aufzeigen und unter den über 200 Teilnehmenden neue Kontakte vermitteln konnten.

Photonics BW folgt gerne dem vielfachen Wunsch nach Fortführung und organisiert künftige Online-Treffen überregional als „OptecNet Themenfeld“. Damit wird die Teilnahme den rund 500 Mitgliedern von OptecNet Deutschland e.V., des bundesweiten Dachverbands der regionalen Photonik-Netze, vorbehalten sein – sofern Sie noch kein Mitglied sind, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrem regionalen Netzwerk. Vorträge sind natürlich jederzeit auch von Gästen willkommen.

Das nächste Online-Treffen findet am 18. November statt mit Themen um die Kameratechnik und um Patenttrends im Hyperspectral Imaging.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter https://www.surveymonkey.de/r/HyperInno211118

www.photonicsbw.de

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news-2352Wed, 28 Jul 2021 13:25:28 +0200Neues Glass Printing Explorer Set für den 3D-Druck von Glasmikrostrukturenhttps://www.optechnet.de/Mit dem neuen Glass Printing Explorer Set präsentiert Nanoscribe das erste kommerziell erhältliche hochpräzise additive Fertigungsverfahren und Druckmaterial für die 3D-Mikrofabrikation von Glas-Mikrostrukturen.Der neue Fotolack GP-Silica ist das Herzstück des Glass Printing Explorer Sets und wurde in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Glassomer entwickelt. Der weltweit erste Fotolack für die Mikrofabrikation von Glas weist eine hohe optische Transparenz in Verbindung mit hervorragenden thermischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften auf. Dies verspricht Potenzial für die Erforschung innovativer Anwendungen in den Bereichen Life Science, Mikrofluidik, Mikrooptik, Materialwissenschaft und in der Mikrotechnik.

Das Glass Printing Explorer Set ist besonders geeignet für Anwendungen, die eine hohe Temperaturbeständigkeit in Kombination mit mechanischer und chemischer Stabilität sowie optischer Transparenz erfordern. Die Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) von Quarzglas ist daher vielversprechend für die Erforschung neuartiger Anwendungen wie zum Beispiel in den Bereichen Life Science, Mikrofluidik und Mikrooptik. „GP-Silica hat großes Potenzial für unsere Forschung zur Herstellung komplexer mikrofluidischer Systeme, wenngleich die erforderliche thermische Nachbearbeitung anspruchsvoll ist“, fasst Professor Dr. Nicolas Muller, Assistenz-Professor und Head of Graphical Printing an der School of Engineering and Architecture of Fribourg (Schweiz), die Möglichkeiten des neuen Fotolacks mit Blick auf seine geplanten Forschungsprojekte zusammen.

Das Glass Printing Explorer Set beinhaltet die für die 3D-Mikrofabrikation von Glasstrukturen erforderlichen Materialien und Prozessanleitungen. Im Set enthalten sind der Fotolack GP-Silica sowie Siliziumsubstrate, diverses Druckzubehör und eine detaillierte Verarbeitungsanleitung für einen erfolgreichen Druck. Die Anleitung enthält Empfehlungen und Hinweise zur Vorbereitung des Druckjobs, der empfohlenen Voreinstellung der Druckparameter für das Solution Set Large Features und detaillierte Informationen zum thermischen Nachbearbeitungsprozess. Das Glass Printing Explorer Set ist damit ein guter Einstieg in die hochpräzise additive Fertigung von Glasmikrostrukturen, deren Materialeigenschaften identisch mit jenen von handelsüblichem Quarzglas sind.

Detaillierte Produktinformationen erhalten Sie hier.

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news-2348Mon, 26 Jul 2021 10:39:42 +0200Erfolgreiche Ringvorlesung Optik mit zahlreichen Teilnehmernhttps://www.optechnet.de/Jeweils 140 bis zu 220 Studierende aus ganz Deutschland nahmen an der hochschulübergreifenden Ringvorlesung „Optik“ im Sommersemester 2021 teil. Seit dem Start am 24. März 2021 fanden in wöchentlichem Rhythmus 14 Online-Vorlesungen aus dem gesamten (süd-) deutschen Raum statt.Ziel der Ringvorlesung ist es, Studierenden aus dem Bereich der Optik die Bandbreite der Photonik näher zu bringen.

Die Ringvorlesung richtete sich in erster Linie an Master-Studierende – darüber hinaus waren auch Doktoranden, interessierte Bacheloranden aus höheren Semestern sowie auch Industrievertreter als Gasthörer eingeladen, ihre Kenntnisse und Perspektiven in der Photonik zu erweitern. Dozenten von Universitäten und Hochschulen hielten Online-Vorlesungen zu aktuellen Themen wie 3D-Druck von Optiken, spezifischer optischer Messtechnik, Laserkunststoffschweißen, Mikrooptischen Systemen uvm.

Die Ringvorlesung Optik wurde im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Aus- und Weiterbildung von  bayern photonics und Photonics BW entwickelt und wird durch die Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik unterstützt. Die Durchführung organisierte Prof. Dr. Andreas Heinrich von der Hochschule Aalen.

Für das Sommersemester 2022 ist eine Fortführung der Ringvorlesung mit Ausweitung auf ganz Deutschland und zusätzlicher Unterstützung von OptecNet Deutschland e.V. geplant.

An einer Beteiligung interessierte Dozenten wenden sich bitte mit einem Themenvorschlag direkt an Prof. Heinrich

Das Programm der Ringvorlesung 2021 und weitere Informationen finden Sie unter: www.hs-aalen.de/de/pages/b-eng-optical-engineering_ringvorlesung

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news-2338Wed, 14 Jul 2021 17:13:22 +0200Stuttgart Instruments Alpha. Ultraschnell von 0.7-20 µm.https://www.optechnet.de/Der Alpha von Stuttgart Instruments (SI) vereint alle Eigenschaften, die für Anwendungen z.B. in der IR-Spektroskopie, FTIR, dem Hyperspektral- oder Bio-imaging, SNOM, CARS oder Quantenforschung relevant sind. Mit Femto- oder Pikosekunden-Laserpulsen kann der Alpha den gesamten infraroten Spektralbereich von 700 nm – 20 µm abdecken und lässt sich dabei schnell, einfach und automatisiert durchstimmen.Durch seine kompakte und durchdachte Bauweise ist der Alpha ultrastabil (passive Langzeitstabilität) und rauscharm (shot-noise limited) bei gleichzeitig hoher Ausgangsleistung und MHz Repetitionsrate. Er eignet sich damit hervorragend für anspruchsvollste und sensibelste Messungen.

Der Alpha ist in verschiedenen modularen Versionen erhältlich. Bereits in der Basisversion wird ein Spektralbereich von 1.35 – 4.5 µm abgedeckt, mit wählbarer Bandbreite von wenigen bis 100 Wellenzahlen. Kernstück jedes Alphas ist das innovative, passiv stabile parametrische Oszillatordesign, das eine extrem kompakte Bauweise von 26 x 43 cm² erlaubt. Als Pumpquelle können sowohl der shot-noise limitierte SI Primus Laser als auch Ultrakurzpulslaser anderer Anbieter verwendet werden. Durch den innovativen modularen Ansatz können mit unabhängig kombinierbaren Standard-Erweiterungs-Modulen höhere Ausgangleistungsleistungen (SI HP) oder verschiedene Spektralbereiche im Sichtbaren (SI VIS), Nah- (SI NIR) oder Mittelinfraroten (SI MIR) adressiert werden. Zudem ist jeder Alpha mit einer besonders nutzerfreundlichen Ethernet- und Wifi Schnittstelle und einem passenden grafischen User-Interface (GUI) ausgestattet.

Der Alpha ist ein Produkt der SI Stuttgart Instruments GmbH. Stuttgart Instruments ist ein in der Physik beheimatetes High-Tech Unternehmen aus Baden-Württemberg, spezialisiert auf vollautomatisierte, breit durchstimmbare Laserquellen für Anwendungen in der Materialforschung, Produktentwicklung und der Prozessanalytik. Alpha-Systeme sind weltweit im Einsatz.

Weitere Informationen unter: www.s-instruments.de oder via E-Mail: alpha(at)s-instruments.de

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news-2334Mon, 12 Jul 2021 11:50:22 +0200Forschungsprojekt ADDSUB ab Sommer 2021https://www.optechnet.de/Im Sommer 2021 startet das IFSW gemeinsam mit den Partnern vom LAZ der Hochschule Aalen und dem wbk des Karlsruher Institut für Technologie das Forschungsprojekt ADDSUB. Das gemeinsame Ziel dieser Forschungsgruppe ist es, die Effizienz einer Transversalflussmaschine - einem Elektromotor für Radnabenantriebe - durch interdisziplinäre technologische sowie wissenschaftliche Zusammenarbeit wesentlich zu steigern.

Das IFSW entwickelt dazu die notwendige laserbasierte Fertigungstechnologie. Durch die Kombination additiver und subtraktiver Prozesse auf ein und derselben Maschine sollen bisher unerreichte filigrane, in­nenliegende Mikrohohlstrukturen zur Reduzierung von Ummagnetisierungsverlustenin topolo­gieoptimierten weichmagnetischen Komponenten realisierbar werden.

Mit dem additiven ‚Laser Powder Bed Fusion‘-Verfahren können weichmagnetische Komponenten mit konkurrenzloser Gestaltungsfreiheit hergestellt werden. Zur Steigerung von Effizienz, Drehmoment- und Leistungsdichte der E‑Maschinen muss der Volumenanteil des weichmagnetischen Materials gegenüber den Hohlstrukturen maximiert und daher die Breite der isolierenden Hohlräume deutlich unter das derzeit mit additiven Prozessen reproduzierbare Maß von ca. 100 µm verkleinert werden. Dies soll im Vorhaben u.a. dadurch erreicht werden, dass zwischen den additiven Aufbauschritten der einzelnen Materialschichten durch einen geregelten Abtragprozess mittels ultrakurzer Laserpulse hochpräzise Mikrohohlstrukturen erzeugt werden.

Der erste Schritt zur Integration der additiven und subtraktiven Prozesse auf einer Maschine ist am IFSW bereits vollzogen und die Ergebnisse sind beeindruckend [1]. Dieser Lösungsansatz ist aber auch ein gelungenes Beispiel dafür, welches enorme Potential in der Kombination und der Integration verschiedener Laserverfahren in einer Anlage steckt, insbesondere über die bloße Verkettung von laserbasierten Fertigungstechnologien hinaus. Vor diesem Hintergrund kann das ADDSUB-Projekt über neue technologische und wissenschaftliche Erkenntnisse hinaus auch einen wichtigen Baustein liefern für die Vision einer Universalmaschine, welche unterschiedliche Prozesse aus allen sechs nach DIN 8580 definierten Hauptgruppen der Fertigungsverfahren in sich vereint und ideal kombiniert:  Dem Produktionssystem der Zukunft [2].

[1] Henn M., Buser M., Onuseit V., Weber R., Graf T.: Combining LPBF and ultrafast laser processing to produce parts with deep microstructures. In: Lasers in Manufacturing Conference 2021, Munich

[2] Graf T., Hoßfeld M., Onuseit V. (2021) A Universal Machine: Enabling Digital Manufacturing with Laser Technology. In: Weißgraeber P., Heieck F., Ackermann C. (eds) Advances in Automotive Production Technology – Theory and Application. ARENA2036. Springer Vieweg, Berlin, Heidelberg. doi.org/10.1007/978-3-662-62962-8_45

 

Quelle: IFSW Stuttgart

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news-2335Fri, 09 Jul 2021 16:42:00 +0200Vorstand von bayern photonics neu besetzthttps://www.optechnet.de/Im Rahmen der Mitgliederversammlung vom 06.07.2021, wurden gleich drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.Nach mehr als 13 Jahren Vorstandsarbeit, haben sich Dr. Johannes Pfund (OPTOCRAFT GmbH) und Prof. Dr. Michael Schmidt (Bayr. Laserzentrum GmbH) entschieden, für die kommende Amtszeit nicht zur Wiederwahl zu stehen.
An ihre Stelle treten nun Dr. Bernhard Michel (Hembach Photonik GmbH) und Prof. Dr.-Ing. Rainer Engelbrecht (TH Nürnberg). Ebenfalls neu im Vorstand begrüßen wir Anke Odouli (Messe München), die für Frau Mareile Kästner nachrückt (ebenfalls Messe München), die aufgrund beruflicher Veränderungen ausscheidet.

Im Namen aller Mitglieder bedankt sich das Team von bayern photonics, bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, für die intensive und unermüdliche Unterstützung während ihrer Amtszeit.
Gleichzeitig freuen wir uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neu besetzten Vorstand.

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news-2331Mon, 05 Jul 2021 15:53:52 +0200GaAs-Dünnschichtzelle erreicht 68,9% Wirkungsgradhttps://www.optechnet.de/Auf der 48. IEEE Photovoltaic Specialists Conference demonstrierten Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, wie sie mit einer Laserleistungszelle unter monochromatischem Licht einen photovoltaischen Rekordwirkungsgrad von 68,9% erzielen. Hierfür nutzte das Forscherteam eine sehr dünne Solarzelle aus Galliumarsenid, die sie mit einem hochreflektierenden, leitfähigen Rückseitenspiegel versahen.Photovoltaikzellen wandeln Licht in elektrischen Strom. Hierzu wird das Licht in einer Halbleiterstruktur, zum Beispiel aus Galliumarsenid, absorbiert, und die entstehenden positiven und negativen Ladungen werden zu zwei Kontakten auf der Vorder- und Rückseite der Zelle geleitet. Dieser photovoltaische Effekt ist besonders effizient, wenn die Energie des einfallenden Lichts knapp oberhalb der sogenannten Bandlücken­energie des Materials liegt. Verwendet man einen Laser als Lichtquelle, so kann dies mit einem geeigneten Material immer erfüllt werden und sehr hohe Wirkungsgrade sind theoretisch möglich.

Für diese neue Form der Energieübertragung, die auch als Power-by-Light Technologie bezeichnet wird – entstehen immer mehr Anwendungen, bei denen der Laserstrahl frei durch den Raum geführt oder in eine Glasfaser eingekoppelt wird. Am Ende befindet sich immer eine Photovoltaikzelle, die spezifisch auf die Leistung und Wellenlänge des Lasers angepasst ist. Solche Power-by-Light Systeme bieten Vorteile gegenüber einer konventionel­len Energieübertragung mit Kupferkabel, beispielsweise wenn die Anwendung eine galvanisch getrennte Energieversorgung erfordert, Blitz- oder Explosionsschutzaspekte relevant sind, elektromagnetische Verträglichkeit eine Rolle spielt oder eine komplett drahtlose EnergieübertragungRSS benötigt wird.

Den Forscherinnen und Forschern des Fraunhofer ISE ist es nun gelungen, mit einer Galliumarsenid-basierten III-V Photovoltaikzelle erstmals einen Wirkungsgrad von 68,9 % für Laserlicht mit einer Wellenlänge von 858 nm zu demonstrieren. Dies ist der höchste Wert, der jemals für die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom erreicht wurde. Möglich wurde dies durch eine spezielle Dünnschichttechnologie, bei welcher die Solarzellenschichten zunächst auf einem Substrat aus Galliumarsenid aufgewachsen werden, das allerdings später im Bauelement wieder entfernt wird. Zurück bleibt die wenige Mikrometer dünne Halbleiterstruktur, die anschließend mit einem hoch reflektierenden Rückseitenspiegel versehen wird.

Die Forschungsgruppe untersuchte Dünnschichtzellen mit Rückseitenspiegeln aus Gold sowie einer optisch vorteilhaften Kombination aus Keramik und Silber, wobei letztere die besten Ergebnisse erzielte. Für die Absorber wurde eine n-GaAs/p-AlGaAs Heterostruktur entwickelt, die besonders geringe Verluste an Ladungsträgern durch Rekombination erreicht.

"Das ist ein beeindruckendes Ergebnis, das zeigt, welches Potenzial in der Photovoltaik auch für industrielle Anwendungen jenseits der Solarstromgewinnung steckt", freut sich Institutsleiter Prof. Andreas Bett. Beispiele für die vielfältigen Anwendungen optischer Leistungsübertragung sind die Strukturüberwachung von Windkraftanlagen, die Überwachung von Hochspannungsleitungen, Treibstoffsensorik in Flugzeugtanks oder die optische Versorgung von Implantaten von außerhalb des Körpers, die Überwachung passiver optischer Netzwerke, oder die drahtlose Energieversorgung für Anwendungen im Internet der Dinge.

Die vollständige Pressemeldung des Fraunhofer ISE finden Sie hier.

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news-2330Mon, 05 Jul 2021 15:37:35 +0200UMSICHT-Wissenschaftspreis für Dr. Jörg Schube vom Fraunhofer ISEhttps://www.optechnet.de/Dr. Jörg Schube vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erhielt den UMSICHT-Preis in der Kategorie Wissenschaft für seine Dissertation zur günstigeren und ressourceneffizienteren Herstellung von Siliciumsolarzellen. Schirmherr der Preise ist Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Leiter des Grönemeyer-Instituts für Mikrotherapie in Bochum und Vorstandsvorsitzender des Wissenschaftsforums Ruhr e. V.

In seiner Arbeit zum Thema »Metallization of Silicon Solar Cells with Passivating Contacts« hat Dr. Schube ein neuartiges Metalldruckverfahren namens Flextrail für Siliciumsolarzellen der nächsten Generation entwickelt. Dank der deutlich verringerten Breite der Kontakte lassen sich der Silberverbrauch bei der Herstellung dieser Zellen und damit die Produktionskosten verringern. Des Weiteren hat er das sogenannte Intense-Pulsed-Light (IPL)-Verfahren weiterentwickelt, sodass es für die Kontaktierung von Solarzellen mit passivierenden Kontakten eingesetzt werden kann. Dadurch entfallen kostenintensive thermische Ofenprozesse.  »Eine der Hauptmotivationen für meine Arbeit ist sicherlich, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten«, sagt Jörg Schube. 

Die Jury würdigt die "beachtlichen Verbesserungen beim Wirkungsgrad der Solarzellen und bei den Betriebskosteneinsparpotenzialen."

Die vollständige Pressemeldung des Fraunhofer ISE finden Sie hier.

 

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news-2329Wed, 30 Jun 2021 14:12:35 +0200Umfirmierung der LASER COMPONENTS GmbHhttps://www.optechnet.de/LASER COMPONENTS Germany GmbH LASER COMPONENTS stellt die Weichen für weiteres Wachstum und gliedert dabei den operativen Betrieb in eine eigene Gesellschaft aus. Patrick Paul, Geschäftsführer der bisherigen LASER COMPONENTS GmbH, informiert über die Details der vollzogenen Umstrukturierung: „Ab dem 1. Juli 2021 werden wir den operativen Betrieb der LASER COMPONENTS Gesellschaft für den Vertrieb und die Fertigung von Lasern und optoelektronischen Komponenten mbH, kurz: LASER COMPONENTS GmbH, in eine neu gegründete Gesellschaft, die LASER COMPONENTS Germany GmbH, überführen.“ Der Übergang erfolgt nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes auf dem Wege einer partiellen Gesamtrechtsnachfolge durch eine Ausgliederung zur Neugründung. Der Geschäftsbetrieb wird unverändert von der LASER COMPONENTS Germany GmbH fortgeführt. Sitz, Geschäftsadresse und Geschäftsführer der LASER COMPONENTS Germany GmbH bleiben ebenfalls gleich. 
Im Zuge der Ausgliederung wird die LASER COMPONENTS GmbH umfirmieren und sich unter dem neuen Namen Photona GmbH primär auf das Beteiligungsmanagement der Firmengruppe und deren strategischen Ausbau fokussieren. Die Eigentümerverhältnisse bleiben dabei unverändert.  
Alle Mitarbeitenden werden in einer der beiden Gesellschaften übernommen. Geschäftsführer der LASER COMPONENTS Germany und Photona GmbH ist Patrick Paul.

>>Mehr Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS Germany GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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news-2328Wed, 30 Jun 2021 13:27:52 +0200MPE: Ein Appetitanreger für die vollständige Himmelsdurchmusterunghttps://www.optechnet.de/Die ersten Daten des eROSITA-Röntgenteleskops werden für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Die deutsche eROSITA-Kollaboration veröffentlich den ersten Satz von Daten, die mit dem eROSITA-Röntgenteleskop an Bord des SRG-Observatoriums aufgenommen wurden, wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der diesjährigen Konferenz der Europäischen Astronomischen Gesellschaft bekannt gaben. Zum ersten Mal werden Astronominnen und Astronomen auf der ganzen Welt die Möglichkeit haben, Daten dieses neuen leistungsstarken Teleskops herunterzuladen und zu analysieren. Gleichzeitig mit dem sogenannten „Early Data Release“ erscheinen 35 eROSITA-Veröffentlichungen durch das deutsche eROSITA-Konsortium bereits vorab auf der Plattform arXiv. Diese und weitere Beiträge werden in einer kommenden Sonderausgabe der Zeitschrift „Astronomy and Astrophysics“ veröffentlicht.

„Wir machen nun zum ersten Mal SRG/eROSITA-Daten frei zugänglich“, sagt Andrea Merloni , der leitende Wissenschaftler von eROSITA. „Seit Beginn der Beobachtungen Ende 2019 sind wir beeindruckt von den qualitativ hochwertigen Daten, die bereits zu zahlreichen neuen astronomischen Entdeckungen und Durchbrüchen geführt haben. Jetzt ist es an der Zeit, Astronomen weltweit einen ersten Vorgeschmack auf das zu geben, was in den nächsten Jahren kommen wird. Ein ganz neues Universum an Möglichkeiten tut sich auf.“

Die Beobachtungen, die jetzt im Early Data Release (EDR) veröffentlich werden, entstanden während der sogenannten „Phase der Kalibration und Leistungsverifizierung“, die etwa von Mitte September bis Mitte Dezember 2019 dauerte. Seitdem scannt das eROSITA-Röntgenteleskop an Bord der SRG-Raumsonde den gesamten Himmel ab und erstellt empfindliche Röntgenkartierungen des gesamten Himmels. Diese Durchmusterung dauert noch bis Ende 2023 an. eROSITA ist das erste fokussierende Röntgenteleskop, das dank seines großen Gesichtsfeldes, seiner hochwertigen Spiegel und seiner empfindlichen CCD-Kameras für Himmelsdurchmusterungen optimiert ist.

Der EDR enthält fast 100 Einzelbeobachtungen von 29 verschiedenen Feldern, die vor dem Start der Himmelsdurchmusterung aufgenommen wurden. Sie decken ein breites Spektrum an astronomischen Objekten ab wie etwa galaktische Neutronensterne oderGalaxienhaufen (siehe ein Beispiel in Abbildung 2) und zeigen das Potenzial und die Vielseitigkeit des eROSITA-Teleskops für Bildgebung, Spektroskopie und die Analyse von veränderlichen Phänomenen.

„Diese ersten eROSITA-Daten umfassend und verständlich zu organisieren, war eine große Herausforderung“, sagt Miriam Ramos-Ceja vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), die Hauptkoordinatorin des EDR. „Zuerst mussten wir die Daten auf einheitliche Weise bündeln und verarbeiten und sie dann anschließend überprüfen und validieren, um so sicherzustellen, dass wir eine hohe Datenqualität erreichen“. Zusätzlich zu den Daten selbst wird das MPE-geführte Team auch eine spezielle Software zur Verfügung stellen, die zur Reduzierung und Analyse der eROSITA-Daten entwickelt wurde. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, alle relevanten Schritte zu dokumentieren, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt die Daten und die Software einfach nutzen können“, ergänzt Ramos-Ceja.

Unter den Datensätzen, die jetzt veröffentlicht wurden, nimmt die Minivermessung namens "eFEDS" (eROSITA Final Equatorial Depth Survey) einen besonderen Platz ein. eFEDS wurde als Vorschau auf die finale Himmelsdurchmusterung konzipiert und deckt gleichmäßig einen Bereich von etwa 140 Quadratgrad am Himmels ab (etwa 1/300 der All-Sky-Durchmusterung). Dadurch vermittelt es einen Eindruck davon, wie der gesamte extragalaktische Himmel im Röntgenlicht aussehen könnte, wenn eROSITA seine vollständige Himmelsdurchmusterung im Jahr 2023 abgeschlossen hat. In nur vier Tagen eFEDS-Beobachtungen entdeckte eROSITA die erstaunliche Anzahl von fast 30.000 Quellen – mehr als in jedem anderen zusammenhängenden Feld einer Röntgendurchmusterung bis heute gefunden wurde. Die Veröffentlichung umfasst nicht nur die Enddaten, sondern auch mehrere Kataloge der Eigenschaften von eROSITA-Quellen bei Röntgen- und anderen Wellenlängen.

„Wir haben uns nicht mit der Röntgenstrahlung begnügt, sondern die eROSITA-Röntgendaten mit UV-, optischen und Infrarotdaten von vielen verschiedenen Instrumenten sowohl am Boden als auch im Weltraum kombiniert“, erklärt Mara Salvato, eROSITA-Sprecherin und Vorsitzende der Arbeitsgruppe zur Nachverfolgung von eROSITA-Quellen. „Die Koordinaten des eFEDS-Feldes wurden unter anderem deshalb gewählt, weil hier ein großer Satz anderer Beobachtungen von leistungsstarken Teleskopen über den größten Teil des elektromagnetischen Spektrums verfügbar ist. Dieser Schritt ist entscheidend, um die von eROSITA entdeckten Röntgenquellen zu klassifizieren und ihre physikalischen Eigenschaften herauszuarbeiten. Es ist aufregend zu sehen, wie dies alles in eFEDS zusammenkommt. Es ist der Beweis dafür, dass wir dies für alle Quellen tun können, die die vollständige Himmelsdurchmusterung bringen wird – auch wenn wir noch eine Mammutaufgabe vor uns haben.“

Die 35 Arbeiten unter der Leitung des deutschen eROSITA-Konsortiums, die gleichzeitig mit dem EDR veröffentlicht werden, konzentrieren sich hauptsächlich auf diese EDR-Beobachtungen, enthalten aber auch einige spannende Highlights aus der laufenden Himmeldurchmusterung. Die untersuchten Objekte reichen von Sternen und diffuser Emission in unserer eigenen Milchstraße oder der benachbarten Großen Magellanschen Wolke über Aktive Galaktische Kerne (AGN), die supermassereiche Schwarze Löcher beherbergen, bis hin zu riesigen Galaxienhaufen. „Neben der bahnbrechenden Wissenschaft macht es mich wirklich stolz, dass rund 40% der Veröffentlichungen, die die Datenfreigabe begleiten, von Wissenschaftlerinnen geleitet wurden“, fügt Salvato hinzu. „Die eROSITA-Kollaboration wird sich weiter dafür einsetzen, Wissenschaft für alle zugänglich zu machen.“

Natürlich hat COVID-19 auch die Arbeit des eROSITA-Teams erschwert. „Nur sechs Monate nach dem Start der wissenschaftlichen Beobachtungen von eROSITA zwang uns die weltweite Pandemie dazu, unsere Herangehensweise massiv zu verändern“, sagt Andrea Merloni. Sogar der Betrieb des 1,5 Millionen Kilometer entfernten Teleskops musste von zu Hause aus aufrechterhalten werden. „Ich würde gerne glauben, dass die einzigartige Gelegenheit, mit einer brandneuen ‚Entdeckungsmaschine‘ zu arbeiten, vielen von uns geholfen hat, den Fokus zu bewahren – zumindest tat es das für mich“, sagt Merloni. „eROSITA hat uns viele Gründe zum Feiern gegeben, und wir freuen uns alle darauf, bald eine richtige Party zu feiern!“

>>Mehr Informationen

Kontakt:
Hannelore Hämmerle
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Gießenbachstraße 1
85748 Garching
E-Mail: pr@mpe.mpg.de
Internet: www.mpe.mpg.de

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news-2327Wed, 30 Jun 2021 11:56:29 +0200SCANLAB GmbH: Neues Maschinenkonzept schafft mehr Qualität bei geringeren Kostenhttps://www.optechnet.de/Intelligentes Messsystem korrigiert automatisch Abweichungen der Laserbearbeitung im µm-Bereich und vermeidet so Ausschuss Die SCANLAB GmbH liefert die Kernkomponente für ein neues Maschinenkonzept für Laserbohren im Mikrometerbereich der stoba Customized Machinery. Die Bearbeitungsmaschine integriert das 5-Achs-Mikrobearbeitungssystem precSYS mit einem Femtosekunden-Laser und einer optischen Messung zur automatischen Korrektur der Bohrergebnisse. So sind bei einem industriellen 24/7-Einsatz der Maschine erhebliche Produktivitätssteigerungen erzielbar.Gerade wenn es um industrielle Fertigungsprozesse mit extrem hohen Anforderungen an die Genauigkeit geht, ist in der Regel auch der Personalaufwand für die Qualitätsüberwachung groß. Wenn es gelingt Messvorgänge, Fehlteile und Maschinen-Bedienzeiten zur Nachjustierung zu verringern, können erhebliche Kosten eingespart werden.
Genau das war das Ziel der Zusammenarbeit der beiden Firmen: Einen stabilen Laserbearbeitungsprozess für Mikrobohren sicherzustellen, begleitet von einer automatisierten Fertigteilkontrolle, die gegebenenfalls auch die Anpassung der Prozessparameter automatisch anstößt.

In der neuen Laserbearbeitungsmaschine FocusONE wird SCANLABs Mikrobohrkopf über EtherCAT mit einem optischen Messsystem verbunden. Das stoba Messsystem kann Bohrungen ab 25 µm Durchmesser überprüfen. Die integrierte Software für Maschinensteuerung analysiert die Messergebnisse und passt, sofern nötig, automatisch die Bohrrezeptur an. Sollte das Bohrergebnis beispielsweise einen Trend aufweisen, der auf eine Verringerung des Durchmessers von wenigen µm hinweist, nimmt das System ab einer individuell festgelegten Schwelle automatisch die Korrektur des Bohrdurchmessers vor. Für eine zuverlässige Chargennachverfolgung wird selbstverständlich der gesamte Fertigungsprozess umfassend überwacht und erfasst.

Mehr Produktivität für hohe Stückzahlen
Für den Anwender bedeutet das Maschinenkonzept mehr Durchsatz – dank eingesparter Rüstzeiten – und größere Freiheiten in der Fertigungsplanung, bei geringerem Personalbedarf. Da diese Laserbearbeitungsmaschinen über größere ‚Eigenständigkeit‘ in Sachen Typenwechsel (unterschiedliche Bohrmuster) und integrierte Messverfahren verfügen, genügt eine Fachkraft zur gleichzeitigen Bedienung mehrerer Maschinen.
Die größten Vorteile lassen sich in der Großserienfertigung von kostenintensiven Werkstücken erzielen. Zudem kann auch die Nachverfolgbarkeit der gefertigten Teile einfach gewährleistet werden. Erste Zielmärkte sind daher die Medizintechnik, der Automotive-Bereich und die Luft- und Raumfahrtindustrie.

>> mehr Informationen

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. 089 800 746-0
E-Mail: presse@scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

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news-2336Mon, 28 Jun 2021 16:50:00 +0200Positive Bilanz für das CSEM trotz ungünstigem Umfeldhttps://www.optechnet.de/Das CSEM setzte im Jahr 2020 seinen Wachstumskurs fort und präsentiert trotz leichter, der Pandemie geschuldeter Schwankungen eine sehr erfreuliche Bilanz. Das Jahr stand im Zeichen mehrerer technologischer Erfolge, dazu gehört insbesondere auch die Einführung der ersten vernetzten Solaruhr der Welt, der T-Touch Connect Solar von Tissot, die gemeinsam mit dem CSEM entwickelt wurde. Trotz der Covid-Pandemie, die 2020 die wirtschaftliche und soziale Welt stark erschütterte, blieb das CSEM finanziell und technologisch auf Kurs, denn es mobilisierte seine Kräfte und entwickelte unermüdlich Innovationen, um seine wesentliche Aufgabe, nämlich die Industrie zu unterstützen, zu erfüllen. Die Bilanz sieht dementsprechend gut aus und dem Jahr 2021 kann optimistisch entgegengeblickt werden. Das CSEM verstand es, ein grosses Volumen an Industriemandaten zu erhalten: Es arbeitete mit 225 Unternehmen zusammen; zudem wurde weiterhin ein allgemeines Wachstum verzeichnet, auch wenn sich dieses wegen COVID-19 leicht verlangsamte. Prägend für das Geschäftsjahr 2020 war auch die Ankündigung des Ausscheidens von Mario El-Khoury, der das CSEM elf Jahre lang erfolgreich geführt hat, sowie die Ernennung seines Nachfolgers Alexandre Pauchard, der die von seinem Vorgänger eingeschlagene Richtung weiterverfolgen will.
Partner bewiesen erneut Vertrauen

Der Umsatz des CSEM stieg 2020 um 2%, was u. a. zu einer Aufstockung des Personals um 5%, d. h. um 27 Vollzeitäquivalente, führte. Diese guten Ergebnisse lassen sich zum Teil durch eine Erhöhung der öffentlichen Beiträge erklären, aber auch durch die Zunahme der kompetitiven Forschungsgelder (Innosuisse, Schweizer Nationalfond und Europäische Projekte) und die weiterhin hohe Anzahl direkter Industrieaufträge. Sie sind ein starkes Signal für das Vertrauen der Partner, die sich nach wie vor auf die CSEM-Expertinnen und -Experten verlassen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Schweizer und dem internationalen Markt zu stärken.
Uhrmacherei, Hightech-Antennen und Blutdruckmessung

Dank seinem multidisziplinären technologischen Know-how vermochte das CSEM im Jahr 2020 in Projekten zu überzeugen, die vom Blutdruckmessen über das Defekttracking in Batteriekomponenten bis hin zur Beschichtung von Hochleistungsantennen und der Entwicklung von ultrahochleistungsfähigen Solarzellen und -modulen gingen. Ein ganz besonderes Ereignis stellte 2020 die Einführung der T-Touch Connect Solar von Tissot dar, der ersten vernetzten Solaruhr, für die CSEM ein einzigartiges Fotovoltaik-Zifferblatt entwickelte, zudem trug sie zur Entwicklung des Betriebssystems mit besonders niedrigem Stromverbrauch bei.
Digitale Unterstützung für zwei Schweizer Unternehmen

Neben den Forschungs- und Entwicklungsaufträgen engagierte sich das CSEM verstärkt in der Digitalisierung von Unternehmen. Angesichts der durch die Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Instabilität hat das CSEM seinen Wettbewerb «Digital Journey» 2020 ausgebaut, sodass nicht nur eines, sondern zwei KMU von einer technologischen Unterstützung im Wert von je CHF 100’000.00 profitieren konnten, um ihre Digitalisierungsträume zu verwirklichen. Der Preis ging an zwei KMU, die im Gesundheitssektor tätig sind: Gait Up – ein Unternehmen, das Sensoren und Algorithmen kombiniert, um Gangstörungen zu analysieren – und Definition 12, eine Firma, die neuartige digitale Hilfsmittel für die Therapie von Aphasiepatientinnen und -patienten entwickelt. Auch 2021 wird der Preis dieses Wettbewerbs wieder an zwei Unternehmen verliehen, nach wie vor im Bestreben, unsere Industrie und damit auch die Schweizer Konjunktur zu stärken.

«Dass das CSEM in diesem ganz besonderen Jahr 2020 weder im finanziellen noch im wissenschaftlichen Bereich aus dem Gleichgewicht geraten ist, beweist seine Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit», kommentiert Claude Nicollier, der Verwaltungsratspräsident des CSEM. «Wir sind hochzufrieden damit, wie Mario El-Khoury und die Geschäftsleitung diese menschlich und wirtschaftlich schwierige Phase gemeistert haben. Wir blicken dem Jahr 2021 zuversichtlich entgegen.»

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Kontakt:
CSEM (Hauptsitz)
Rue Jaquet-Droz 1
2002 Neuchâtel
Schweiz
E-Mail: info(at)csem.ch
Internet: https://www.csem.ch

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2321Mon, 28 Jun 2021 10:24:57 +0200Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher Akteure ist Basis für Zukunft der Quantentechnologienhttps://www.optechnet.de/Im Rahmen des dritten virtuellen Treffens des bundesweiten Expertenkreises „Quantentechnologien“ von PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY am 22. Juni informierten sich rund 80 Teilnehmende zum Schwerpunktthema „Quantentechnologien – die Beteiligung der deutschen Wirtschaft“ über den neuesten Stand.Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender OptecNet Deutschland, und Dr. Wenko Süptitz von SPECTARIS begrüßten die Teilnehmenden und stellten das Programm mit vier Fachvorträgen vor.

Henning Schröder vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) gab einen Einblick in das quanten-photonische Packaging auf Glasbasis und stellte darüber hinaus Chancen für Spin-offs und Start-ups vor.

Anschließend folgte der Fachvortrag „Single Photon Counting in den optischen Quantentechnologien“ von Andreas Bülter von der PicoQuant GmbH.

Im dritten Vortrag stellte Dr. Robert Axmann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die DLR-Initiative zur Förderung des Quantencomputing vor. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) können neue Quantencomputer entwickelt und ein ökonomisches Umfeld bestehend aus Industrie-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups geschaffen werden.

Thomas Gläßer, Projektleiter bei Photonics BW, stellte abschließend die „Agenda Quantensysteme 2030“ des Programmausschusses „Quantensysteme“ mit zahlreichen beteiligten Akteuren vor. Um die bisherigen Kompetenzen und ökonomischen Vorteile nutzen und ausschöpfen zu können, bedarf es einer langfristigen Förderstrategie. So sollen die Forschungsergebnisse als Grundlage für die Entwicklung neuartiger Produkte und Dienstleistungen im Bereich Quantentechnologien dienen. Für die erfolgreiche Umsetzung ist die Einbindung verschiedenster Akteure aus Industrie, Forschung und Politik von großer Bedeutung. Die Vernetzung dieser Akteure hat sich PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY mit Fachveranstaltungen zu den Quantentechnologien zum Ziel gesetzt und ist entsprechend auch in der Agenda verankert.

Im Anschluss an die Vorträge wurde das weitere Vorgehen diskutiert und abgestimmt. Die nächsten Treffen sind für Herbst 2021 erneut virtuell oder ggf. hybrid geplant. Im Rahmen der kommenden Veranstaltungen sollen die Aktivitäten im Bereich Quantentechnologien aus der Perspektive unterschiedlicher Regionen beleuchtet werden.

Wir freuen uns über das anhaltend große Interesse an der AG Quantentechnologien und bedanken uns bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden und informativen Austausch!

 

PHOTONIK DEUTSCHLAND – PHOTONICS GERMANY ist die Allianz von SPECTARIS und OptecNet Deutschland. Mehr unter: www.photonics-germany.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-2309Mon, 21 Jun 2021 14:34:49 +0200German Pavilion auf der SPIE Photonics West 2022https://www.optechnet.de/Gute Nachrichten: Auf der SPIE Photonics West wird es vom 25. - 27. Januar 2022 wieder einen deutschen Gemeinschaftspavillon geben. Die Anmeldung ist bis zum 31. Juli 2021 möglich.Auf Initiative von SPECTARIS und mit Unterstützung von OptecNet Deutschland e. V. wurde die Fachmesse SPIE Photonics West 2022 in San Francisco erneut ins Auslandsmesseprogramm des Bundes aufgenommen.

Die internationale Fachmesse ist zentraler Treffpunkt für innovative Anwendungen aus den Bereichen Photonik und Optik.
Detaillierte Informationen zur Messe erhalten Sie hier.

Gute Nachrichten für Aussteller: Im kommenden Jahr wird es erneut einen German Pavilion mit sehr vergünstigten Teilnahmekonditionen und zahlreichen weiteren Vorteilen geben.

Freuen Sie sich auf:
• einen repräsentativen Messestand mit exponierter Platzierung.
• einen geringen eigenen Organisationsaufwand durch umfassende Betreuung vor und während der Veranstaltung.
• die Partizipation an zahlreichen Begleitmaßnahmen, wie Internetauftritt und Ausstellerflyer

Die ausführlichen Teilnahmeunterlagen erhalten Sie hier.
Die Messe Stuttgart erbittet eine frühzeitige Übersendung der schriftlichen Anmeldung, spätestens bis zum 31. Juli 2021.

Wir freuen uns darauf, Sie als Aussteller auf dem German Pavilion begrüßen zu dürfen!

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news-2308Wed, 16 Jun 2021 14:45:05 +0200Projekt MEEt: Fraunhofer ISE und Institut AMOLF starten Kooperation zu Metamaterialien https://www.optechnet.de/Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und das niederländische Forschungsinstitut AMOLF haben eine strategische Kooperation im Bereich der Metamaterialien für optische Anwendungen gestartet. Im Projekt »Metasurfaces for Energy Efficient Devices« (MEEt) entwickeln die Partner Metamaterialien für Solarzellen, LEDs und optische Sensoren und die Prozessketten für deren Herstellung. Das gemeinsame Projekt läuft über drei Jahre und wird durch das Fraunhofer International Cooperation and Networking (ICON) - Programm gefördert.Metamaterialien werden seit etwa 15 Jahren erforscht und entwickelt und stehen vor ihrem Durchbruch zum Einsatz in verschiedenen Anwendungsfeldern. Das Besondere an ihnen: durch die Nanostrukturierung ihrer Oberflächen oder die Einbringung von Nanopartikeln erhalten sie neue optische Eigenschaften, die mit normalen Materialien nicht möglich sind. Ein Beispiel ist der negative Brechungsindex: während Wellen beim Eintritt in gewöhnliche Materialien zum Lot hin abgelenkt werden, können sie beim Übergang in ein Metamaterial über das Lot hinaus in die negative Richtung gebrochen werden. So können sie Objekte unsichtbar machen, indem sie eintreffende Wellen um die Objekte herum lenken.

Das niederländische Institut AMOLF ist weltweit führend in der Erforschung der Interaktionen, Eigenschaften und Funktionen von komplexen Molekülen und Materialsystemen, von nanophotonischen Strukturen bis hin zu multizellulären Organismen. Das Institut entwickelt in seinem Forschungsbereich Nanophotovoltaik neue funktionale Materialien für das Lichtmanagement innerhalb von Solarzellen. So kann durch das „Einfangen“ des Lichts innerhalb von Nanostrukturen, die kleiner sind als die Wellenlänge des Lichts selbst, die Effizienz der Solarzellen erhöht und damit die Kosten für die Solarstromerzeugung gesenkt werden.

Das Fraunhofer ISE ist das älteste und größte europäische Solar-Forschungsinstitut und blickt auf 40 Jahre Erfahrung in der klassischen Silicium-Photovoltaik sowie neuartigen und höchsteffizienten Photovoltaik-Konzepten zurück. Die Forschenden des Fraunhofer ISE arbeiten auf dem Gebiet der ganzen Solarzelle konnten schon zahlreiche Wirkungsgradrekorde erreichen.

»Das Projekt MEEt bringt die Kompetenzen zweier Institute zusammen, die sich hervorragend ergänzen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, die nicht nur für den Bereich Photovoltaik effizientere Systeme ermöglicht und neue Anwendungen erschließt«, erklärt Dr. Benedikt Bläsi, Gruppenleiter Mikrostrukturierte Oberflächen am Fraunhofer ISE.

Im Forschungsprojekt konzentrieren sich die Partner auf drei Anwendungsfelder: neben der Entwicklung höchsteffizienter Solarzellen sind dies LEDs und optische Sensoren. Bei den LEDs wird z.B. die effiziente und gerichtete Auskopplung des Lichts angestrebt. Die optischen Sensoren sollen sehr energieeffizient und mit wenig Aufwand Rechenoperationen z.B. für die Bilderkennung durchführen können, für die Interferenzeffekte des einfallenden Lichts genutzt werden. Als Basis dienen unterschiedliche Materialien wie Kunststoff-Metall-Kombinationen oder transparente Sol-Gel-Materialien, an deren Oberflächen mittels Nanoimprint-Verfahren Nanostrukturen ausgebildet werden.

Ein weiteres Ziel des Forschungsprojekts ist die Etablierung einer Plattform, um Unternehmen aus anderen Branchen bei der Weiterentwicklung opto-elektronischer Anwendungen wie Displays, VR-Brillen oder Kameras zu unterstützen.

 

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news-2300Tue, 08 Jun 2021 10:21:24 +0200Unispectral bringt Monarch auf den Markt, die zweite Generation seiner Hyperspektralkamera für den unteren NIR-Bereichhttps://www.optechnet.de/Erschwinglichkeit und Einfachheit erweitern die Verwendung der spektralen IR-Bildgebung auf die Landwirtschaft und andere Branchen. Die 30 Gramm schwere Kamera funktioniert überall in Verbindung mit Android-Smartphones oder WIN-PCs. Das Photonics BW Mitglied RABUS.TECH ist Business Partner von Unispectral und Ansprechpartner in der DACH Region.Tel Aviv, Israel. - Juni 2021 - Unispectral, der Entwickler der ColorIR ™ ️ -Technologie, gab die Einführung seiner neuen Monarch-Spektral-IR-Kamera bekannt. Monarch ist die erste Low-SWaP-Spektralkamera (Größe, Gewicht und Leistung) auf dem Markt, die für den sofortigen Einsatz oder durch Integration in OEM-Plattformen oder Anwendungsentwickler geeignet ist. Die kostengünstige Monarch vereinfacht die spektrale Bildgebung und macht teure, sperrige, komplizierte und empfindliche Geräte oder begrenzte Spektrometer überflüssig.

Monarch besteht aus dem von Unispectral entwickelten abstimmbaren Fabry-Pérot-Filter (μFPF), der in ein Miniatur-IR-Kameramodul integriert ist und alles in eine schlanke 30-g-Kamera mit 60 x 40 x 14,5 mm passt. Für Betrieb, Steuerung und Anzeige wird die Kamera über ein USB-Kabel entweder mit einem Android-Smartphone [für Handheld-Zwecke], einem PC [für statische Integration] oder einem Hauptprozessor der OEM-Plattform verbunden. Die Kamera erfasst und gibt sofort mehrere detaillierte Einzelband-NIR-Bilder im Spektralbereich der Wellenlängen von 680 nm bis 940 nm aus.

Ariel Raz, CEO von Unispectral, sagte: „Heute führen wir die erste Spektralkamera für den Massenmarkt ein. Mit dem Monarch schafft Unispectral ein brandneues Marktsegment der spektralen IR-Bildgebung für die Landwirtschaft und andere Branchen. Die 30-Gramm-Kamera funktioniert überall in Verbindung mit Android-Smartphones oder PCs. “

In der Landwirtschaft ermöglicht der Monarch die Analyse zahlreicher Indikatoren für die Gesundheit und Qualität von Produkten in der gesamten Lieferkette. Es ermöglicht die Inspektion von Böden, Pflanzen, ganzem Feld und Produkten vor / nach der Ernte. „Unsere Partner haben den Monarch mit hervorragenden Qualitäts- und Ertragsverbesserungen vor Ort getestet“, fügte Raz hinzu.

Die Erschwinglichkeit und Einfachheit der Monarch-Spektralkamera ermöglicht eine breite Anwendung in zahlreichen neuen Anwendungen wie:

  • Sicherheit - Gesichtsauthentifizierung, Zugriffskontrolle, Zahlungsterminals
  • Industrielle Automatisierung - Qualitätskontrolle, Herstellung von Leiterplatten, Inspektion von Beschichtungen, Textilien und andere Materialklassifizierungen
  • Medizinisch - Überwachung der Vitalfunktionen, Ferngesundheitspflege
  • Automotive - DMS-Fahrerüberwachungssystem

Die Monarch-Kamera wird mit einem vollständigen Satz von DLLs und APIs für Entwickler geliefert. Unispectral bietet den Monarch auch als EVK-Bundle an, mit einer grundlegenden Benutzeroberfläche für die sofortige Auswertung und bereit für Feldtests.

Über Unispectral: Unispectral wurde 2016 gegründet und ist ein Pionier in der spektralen Bildgebung. Das Unternehmen bietet eine revolutionäre Reihe von Produkten und Lösungen für die Erfassung spektraler NIR-Bilder, die auf der bewährten abstimmbaren Fabry-Pérot-Technologie basieren. 

Das Firmensitz von Unispectral befindet sich in Tel Aviv, Israel. Weitere Informationen finden Sie unter: www.unispectral.com.

Für Produkt- und Anwendungsanfragen und weiteren Informationen wenden Sie sich bitte direkt an: Dr. Dominik Rabus / dominik(at)rabus.tech / +49 17657604173

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news-2298Tue, 08 Jun 2021 09:22:23 +0200BMBF-Bekanntmachung: "IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen"https://www.optechnet.de/Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema "IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen" im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit "Digital. Sicher. Souverän.", Bundesanzeiger vom 02.06.20211 Förderziel und Zuwendungszweck

Ziel der Förderung ist es, die Verfügbarkeit von sicheren, vertrauenswürdigen und nachvollziehbaren IoT-Systemen in wesentlichen Anwendungsbereichen qualitativ zu verbessern und quantitativ zu steigern. Indikator für die Qualität ist unter anderem die relative Anzahl von Sicherheitsvorfällen verglichen mit der Anzahl von Geräten im Feld; Indikator für die Quantität ist unter anderem die Anzahl sicherer IoT-Systeme am Markt. Aufgrund des vorwettbewerblichen Charakters wird ein messbarer Effekt frühestens zwei Jahre nach Abschluss der Förderprojekte erwartet. Mit der Förderrichtlinie soll die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich intensiviert sowie die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an Forschungsprojekten unterstützt werden. Die Intensivierung der Zusammenarbeit lässt sich unter anderem über die Anzahl neuer kontinuierlicher Kontakte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft messen. Eine Erhöhung der Anzahl der Kontakte wird bereits mit Veröffentlichung der Förderrichtlinie erwartet.

Mit der Förderung beabsichtigt das BMBF ferner, die Expertise und Wertschöpfung im Bereich der IT-Sicherheit für IoT-Systeme am Standort Deutschland nachhaltig zu stärken und europäische Alternativen bei sicherheitskritischen IT-Komponenten voranzubringen. Dabei fällt den KMU eine wichtige Rolle beim Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Erfolge zu.

Zweck der Zuwendung ist es, innerhalb einer dem Vorhaben angemessenen Projektlaufzeit von typischerweise drei Jahren, neue Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit zu erforschen und zu entwickeln. Dabei ist eine dem Vorhaben angemessene Methodik zu verwenden und sind die im Projekt erzielten Ergebnisse geeignet zu evaluieren, zu bewerten, zu publizieren und für die weitere Verwertung vorzubereiten.

Die Fördermaßnahme ist Teil des neuen Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit „Digital. Sicher. Souverän.“ und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung sowie der Digitalstrategie „Digitale Zukunft: Lernen. Forschen. Wissen.“ des BMBF

2 Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind innovative und risikobehaftete Forschungsvorhaben mit dem Ziel, neue Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit zu erforschen und zu entwickeln. Mögliche Forschungsthemen sollen den Lebenszyklus von IoT-Geräten ganz oder in Teilbereichen berücksichtigen. Dies umfasst beispielsweise die Entwicklung, Gestaltung und Einführung von IoT-Systemen, weiterhin Fragestellungen des Betriebs und der Instanthaltung von IoT-Systemen sowie Rahmenbedingungen von IoT-Systemen, wie rechtliche Fragen, Standardisierung, Zertifizierung und Normung.

Förderinteressenten müssen sich einem der Schwerpunkte Smart Home, Produktion oder sensible Infrastrukturen zuordnen und die besonderen Herausforderungen sowie eine angepasste Lösungsstrategie im jeweiligen Anwendungsfeld nachvollziehbar herausarbeiten. Die Einreichung zu den jeweiligen Anwendungsfeldern erfolgt gemäß der in Nummer 7.2 genannten Stichtage.

2.1.1  Smart Home

Vernetzte Smart-Home-Geräte kommen im privaten Umfeld in zunehmenden Maße zum Einsatz. Sprachassistenten, smarte Fernseher, Waschmaschinen, Beleuchtung, Schließanlagen und Heizungen sind nur einige Beispiele. Aufgrund der Nutzung in allen Bereichen des Lebens sind die erhobenen und häufig unverschlüsselt übermittelten Daten teilweise sehr persönlich. Diese Daten erlauben zum einen detaillierte Rückschlüsse auf die Gewohnheiten der Anwenderinnen und Anwender, zum anderen kann ein Öffentlichwerden der Daten für die Betroffenen eine unangenehme Verletzung der Privatsphäre bedeuten. Werden IoT-Geräte im Smart Homes gehackt und manipuliert, kann dies schlimmstenfalls den Verlust der Kontrolle beispielsweise über Türschlösser, Rollläden und Heizungen bedeuten. Über schlecht gesicherte IoT-Geräte wie smarte Lautsprecher oder Kinderspielzeug können private Gespräche mitgehört, aufgezeichnet und für unlautere und kriminelle Zwecke missbraucht werden.

2.1.2  Industrielle Produktion

Die digitale Vernetzung ist eines der Kernmerkmale von Industrie 4.0 und prägt die industrielle Produktion nachhaltig. Cyber-physische Systeme, digitale Zwillinge und kollaborative Roboter sind nur einige Schlagworte moderner Produktion, die massiv auf vernetzte Geräte im sogenannten Industrial Internet of Things (IIoT) setzt. Durch die Vernetzung ergeben sich neue Angriffsflächen, die gerade im Mittelstand trotz aller Bemühungen zur Absicherung sehr problematisch bewertet werden. Produktionsausfälle aufgrund von Cyberangriffen auf das IIoT können schnell hohe Kosten verursachen. Das Abfließen von Betriebsgeheimnissen über schlecht gesicherte IIoT-Systeme kann im Extremfall bis in die Insolvenz führen. Ein Hacking und Fremdsteuern von kollaborativen Robotern oder anderen Teilen der sogenannten Smart Factory kann ebenfalls kostspielige Produktionsstopps verursachen und schlimmstenfalls Personenschäden zur Folge haben.

2.1.3  Sensible Infrastrukturen

Durch die allgegenwärtige Nutzung von IoT-Geräten werden diese zunehmend in Anwendungsfeldern eingesetzt, die besonderer Aufmerksamkeit mit Blick auf IT-Sicherheit bedürfen. So finden vernetzte Geräte beispielsweise vermehrt Eingang in Arztpraxen, Schulen, Supermärkte, private Energieerzeugungsanlagen und Fahrzeuge, deren Manipulation oder Ausfall teils erhebliche Auswirkungen auf Bürgerinnen und Bürger haben kann. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden beispielsweise mit den Impfzentren und der Impflogistik sowie vernetzter Labordiagnostik in kurzer Zeit sensible Infrastrukturen auf- und ausgebaut, in denen der Einsatz von IoT-Technologie Effizienzgewinne und eine erhöhte Automatisierung verspricht, gleichzeitig aber auch sensible und personenbezogene Daten ausgetauscht werden. Viele IoT-Infrastrukturen in diesen Anwendungsbereichen fallen formal nicht in die Kategorie der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und sind daher teilweise nur wenig reguliert und überwacht.

2.2  Entwicklung, Gestaltung und Einführung von IoT-Systemen

Das Sicherheitsniveau in IoT-Anwendungsbereichen ist oftmals gering und die eingesetzten Technologien sind sehr heterogen. Es besteht die Anforderung, dass die Kommunikation reibungslos zwischen unterschiedlichen Geräten und Technologien funktioniert. Gleichzeitig besteht Bedarf an sicheren und robusten Architekturen für vernetze, eingebettete Systeme mit geeigneten Schnittstellen. Notwendig ist eine umfassende Integration von Software- und Hardware-Komponenten. Ein wesentlicher Faktor bei der Produktion von IoT-Geräten ist der Kostendruck, auch in weniger preisgetriebenen Anwendungsbereichen. Die zu entwickelnden Technologien sollen entgegenlaufende Anforderungen an Sicherheit und Ressourceneffizienz (Energieeffizienz, Rechenleistung und Speicherbedarf) berücksichtigen. Beispiele für mögliche Forschungsthemen sind:

  • Entwicklung und Demonstration von Verfahren und Werkzeugen für Vertrauensanker im IoT
    • zum Nachweis der Echtheit von IoT-Geräten,
    • zur Authentisierung von Komponenten und
    • zur Authentisierung von Kommunikationspartnern;
  • Entwurf und Erprobung von neuartigen Methoden und Werkzeugen für
    • Hardware-Software-Co-Design sowie
    • massenhaftes Testen von IoT-Geräten;
  • Erforschung und Evaluation neuer Architekturkonzepte
    • für Sicherheit im IoT-Netzwerk,
    • zur sicheren Einbindung unsicherer IoT-Systeme,
    • für sichere IoT-Plattformen, vor allem im Hinblick auf Schnittstellen und Kompatibilität sowie
    • für effiziente Sicherheitsverfahren mit Blick auf ressourcenbeschränkte IoT-Geräte;
  • Erforschung und Evaluation neuer Interaktionsmuster zur sicheren Bedienung von IoT-Geräten mit minimalen oder neuartigen Benutzungsschnittstellen.

2.3  Betrieb und Instandhaltung von IoT-Systemen

IoT-Geräte unterliegen je nach Einsatzgebiet sehr unterschiedlichen Anforderungen. Gemeinsam ist jedoch allen Geräten und Komponenten, dass sich das umgebende System dynamisch verändert. Gleichzeitig bleiben Komponenten häufig lange im Feld, sodass die Alterung der Komponenten im IoT (Obsoleszenz) ein wichtiges Thema ist. Das Erkennen von Fehlverhalten sowie angemessene Reaktionskonzepte werden hier besonders notwendig. Beispiele für mögliche Forschungsthemen sind:

  • Konzeption, Erforschung und Demonstration von IT-Sicherheitsmechanismen für dynamische veränderliche Systeme, zum Beispiel:
    • Erkennen von Fehlverhalten als Folge von IT-Sicherheitsvorfällen,
    • Abschätzung von IT-Sicherheits-Risiken (Predictive Security),
    • automatisierte Mechanismen zur Reaktion auf IT-Sicherheitsvorfälle;
  • Entwurf und Demonstration von Methoden und Werkzeugen für kollaborative IT-Sicherheit, beispielsweise:
    • die frühzeitige Erfassung und Verarbeitung von IT-Sicherheitsvorfällen (zum Beispiel durch Meldungen und ­Warnungen),
    • die Vertraulichkeit von erfassten, übermittelten und verarbeiteten Daten (zum Beispiel bei der Datenfusion),
    • der effiziente Transfer von IT-Sicherheits-Know-how;
  • Entwicklung und Demonstration von Verfahren und Werkzeugen für die langfristige Wartung und das Management von IoT-Systemen, zum Beispiel:
    • Umgang mit Obsoleszenz als Faktor von IT-Sicherheit, unter anderem Retrofitting von Sicherheitsmechanismen sowie langfristige Kompatibilität,
    • sichere Updates sowie sichere Freischaltung von Funktionen in ressourcenbeschränkten, verteilten Systemen.

Um Sicherheit nachhaltig zu gestalten, müssen Fragen der Standardisierung und Zertifizierung zusammen betrachtet werden. Vorbereitende Maßnahmen zur Normung, Standardisierung und Zertifizierung sollten in den Vorhaben berücksichtigt werden.

Im Rahmen der Förderrichtlinie werden vorzugsweise interdisziplinäre Verbünde, in begründeten Ausnahmefällen auch Einzelvorhaben, gefördert. Die Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Verwertung der Vorhaben soll durch eine der Relevanz des Themas angemessenen Beteiligung von Unternehmen in der Verbundstruktur sichergestellt werden. Die skizzierten Lösungen müssen deutlich über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik hinausgehen. Die Machbarkeit der Lösungen ist vorzugsweise in einem Demonstrator nachzuweisen und geeignet zu evaluieren.

3  Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, in Deutschland verlangt. Die Beteiligung von Start-ups, KMU und mittelständischen Unternehmen wird ausdrücklich erwünscht und bei der Projektbegutachtung positiv berücksichtigt.

KMU oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen.

Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß der KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Das BMBF ist bestrebt, den Anteil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Forschungsförderung zu erhöhen sowie die Vernetzung zwischen Forschenden der grundlagenorientierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen (insbesondere der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft) mit Forschenden an Hochschulen, in Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft und aus der Industrie zu stärken. Hochschulen, Fachhochschulen und technische Hochschulen sowie grundlagenorientierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind deshalb besonders aufgefordert, sich an den Verbundvorhaben zu beteiligen. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden. Zu den Bedingungen, wann eine staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation.

7  Verfahren

7.1  Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen ­Antragssystems

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme „IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen“ hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

VDI/VDE Innovation und Technik GmbH
Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme
Steinplatz 1
10623 Berlin

Ansprechpartner ist Jan-Ole Malchow
Telefon: 030/310078-5684
Telefax: 030/310078-247
E-Mail: jan-ole.malchow(at)vdivde-it.de

Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer geeigneter Weise bekannt gegeben.

Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse https://vdivde-it.de/formulare-fuer-foerderprojekte abgerufen oder unmittelbar beim oben angegebenen ­Projektträger angefordert werden.

Zur Erstellung von Projektskizzen und förmlichen Förderanträgen ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

7.2  Zweistufige Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Verbundkoordinator eine Projektskizze des Verbundvorhabens beim zuständigen Projektträger ein. Die Entscheidung zur Weiterverfolgung des Projekts wird entsprechend der unten benannten Kriterien auf Grundlage der Projektskizze gefällt. Ausschließlich die zur Weiterverfolgung ausgewählten Vorhaben werden in der zweiten Verfahrensstufe schriftlich zur Einreichung weiterer Antragsunterlagen aufgefordert.

Skizzeneinreichenden wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung teilzunehmen. In dieser werden der Inhalt der Förderrichtlinie sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Antragsteller online beim Projektträger:

https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/foerderung/bekanntmachungen/IoT

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Die Stichtage für die Schwerpunkte sind:

  • Sensible Infrastrukturen: 6. August 2021
  • Industrielle Produktion: 5. November 2021
  • Smart Home: 11. März 2022

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist; Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Projektskizzen sind nach Abstimmung mit allen Verbundpartnern vom vorgesehenen Verbundkoordinator unter Verwendung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ beim BMBF unter der Fördermaßnahme „Sicherheit auf allen IT-Systemschichten“ einzureichen.

Die vollständige Richtlinie finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3642.html 

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news-2293Mon, 31 May 2021 11:03:18 +0200LED-Beleuchtung mit iBlueDrive-Technologiehttps://www.optechnet.de/Das Photonics BW Mitglied Polytec aus Waldbronn ist künftig exklusiver Distributions- und Servicepartner des spanischen LED-Beleuchtungs-Herstellers DCM.Das Portfolio des ingenieurgetriebenen Unternehmens DCM beeindruckt durch seine Vielfalt von über 30 Beleuchtungsserien und neun Lichtfarben. Langlebigkeit, Qualität und schnelle kundenspezifische Modifikationen zählen zu den Stärken der 1999 gegründeten Firma. Neben modernstem Elektronik-Design sticht die iBlueDrive-Technologie heraus – außer Blitz- , Schalt- und Dauerbetrieb ermöglicht ein integrierter Mikro-Blitzcontroller einen sogenannten Bulk-Trigger, um ein Objekt mit verschiedenen Beleuchtungseinstellungen aufzunehmen. Damit werden zum Beispiel photometrische Stereo- oder multispektrale Aufnahmen möglich.

Polytec bietet Anwendungsberatung, Machbarkeitsstudien, Vertrieb und Service für alle DCM-Beleuchtungen exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polytec.com/dcm 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Mitgliedsunternehmen
news-2292Mon, 31 May 2021 10:53:27 +0200Sir David Payne erhält Berthold Leibinger Zukunftspreishttps://www.optechnet.de/Die Jury würdigt Sir Davids Arbeiten zum Erbium-dotierten Faserverstärker (EDFA) und seine wegweisende Forschung in der Faseroptik.

Professor Sir David Payne von der University of Southampton, England, ist der achte Preisträger des Berthold Leibinger Zukunftspreises der gemeinnützigen Berthold Leibinger Stiftung. Damit würdigt die Jury Sir Davids Arbeiten zum Erbium-dotierten Faserverstärker (EDFA) und seine wegweisende Forschung auf dem Gebiet der Faseroptik. Der mit 50.000 Euro dotierte Technologiepreis wird alle zwei Jahre an einen Pionier für herausragende Forschung in der angewandten Lasertechnologie verliehen. Die Preisverleihung findet am 24. September 2021 in Ditzingen statt.

Seit den siebziger Jahren forscht Sir David in vielen Feldern der Photonik, von der Telekommunikation und optischen Sensoren bis hin zu Nanooptik und optischen Materialien. Zusammen mit seinen Kollegen vom Optoelectronics Research Center der University of Southampton erarbeitete er viele bedeutende technische Errungenschaften auf dem Gebiet der optischen Fasertechnologie. Seine Arbeiten hatten einen direkten Einfluss auf die weltweite Telekommunikationstechnik und auch auf viele Gebiete der Optik-Forschung. Er ist insbesondere bekannt für seine Arbeiten zur optischen Verstärkung in Erbium-dotierten Glasfasern für die Telekommunikation und für Hochleistungs-Faserlaser für die Materialbearbeitung.

Beide in der Industrie wichtige Anwendungen haben eine Gemeinsamkeit: Die geringfügige Dotierung, also gezielte Verunreinigung, von Silizium-Glasfasern mit Elementen der Gruppe der Seltenen Erden. Diese Dotierung ermöglicht die effiziente Erzeugung oder Verstärkung von Licht in einer Glasfaser. 1985 entzündete die Gruppe von Sir David mit ihrer Publikation zur Erbium-Dotierung von Fasern mit niedrigem Verlust eine Revolution in der Glasfaser-Forschung. Nicht einmal zehn Jahre später wurde bereits das erste transpazifische Seekabel mit optischer Verstärkung mittels EDFAs verlegt und in den 2000er Jahren erreichten Faserlaser die Kilowatt-Klasse.

Kein globales Internet ohne EDFA

Ein Maß für die Leistungsfähigkeit faseroptischer Netzwerke war anfangs die Anzahl der Telefongespräche, die gleichzeitig über eine einzelne Faser transportiert werden konnten. Und diese Zahlen waren beeindruckend: Viele hunderttausende Gespräche konnten gleichzeitig über eine Faser geführt werden. Mit dem Internet und der Digitalisierung der Kommunikation änderte sich dieses Maß und die Rede war von Gigabits pro Sekunde. Nach einstelligen Zahlen in den 1990er Jahren sind die Rekorde von heute sechsstellig, die Rede ist nun von 100 Terabit pro Sekunde. Dabei ist die Leitungskapazität der optischen Kabel nicht einfach nur per se größer als die von Kupferkabeln, sie lässt sich auch nachträglich enorm steigern, indem mehrere Wellenlängen, jede ein eigener Kanal, durch die gleiche Faser geführt werden, das sogenannte Wellenlängen-Multiplexing. Durch den Einsatz kohärenter Übertragungstechnologien lässt sich die Anzahl der Kanäle noch einmal hochmultiplizieren. Doch für Netzwerkverbindungen länger als 100 Kilometer, denn nach dieser Strecke ist die Signalstärke auf kritische Werte abgesunken, benötigen all diese Technologien eine optische Signalverstärkung und sind daher auf EDFAs angewiesen. Man kann daher sagen, dass EDFAs für eine drastische Kostenreduktion für Bandbreite sorgen, indem sie elektrische Verstärker mit optischem Empfänger und Sender ersetzen, vor allem aber die Notwendigkeit für das Verlegen neuer Kabel reduzieren. Für die datengetriebene Welt von heute sind die niedrigen Kosten der Leitungskapazitäten eine wichtige Voraussetzung.

Mit großer Freude verleiht die Berthold Leibinger Stiftung Professor Sir David Payne den Berthold Leibinger Zukunftspreis. Mit dieser hohen Auszeichnung ist auch die Anerkennung seines unternehmerischen Geistes verbunden. Neben seiner Forschung initiierte er die Kommerzialisierung von Technologien durch die Gründung einer Reihe von Start-ups, genauso wie durch zahlreiche Kollaborationen mit etablierten Technologieunternehmen.

Professor Sir David Payne erwidert: „Der Berthold Leibinger Zukunftspreis ist ein internationaler Preis für exzellente Forschung zur Anwendung und Erzeugung von Laserlicht. Das Optoelectronics Research Centre, welches zu leiten ich die Ehre habe, teilt diese aufregende Mission. Ich fühle mich daher sehr geehrt, diese hoch angesehene Auszeichnung für meine Forschungsarbeiten zu erhalten. Es ist auch die Arbeit von herausragenden Kollegen, mit denen ich das Vergnügen habe, meine Arbeit über die Jahre hinweg zu teilen. Dieser Preis ist auch für sie. Ich stoße hinzu zu einer Gruppe von acht früheren Preisträgern, die sich wie das Who-is-who der Laserpioniere liest, und das erfüllt mich mit Stolz.“

Preisverleihung mit Berthold Leibinger Innovationspreis im September 2021

Der Bekanntgabe des Berthold Leibinger Zukunftspreises folgen die Finalisten des Berthold Leibinger Innovationspreises. Beide Preise werden den Preisträgern am Freitag, 24. September 2021 in Ditzingen überreicht.

Für mehr Informationen über die Preise und die Stiftung: www.leibinger-stiftung.de 

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news-2289Wed, 26 May 2021 17:01:40 +0200hema VISION DAYS vom 21.-24. Juni 2021: Expertengespräche rund um Embedded Visionhttps://www.optechnet.de/Individuelle Gespräche statt Webinare aus der Dose: Mit diesem Anspruch veranstaltet hema electronic vom 21.-24. Juni die hema VISION DAYS. Im Fokus des Events stehen neue Technologien – direkt verbunden mit Projektgesprächen zum Einsatz in der Praxis. Als Partner von hema nehmen der FPGA-Lösungsanbieter Enclustra und Xilinx, weltgrößter Entwickler und Hersteller von FPGAs, an den hema VISION DAYS teil. Die Buchung der individuellen Termine, an denen Interessenten kostenlos über ein Online-Tool teilnehmen können, ist in Kürze möglich.Mit seiner Embedded Vision Plattform bietet hema electronic einen besonderen Baukasten für die schnelle und kostengünstige Entwicklung individueller Elektroniken für die Signaldatenverarbeitung. Dafür setzt das Unternehmen auf bewährte Schaltungen und modularen Aufbau – unter anderem mit FPGA-Modulen der Partner Enclustra und Xilinx. In den individuell auf die Teilnehmer ausgerichteten Projektgesprächen zeigen die Unternehmen zum Beispiel, wie Kunden vom Einsatz der kürzlich präsentierten Xilinx KRIA-SoMs profitieren und wie sie die neue Edge-AI-Technologie bestmöglich in ihre Designs und Projekte integrieren können. Je nach Interesse und Projektstand der Teilnehmer sprechen sie dafür mit Projektmanagern, Entwicklern und weiteren Experten der Unternehmen. Außerdem gibt hema exklusiv bei den hema VISION DAYS bekannt, wie Kunden künftig noch schneller zu individuellen Funktionsmustern kommen können.

Im Rahmen der Veranstaltung finden zusätzlich offene Podiumsdiskussionen rund um modulare Entwicklung und interaktive Führungen durch Entwicklung und Produktion bei hema statt. Einen weiteren Themenkomplex stellt die Schweißprozess-Visualisierung dar. In den Gesprächen dazu erfahren Interessenten, wie sie in Ihrer konkreten Anwendung mit intelligenten Kameras die Qualität ihrer Produkte verbessern und die Effizienz ihrer Produktionsprozesse steigern können. Alle Gespräche werden individuell vereinbart und durchgeführt, um optimal auf die spezifischen Fragen und Herausforderungen der Kunden reagieren zu können.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.hema.de/vision-days

Über hemɑ electronic

hemɑ electronic GmbH – the embedded vision expert

hemɑ electronic ist ein führender Entwicklungsdienstleister der Elektronikindustrie im Bereich Hardware- und Softwaredesign für Embedded Vision Boards und Systeme für Anwendungen in der industriellen Automatisierungstechnik, Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Von der Beratung und Konzeption über Design (FPGAs, DSPs, Embedded Processors), Qualifizierungen, Rapid Prototyping und Kleinserienproduktion bis hin zum Lifecycle-Management bietet Ihnen hemɑ electronic alles aus einer Hand. hemɑ electronic unterstützt seine Kunden wirksam dabei, die Weltmarktführer von morgen zu sein.

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news-2270Wed, 28 Apr 2021 10:30:07 +0200Laser Components: Professor-Hönle-Preis für Barbara Hopf https://www.optechnet.de/Entwicklerin für wegweisende Promotion ausgezeichnet Dr.-Ing. Barbara Hopf, Bereichsleiterin Produktentwicklung bei LASER COMPONENTS, wurde am 22. April mit dem Professor-Hönle-Preis der Hochschule München ausgezeichnet. Wegen der Corona-Beschränkungen fand die Ehrung im Rahmen der Oskar-von-Miller-Feier dieses Mal im Internet statt.Mit der Auszeichnung, die 2021 erstmalig vergeben wird, würdigt die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik herausragende Abschlussarbeiten aus den Bereichen Optik, Laser und Photonik. Hopf erhielt die Anerkennung für ihre Promotion „Faser-Bragg-Gitter-basierte Multi-Parameter-Messung zur Anwendung in Hochleistungsgeneratoren“.

Barbara Hopf spezialisierte sich bereits während ihres Ingenieurstudiums an der Fachhochschule München auf dem Gebiet der Fasertechnologie. Nach ihrer Promotion im Jahr 2019 stieg sie als Entwicklungsingenieurin bei LASER COMPONENTS ein, wo ihr Anfang 2021 die Leitung des Bereichs Produktentwicklung übertragen wurde. Ihr Verantwortungsbereich umfasst neben der Fasertechnologie auch die Neuentwicklung und Optimierung von optoelektronischen Komponenten wie Lasermodulen oder Detektoren.

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2269Wed, 28 Apr 2021 09:24:22 +0200BMBF-Bekanntmachung: Quantum Futur - Runde 2https://www.optechnet.de/Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur – Runde 2“, Bundesanzeiger vom 26.04.2021Vom 23. Februar 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, Projekte zu den Quantentechnologien in Nachwuchsgruppen auf der Grundlage des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ (www.quantentechnologien.de) zu fördern. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Mit dem Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur – Runde 2“ werden die Ziele zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere für den Bereich der qualifizierten Fachkräfte, konkret umgesetzt.

Bei der sogenannten zweiten Generation der Quantentechnologien steht der kontrollierte Quantenzustand einzelner oder gekoppelter Systeme im Vordergrund, d. h. seine gezielte Präparation, seine kohärente Kontrolle und nachfolgende Auslese. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten für neue Anwendungen in der Informationsübertragung und -verarbeitung, höchstpräzise und -sensible Mess- und Abbildungsverfahren oder auch die Überwindung heutiger Beschränkungen bei der Simulation komplexer Systeme.

Förderziel

Der Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur“ hat den Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen zum Ziel. Exzellente Nachwuchsköpfe sollen die Möglichkeit erhalten, den Übergang von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in neuartige Anwendungen in der Industrie zu stimulieren. Gleichzeitig werden jungen Akademikerinnen und Akademikern beste Start- und Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches, wissenschaftliches Arbeiten geboten. Damit wird Abwanderungstendenzen aus der Forschungslandschaft in Deutschland entgegengewirkt, Rückkehrwillige werden motiviert sowie ausländische Forscherinnen und Forscher für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland gewonnen. Dies dient dem Ziel, international gebildete Spitzenkompetenz, die in den Quantentechnologien gerade im außer­europäischen Ausland vorhanden ist für den Forschungsstandort Deutschland zu gewinnen und durch wissenschaftliche Qualifizierungsarbeiten zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts beizutragen.

Zuwendungszweck

Mit der Förderung im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs „Quantum Futur“ erhalten exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Möglichkeit, an einer Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, ­unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen und neue interdisziplinäre Forschungsansätze in den Quantentechnologien aufzugreifen. Dabei sollen sie sich mit ihren Forschungsarbeiten, der Führung der Nachwuchsgruppe und der Anleitung wissenschaftlichen Personals oder durch eine Unternehmensgründung für Leitungsaufgaben in Wirtschaft oder Forschung qualifizieren.

In der vorliegenden zweiten Runde dieses Wettbewerbs sollen neue Gruppen aufgebaut und dadurch existierende Lücken gefüllt und neue Forschungsschwerpunkte geschaffen werden. Es sollen insbesondere die Felder adressiert werden, in denen in der Forschungslandschaft in Deutschland besonderer Bedarf besteht (unter anderem Quantencomputing) und thematische Stärken gezielt genutzt werden können.

Kooperationen insbesondere mit bestehenden Arbeitsgruppen der beantragenden Institution, aber darüber hinaus auch mit anderen Forschungseinrichtungen und erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind explizit erwünscht. Damit werden der Aufbau weiterer eigener Kompetenzen und die intensive Vernetzung mit der Wissenschaftsgemeinschaft gefördert sowie Synergieeffekte durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Geräte und Anlagen geschaffen. Um die Vernetzung der neuen Arbeitsgruppen untereinander und mit den relevanten Bereichen der Fach-Community zu stärken, sind darüber hinaus gemeinsame Tagungen bzw. Workshops geplant.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen elektronisch über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vorzulegen. Diese Skizzen sind auf Englisch zu verfassen. Die Vorlagefrist endet am 30. Juni 2021.

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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news-2268Wed, 28 Apr 2021 08:59:34 +0200BMBF-Bekanntmachung: Quantentechnologien - Förderung von Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungenhttps://www.optechnet.de/Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Quantentechnologien - Förderung von Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der Basis innovativer Laboraufbauten", Bundesanzeiger vom 26.04.2021Vom 16. April 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der Basis neuer, innovativer Laboraufbauten auf der Grundlage des Programms ­„Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ (www.quantentechnologien.de) fördern. Das BMBF ­leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung, insbesondere den wichtigen Zielen, neue Quellen für neues Wissen zu erschließen, Deutschlands Zukunftskompetenzen zu entwickeln und die Wirtschaft beim Transfer von Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Quantentechnologie in die Anwendung zu unterstützen.

Förderziel

Deutschland verfügt über herausragende universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitutionen mit gut ausgebildeten Fachkräften im Bereich der Quantentechnologien und vielen potentiellen Anwendern aus unterschiedlichen Branchen.

Das Themenfeld besitzt international jedoch eine große Dynamik. Damit einher gehen stetig wachsende Anforderungen an die Labortechnik. Forschung im Bereich der Quantentechnologien benötigt daher häufig kostenintensive ­Forschungsgeräte. So werden − um im globalen Innovationswettbewerb bestehen zu können und exzellente Beiträge leisten zu können − neueste und effizienteste Komponenten aus den Basistechnologien benötigt, um signifikante Fortschritte in den Quantentechnologien zu erzielen.

Das BMBF beabsichtigt daher, das Innovationspotential aktueller Forschungsarbeiten in den Quantentechnologien verstärkt zu befördern, indem entscheidende Fortschritte in Präzision, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Effizienz experimenteller Labortechnik erzielt werden.

Ziel ist es, innovative Forschungsprojekte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu fördern, deren Bedarf an Sachmitteln die Grundausstattung und auch die nutzbare Ausstattung aus bereits laufenden Forschungsprojekten sowie die Fördermöglichkeiten durch spezifische Förderprogramme der Bundesländer weit übersteigt, und deren innovative Forschungsergebnisse einen deutlich beschleunigten Transfer in die Anwendung erwarten lassen. Insbesondere Fragestellungen zur anwendungsnahen Skalierung sollen eine Verwertung der Forschungsergebnisse in der Praxis beschleunigen.

Die Projekte sollen ferner dazu beitragen, bereits existierenden Forschungs- und Innovationspotentiale weiter zu profilieren und zu verbessern. Auf dieser Basis soll die institutseigene und auch die strategische Position Deutschlands in diesem Forschungsfeld mittel- bis langfristig gestärkt und gesichert werden.

Zuwendungszweck

Das BMBF unterstützt mit der Fördermaßnahme „Quantentechnologien – Förderung von Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der Basis innovativer Laboraufbauten“ im Rahmen wissenschaftlicher Einzelvorhaben an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die zur Bearbeitung ihrer Forschungsfragen einen hohen Anschaffungsbedarf über den aktuellen Stand der Technik hinaus aufweisen. Ziel ist es, dadurch einen deutlich beschleunigten Transfer der Vorhabenergebnisse in die gewerbliche Anwendung zu ermöglichen. Hierauf können dann im Anschluss erfolgversprechende industrielle Forschungs- und experimentelle Entwicklungsvorhaben auf­bauen.

Die Anschaffungen von innovativen Laboraufbauten sollen auch nach Vorhabenende einen hohen Mehrwert für die künftige Forschung erschließen. Dieser ist durch den Antragsteller darzustellen und die Bereitstellung des dafür notwendigen Personals und der Betriebsmittel nachzuweisen.

Mithilfe des FuE-Vorhabens und der darin getätigten strategischen Anschaffung im Bereich innovativer Laboraufbauten sollen entscheidende Fortschritte der Forschungsarbeiten bezogen auf einen späteren Transfer der Ergebnisse in die Praxis erzielt werden. Die Ergebnisse sollen genutzt werden, schneller konkrete Anwendungen der Quantentechnologien zu demonstrieren und im Anschluss beispielsweise durch industriegeführte Verbundprojekte die ­Innovationen beschleunigt in die gewerbliche Verwertung zu überführen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 25. Mai 2021 beurteilungsfähige Projektskizzen in elektronischer Form über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vorzulegen.

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

 

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news-2267Wed, 28 Apr 2021 08:29:18 +0200Miniaturisierte On-Chip Interferometer von vario-opticshttps://www.optechnet.de/Die Singlemode-Technologie von vario-optics ermöglicht die Herstellung von hochminiaturisierten On-Chip-Richtkopplern, die als Mach-Zehnder-Interferometer für verschiedene sensorische Anwendungen eingesetzt werden können.Die planaren Wellenleiter von vario-optics werden vor allem für optische Sensoranwendungen, die auf Interferometrie basieren, eingesetzt.

Hier erhalten Sie eine Anwendungsbeschreibung sowie detaillierte, technische Hinweise.

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news-2266Tue, 27 Apr 2021 14:06:37 +0200Laservibrometrie für leise Drohnenhttps://www.optechnet.de/Die Polytec GmbH mit Hauptsitz in Waldbronn bietet mit ihrer Lasermesstechnik eine innovative Lösung zur Analyse und Messung des Schwingungsverhaltens von Drohnen.Da Schwingungen störenden Schall erzeugen und dadurch die Funktionsweise technischer Systeme beeinträchtigen, ist die Entwicklung leiser Drohnen von großer Bedeutung. Voraussetzung hierfür ist die genaue Bestimmung des Schwingungsverhaltens des Drohnenflugkörpers und des Propellers. Mithilfe der „3D-Scanning-Laser-Doppler-Vibrometer“ kann die Oberflächenschwingung der Struktur in allen drei Richtungen dargestellt werden. Diese Messungen eignen sich beispielsweise für das experimentelle Auffinden von Zonen hoher Vibration oder zur Validierung von Finite-Elemente-Simulationen des Schwingungsverhaltens. Die Laservibrometer können darüber hinaus auch das Schwingungsverhalten der Propeller messen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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news-2264Tue, 27 Apr 2021 11:25:50 +0200Erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde für Twenty-One Semiconductorshttps://www.optechnet.de/Das Start-Up und Photonics BW Mitglied Twenty-One Semiconductors aus Stuttgart erhält eine Finanzierung vom Hightech Gründerfonds (HTGF) für die Entwicklung eines Portfolios von innovativen Kristallen für Lasermodule.Twenty-One Semiconductors (21S) ist ein Spin-Off der Universität Stuttgart und widmet sich der Herstellung von halbleiterbasierten Laserkristallen für die Anwendung in der Biomedizin. Im Gegensatz zu roten und blauen Lasermodulen sind für den grünen und gelben Spektralbereich keine effizienten Laserdioden verfügbar, was in diesem Bereich häufig zum Einsatz von komplexen und teuren Festkörperlasern führt. 21S hat daher auf Grundlage von Forschungsarbeiten des Instituts für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen an der Universität Stuttgart einen innovativen Laserkristall für die unkomplizierte Erzeugung von sichtbarer Laserstrahlung entwickelt. Das sogenannte „MEXL (Membrane external-cavity Laser) – Laserkonzept unterstützt Laserhersteller bei der Entwicklung kompakter und effizienter Lasermodule im grün-gelben Spektralbereich. Das Investment des HTGF möchte 21S für die Entwicklung eines Portfolios an MEXL-Kristallen nutzen.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

Wir gratulieren 21S sehr herzlich zur Finanzierung durch den HTGF sowie zur Entwicklung dieses innovativen Laserkristalls und wünschen viel Erfolg beim Aufbau des Portfolios!

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news-2258Thu, 22 Apr 2021 08:55:10 +0200Einfache Sensorlösung für automatisierte Qualitätsprüfunghttps://www.optechnet.de/Mit der SensorApp Quality Inspection und den neuen All-in-One-Vision-Sensoren InspectorP62x bietet das Photonics BW Mitglied SICK eine einfache Lösung für die Qualitätssicherung in der Fabrikautomation. Die SensorApp ist in der gesamten InspectorP6xx-Baureihe der 2D-Vision-Sensoren von SICK vorinstalliert.Hohe Produkt- und Prozessqualität einzuhalten, sind etablierte Aufgaben in jeder Produktionsanlage. Vor allem im fortschreitend automatisierten Umfeld gilt es deshalb, auch die Qualitätssicherung zu automatisieren. Während Kunden von qualitativ hochwertigen Produkten profitieren, erhöhen Unternehmen ihre Produktionsmengen und -geschwindigkeit bei gleichzeitig reduzierten Ausschussraten und Stillstandzeiten.

Mit der neuen SensorApp Quality Inspection auf den 2D-Vision-Sensoren der InspectorP6xx-Baureihe lässt sich die Inspektion von Produktion, Montage und Verpackung oder die Lokalisierung und Vermessung von Teilen jetzt einfach automatisieren. Auch das Prüfen, Zählen und Messen von Produktmerkmalen stellt für die neue Sensorlösung keine Herausforderung dar. Die SensorApp stellt sicher, dass die produzierten Artikel genau die geforderte Qualität hinsichtlich des Vorhandenseins und der Abmessungen von Details aufweisen.

Auf der Basis von SICK Nova lassen sich Anwendungen direkt im Webbrowser lösen: Werkzeuge zur Bildverarbeitung und -integration können nach Bedarf konfiguriert und kombiniert werden. Der Anwender kann einfach Standard- und kundenspezifische SICK Nova-Werkzeuge hinzufügen, um die Funktionalität zu erweitern. Kundenspezifische Werkzeuge sind benutzerdefiniert und ermöglichen die schnelle Lösung spezieller Inspektionsanforderungen. Sie können von jedem mit einer SICK AppSpace-Lizenz erstellt werden.

Mit dem neuen InspectorP62x hat SICK einen industriellen All-in-One-Vision-Sensor auf den Markt gebracht. Der 2D-Vision-Sensor ist einfach zu bedienen, kompakt und vielseitig einsetzbar. Das integrierte System aus elektronisch einstellbarer Optik und flexibler Beleuchtung liefert sofort nach dem Auspacken hochwertige Bilder. Sowohl erfahrene als auch unerfahrene Anwender können den Sensor über eine leicht zugängliche und intuitive Web-Benutzeroberfläche im Handumdrehen konfigurieren. Der InspectorP62x ist programmierbar und kann über SICK AppSpace konfiguriert werden. Die Funktionalität des InspectorP62x kann dank der wachsenden Anzahl von SICK Nova-Tools und SensorApps bei Bedarf durch kundenspezifische Entwicklungen erweitert oder ersetzt werden.

Über SICK Nova

SICK Nova ist die modulare und einfach zu bedienende Basis für Machine Vision SensorApps. Diese Grundlage ermöglicht eine schnelle kundenspezifische Anpassung der SensorApps. SICK Nova ist Teil des SICK AppSpace-Ökosystems.

Ansprechpartner

Melanie Jendro │PR Manager │melanie.jendro@sick.de

+49 7681 202-4183 │+49 151 741 035 31

SICK ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für sensorbasierte Applikationen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt zu den Technologie- und Marktführern und ist mit mehr als 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2019 beschäftigte SICK mehr als 10.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Konzernumsatz von rund 1,8 Mrd. Euro. Weitere Informationen zu SICK erhalten Sie im Internet unter http://www.sick.com oder unter Telefon +49 (0)7681202-4183

 

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news-2256Wed, 21 Apr 2021 09:38:28 +0200Applied Photonics Award 2021: Nachwuchspreis für Angewandte Photonik ausgeschrieben https://www.optechnet.de/Vom 1. April bis zum 30. Juni können sich Studierende und Promovierende wieder mit ihrer Abschlussarbeit für den Nachwuchspreis des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF bewerben. Mit dem »Applied Photonics Award« werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen optischen Technologien für Gesellschaft und Wirtschaft auseinandersetzen. Es winken bis zu 3.000 € Preisgeld. Hochqualifizierten Nachwuchs fördern und schon frühzeitig neue Ideen im Bereich der Angewandten Photonik würdigen – das ist das Ziel des »Applied Photonics Awards«, dem Nachwuchspreis des Fraunhofer IOF aus Jena.

Prämiert werden insgesamt drei Abschlussarbeiten in den Kategorien Bachelor, Master/Diplom und Dissertation. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken neben einem Preisgeld wertvolle Karrierekontakte in die Photonik- und Optikbranche. Die Preisgelder sind wie folgt gestaffelt:
Kategorie A: Beste Bachelorarbeit (1.000 €)
Kategorie B: Beste Masterarbeit (2.000 €)
Kategorie C: Beste Dissertation (3.000 €)

Wer darf sich bewerben?
Teilnahmeberechtigt sind alle Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen (in deutscher oder englischer Sprache), die in den Jahren 2020 oder 2021 an einer deutschen Universität oder Hochschule eingereicht wurden und bis zur Abgabe der Bewerbung als »bestanden« gelten.
Die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle: Die Spanne ehemaliger Preisträger reicht von Physik über Optometrie bis Gartenbauwissenschaften. Ausschlagend für die Auszeichnung ist, dass sich die Arbeiten mit innovativen und wirtschaftlich verwertbaren optischen Technologien für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften befassen.

Preisverleihung bei den internationalen »Photonics Days«
Die Verleihung des »Applied Photonics Awards« findet im September 2021 im Rahmen der »Photonics Days« statt, einem internationalen Karriere- und Netzwerkevent, veranstaltet von Fraunhofer IOF sowie der Max Planck School of Photonics. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr als hybrides Format umgesetzt. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Auch bietet sich die Möglichkeit zur Vernetzung mit Vertreterinnen und Vertretern hochrangiger Unternehmen der Optik- und Photonikindustrie.
Das Fraunhofer IOF schreibt den »Applied Photonics Award« in diesem Jahr bereits zum vierten Mal aus. Die Tradition, auf der der Preis ruht, reicht dabei deutlich länger zurück: Der Award für Angewandte Photonik löste 2018 den »Green Photonics«-Nachwuchspreis ab, der seit 2012 vom Institut verliehen wurde.
Die diesjährige Verleihung des »Applied Photonics Awards« erfolgt erneut mit freundlicher Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie der Unternehmen Active Fiber Systems, JENOPTIK und TRUMPF.

Bewerbungen werden bis zum 30. Juni unter app@iof.fraunhofer.de angenommen.

 » Weitere Informationen             

Kontakt:
Fraunhofer IOF
Albert-Einstein-Str. 7
07745 Jena
E-Mail: info(at)iof.fraunhofer.de
Internet: www.iof.fraunhofer.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsPreise und Auszeichungen
news-2243Wed, 14 Apr 2021 12:18:38 +0200Generationenwechsel bei hema electronichttps://www.optechnet.de/Über 40 Jahre lang war Charlotte Helzle Geschäftsführerin von hema electronic. Das Unternehmen entwickelt Elektroniken für Embedded Vision und Spezialkameras für die optische Qualitätskontrolle. Jetzt hat Charlotte Helzle die alleinige Geschäftsführung an ihren Sohn Oliver Helzle übergeben. Damit bleibt das Unternehmen aus Aalen, das langjähriges Mitglied bei Photonics BW ist, auch in Zukunft familiengeführt. Mit diesem Ziel hat die Übergabe zwischen den Generationen bereits vor über 10 Jahren begonnen und wurde nun erfolgreich abgeschlossen.„Wir haben wichtige Entscheidungen immer gemeinsam getroffen und ich bin dankbar, dass ich meine Mutter in dieser Zeit immer an meiner Seite wusste“, sagt Oliver Helzle. Er stieg 2004 mit dem erfolgreichen Abschluss seines Wirtschaftsingenieursstudiums in das Unternehmen ein, das seine Mutter seit 1996 als alleinige Geschäftsführerin leitete. Schrittweise übernahm er Bereiche wie das Projektmanagement und die Projektleitung, um sich auf die Unternehmensnachfolge vorzubereiten.

Verjüngung und Wachstum

In den letzten Jahren haben Oliver Helzle und seine Mutter die gesamte Führungsmannschaft von hema electronic nach und nach strategisch aufgebaut und verjüngt. Weiterhin stehen die Innovationsplanung und der Aufbau zukünftiger Führungskräfte im Fokus, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. hema electronic wächst kontinuierlich und sucht derzeit nach Fachkräften in der Entwicklung und im Vertrieb, ebenso wie nach gelernten Elektronikern für die Produktion und den Test der eigenen Systeme. Lösungen für Qualitätskontrolle und Embedded Vision von hema electronic kommen bei der Daimler AG und anderen namhaften Firmen, in Spezialfahrzeugen, Drohnen und der Medizintechnik zum Einsatz.

Nachwuchsförderung - intern und extern

Auch außerhalb des eigenen Unternehmens kümmert sich der Ausbildungsbetrieb um Nachwuchsförderung. Kürzlich hat hema electronic ein Bildungspaket für Lehre und Ausbildung zusammengestellt, mit dem hochkomplexe Schweißprozesse per Videoübertragung perfekt veranschaulicht werden können – ob an einem großen Monitor im Lehrsaal oder im Fernunterricht. Das Interesse daran ist groß, insbesondere durch die Corona-Pandemie und den Nachholbedarf bei der Digitalisierung in der Bildung. „Kameras und intelligente Sensoren werden unser Leben in Zukunft in vielen Bereichen begleiten und verbessern. Wir unterstützen unsere Kunden mit neuesten Technologien dabei, solche Lösungen schnell und sicher auf den Markt zu bringen“, sagt Oliver Helzle.

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hema electronic ist ein führender Entwicklungsdienstleister der Elektronikindustrie im Bereich Hardware- und Softwaredesign für Embedded Vision Boards und Systeme für Anwendungen in der industriellen Automatisierungstechnik, Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Von der Beratung und Konzeption über Design (FPGAs, DSPs, Embedded Processors), Qualifizierungen, Rapid Prototyping und Kleinserienproduktion bis hin zum Lifecycle-Management bietet Ihnen hemɑ electronic alles aus einer Hand. hemɑ electronic unterstützt seine Kunden wirksam dabei, die Weltmarktführer von morgen zu sein.

Kontakt

hema electronic GmbH
Röntgenstr. 31
73431 Aalen, Germany
Tel. +49 7361 / 9495-0
info(at)hema.de

www.hema.de

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news-2222Tue, 30 Mar 2021 11:18:40 +0200Durch Wände messen mit IRIS von Polytechttps://www.optechnet.de/Mithilfe des neuen MSA-650 IRIS Micro System Analyzer von Polytec aus Waldbronn können die MEMS-Entwickler direkt durch die Siliziumkappe des Bauelementes hindurch die Bewegung der MEMS-Komponenten hochaufgelöst und in Echtzeit erfassen. Dabei sind Frequenzen von bis zu 25 MHz möglich.Die Basis hierfür ist eine innovative, patentierte Messtechnik bestehend aus einem speziellen Infrarot-Interferometer. Die integrierte IR-Kamera schaut ebenfalls durch die Kappe hindurch, liefert hochaufgelöste Bilder der MEMS-Mechanik und ermöglicht mittels stroboskopischer Videomikroskopie eine Messung der planaren Bewegungskomponente („In-Plane“).

Zu den Hauptvorteilen des neuen MSA zählen die schnelle Messung unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen ohne aufwendige Präparation sowie die exzellente Datenqualität aufgrund der kurzkohärent-interferometrischen Unterdrückung von Störeinflüssen.

Weitere Informationen sowie die vollständige Pressemeldung erhalten Sie hier.

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news-2220Thu, 25 Mar 2021 11:13:33 +0100Ringvorlesung Optik erfolgreich gestartethttps://www.optechnet.de/222 Studierende aus ganz Deutschland und darüber hinaus nahmen an der Auftakt-Vorlesung der deutschlandweiten Ringvorlesung Optik am 24.3.21 teil. Der interaktiv gestalteten Vorlesung von Prof. Dr. Michael Totzeck von der Universität Konstanz und der Carl Zeiss AG zum Thema „Photonics technologies for the fabriction of integrated circuits“ folgte eine lebhafte Diskussion.Mit der Ringvorlesung Optik können Studierende während des Sommersemesters wöchentlich einen Einblick in Schwerpunkte jenseits der eigenen Hochschulen erhalten. Dozenten von Universitäten und Hochschulen halten Online-Vorlesungen zu aktuellen Themen wie 3D-Druck von Optiken, spezifischer optischer Messtechnik, Laserkunststoffschweißen, Mikrooptischen Systemen uvm. Ziel der Ringvorlesung Optik ist es, Studierenden aus dem Bereich der Optik die Bandbreite der Photonik näher zu bringen. Am 31.3.21 wird Prof. Dr. Jürgen Czarske, TU Dresden über  „Computational Adaptive Laser Metrology for Biomedicine” vortragen.

Die Ringvorlesung richtet sich primär an Studierende im Master, aber auch besonders Interessierte im höheren Bachelorsemester bzw. Doktoranden sind zur Teilnahme eingeladen, um ihre Perspektiven in der Photonik zu erweitern. Interessierte aus der Industrie können sich an einer Hochschule oder Universität Ihrer Wahl als Gasthörer einschreiben um an der 2SWS umfassenden Ringvorlesung teilzunehmen.

Die Ringvorlesung Optik wurde im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Aus- und Weiterbildung von  bayern photonics und Photonics BW entwickelt und wird durch die Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik unterstützt. Die Durchführung organisiert Prof. Dr. Andreas Heinrich von der Hochschule Aalen.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.hs-aalen.de/de/pages/b-eng-optical-engineering_ringvorlesung

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-2219Thu, 25 Mar 2021 08:52:11 +0100OptecNet Deutschland ist offizieller Partner der Messe VISIONhttps://www.optechnet.de/OptecNet Deutschland, der bundesweite Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien, pflegt bereits seit Langem einen regelmäßigen fachlichen Austausch mit der Messe Stuttgart als Veranstalter mehrerer internationaler Fachmessen zu den Optischen Technologien und deren Anwendungsbranchen.OptecNet Deutschland ist nun offizieller Partner der „VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung“. Die VISION in Stuttgart ist zentraler Treffpunkt für alle Anbieter und Dienstleister rund um das vielfältige Spektrum der Bildverarbeitung. Rund 500 Aussteller und über 11.000 Fachbesucher waren in 2018 auf der VISION.

Gemeinsam mit der Fachabteilung VDMA Machine Vision und dem Netzwerk VDMA Startup-Machine bot die VISION eine einzigartige digitale Plattform für Start-ups, um neueste Entwicklungen in der Bildverarbeitung vorzustellen. Das Photonics BW Mitglied HD Vision Systems ist mit seinem Thema „Light field and Deep Learning-based Machine Vision“ zum „VISION Start-up 2020“ gekürt worden. Der Preis umfasst einen Standplatz auf der kommenden VISION 2021. HD Vision Systems wird dies nutzen, um neue KI-basierter Bildverarbeitungslösungen zu präsentieren.

Das Ziel der Partnerschaft zwischen OptecNet Deutschland und der VISION ist es, den für zahlreiche Anwendungsfelder wichtigen Bereich der Bildverarbeitung voran zu treiben und die Applikationspotenziale noch stärker in die Breite zu tragen.

Merken Sie sich bereits jetzt den Termin für die kommende VISION vom 5. – 7. Oktober 2021 vor und informieren Sie sich über neueste Produkt- und Dienstleistungsinnovationen.

Alle Informationen zur Messe erhalten Sie unter www.vision-messe.de

Official website in english: www.vision-fair.de

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news-2218Wed, 24 Mar 2021 16:48:55 +0100PR-Experten unterstützen bei Content, Pressearbeit, Marketing und Leadshttps://www.optechnet.de/Virtuelle Messen und kaum Kundenbesuche – auch für die Photonik-Unternehmen werden Marketing und Lead-Generierung in diesen Zeiten zu einer ganz besonderen Herausforderung. Vor allem professioneller Content und Fachmedien-Know-how können entscheidend dabei helfen, neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen. Die Redakteure der vormaligen photonik-Redaktion bieten Unterstützung bei Content Creation, PR, Publishing, Lead-Generierung und Marketing-Strategie.Virtuelle oder hybride Messen und stark eingeschränkter Kundenkontakt sowie ein Wandel bei den Fachmedien: Für KMU der Photonik werden Marketing und Lead-Generierung zu einer Herausforderung von neuer Qualität. Denn Technologieunternehmen, die erklärungsbedürftige Produkte entwickeln und produzieren, brauchen jetzt neue Strategien, um ihre anspruchsvollen und oftmals hochspezialisierten Kunden zu erreichen.

Das Content-Marketing ist ein bewährter Ansatz, um diese Zielgruppen, zum Beispiel in den weit verzweigten und stark differenzierten Marktsegmenten der Photonik, über Fachartikel, Blogbeiträge, Interviews oder Podcasts anzusprechen. Da es viel Zeitaufwand, umfassendes Fachwissen und redaktionelles Know-how erfordert, hochwertige Inhalte zu erstellen, zu verbreiten und für verschiedene Medienkanäle wie Fachzeitschriften, Newsletter, Websites, Blogs, Corporate Media oder Social Media zu optimieren, ist hier professionelle Unterstützung hilfreich.

Das kompetente Redaktionsteam der ehemaligen Fachzeitschrift photonik verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Erstellen und Managen von Fach- und Produktbeiträgen sowie F&E-Berichten in deutscher und englischer Sprache, in der analogen und digitalen Pressearbeit sowie im Content-Marketing.

Dr. Matthias Laasch und Dr. Matthias Gerlach unterstützen die Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik einschließlich der Quantentechnologien individuell bei ihren Content-, PR-, Publishing- und Marketing-Projekten.

Kontakt

laasch:tec  Dr. Matthias Laasch technology editorial consulting, E-Mail laaschtec(at)icloud.com,
Tel.
+49 (0) 179/4815723, linkedin.com/in/drlaasch/

 

 

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news-2217Wed, 24 Mar 2021 16:26:57 +0100Forschungsverbund trägt zu weniger Verpackungsmüll beihttps://www.optechnet.de/Das BMBF-Forschungsvorhaben „Tasteful“ vereint Tracer-Based-Sorting mit Objekterkennung und Künstlicher Intelligenz. Teil des Forschungsverbundes sind die drei Photonics BW Mitglieder HD Vision Systems GmbH, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Hochschule Pforzheim sowie die Polysecure GmbH und das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik.Nur 12% der drei Millionen Tonnen an Kunststoff-Verkaufsverpackungen in Deutschland werden rezykliert und zur Herstellung neuer Kunststoffverpackungen verwendet. Der Rest wird häufig verbrannt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher in seinem Programm „KMU innovativ – Ressourceneffizienz“ mittelständische Unternehmen, die mit innovativen Ideen entscheidend zur Umweltentlastung beitragen möchten. Die Polysecure GmbH aus Freiburg ist eines von ihnen und revolutioniert mit seinen fluoreszierenden, anorganischen Markern (englisch: tracer) die Verpackungssortierung und somit das Recycling. Innerhalb des sogenannten „Tracer-Based-Sorting“ wird den Kunststoff-Verpackungen mithilfe des Tracers ein spezifischer Sortiercode zugeordnet. Diese Technologie trägt zu einer erhöhten Verlässlichkeit und Effizienz für die Sortierung von Abfällen bei.

Durch das Forschungsvorhaben „Tracer Based Sorting – Effizient und Flexibel“ (Tasteful) soll die Effizienz und Praktikabilität der TBS-Sortiertechnologie erhöht werden. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Verbesserung der Anregungstechnologie, der Erweiterung des Tracer- und Sortiercode-Portfolios und der Erweiterung der Sortiertechnik um Objekterkennungssysteme beitragen.

Um schnell anwendungsreife Lösungen zu generieren, arbeitet Polysecure mit verschiedenen Forschungspartnern zusammen. HD Vision Systems aus Heidelberg stellt optische Prüfsysteme und verarbeitende neuronale Netze bereit, die speziell an die neue Anwendung angepasst werden. Das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik aus Augsburg widmet sich der Objekterkennung und Tracer-Identifikation auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Das KIT entwickelt zusammen mit Polysecure neue Tracer-Substanzen während die Hochschule Pforzheim abfallwirtschaftliche Untersuchungen durchführt und den Markteintritt der Technologie unterstützt.

Wir wünschen dem Forschungsverbund viel Erfolg bei der Weiterentwicklung dieser hochinnovativen Technologie!

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

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news-2212Thu, 18 Mar 2021 12:25:13 +0100PhotonicsViews ist neues Publikationsmedium von Photonik Deutschland / Photonics Germanyhttps://www.optechnet.de/Photonik Deutschland / Photonics Germany, die Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zur Förderung der Optischen Technologien und Quantentechnologien, konnte die etablierte Fachzeitschrift PhotonicsViews als Publikationsmedium mit großer internationaler Reichweite gewinnen.Photonics Germany wurde im Jahr 2020 ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Interessen der Hightech-Branche auf nationaler und internationaler Ebene mit vereinten Kräften zu vertreten und mit abgestimmten Aktivitäten und Initiativen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land zu stärken. Insbesondere sollen die Rahmenbedingungen für die Photonik und Quantentechnologien weiter verbessert und Förderangebote zielgerichtet weiterentwickelt werden. Der Politik bietet sich Photonics Germany als repräsentativer Ansprechpartner speziell zu den Themen Förderpolitik, Gesetzgebung und Fachkräftesicherung an. Photonics Germany steht darüber hinaus internationalen Verbänden als zentraler Dialogpartner zur Verfügung.

Photonics Germany hat als eine der ersten Aktivitäten im Jahr 2020 drei Umfragen durchgeführt, um die Auswirkungen Corona-Pandemie auf die Photonik-Branche systematisch zu untersuchen. Dabei zeigte sich, dass die Unternehmen überwiegend sehr robust aufgestellt sind und sich im Vergleich zu anderen Branchen in der Krise gut behaupten konnten, entweder durch Innovationen oder durch Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Die Ergebnisse sollen auch in die weitere Gestaltung von effizienten Hilfsmaßnahmen einfließen.

Die Photonik ist der Enabler für einen der ganz großen Technologietrends dieser Dekade – den Quantentechnologien. Durch gänzlich neue Produktlösungen auf diesem Gebiet werden signifikante Steigerungen in Dynamik, Auflösung und Sicherheit in zahlreichen technischen Anwendungsfeldern möglich. Für Photonics Germany sind die Quantentechnologien ein fachlicher Schwerpunkt. Ein deutschlandweiter Expertenkreis wurde im Jahr 2020 etabliert, der die Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit den Unternehmen und die technische Nutzung und Kommerzialisierung vorantreibt. Nach einem erfolgreichen Auftakt finden nun regelmäßig Treffen mit stets aktuellen Schwerpunkten statt.

Photonics Germany publiziert künftig Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten sowie Berichte in der PhotonicsViews als etablierte Fachzeitschrift in der Photonik mit großer, internationaler Reichweite.

https://www.wileyindustrynews.com/en/photonicsviews

Die Mitglieder erhalten im Rahmen der Mitgliedschaft ab April regelmäßig eine Printausgabe der PhotonicsViews und sind herzlich zur Lektüre eingeladen.

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news-2200Wed, 03 Mar 2021 14:45:59 +0100MPE: Hoinga - der größte Supernova-Überrest, der jemals im Röntgenlicht gefunden wurdehttps://www.optechnet.de/Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching haben mithilfe des deutschen Röntgentelekops eROSITA einen riesigen, bisher unbekannten Supernova-Überrest entdeckt. Überraschend war dabei nicht nur der Durchmesser von mehreren Grad, sondern auch seine Position am Himmel: Der von den Astronomen „Hoinga“ getaufte Überrest befindet sich weit außerhalb der galaktischen Ebene, wo scheinbar bisher noch kaum jemand nach den Überresten explodierter Sterne gesucht hat. Die Entdeckung, die durch Daten früherer Radio-Beobachtungen unabhängig bestätigt wurde, ist die Erste im Rahmen einer gemeinsamen Partnerschaft zwischen eROSITA und Australien, die zur Erforschung unserer Galaxie bei verschiedenen Wellenlängen, von niederfrequenten Radiowellen bis hin zu energiereicher Röntgenstrahlung, gegründet wurde – ein gutes Omen für viele weitere Entdeckungen in den nächsten Jahren. Massereiche Sterne beenden ihr Leben in gigantischen Supernova-Explosionen, wenn die Fusionsprozesse in ihrem Inneren nicht mehr genug Energie erzeugen um ihrem Gravitationskollaps entgegenzuwirken. Aber selbst in einer Galaxie mit mehreren Hunderten Milliarden Sternen sind diese Ereignisse ziemlich selten. Schätzungsweise ereignet sich eine Supernova-Explosion in unserer Milchstrasse im Durchschnitt nur alle 30 bis 50 Jahre. Während die Supernova selbst nur für einen Zeitraum von mehreren Monaten beobachtet werden kann, können ihre millionengrad heißen Überreste für etwa 100 000 Jahre nachgewiesen werden. Diese Überreste bestehen aus dem Material, das der explodierende Stern mit hoher Geschwindigkeit in den Weltraum hinausschleudert und das beim Auftreffen auf das umgebende kältere interstellare Medium Schockfronten bildet.

Etwa 300 solcher Supernova-Überreste sind heute bekannt – viel weniger als die geschätzten 1200, die in unserer Heimatgalaxie verteilt sein sollten. Entweder haben die Astrophysiker also bisher die Supernova-Rate falsch eingeschätzt, oder die große Mehrheit wurde bisher übersehen. Ein internationales Team von Astronomen nutzt nun die Himmelsdurchmusterung des eROSITA-Teleskops, um nach bisher unbekannten Supernova-Überresten zu suchen. Mit Temperaturen von Millionen von Grad senden die Überbleibsel der Supernovae intensive thermische Röntgenstrahlung aus, wodurch sie in den erstklassigen Daten der eROSITA Himmelsdurchmusterung sichtbar werden.

"Wir waren sehr überrascht, als uns gleich der erste Supernova-Überrest ins Auge gestochen ist", sagt Werner Becker vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. "Hoinga" ist der größte Supernova-Überrest, der jemals aufgrund seiner Röntgenstrahlung entdeckt wurde. Mit einem Durchmesser von etwa 4,4 Grad bedeckt er am Himmel eine Fläche, die etwa 90-mal so groß ist wie die Scheibe des Vollmondes. "Außerdem liegt er sehr weit oberhalb der galaktischen Ebene, was für diese Objekte sehr ungewöhnlich ist", fügt er hinzu. Bisher konzentrierten sich die meisten Suchen nach den Überresten explodierter Sterne auf die Galaktische Scheibe, wo die Sternentstehungsaktivität am höchsten ist und stellare Überreste daher häufiger sein sollten. Allerdings scheint es gut möglich zu sein, dass diese Suchstrategie bisher zahlreiche Supernova-Überreste übersehen hat.

Nachdem die Astronomen das Objekt in den Daten der eROSITA-Himmelsdurchmusterung gefunden hatten, suchten sie in archivierten Röntgen- und Radiodaten früherer Himmelsdurchmusterungen um seine Natur weiter zu erforschen. Tatsächlich ist Hoinga – wenn auch nur sehr schwach – bereits in den 30 Jahre alten Daten des ROSAT-Röntgenteleskops zu sehen; aufgrund seiner Leuchtschwäche und seiner Lage bei hohen galaktischen Breiten fiel das riesengroße diffuse Objekt bisher jedoch niemandem auf. Weitere wichtige Erkenntnisse und der endgültige Beweis, dass es sich bei der Röntgenquelle um die Überreste eines explodierten Sterns handelt, kamen dann aus Radiodaten, dem Spektralband, in dem 90% aller bekannten Supernova-Überreste gefunden wurden.

"Wir sind die Radio-Archivdaten durchgegangen und dieses Objekt hat nur darauf gewartet entdeckt zu werden", staunt Natasha Walker-Hurley, die an der Curtin University Teil des International Centre for Radio Astronomy Research in Australien ist. "Die Radioemission in den zehn Jahre alten Himmelsdurchmusterungen bestätigt eindeutig, dass Hoinga ein Supernova-Überrest ist; also könnte es da draußen noch viele mehr geben, die nur auf scharfe Augen warten, die sie finden." Aufgrund seiner Größe sowie der spektralen Verteilung im Röntgen- und Radiobereich schließen die Forschenden, dass es sich bei Hoinga um einen Supernova-Überrest mittleren Alters ähnlich wie der berühmte Vela-Überrest handelt, allerdings mit einer Distanz von rund 1500 Lichtjahren doppelt so weit entfernt.

Das Röntgenteleskop eROSITA führt acht vollständige Himmelsdurchmusterung im Röntgenbereich durch und ist damit etwa 25-mal empfindlicher als sein Vorgänger - der Röntgensatellit ROSAT. Beide Observatorien wurden am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching konzipiert und gebaut und eROSITA wird dort betrieben. Die Astronomen erwarteten in den nächsten Jahren weitere neue Supernova-Überreste in den Röntgendaten zu entdecken, aber sie waren sehr überrascht, den Ersten bereits so schnell zu identifizieren. Zusammen mit der Tatsache, dass das Signal auch schon in jahrzehntealten Daten vorhanden ist deutet darauf hin, dass viele Supernova-Überreste in der Vergangenheit übersehen worden sein könnten, weil sie beispielsweise eine niedrige Oberflächenhelligkeit haben, sich an ungewöhnlichen Orten befinden oder von anderen galaktischen Objekten in der Nähe überstrahlt werden. Zusammen mit zukünftigen Radiodurchmusterungen lässt die eROSITA-Himmelsdurchmusterung überaus vielversprechende neue Erkenntnisse und Ergebnisse auf dem Gebiet der Supernova-Forschung erwarten. „Wir sind überzeugt, viele der fehlenden Supernova-Überreste zu finden und damit zur Lösung dieses langjährigen astrophysikalischen Rätsels beizutragen“ sagt Werner Becker.

Weitere Informationen

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Becker
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Gießenbachstraße 1
85748 Garching
E-Mail: web@mpe.mpg.de
Internet: www.mpe.mpg.de

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news-2184Thu, 11 Feb 2021 09:50:23 +0100Optische Schwingungsmesstechnik mit QTec® von Polytechttps://www.optechnet.de/Schneller, einfacher, zuverlässiger: Die Technologie QTec® der Polytec GmbH revolutioniert die berührungslose Schwingungsmesstechnik auf technischen Oberflächen.QTec® erzeugt hochpräzise Messdaten unter Verwendung aller verfügbarer Lichtquanten. Insbesondere auf querbewegten oder rotierenden, weit entfernten oder biologischen Messobjekten sorgt QTec® für ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis. Mithilfe des VibroFlex QTec® Messkopfes ist die Generierung aussagekräftiger Daten auf allen technischen Oberflächen möglich.

Die Besonderheit der QTec® Vibrometer liegt darin, dass mehrere Detektionskanäle genutzt und die besten Werte zu einem Signal mit sehr hohem Signal-Rausch-Verhältnis kombiniert werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine erhöhte Präzision sowie eine einfachere Interpretation und Auswertung der Messdaten.

Weitere Informationen zur QTec® Technologie erhalten Sie hier.

Wir sind stolz darauf, dass Polytec als hochinnovatives Unternehmen langjähriges Mitglied von Photonics BW ist.

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news-2166Wed, 27 Jan 2021 08:23:19 +0100BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnernhttps://www.optechnet.de/Richtlinie zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnern im Rahmen des europäischen EUREKA-Clusters PENTA, Bundesanzeiger vom 22. Januar 2021Vom 14. Januar 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist am europäischen Cluster PENTA („Pan-European partnership in micro- and Nano-electronic Technologies and Applications“) im Rahmen der Initiative EUREKA beteiligt. Ziel ist es, die Innovationsdynamik im Bereich Elektroniksysteme durch die gezielte Einbindung von Partnern in internationale Verbünde zu unterstützen und zu fördern.

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Förderziel ist die Beschleunigung der Innovationsdynamik in Deutschland im Bereich der Technologien und Anwendungen von Elektroniksystemen sowie der Aufbau von europäischen Innovations- und Wertschöpfungsketten, um die technologische Souveränität in der Mikroelektronik und Sensorik in Deutschland und Europa zu stärken und somit die Wettbewerbssituation im internationalen Vergleich zu verbessern.

Zuwendungszweck ist die Förderung deutscher Partner in vorwettbewerblichen, industriegetriebenen europäischen FuE-Verbundvorhaben im Rahmen des EUREKA-Clusters PENTA. Die Zuwendungen des BMBF sollen innovative und risikobehaftete kooperative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten im Rahmen bi- und multilateraler euro­päischer Verbundvorhaben. Das BMBF fördert im Rahmen der PENTA-Förderrunde 2021 vorrangig Vorhaben, die einen großen Beitrag zur Vertrauenswürdigkeit und Nachhaltigkeit von Mikroelektronik im Sinne des Rahmenprogramms Mikroelektronik der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2021 bis 2024 leisten.

Die Förderung umfasst insbesondere folgende Technologiebereiche:

  • Electronic Design Automation (EDA),
  • Spezialprozessoren für Edge-Computing und Künstliche Intelligenz,
  • neuartige, intelligente und vernetzte Sensorik,
  • Hochfrequenzelektronik für Kommunikation und Sensorik,
  • intelligente und energieeffiziente Leistungselektronik,
  • Querschnittstechnologien (Systemintegration, Test, Verifikation und Validierung sowie Adaption neuer Materialien),
  • ausgewählte Produktionstechnologien für die Mikroelektronikproduktion (Automatisierungslösungen, additive Fertigungsverfahren, Mess- und Prüftechnik) sowie
  • neuartige Technologien zur Leistungs- oder Effizienzsteigerung von Halbleiterbauelementen („Advanced Silicon and Beyond“), z. B. neuartige Strukturen und Bauelemente und neue Ansätze für Rechenleistung („Beyond-von-Neumann“) mit bereits erkennbarer industrieller Anwendungs- und Umsetzungsfähigkeit

für Anwendungen in:

  • Künstlicher Intelligenz,
  • Kommunikationstechnologie,
  • Smart Health,
  • Autonomem Fahren,
  • Industrie 4.0 sowie Intelligenter Energiewandlung.

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt.

7 Verfahren

7.2 Zweistufiges Antragsverfahren

PENTA hat sich das Ziel gesetzt, den Antragstellern und dabei insbesondere KMU die Teilnahme an europäischen Kooperationsprojekten durch einfache Antragstellung und gezielte Förderberatung zu erleichtern. Das Verfahren ist daher zweistufig angelegt:

In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des Gesamtverbundes eine Projektskizze („Project Outline“) sowie gegebenenfalls eine Gesamtvorhabenbeschreibung („Full Project Proposal“) für das transnationale Gesamtvorhaben bei der PENTA-Geschäftsstelle ein.

In der zweiten Verfahrensstufe können die nach Nummer 3 antragsberechtigten Teilnehmer der vom BMBF positiv bewerteten Gesamtvorhabensbeschreibungen („Full Project Proposals“) zur Einreichung förmlicher Förderanträge aufgefordert werden.

Für die Förderrunde 2020 ist die Vorlagefrist der 26. Februar 2021 (17.00 Uhr MEZ).

 

Die vollständige Richtlinien des BMBF finden Sie hier.

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news-2152Thu, 14 Jan 2021 15:22:03 +0100OTH Amberg: Studienstart zum Sommersemester 2021 – Jetzt bis zum 7. Februar bewerben!https://www.optechnet.de/Es gibt viele gute Gründe, um ein Studium im März zu beginnen und nicht, wie meist üblich im Oktober: längere Orientierungsphase nach dem Schulabschluss, Praxisluft durch Praktika oder erste Jobs schnuppern, aber auch Unsicherheit aufgrund von Corona oder vielleicht ein Wechsel des Studiengangs sind nur einige davon. Die OTH Amberg-Weiden bietet eine Vielzahl von Bachelorstudiengängen an, die im Sommersemester 2021 gestartet werden können. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 7. Februar 2021. StudienanfängerInnen erwartet ein umfangreiches Angebot: In den sechs Studienfeldern „Technik“, „Wirtschaft“, „Informatik und Medien“ „Gesundheit“ „Energie und Umwelt“ sowie „Pädagogik“ stehen insgesamt 26 Bachelorstudiengänge zur Wahl – bei 13 Studiengängen ist ein Studienbeginn zum Sommersemester 2021 möglich, darunter Klassiker wie Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen mit vielfältigen Vertiefungsmöglichkeiten über Internationales Technologiemangement bis hin zu den neuen Bachelorstudiengängen Motorsport Engineering und Künstliche Intelligenz – International. Und wem eine ökologisch verantwortungsvolle Zukunft wichtig ist und wer das Klima schützen möchte, für den könnte der Studiengang Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz der richtige Studiengang sein.
Alle Studiengänge, in denen ein Studienstart im Sommersemester möglich ist, sind unter www.oth-aw.de/besserstudieren zu finden. Hier einfach im Studiengangsfinder weiter unten auf dieser Seite nach Studienbeginn Sommersemester filtern.
Orientierungsstudium prepareING
Wer sich noch nicht sicher ist, was er studieren möchte, kann sich auch für das Orientierungsstudium prepareING bewerben. Das Modulstudium gibt Einblicke in verschiedene MINT-Studiengänge der OTH Amberg-Weiden, um im Anschluss eine Entscheidung für ein Studium treffen zu können und um auf dieses vorzubereiten. In der Orientierungsphase erworbene Studienleistungen werden dabei auf das gewählte Studium angerechnet.
Jetzt bewerben
Studieninteressierte können sich im Online-Bewerbungsportal für ein Studium im Sommersemester 2021 (Beginn: 15. März 2021) anmelden. Dazu auf der Startseite der Homepage der OTH Amberg-Weiden (www.oth-aw.de) den Link „Zur Studienplatz-Bewerbung“anklicken und los geht’s!

Sonja Wiesel, M. A.
Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
92224 Amberg

Tel. (09621) 482-3135
Fax (09621) 482-4135
Mobil 0173 7209361
Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
Presse-Information 14.01.2021; Nr. 02 | 2021

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news-2150Wed, 13 Jan 2021 09:35:18 +0100BMBF: Projekte zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“https://www.optechnet.de/Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung von Projekten zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“, Bundesanzeiger vom 11. Januar 20211 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Das BMBF übernimmt im Rahmen des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz und für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Europäischen Innovationsunion.

Auf nationaler Ebene unterstützt das BMBF unter anderem durch das Förderprogramm zur europäischen Innovationsunion gezielt den Aufbau von Kompetenzen von Forschenden und die Strategiefähigkeit von Forschungseinrichtungen, um den Ausbau strategischer Partnerschaften und die Koordinierung von Forschungsagenden in Europa zu erleichtern.

In Säule II von Horizont Europa wird in Cluster 3 die zivile Sicherheitsforschung gefördert. Die Förderrichtlinie „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“ soll einen Beitrag dazu leisten, frühzeitig Anreize für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und andere Anwender aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsforschung sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft bezüglich einer Beteiligung an Ausschreibungen des Clusters 3 in Horizont Europa zu schaffen. Ziel ist es,  einzelnen Akteuren aus Deutschland die internationale Vernetzung, den Aufbau von europäischen Konsortien sowie die Ausarbeitung eines EU-Antrags zu ermöglichen und damit die Einreichung eines Projektantrags im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm zu erreichen.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind. Mit dem Stichtag im Jahr 2021 ist dies erstmals möglich für das Arbeitsprogramm 2022.

Liegt zum Einreichungsstichtag der Förderrichtlinie das Arbeitsprogramm für Cluster 3 nicht final vor, können dennoch Projektskizzen eingereicht werden. Dies betrifft vornehmlich die Einreichungsstichtage 2022 und 2024. Diese müssen sich auf einen Themenbereich des Clusters 3 beziehen und unmittelbar nach Veröffentlichung des Arbeitsprogramms eine Überprüfung der inhaltlichen Ausrichtung des Vorhabens im Hinblick auf die tatsächlich veröffentlichten Ausschreibungen vorsehen (Meilenstein). Über die Fortführung des Vorhabens wird schriftlich auf der Basis der Ergebnisse der Meilensteinpräsentation entschieden, nachdem erforderlichenfalls geänderte Arbeitspläne zur Anpassung an eine konkrete Ausschreibung vorgelegt worden sind.

Im Rahmen der Förderrichtlinie werden folgende Aktivitäten gefördert:

  • Befassung mit dem vorgesehenen Förderinstrument
  • Arbeiten zur frühzeitigen Aufstellung eines Kernkonsortiums und zur themenspezifischen Netzwerkbildung
  • Ausarbeitung und finale Einreichung des EU-Antrags

Die Förderrichtlinie zielt primär auf eine deutsche Koordination des EU-Antrags ab. Bei der Erstellung der EU-Anträge soll die Beratung der NKS Sicherheitsforschung (NKS Sicherheit) in Anspruch genommen werden. Die Einbindung weiterer – insbesondere euro­päischer – Partner (auch Praxispartner) als assoziierte Partner ist explizit gewünscht. Um Wissen dahingehend aufzubauen, wie qualitativ hochwertige und auch im Hinblick auf die formalen und Managementaspekte erfolgreiche Anträge erstellt werden können, ist es ausdrücklich erwünscht, dass der Antragsteller durch einen professionellen Akteur in diesem Bereich unterstützt wird.

Die Förderung erfolgt in Form von Einzelvorhaben.

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind:

  • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
  • Behörden und deren Forschungseinrichtungen,
  • andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern,
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • BOS und andere Anwender aus dem Bereich der Sicherheitsforschung,
  • Kommunen,
  • Verbände und Non-Profit-Organisationen.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung oder andere Institution, die Forschungsbeiträge liefern, BOS), in Deutschland verlangt.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/​oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt bekommen.

Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/​nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Unionsrahmen (FuEuI). KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen. Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Die vollständige Richtlinie mit detaillierten Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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news-2149Wed, 13 Jan 2021 08:41:05 +0100BMBF: Attraktive Arbeits- und Forschungsbedingungen an Hochschulen im Bereich "Künstliche Intelligenz"https://www.optechnet.de/Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte die "Richtlinie zur Schaffung, Verstetigung und Bündelung attraktiver Arbeits- und Forschungsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Bereich 'Künstliche Intelligenz'".Bundesanzeiger vom 6. Januar 2021

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Forschung sind von großer Bedeutung für die künftige Stärke des Forschungs- und Wirtschaftsstandortes Deutschland. Im Bereich der Grundlagenforschung hat Deutschland mit seiner breiten und exzellenten Forschungslandschaft eine sehr gute Ausgangslage. Obwohl einige Unternehmen Methoden aus dem Spektrum der KI entwickeln und nutzen, hat der Großteil an Unternehmen in Deutschland noch keine ausreichende KI-Expertise, was den Transfer von neuen KI-Technologien in die Breite der Wirtschaft, die von mittelständischen Unternehmen geprägt ist, zu einer großen Herausforderung macht.

Aufgrund ihrer Praxisnähe und Problemorientierung sind Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) besonders geeignet, um den notwendigen Wissens- und Technologietransfer, insbesondere im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen, zu leisten und so die Wertschöpfungspotenziale zu heben. Neben dem Transfer von Wissen und Methoden ist die praxisnahe Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von besonderer Bedeutung.

Zweck der Förderrichtlinie ist es, die Rolle der Forschung an FH/HAW für den Standort Deutschland zu stärken, um so langfristig Fähig- und Fertigkeiten im Bereich KI zu schaffen, zu verstetigen und zu bündeln. Es sollen unter anderem die Grundlagen für exzellente KI-Forschung an FH/HAW gelegt werden, um die vielseitigen Anwendungsfelder für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen. Eine große Rolle spielen dabei Netzwerk- und Clusteransätze in Verbindung mit personellem Austausch in Kooperation mit regionalen Unternehmen der (Digital-)Wirtschaft und außerhochschulischen Forschungspartnern mit dem Ziel,  innovatives Wissen und neuartige Ideen rasch in KI-Anwendungen zu überführen.

Mit dieser Richtlinie im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ fördert das BMBF strukturbildende Forschungsprojekte mit Forschungsgeräten, Forschungsanlagen und Demonstratoren für Arbeiten zum Zwecke der anwendungs- und transferorientierten KI-Forschung und zur Schaffung attraktiver Forschungs- und Arbeitsbedingungen.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert wird die Akzentuierung der KI-Forschung an FH/HAW. Im Rahmen der Vorhaben sind notwendige strategische Investitionen förderfähig, die flexible und langfristige Strukturen zur Durchführung von Lehre, Forschung und Entwicklung befördern sowie den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft im Bereich der „Künstlichen Intelligenz“ verstärken. Neben Anschaffung, Aufbau und Inbetriebnahme ist auch die Erstellung eines umfassenden Nutzungskonzepts zur breiten Verwendung der Investition durch mehrere Nutzergruppen sowie erste Arbeiten, um die Nutzung der Investition in bereits laufende oder geplante Arbeiten einzubinden, zuwendungsfähig. Dabei soll insbesondere der freie Zugang für den wissenschaftlichen Nachwuchs der gesamten Hochschule sichergestellt sein und im Rahmen der Antragstellung dargestellt werden. Baumaßnahmen oder aus Mitteln der Grundfinanzierung zu bestreitende Investitionen sind nicht Gegenstand dieser Förderung.

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die Duale Hochschule Baden-Württemberg, die Hochschule Geisenheim, die Berufsakademie Sachsen, die Duale Hochschule Thüringen sowie die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (der Teil in der die Hochschule Lausitz (FH) gemäß Artikel 1 § 1 Absatz 2 des Gesetzes zur Neustrukturierung der Hochschulregion Lausitz aufgegangen ist).

Die vollständige Richtlinie mit detaillierten Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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news-2136Thu, 17 Dec 2020 11:09:17 +0100Gelungener bundesweiter Auftakt zum Thema „Quantentechnologien“https://www.optechnet.de/Mehr als 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die Auftakt-Veranstaltung zum Thema „Quantentechnologien“ am 8. Dezember, organisiert von „Photonics Germany / Photonik Deutschland“, um sich über den aktuellen Stand sowie zukünftige Geschäftsfelder zu informieren und auszutauschen.Die neue Dachmarke „Photonics Germany / Photonik Deutschland – Optische Technologien und Quantentechnologien“ von SPECTARIS und OptecNet Deutschland greift das Zukunftsthema Quantentechnologien auf, um insbesondere den Austausch und die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu fördern und frühzeitig Anwendungen zu identifizieren.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Wenko Süptitz von SPECTARIS e.V. und Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland e.V., folgten vier Fachvorträge, welche die Potenziale von Quantentechnologie-Anwendungen eindrucksvoll veranschaulichten.
Prof. Dr. Michael Totzeck (Carl Zeiss AG) stellte zunächst die Innovationspotenziale der Quantentechnologien der zweiten Generation vor. Das Thema „Bildgebung und Spektroskopie mit Photonenpaaren“ wurde anschließend von Dr. Frank Setzpfandt (Institut für Angewandte Physik der FSU Jena) näher erläutert. Im dritten Fachvortrag führte Dr. Markus Krutzik (Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik der Humboldt-Universität zu Berlin) in das Thema „Integrierte atomare Quantensensoren“ ein, gefolgt von Dr. Benjamin Sprenger, der die Anwendung von Quantentechnologien bei der MENLO Systems GmbH vorstellte.

In einer offenen Diskussionsrunde, moderiert durch Dr. Süptitz und Dr. Ehrhardt, wurden die Bedarfe sowie Potenziale für zukünftige Geschäftsfelder beleuchtet.

Die nächste Veranstaltung ist für Frühjahr 2021 geplant. Kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu.

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news-2127Tue, 08 Dec 2020 08:23:52 +0100BMBF-Bekanntmachung: Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Indienhttps://www.optechnet.de/Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weist auf die Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien zu dem Schwerpunktthema "Additive Fertigung" hin.Bundesanzeiger vom 4. Dezember 2020

Die Fördermaßnahme ist Bestandteil der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft, Bildung und Forschung. Sie umfasst die Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2 Projekte) zum Fokusthema "Additive Fertigung" innerhalb des Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC).

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

Um die Zusammenarbeit mit Indien auszubauen, haben das BMBF und das indische "Department of Science and Technology" (DST) im Jahr 2010 das IGSTC gegründet. Hauptziel des IGSTC ist es, die Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern beider Länder im Bereich der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung zu fördern. Die Zusammenarbeit basiert auf dem WTZ-Abkommen (wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit) zwischen dem BMBF und dem indischen Ministry of Science and Technology (MST). 

Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame, anwendungsorientierte Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Indien beizutragen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen beider Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch den Wissensaustausch und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Der thematische Schwerpunkt ergänzt das Rahmenprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ um eine bilaterale deutsch-indische Komponente. Die Fördermaßnahme richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die sich im Markt etablieren und wettbewerbsfähiger werden wollen. 

Gewünscht werden gemeinsam entwickelte technische Innovationen bzw. Adaptionen, die idealerweise in der Entwicklung von Produkten, Prozessen, Verfahren oder Dienstleistungen münden, die in dem in Nummer 2 genannten Förderschwerpunkt liegen. Ziel ist, neue Erkenntnisse aus der Forschung in marktreife Prototypen zu übersetzen bzw. bestehende Technologien so an die Gegebenheiten im jeweiligen Partnerland zu adaptieren, dass sie dort vermarktbar sind. Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame, anwendungsorientierte Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern (Zuwendungszweck).

Die geförderten Vorhaben sollen zudem der Vorbereitung von Antragstellungen für Anschlussprojekte z. B. beim BMBF, der Europäischen Union (EU) oder Förderorganisationen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dienen.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen im Bereich Additive Fertigung bearbeiten:

  • Neue Materialien für Additive Fertigung
  • Gedruckte und tragbare Elektronik
  • Additive Fertigung im Großmaßstab
  • In situ Prozessüberwachung und -kontrolle
  • Mithilfe von 3D-Druckverfahren hergestellte biomedizinische Produkte und Implantate

Vorhaben, die sich mit der biologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung befassen, sind von besonderem Interesse. Ziel dieser ist die Steigerung der Wertschöpfung durch Anwendung von Erkenntnissen aus der Natur und deren Umsetzung in technische Lösungen.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen, Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse in den genannten Anwendungsfeldern erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen sowie Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vorschlagen. Es wird erwartet, dass die Vorarbeiten soweit gediehen sind, dass sie sich im Stadium des "Technology Readiness Level" der Stufe 3 oder 4 bei der Antragstellung befinden
(https://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdfhttps://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdf).

Den Antragstellern wird dringend geraten, den englischen Bekanntmachungstext sowie die über die Internetseite des IGSTC zur Verfügung gestellten weiterführenden Unterlagen zu beachten (siehe www.igstc.org).

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU, sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern), in Deutschland verlangt.

Für indische Unternehmen gilt, dass sie eine vom „Department of Scientific and Industrial Research“ (DSIR) anerkannte Forschung und Entwicklung nachweisen können. Zudem müssen indische Unternehmen zu mindestens 51 % in indischer Hand sein.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), der Schweiz und Indiens nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Zuwendungsgebers verwertet werden.

KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): 
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1); insbesondere Nummer 2.

7 Verfahren

7.2.1 Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

In der ersten Verfahrensstufe sind dem IGSTC (Adresse siehe Nummer 7.1) bis spätestens 25. Februar 2021 (MEZ) zunächst Projektskizzen (ein Exemplar) in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Die Projektskizze ist innerhalb der Partner mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator "Project Coordinator" abzustimmen. Sämtliche Korrespondenz des IGSTC erfolgt über den benannten Verbundkoordinator.

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Die vollständige Richtlinie des BMBF finden Sie hier.

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news-2126Fri, 04 Dec 2020 11:14:54 +0100Laser Components: LC Talks - Erfolgreicher Start für virtuelle Veranstaltungsreihe https://www.optechnet.de/Mit den 1st Global Infrared Sessions hat LASER COMPONENTS erfolgreich das neue virtuelle Veranstaltungsformat LC Talks etabliert. Mehr als 450 Teilnehmer aus 35 Ländern von allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis nahmen an dem zweitägigen Event teil. In über 20 kurzen Vorträgen informierten sie sich über die neuesten Entwicklungen in der IR-Technologie. „Wir haben unsere Erfahrungen aus den vergangenen IR WORKshops auf die jetzige Zeit übertragen“, erklärt Initiator Joe Kunsch, Leiter des Geschäftsbereichs IR-Komponenten bei LASER COMPONENTS. „Aktuell sehen wir eine neue Qualität bei IR-Technologien und Anwendungen. Intern sprechen wir von einem Meilenstein, dem wir das geeignete weltweite Forum geben. Das erste Live-Event ist zwar vorüber, aber diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, weil wir zum Beispiel in Tokio erst um 22:00 Uhr Ortszeit gestartet sind, können sich noch nachträglich registrieren und die Aufzeichnung verfolgen.“
 
„Eine Online-Veranstaltung in diesem Ausmaß erfordert natürlich aufwendige Planung“, sagt Michaela Böhme, die für die organisatorische Abwicklung verantwortlich ist. „Es hat sich jedoch gelohnt und wir sind sicher, dass wir eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben.“
 
Die 2nd Global Infrared Sessions werden bereits am 19. und 20. Januar 2021 stattfinden. Im Rahmen der LC Talks-Reihe plant LASER COMPONENTS ähnliche virtuelle Events auch für andere Produktbereiche.

 » mehr Informationen


Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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news-2082Mon, 26 Oct 2020 09:34:15 +0100IMM Photonics übernimmt Vertrieb von Iridian-Produktenhttps://www.optechnet.de/Erweiterung des Produktspektrum um optische Filter Iridian Spectral Technologies Ltd. ist ein weltweit führendes Unternehmen für optische Filterlösungen. Das 1998 gegründete kanadische Unternehmen entwickelt und produziert optische Filter für den Wellenlängenbereich von 340 nm bis 10 μm, ab Anfang nächsten Jahres auch bis zu 15 μm.Neben Standardlösungen werden auch kundenspezifische Filterlösungen für eine Vielzahl von Anwendungen wie z. B. Raman-Spektroskopie, Fluoreszenzmessungen, Durchflußzytometrie, Gassensorik sowie Lidar- und Kommunikationstechnik angeboten.

Für Deutschland, Österreich, Schweiz und Lichtenstein übernimmt ab sofort die IMM Photonics GmbH den Vertrieb der Produkte. IMM Photonics ergänzt dadurch optimal das Angebot von optischen Produkten.

Kontakt:
IMM Photonics GmbH
Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim
E-Mail: sales(at)imm-photonics.de
Internet: www.imm-photonics.de

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news-2080Tue, 20 Oct 2020 18:27:16 +0200Light Conversion erhält zwei Awards von Laser Focus Worldhttps://www.optechnet.de/Twice honored to be named by the 2020 Laser Focus World Innovators Awards Vilnius, Lithuania – LIGHT CONVERSION announced today that its two products - CARBIDE 80 W, 800 μJ laser with BiBurst and Industrial Grade Optical Parametric Amplifier I-OPA - are recognized among the best by the 2020 Laser Focus World Innovators Awards. LIGHT CONVERSION is recognized by an esteemed and experienced panel of judges from the optics and photonics community as a Platinum and Gold honoree. It is the first time in the Laser Focus World Innovators Awards history that one company has been awarded the Laser Focus World Platinum and Gold honoree status at the same time.
“We are deeply honored and pleased to receive the prestigious Laser Focus World awards! It is always exciting when recognition comes for a large team effort, and often a struggle, which ultimately boils down to new products. We sincerely believe that our industrial-grade I-OPA solutions will open new frontiers in tunable-wavelength femtosecond laser applications, whilst our high-power, high-energy CARBIDE laser, with the flexible BiBurst function, will become the new industry standard for micromachining applications!”, - says LIGHT CONVERSION CEO Martynas Barkauskas.
CARBIDE
The CARBIDE 80 W, 800 μJ laser with BiBurst option is announced as the Platinum Honoree. The Platinum Honoree recognizes innovation, characterized by a groundbreaking approach to meeting a need, and a new level of performance, efficiency, ease-of-use, or other beneficial qualities.
Ultra-compact and cost-efficient CARBIDE features market-leading output parameters and a robust design that is attractive to both industrial and scientific customers. With major industrial customers operating in the display, automotive, LED, medical device and other industries, the reliability of CARBIDE has been proven by hundreds of production environment systems operating 24/7.. BiBurst option lasers are used mainly for drilling and cutting of various metals, ceramics, sapphire, and glass, as well as material ablation for mass-spectrometry, and many other applications.
I-OPA
The judges announced Industrial-Grade Optical Parametric Amplifier I-OPA as the Gold Honoree. The Gold Honoree recognizes excellent innovation with clear benefits. A Gold-level Innovators

LIGHT CONVERSION
www.lightcon.com
Award recipient makes a substantial improvement over previous methods employed, approaches taken, or products/systems used.
The I-OPA series of optical parametric amplifiers marks a new era of simplicity in the world of tunable wavelength femtosecond light sources. Based on ten years of experience producing the ORPHEUS series of optical parametric amplifiers, this solution brings together the flexibility of tunable wavelength with a robust, industrial-grade design. Coupled with the PHAROS and CARBIDE series femtosecond lasers, the intended use of I-OPA is primarily in applications that demand high stability, such as spectroscopy and microscopy. Regarding the latter, combined with an automated compressor for a group delay dispersion compensation, I-OPA provides a unique and complete solution for multiphoton microscopy.
Detailed descriptions can be found here: CARBIDE with BiBurst and I-OPA.

About LIGHT CONVERSION:
LIGHT CONVERSION is the world-leading manufacturer of wavelength-tunable femtosecond optical parametric amplifiers with worldwide recognized TOPAS and ORPHEUS series products. LIGHT CONVERSION designs and manufactures industrial femtosecond lasers PHAROS and CARBIDE, harmonics generators, and comprehensive spectroscopy systems HARPIA, as well as state-of-the-art optical parametric chirped-pulse amplification (OPCPA) systems. All together the portfolio forms a best-in-class set of devices for femtosecond applications in industry, medicine, and research. Over 26 years, LIGHT CONVERSION has maintained stable growth in international markets and established itself as a world-class manufacturer of high-value laser products while keeping close ties with academia and investing significantly back into its core research and development operations.

For further information please contact:
LIGHT CONVERSION
Phone: +370 5 249 18 30
E-mail: marketing@lightcon.com
www.lightcon.com

About Laser Focus World
Published since 1965, Laser Focus World has become the most trusted global resource for engineers, researchers, scientists, and technical professionals by providing comprehensive coverage of photonics technologies, applications, and markets. Laser Focus World reports on and analyzes the latest developments and significant trends in both the technology and business of photonics worldwide — and offers greater technical depth than any other publication in the field.

 

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news-2078Mon, 19 Oct 2020 14:36:40 +0200MPL: Symbolischer erster Spatenstich zum Baubeginn des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen https://www.optechnet.de/Oberbürgermeister Florian Janik und Vertreter der Universitätsklinik, der Universität sowie des Max-Planck-Instituts betonen Bedeutung für die Forschung in der Metropolregion – „Leuchtturmprojekt mit bundesweiter Strahlkraft“. Eine Idee nimmt Gestalt an: Nach Jahren der Vorbereitung und Planung startet jetzt der Bau des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin (MPZPM) in Erlangen. Bis 2024 entsteht auf dem Gelände des Universitätsklinikums an der Schwabachanlage ein Gebäude mit Laboren und Büros auf fünf Etagen für rund 180 Beschäftigte. Forscher*innen aus Physik, Mathematik, Biologie und Medizin werden hier gemeinsam nach neuen Wegen suchen, Krankheiten wie Krebs oder Querschnittslähmung zu behandeln. Sie wollen dazu die Stärken der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen nutzen, genauso wie die Kompetenzen der beteiligten Institutionen. Initiatoren des Projekts sind das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und das Universitätsklinikum Erlangen. Der Freistaat Bayern investiert in das Vorhaben rund 57 Millionen Euro.

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik betonte beim symbolischen ersten Spatenstich am Dienstag auf der Baustelle, dass die hervorragende medizinischen Versorgung, von der die Bürger*innen dank des Universitätsklinikums profitierten, eng verwoben sei mit exzellenten Forschungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. „Es geht darum, mit dem MPZPM einen Ort zu schaffen, an dem Forschung geleistet wird, die am Schluss unsere Gesellschaft voranbringt.“
Das passiere alles an einem „geschichtsträchtigen Ort, an dem im Namen der Medizin mitten in unserer Stadt schreckliche Verbrechen begangen wurden“. Es sei damit ein idealer Ort, um zu zeigen, dass „wir heute mit Medizin anders umgehen, dass wir uns dafür verantwortlich fühlen, einen Beitrag zu leisten, dass es kein weiteres Mal passiert“. Janik nahm damit Bezug auf die historische Heil- und Pflegeanstalt (HuPfla), in der während des Nationalsozialismus Patienten Opfer von ­Euthanasie-Verbrechen wurden. Für das MPZPM weicht ein Teil des ehemaligen Patiententrakts der HuPfla. Es haben bereits die Sicherungsarbeiten begonnen, um den sogenannten Mittelrisalit des Gebäudes zu erhalten. In ihm soll ein Gedenkort für die Opfer entstehen.

„Wir alle am MPZPM engagieren uns mit viel Leidenschaft und Energie für die Forschungseinrichtung“, erklärte bei seiner Ansprache Jochen Guck, Direktor am MPL und einer der Mitglieder des Scientific Boards, dem Leitungsgremium des neuen Zentrums. „Es hat das Zeug dazu, ein Leuchtturm zu werden, der weit über Erlangen und Deutschland hinaus strahlt.“ Er hob hervor, welche Bedeutung das MPZPM nicht nur für den Forschungsstandort Erlangen hat, sondern auch für die Wirtschaft der Region. Denn im Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze – für Wissenschaftler*innen genauso wie für Angestellte in der Verwaltung oder Techniker*innen. Bau und Betrieb des MPZPM sorgen für lokale Wertschöpfung.

„Durch die Kombination mit dem MPZPM entsteht ein einzigartiger Forschungscampus auf dem Gelände des Universitätsklinikums Erlangen“, versicherte Prof. Dr. Heinrich Iro, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Erlangen. Denn in unmittelbarer Nachbarschaft würden fast zeitgleich Gebäude für weitere neue Forschungszentren errichtet, etwa zur digitalen oder personalisierten Medizin.

Prof. Dr. Günter Leugering, Vizepräsident Research der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, sagte: „Hier geht es nicht um Nischenwissenschaft, hier geht es um einen Paradigmenwechsel in Richtung transdisziplinäre Zukunftsforschung an der Schnittstelle von Medizin, Physik und den anderen Naturwissenschaften.“ Im Zentrum werden laut Leugering drei mit Humboldt-Professuren ausgezeichnete Forscher gemeinsam mit ihren Kolleg*innen daran arbeiten, wissenschaftliche Theorie in „für Patienten relevante Praxis“ zu überführen.
Der geplante Bau verfügt über knapp 5700 Quadratmeter Nutzfläche, die jeweils zur Hälfte mit Laboren und mit Büros belegt sein werden. Über eine Brücke wird das Gebäude mit dem benachbarten Translational Research Center IV (TRC IV) des Uniklinikums verbunden sein, das gerade parallel entsteht. Ein Beispiel für die enge Verknüpfung der beteiligten Erlanger Institutionen.

Wichtige Forschungsprojekte laufen bereits – neuartiges ­Mikroskop filmt Angriffe von Corona-Viren

Auch wenn die Wissenschaftler*innen das neue Gebäude erst Anfang 2024 beziehen werden, arbeiten sie bereits heute eng zusammen – noch sind ihre Büros und Labore allerdings über die Stadt verteilt. Zu den führenden Köpfen des MPZPM zählt MPL-Direktor Vahid Sandoghdar, Leiter der Abteilung Nano­optik. Er hatte bereits 2013 die Idee entwickelt, in einem eigenen Zentrum die modernen Methoden der Physik für die Medizin nutzbar zu machen. Ein Teil seiner Arbeitsgruppe wird in den Neubau ziehen. „Meine Vision ist, dass die vielen Physiker, Mathematiker und medizinischen Forscher hier im Gebäude in jeder Ecke rege diskutieren und dass ich dabei auch mitdiskutieren kann“, so Sandoghdar, „darauf freue ich mich besonders“.

Fast komplett wechselt MPL-Direktor Jochen Guck mit seiner Abteilung Biologische Optomechanik in das Gebäude. Von der FAU wird Kristian Franze dazu stoßen, den die Alexander von Humboldt-Stiftung vergangenes Jahr mit einer Humboldt-Professur ausgezeichnet hat. Ihn hat die Uni gerade von der britischen University of Cambridge nach Erlangen als Direktor des Instituts für Medizinische Physik und Mikrogewebetechnik berufen. Ebenfalls von der FAU kommt Vasily Zaburdaev, Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik in den Lebenswissenschaften. Daneben sind weitere unabhängige Forschungsgruppen Teil des MPZPM.
Bereits heute arbeiten die Forscher an brennenden medizinischen Problemen. So hat beispielsweise Professor Sandoghdar gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe ein neuartiges Mikroskop gebaut. Mit dessen Hilfe lassen sich kleinste biologische Strukturen sichtbar machen. Es erlaubt, in höchster räumlicher und zeitlicher Auflösung zu untersuchen, wie beispielsweise SARS-CoV-2 – das neue Corona-Virus – lebende Zellen befällt. Die Versuche dazu finden gerade in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum statt.

Die Wissenschaftler*innen um Professor Guck haben wiederum eine neuartige Methode entwickelt, um in hohem Durchsatz die krankhaften Veränderungen von Zellen – im Wortsinne – zu ertasten. Sie können bis zu 1000 Blutzellen pro Sekunde vermessen und so feststellen, ob der Körper eine Infektion durchläuft. Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, Virusinfektionen schnell und eindeutig zu diagnostizieren.
Professor Franze erforscht, wie mechanische Kräfte das Wachstum von Nervenzellen beeinflussen. Seine Hoffnung: Erkenntnisse zu gewinnen, um durchtrennte Nervenbahnen im Rückenmark dazu zu bringen, wieder zusammenzuwachsen. Professor Zaburdaev schließlich beschreibt mit seinem mathematischen Methodenkasten, wie Gonokokken Kolonien bilden und sich diese Erreger von Geschlechtskrankheiten im Körper verbreiten. Da diese Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika werden, hoffen er und sein Team, Anstöße für neue Therapiekonzepte liefern zu können.

„All die Beispiele zeigen, wie fruchtbar es ist, Werkzeuge der Physik und Mathematik zu nutzen, um Krankheiten besser zu verstehen“, erklärte Professor Guck in seiner Ansprache während des Spatenstichs. „Und noch viel weitergedacht: Um genauer beschreiben zu können, was Leben eigentlich ist.“

>> Mehr Informationen

 

 

Kontakt:
Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
Kommunikation und Marketing
Lothar Kuhn
Stauddtstraße 2
91058 Erlangen
E-mail: presse@mpzpm.de
Internet:www.mpl.mpg.de/ www.mpzpm.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-1983Tue, 30 Jun 2020 08:26:56 +0200German Pavilion auf der Photonics West 2021https://www.optechnet.de/Im Rahmen der SPIE. Photonics West 2021 in San Francisco wird vom 26.-28. Januar 2021 wieder ein deutscher Gemeinschaftspavillon angeboten. Werden Sie Teil der Messe und melden Sie sich bis zum 9. Juli 2020 als Mitaussteller an.Auf Initiative des Fachverbandes SPECTARIS und mit Unterstützung von OptecNet Deutschland e. V. ist die SPIE. Photonics West 2021 in San Francisco wieder fester Bestandteil im Auslandsmesseprogramm des Bundes.

Die Teilnahme am German Pavilion bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:

  • Sehr günstige Teilnahmekonditionen
  • Repräsentativer Messestand mit exponierter Platzierung
  • Umfassende Betreuung vor und während der Veranstaltung
  • Erwähnung im Internet und Ausstellerflyer

Wir laden Sie herzlich dazu ein, als Aussteller im Rahmen des German Pavilion mitzuwirken. Übersenden Sie die Teilnahmeunterlagen bitte bis spätestens 9. Juli 2020.

Hier erhalten Sie alle Informationen über die Photonics West 2021 und den deutschen Gemeinschaftsstand

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNews
news-2089Mon, 23 Jul 2018 17:01:00 +0200F2NET: Breitband-Netzwerktechnik für Wohnungen und Gebäudehttps://www.optechnet.de/Faser-Funk-Lösungen für die Gigabit-Gesellschaft - F2NET gibt sein White Paper herausDas White Paper des F2NET steht hier zur Verfügung.

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NetzwerkeOpTech-NetNewsAus den Netzen
news-2090Wed, 18 Apr 2018 17:06:00 +0200Photonics21 PPP auf EU-Ebene gewürdigthttps://www.optechnet.de/Das Photonics21 PPP erfährt auf seiner Jahrestagung großes Lob aus der EU-Kommision von Lucilla Siol (Director of Digital Industry, DG Connect). Das Protonics21 Sekretariat berichtet darüber in seinem aktuellen Newsletter.Den ganzen Artikel lesen Sie auf der Photonics21-Homepage.

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NetzwerkeOpTech-NetNewsPressemeldung
news-2091Thu, 15 Feb 2018 17:10:00 +0100Neuer Schatzmeister für Optech-Net e.V.https://www.optechnet.de/Herr Benjamin Mohr wurde auf der letzten Mitgliederversammlung zum neuen Schatzmeister gewählt.Nach langjähriger Tätigkeit hat Herr Prof. Dieter Jäger seine Aufgaben als Schatzmeister an seinen Nachfolger Herrn Benjamin Mohr weitergegeben. Herr Mohr ist nach seinem Master-Abschluss im Maschinenbau (Fachrichtung Kunststoff- und Textiltechnik) am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen tätig. Sein Interesse gilt neben anderen textilen Materialen zur Beleuchtung von Fahrzeuginnenräumen.

Herr Prof. Jäger bleibt als Fachgruppenleiter Mitglied im erweiterten Vorstand und wird den Verein weiterhin tatkräftig mit seiner Expertise unterstützen.

Herr Prof. Lothar Kempen und Herr Peter Kröplin wurden als Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender  für zwei weitere Jahre in ihren bisherigen Ämtern wiedergewählt.

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NetzwerkeOpTech-NetNewsAus den Netzen
news-2092Thu, 15 Feb 2018 16:17:00 +0100F2NET: Strukturierte Faser-Funk-Netzwerke in Gebäudenhttps://www.optechnet.de/Aus der Arbeit der "MyPOF"-Fachgruppe ist mit F2NET nun ein gemeinsames Projekt von Mitgliedern aus Forschung und Industrie hervorgegangen, das erfolgreich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, sowie dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird.Aus der Arbeit der "MyPOF"-Fachgruppe ist mit F2NET nun ein gemeinsames Projekt von Mitgliedern aus Forschung und Industrie hervorgegangen, das erfolgreich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, sowie dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Ziel Projekts ist es, Lichtwellenleiter als Backbone für aktive Faser-Funk-Netzwerke in Gebäuden zu etablieren, um damit heutige Gebäudenetzwerke zukunftsfähig zu machen.

Weitere Informationen zum Projekt lesen Sie auf der Webseite des Lehrstuhls Optoelektronik der Universität Duisburg-Essen.

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NetzwerkeOpTech-NetNewsForschung und Wissenschaft
news-2093Tue, 13 Feb 2018 17:21:00 +0100Standortranking: deutsche Städte im Mittelstandscheckhttps://die-deutsche-wirtschaft.de/das-standortranking-deutschland/Die Deutsche Wirtschaft veröffentlicht auf ihrer Webseite ein aktuelles Ranking...NetzwerkeOpTech-NetNewsFördermaßnahmen / Bekanntmachungennews-2094Wed, 05 Jul 2017 17:22:00 +0200Neue Homepage für International OptoIndexhttps://www.optechnet.de/Zeitgleich zur Laser World of Photonics ist Ende Juni die neue Homepage für International OptoIndex an den Start gegangen.Rechtzeitig zur diesjährigen Messe "Laser World of Photonics" in München ist Ende Juni die neue Homepage für International OptoIndex an den Start gegangen.

Die neue, übersichtliche und nutzerfreundliche Webseite dank ihrer Schnellsuchfunktion mit über 800 detaillierten Stichworten – dem Herzstück des International OptoIndex - schnell zum Ziel. Neben neuen Funktionen wie Pressemitteilungen und Stellenangebote gibt es auch: Informationen zu Produkten weltweit sowie internationalen Neuheiten.

Unternehmen, die im Optik- & Photonik-Umfeld agieren, können sich im Verzeichnis auf www.optoindex.com eintragen lassen.

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NetzwerkeOpTech-NetNews
news-815Fri, 09 Jun 2017 09:54:21 +0200Match Making Event @ LASER World of Photonics in Munichhttps://www.optechnet.de/The RespiceSME project team will be offering three networking sessions at the LASER World of Photonics in Munich. End-users and photonics technology providers, as well as any other interested visitors, are welcome to attend. The aim is to provide a platform for networking and exchange in a relaxed and fun atmosphere.Networking Sessions - when and where:

  • 27th June: Hall B, UK Pavilion (Booth 124), 5 to 7pm
  • 28th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Aligning Education with Innovation
  • 29th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Photonics Cluster Meeting


Registration:

Interested attendees can register online for either one or more networking sessions and create a profile of their company with its technology and services:
http://laserworld-photonics.meeting-mojo.com/.
On-site registration at the networking event will be possible as well.

For more information, please contact Johannes Verst or Sina Kleinhanß from Photonics BW.

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Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNetbayern photonicsOpTech-NetoptonetOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikNetzwerke
news-534Tue, 04 Apr 2017 16:47:11 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Messe “LASER CHINA 2017”https://www.optechnet.de/Asiens führende Messe für Optische Technologien mit 28 Ausstellern auf dem "German Pavilion".Die Messe „LASER World of PHOTONICS CHINA“ vom 14. – 16. März im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) verzeichnete über 53.000 Besucher (laut Veranstalter) und mehr als 900 Aussteller aus 25 Ländern, darunter auch namhafte europäische und amerikanische Anbieter. Sie hat sich in den vergangenen Jahren zu Asiens führender Messe für Optische Technologien entwickelt und unterstreicht mit einem Wachstum von über 15 % gegenüber dem Vorjahr die wachsende Bedeutung des chinesischen Markts im Bereich der Schlüsseltechnologie Photonik.

Auf dem „German Pavilion“ der LASER CHINA präsentierten insgesamt 28 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aktuelle Entwicklungen und innovative Produkte „made in Germany“. Der deutsche Gemeinschaftsstand wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kooperation mit dem Verband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) gefördert und von OptecNet Deutschland, dem bundesweiten Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze für Optische Technologien, sowie dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI und Spectaris organisiert.

Als Ansprechpartner und zur Unterstützung der Mitglieder der Innovationsnetze in Marketing und Vertrieb war stellvertretend für OptecNet Deutschland Herr Johannes Verst von Photonics BW auf dem „German Pavilion“. Ergänzend zur Cluster-Expertenreise zur LASER CHINA 2016 führte er im Rahmen einer durch die baden-württembergische Landesagentur bw-i geförderten Maßnahme zur Internationalisierung von Photonics BW auch eine Sondierung des asiatischen Markts und neuer Anwendungsfelder durch.

Den über 100 geladenen Gästen bot der stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland Jörn Beißert am Abend des 15. März bei einem Büffet-Empfang die Gelegenheit zu Gesprächen mit anderen deutschen Ausstellern der LASER China sowie der anderen Messen und betonte die zunehmende Nachfrage chinesischer Anwender nach Produkten aus Deutschland.

Den Ausstellern und Besuchern der „LASER World of PHOTONICS CHINA“ war es zudem möglich, die parallel stattfindenden Messen „electronica China“, „productronica China“ und „SEMICON China“ zu besuchen.

Auch für das kommende Jahr ist ein deutscher Gemeinschaftsstand auf der LASER World of PHOTONICS CHINA vom 14. – 16. März 2018 geplant.

http://world-of-photonics-china.com/
http://www.laser-china.german-pavilion.com/

 

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PressemeldungOptecNetbayern photonicsOpTech-NetPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-529Tue, 04 Apr 2017 12:56:16 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Photonics Westhttps://www.optechnet.de/Auch in diesem Jahr nutzten wieder 59 Mitaussteller die Gelegenheit, sich auf dem bundesgeförderten deutschen Gemeinschaftsstand auf der Photonics West zu präsentieren, die vom 31. Januar bis 2. Februar in San Francisco, USA, stattfand.Über 1380 Aussteller präsentierten auf der Messe „Photonics West“ im Moscone Center in San Francisco den rund 23.000 Fachbesuchern vom 31. Januar bis 2. Februar neue Produkte und innovative Entwicklungen.

Das große Interesse an Lösungen im Bereich der Photonik galt auch den Produkten der 59 Mitaussteller auf dem „German Pavilion“, dem Gemeinschaftsstand   der   Bundesrepublik Deutschland. Von Photonics BW stellten die Firmen Dausinger + Giesen GmbH und J&M Analytik AG auf dem German Pavilion aus.

Das parallel laufende Konferenzprogramm umfasste über 4700 Fachvorträge von international renommierten Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern. Ebenfalls parallel fand die "BiOS  Expo“ statt, die  Produkte und Anwendungen aus dem Bereich der Biophotonik und biomedizinischen Optik präsentierte.  Darüber hinaus hatten Firmengründer bei der SPIE Startup Challenge die  Möglichkeit, ihr Projekt in Kurzvorträgen dem Fachpublikum und einer Experten-Jury vorzustellen.

Organisiert wurde der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte German  Pavilion von OptecNet Deutschland e.V., SPECTARIS e.V. sowie dem Verband deutscher Messewirtschaft AUMA.

Die beliebte „OptecNet  Wine  Reception“, zu der OptecNet Deutschland die deutschen Mitaussteller und  deren internationale Kunden und Partner in den nahegelegenen „Press Club“ einlud, sorgte einmal mehr  für gute Stimmung.


Im kommenden Jahr findet die Photonics West vom 27. Januar – 1. Februar 2018 in San Francisco statt.

http://spie.org/conferences-and-exhibitions/photonics-west
http://www.photonics-west.german-pavilion.com/

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NewsPressemeldungOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOpTech-NetoptonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
news-418Wed, 07 Dec 2016 19:31:59 +0100„Women in Photonics“ Netzwerk erfolgreich gestartethttps://www.optechnet.de/Rund 30 Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche trafen sich am 6. Dezember bei TRUMPF in Ditzingen, zur Auftaktveranstaltung des „Women in Photonics“ Netzwerks. Dieses neue Vernetzungsangebot speziell für weibliche Fach- und Führungskräfte bietet Photonics BW im Rahmen des vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des EFRE-Strukturfonds geförderten Projekts „Photonics Innovation Booster“.Die Erwartungen der Teilnehmerinnenan das Netzwerk sind vielfältig. Neben dem fachlichen Bezug wünschen sich die Teilnehmerinnen die Vernetzung im Hinblick auf Karrieremöglichkeiten. Wichtig ist ihnen insbesondere der Austausch zu Führungstechniken, sowie zur Organisation von Karriere und Kindern. Als eine wichtige Aufgabe des Netzwerks sehen sie es auch an, Frauen in Fach- und Führungspositionen als Rollenvorbilder für einander und natürlich für Schülerinnen und Studentinnen sichtbar zu machen.

Den fachlichen Bezug lieferte bereits der Gastgeber mit einer interessanten Führung durch die Produktion, die „Industrie 4.0“-Pilot-Fertigung und eine Maschinenvorführung einer mechanischen und einer Laser-Bearbeitungsanlage. Dr. Ute Gauger stellte anschließend die Lasertechnik bei TRUMPF vor und ging auch auf die besonderen Herausforderungen eines Projekts für die Halbleiterfertigung ein.

Dr. Birgit Buschmann, Leiterin des Referats für Wirtschaft und Gleichstellung im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau stellte die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ vor, in der auch Photonics BW seit 2012 engagiert ist. Neben den Zielen und Aktivitäten des Bündnisses präsentierte sie auch Informationen zur Entwicklung des Frauenanteils in MINT-Studium und –Ausbildung sowie zum Frauenanteil in MINT-Berufen in Baden-Württemberg.

In der anschließenden regen Diskussion zeigte sich, wie sehr die Themen Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Karriere die Frauen in Fach- und Führungspositionen immer noch beschäftigen.

Als nächste Schritte für das Netzwerk beschlossen die Teilnehmerinnen, die Portrait-Serie „Frauen in der Photonik“ zu erweitern. Zusätzlich zu den persönlichen Treffen wünschten sie sich eine Plattform für den elektronischen Austausch – hierfür wird zunächst die bei XING eingerichtet Gruppe „Women in Photonics“ Netzwerk genutzt werden.

Das nächste Treffen des neuen „Women in Photonics“ Netzwerks wird für das Frühjahr 2017 geplant. Weitere Interessentinnen sind herzlich eingeladen und melden sich bitte in der Geschäftsstelle von Photonics BW.

www.photonicsbw.de

Kontakt:

Photonics BW e.V.

Eva Kerwien

kerwien(at)photonicsbw.de

www.photonicsbw.de

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Aus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldungOptecNetbayern photonicsOpTech-NetPhotonics BWHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBBoptonet
news-397Sun, 13 Nov 2016 21:22:53 +0100Two day symposium in honor of the 75th birthday of Professor Theodor Hänschhttps://www.optechnet.de/FROM LASER SPECTROSCOPY TO QUANTUM SCIENCE On November 18th and 19th, a two day symposium in honor of the 75th birthday of Professor Theodor Hänsch, Nobel laureate and co-founder of Menlo Systems, will take place at the LMU in Munich. See the program and the list of the invited speakers in the link below.
The registration is free and open from now.
More information about registration and the program:
www.haensch-symposium.de

 

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsbayern photonicsOpTech-NetNetzwerkeOptecNetPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-250Mon, 06 Jun 2016 11:50:11 +020030 Jahre LZH: Interdisziplinarität als Erfolgsrezepthttps://www.optechnet.de/1986 gründeten die Professoren Haferkamp, Tönshoff und Welling das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen bauten es seither zu einem international renommierten Institut auf. Mit dem erfolgreichen Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die Industrie unterstützt das LZH insbesondere den Standort Niedersachsen als Innovationsmotor Am 03. Juni 2016 feierte das Institut sein 30-jähriges Bestehen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. In seiner Begrüßungsrede anlässlich der Festveranstaltung hob der LZH-Vorstandssprecher, Professor Wolfgang Ertmer, unter anderem die enge Zusammenarbeit mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH), der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) als Erfolgsfaktor hervor. „Letzte Woche fand die offizielle Eröffnung des vom LZH mit initiierten Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung – kurz NIFE – statt. Auch dort bündeln die MHH, die TiHo, die LUH und das LZH ihre Kompetenzen und Netzwerke“, führte Ertmer weiter aus. „Die nationalen und internationalen Netzwerke des LZH und die ausgewiesene fachliche Kompetenz bilden die besten Voraussetzungen auch für zukünftige Kooperationen, wie zum Beispiel in der nächsten Runde der Exzellenzinitiative“.

Zukunftsweisende Lösungen für die Automobilindustrie
Anschließend betonte Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in seiner Festansprache, dass die wissenschaftlich-technischen Erkenntnisse und das Know-how des LZH insbesondere dem Automobilbau zu Gute kommen. „In Niedersachsen und deutschlandweit ist diese Branche so bedeutend wie keine andere. In unserem Bundesland sind ca. 25% der Arbeitsplätze damit verknüpft. Um im globalen Wettbewerb weiterhin zu bestehen, braucht es Innovationen und das LZH als hochkompetenten und prägenden Partner in der Industrieforschung. Auch dank der  Unterstützung des Landes Niedersachsen verfügt das LZH heute über eine Infrastruktur, mit der es ganz neue Anwendungen für die niedersächsische Fahrzeug- und Zuliefererindustrie erforschen kann“, erklärte der Minister weiter.

Von der Lösung ohne Problem zur Schlüsseltechnologie
Einen Einblick in die Geschichte der Lasertechnologie gab Prof. Michael Schmidt, Geschäftsführer der Bayerischen Laserzentrum GmbH, in seinem Festvortrag. „Von der Entdeckung der stimulierten Emission 1917 durch Albert Einstein, über den Bau des ersten Lasers 1960 durch den US-amerikanischen Physiker Theodore Maiman bis hin zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Laserstrahlung fast 60 Jahre später: Heute ist die Lasertechnologie aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Und sie bietet nach wie vor hohes Potenzial, völlig neue Diagnostik- und Bearbeitungstechniken umzusetzen“, fasste Prof. Schmidt die Entwicklung des Lasers zusammen.

LZH-Ausgründungen schaffen Arbeitsplätze
Den Weg von der LZH-Ausgründung zum internationalen Laserauftragsfertiger zeichnete Dr.-Ing. Clemens Meyer-Kobbe, Inhaber und Geschäftsführer von MeKo Laserstrahl-Materialbearbeitungen e.K., in seinem Festvortrag nach. Von 1987 bis 1991 arbeitete Meyer-Kobbe in der Abteilung Fertigungstechnik am LZH und promovierte 1990 zum Thema „Randschichthärten mit Nd:YAG- und CO2-Lasern“. 1991 nahm MeKo in Sarstedt den Betrieb auf. „Heute beschäftigen wir 200 Mitarbeiter und sind ein international agierendes Unternehmen“, berichtet der Gründer. „Unseren Erfolg verdanken wir unter anderem den optimalen Startbedingungen, die uns das LZH geboten hat.“

Im Anschluss an die Festveranstaltung konnten sich die etwa 100 Teilnehmer anhand von wissenschaftlich-technischen Stationen ein Bild von den aktuellen Forschungs- und Entwicklung-Highlights am LZH machen. So bot das Institut zum Abschluss ein anregendes Forum zum Austausch zwischen gut gelaunten Gästen aus verschiedensten Disziplinen und Branchen.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:
Dr. Nadine Tinne
Marketing & Communications
0511 2788-238
presse(at)lzh.de

Zur Meldung:

 

 

 

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldungOptecNetPhotonicNet GmbHbayern photonicsOpTech-NetPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-220Fri, 13 May 2016 14:17:48 +0200OptecNet Start-up Challenge- Die Finalisten stehen festhttps://www.optechnet.de/DER POKAL für die zweite OptecNet Start-up Challenge ist frisch von der Laseranlage bei uns eingetroffen. Die Finalisten stehen auch bereits fest.Die Start-up Challenge findet auf der Optatec am 08. Juni ab 14:00 Uhr in Halle 3/ Ebene 3 Via West im Raum Facette statt.

Im Finale der OptecNet Start-Up Challenge sind: Femtoprint; Aixemtec; LabNet Optics GmbH; UVphotonics NT GmbH; XiRa; sicoya GmbH, twip und Gattaquant;

Die Finalisten präsentieren in kurzen Pitches von 3 Minuten ihre Geschäftsidee, die von einer kompetenten Jury bewertet wird. Der Sieger erhält u.a. ein Preisgeld von 10.000 Euro, der Zweitplatzierte 5.000 Euro. Die Start-up Challenge wird unterstützt von Schneider Kreuznach, Zeiss, Laser Components, Edmund Optics, Taylor Hobson/Luphos und dem Photonik Inkubator Niedersachsen.

Unsere Homepage zur Start-Up Challenge:

Besuchen Sie uns: OptecNet (Halle 3, D 14)

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Preise und AuszeichungenNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOpTech-NetPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-130Mon, 07 Mar 2016 12:03:00 +0100Entscheider-Forum in Wetzlar/ Mittelhessen: Die dritte W3+ FAIR überzeugt als wichtige Netzwerkmesse für Präzisionstechnologie in Deutschlandhttps://www.optechnet.de/Mit über 155 Unternehmen und Partnern sowie mehr als 2.700 Fachbesuchern ging gestern die 3. W3+ FAIR, die innovative Fachmesse für Optik, Elektronik und Mechanik in Wetzlar, zu Ende. Die große Anzahl von Entscheidern vor Ort sowie die fachkundigen Besucher, davon viele aus Forschung und Entwicklung, führten erneut zu hochzufriedenen Gesichtern. Auch der hessische Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir informierte sich bei einem Rundgang über die Messe. Die nächste W3+ FAIR findet am 21. und 22. Februar 2017 statt.

Hamburg, 7. März 2016 – Am 2. und 3. März fand zum dritten Mal die W3+ FAIR (www.w3-messe.de), Netzwerkmesse für Optik, Elektronik und Mechanik, in Wetzlar statt. Mit über 155 Unternehmen und Partnern, 2.737 Besuchern, mehr als 30 Fachreferenten sowie rd. 20 Kompetenz-Partnern stellte die Veranstaltung erneut ihr Wachstumspotential unter Beweis. Die Zahl der Aussteller wuchs um 20% im Vgl. zum Vorjahr, die Fachbesucher legten um 12% zu. Beide Seiten zogen eine sehr positive Bilanz. Wie kaum eine andere Messe in Deutschland steht die W3+ FAIR heute für Wissensvermittlung und interdisziplinäres Networking der Präzisionstechnologien in einem zunehmend internationalen Umfeld. Sie wird damit ihrem Anspruch gerecht, eine der zentralen lösungsorientierten Technologie-Plattformen der drei Hightech-Branchen in Deutschland zu sein.

Als besonders gelungen wurde das branchenübergreifende Konzept der Veranstaltung bewertet, das Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette anspricht.  Auch das hohe Niveau der Ausstellung und der Fachbesucher  wurde vielfach lobend genannt. Erneut bot die W3+ FAIR 2016 ein Podium für ein anspruchsvolles Vortragsprogramm zu den Themenfeldern „optische Messtechnik, Fertigungstechniken in der Optik und Optoelektronik“.

Minister Al-Wazir nutzte die Gelegenheit, um die Vorteile von Energieeffizienz-Netzwerken hervorzuheben: „Wir sehen an der W3+ FAIR, dass Netzwerke viel bewegen können. Ich bin beeindruckt, was hier in den letzten drei Jahren entstanden ist – die Region kann zu Recht stolz darauf sein. Machen Sie weiter so! Gleiches wünschen wir uns für die Energieeffizienz. Ich appelliere an Sie, Energieeffizienz-Netzwerke zu gründen. Diesen Beitrag brauchen wir, um unsere Ziele zu erreichen: den Energieverbrauch massiv senken und eine nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung garantieren.“

Neu in diesem Jahr waren die internationalen Delegationen, die aus den Niederlanden für den Bereich Medizintechnik, aus der Hightech-Forschungsregion Flandern, aus Tschechien und der Slowakei sowie aus Asien angereist waren. Die zum ersten Mal ins Leben gerufene Meet & Greet Veranstaltung mit Netzwerk- und Delegationsmitgliedern erhielt außerordentlich viel Zuspruch.

Sehr gut angenommen wurde zudem der in diesem Jahr erstmalig durchgeführte Student Day. Über 140 Studenten und Fachschüler informierten sich an diesem Tag über ihre persönlichen Karrieremöglichkeiten – ein perfekter Bewerberpool für die anwesenden rekrutierenden Unternehmen.

Messeveranstalter FLEET-Events ist mehr als zufrieden. Geschäftsführer Christoph Rénevier: „Die W3+ FAIR hat sich in kürzester Zeit zum wichtigen Forum der drei Branchen entwickelt. Hier treffen sich Geschäftsführer,  Entscheider, Ingenieure und Techniker, die gemeinsam nach neuen Lösungen suchen. An diesen Erfolg wollen wir in 2017 anknüpfen.“ Die W3+ FAIR findet im nächsten Jahr vom 21. bis 22. Februar statt.

Mehr Informationen unter www.w3-messe.de   


Über die W3+ FAIR
Die Veranstaltung geht auf eine Industrieinitiative in Wetzlar und Mittelhessen zurück, die die Vernetzung der drei Branchen Optik, Elektronik und Mechanik vorantreiben will. Durch neue Schnittstellen sollen zukunftsweisende Technologien auf den Weg gebracht werden. Die Messe fand erstmals im Februar 2014 in der Rittal Arena in Wetzlar statt. Ein Highlight des Branchentreffs ist das hochkarätige und in weiten Teilen kostenfreie Rahmenprogramm, das den Austausch der Fachleute fördern soll. Ausgerichtet wird die W3+ FAIR vom Hamburger Messeveranstalter FLEET Events (www.fleet-events.de). Unterstützt wird die Veranstaltung von Namensgeber Wetzlar Network (www.wetzlar-network.de) sowie dem Kompetenznetz Optence (www.optence.de). 

Pressekontakt:

Knottkomm (externe Pressestelle)
Tanja Knott Kommunikation
P: +49 40 86 648 620
M: +49 173 3 164 369
tknott(at)knottkomm.de

Download Pressemitteilungen:
w3-messe.de/presse/pressemeldungen

 

 

 

 



21. + 22. Februar 2017
» In meinen Kalender eintragen/Mark the date in my calendar    

W3+ FAIR ist eine Veranstaltung von
FLEET Events GmbH
Zirkusweg 1
D-20359 Hamburg
    
Tel.:  +49 (0)40 66 906 966
E-Mail: w3plus@fleet-events.de
Internet: www.w3-messe.de
   
HR Hamburg HRB 96631    
Geschäftsführer: Dr. Thomas Köhl, Christoph Rénevier

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOpTech-NetPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-96Wed, 27 Jan 2016 10:55:56 +0100Bekanntmachung "Förderung der Mikroelektronik-Forschung" https://www.optechnet.de/Richtlinien zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnern im Rahmen des europäischen EUREKA-Clusters PENTA. Bundesanzeiger vom 26.01.2016 Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

2 Gegenstand der Förderung
Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten im Rahmen bi- und multilateraler europäischer Verbundvorhaben. Das BMBF fördert im Rahmen der ersten PENTA-Förderrunden vorrangig:

a.    Innovationen in der Mikroelektronik und deren Anwendungen in den Wachstumsbereichen:

  • Elektroniksysteme für die intelligente zukünftige Produktion ("Industrie 4.0")
  • Elektroniksysteme für intelligente Medizinsysteme
  • Elektroniksysteme für Automobilanwendungen und automatisiertes Fahren

b.    grundlegende basistechnologische Innovationen für die künftige Mikroelektronik, insbesondere auch solche, die auf die in Buchstabe a genannten Wachstumsbereiche abzielen.

Die Vorhaben sollen sich durch eine starke Einbindung von KMU in die Wertschöpfungskette auszeichnen.

 7 Verfahren
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger "Elektroniksysteme; Elektromobilität" des BMBF
Steinplatz 1
10623 Berlin

Zentrale Ansprechpartnerin ist:
Dr. Elisabeth Steimetz
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Telefon-Hotline: + 49 (0) 30/31 00 78-256
Telefax: + 49 (0) 30/31 00 78-225
E-Mail: elisabeth.steimetz(at)vdivde-it.de

7.2 Zweistufiges Verfahren
Erste Verfahrensstufe: Vorlagefrist der 15. März 2016 (17 Uhr MEZ).
Zweite Verfahrensstufe bis spätestens zum 7. Juni 2016

8 Angebot einer Informationsveranstaltung
Interessenten wird die Möglichkeit geboten, an einer jährlich vom BMBF organisierten Informationsveranstaltung teilzunehmen. In dieser werden der Inhalt der Förderrichtlinie sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zur Veranstaltung und Registrierung: www.vdivde-it.de/veranstaltungen

Informationen zu Veranstaltungen, die durch PENTA organisiert werden: http://www.penta-eureka.eu/events/events_upcoming_2016.php

Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

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Forschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOpTech-NetPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-83Tue, 19 Jan 2016 10:57:41 +0100Bekanntmachung "Wettbewerb Light Cares - Photonische Technologien für Menschen mit Behinderung" https://www.optechnet.de/Richtlinie über die Fördermaßnahme zum Themenfeld"Wettbewerb Light Cares - Photonische Technologien für Menschen mit Behinderung" im Rahmen des Förderprogramms "Photonik Forschung Deutschland" Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!


1  Zuwendungszweck
Mit dem Wettbewerb „Light Cares“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, mit dem Einsatz photonischer Werkzeuge und Komponenten den Alltag von Menschen mit Behinderung zu verbessern und ihnen zu mehr Möglichkeiten und größerer Selbstständigkeit zu verhelfen.

2  Gegenstand der Förderung
Kooperationsprojekte mit Partnern der Maker-Bewegung, die den Alltag von Menschen mit Behinderung entscheidend verbessern können und mehr Teilhabe und Chancen ermöglichen. Beispiele für Ansätze sind:

  • Hilfsmittel, die mit photonischen Verfahren (z. B. 3D-Druck, Lasercutting) bevorzugt herzustellen sind
  • Hilfsmittel, die auf photonischen Komponenten basieren

zwei Phasen:

  •  Erarbeitung einer Projektskizze
  • Umsetzungsphase: Bis zu zehn Projekte zu den oben genannten Zielen werden mit einer Fördersumme von jeweils bis zu 100 000 € gefördert (nur bis zur Höhe der tatsächlich entstehenden Ausgaben oder Kosten)

3  Zuwendungsempfänger
Mit dem Wettbewerb „Light Cares“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, mit dem Einsatz photonischer Werkzeuge und Komponenten den Alltag von Menschen mit Behinderung zu verbessern und ihnen zu mehr Möglichkeiten und größerer Selbstständigkeit zu verhelfen.

4  Zuwendungsvoraussetzungen
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung zu regeln.

5  Art und Umfang, Höhe der Zuwendung
Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse, die in der Regel bis zu 50 % anteilfinanziert werden können.

7  Verfahren
Die Projektskizzen sind beim vom BMBF beauftragten Projektträger einzureichen:

VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Als Ansprechpartner steht Ihnen zur Verfügung:

Dr. Joachim Fröhlingsdorf
Telefon: 02 11/62 14-5 08
Telefax: 02 11/62 14-1 59
E-Mail: froehlingsdorf_j(at)vdi.de

7.2  Förderverfahren
Das Förderverfahren ist zweistufig.

7.2.1  Vorlage und Auswahl von Projektskizzen
Die Vorlagefrist endet am 31. März 2016.


Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!


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Forschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOpTech-NetPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-79Mon, 21 Dec 2015 09:46:20 +0100Forschungsflugzeug HALO: Klimaforschung in arktischen Höhenhttps://www.optechnet.de/Am eisigen Nordpolarkreis planen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in enger Kooperation mit weiteren deutschen Forschungseinrichtungen die komplexen Prozesse des Klimawandels und deren Auswirkungen auf die polare Atmosphäre zu erkunden. Mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and LOng Range Research Aircraft) sollen in drei Messkampagnen Veränderungen der Zusammensetzung der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre im Polarwinter untersucht werden.Einzigartige Atmosphärenforschung mit HALO
Vom nordschwedischen Kiruna aus führen die Klimaforscher mit dem Forschungsflugzeug HALO während des gesamten arktischen Winters Messflüge durch, um bisher noch unzureichend verstandene Aspekte der Wolkenphysik in Polarregionen und des Spurenstofftransportes zu untersuchen. Hierfür nutzen die Wissenschaftler eines der weltweit am besten ausgerüsteten Forschungsflugzeuge: die Gulfstream G 550 HALO. "Für die Klimaforschung in der Nordpolarregion ist HALO das ideale Allzweck-Werkzeug", sagt Oliver Brieger, Leiter des DLR-Forschungsflugbetriebes. "Es ist flexibel einsetzbar, hat eine Reichweite von 8000 Kilometern, viel Platz für wissenschaftliche Instrumente und kann bis auf 15 Kilometer Höhe aufsteigen." Mit diesen Fähigkeiten ist HALO als eines von wenigen Forschungsflugzeugen in der Lage, bis zum Nordpol zu fliegen. Für die anstehenden Missionen wird das Forschungsflugzeug durch das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre mit einem LIDAR-System (Light Detection And Ranging), einem Massenspektrometer und einem Stickoxid-Detektor ausgerüstet. Derzeit finden erste Testflüge vom DLR-Standort Oberpfaffenhofen aus statt. Anschließend soll in drei Forschungsmissionen (POLSTRACC, GW-LCYCLE und SALSA) von Dezember bis März erkundet werden, wie die Zusammensetzung der Atmosphäre in der Nordpolarregion variiert.

Die polare Stratosphäre im Klimawandel
Während sich in der südlichen Hemisphäre regelmäßig über der Antarktis im Frühjahr ein Ozonloch bildet, ist der Ozonabbau in der nördlichen Hemisphäre über der Arktis nur in extrem kalten Wintern ähnlich massiv. Dass sich die Ozonschicht seit den späten 1990er Jahren global erholt, ist vor allem den strengen Regulierungen des Ausstoßes an klimaschädlichen Fluorkohlenwasserstoffen (FCKW) zu verdanken. Doch Ozon schützt nicht nur unsere Erde vor gefährlicher Sonnenstrahlung. Es ist selbst ein Treibhausgas mit starker Klimawirkung gerade in der Übergangszone zwischen Troposphäre und Stratosphäre.

Der Fokus der Wissenschaftler liegt während der POLSTRACC-Kampagne (Polar Stratosphere in a Changing Climate) auf den in der unteren Stratosphäre ablaufenden chemischen und dynamischen Prozessen. "Der Klimawandel verändert die Dynamik der Atmosphäre und hat somit einen Einfluss auf das Auftreten von Eiswolken in der Nordpolarregion und auf die chemischen Prozesse, die an ihnen ablaufen. Wir untersuchen mit unseren Instrumenten diese Wolken-Prozesse und ihre Effekte auf den Ozonhaushalt der sich im Wandel befindenden Polarregion", erklärt Prof. Dr. Christiane Voigt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. Aufgrund der zunehmenden Treibhausgase erhöht sich beispielsweise die Temperatur in Bodennähe, in der Stratosphäre hingegen wird eine Abkühlung erwartet.

"Die Auswirkungen des Klimawandels sind zwar bekannt, wie allerdings die komplexen Prozesse dahinter ablaufen und welche Rolle Wolken dabei spielen ist noch nicht hinreichend erforscht", so Prof. Voigt weiter. "Genau da setzen wir mit den HALO-Messflügen an." Die POLSTRACC Mission findet gemeinsam mit der Mission SALSA (Seasonality of Air mass transport and origin in the Lowermost Stratosphere using the HALO Aircraft) statt. Ziel von SALSA ist es, den Einfluss bestimmter dynamischer und meteorologischer Systeme auf die Verteilung und den Transport klimarelevanter Spurenstoffe in der Tropopausenregion, der Grenzschicht zwischen Troposphäre und der darüber liegenden Stratosphäre, zu bestimmen. Geleitet wird das Verbundprojekt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Frankfurt in einem Konsortium mit dem DLR, dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) und weiteren deutschen Universitäten.

Ausbreitung von Schwerewellen
Der Fokus des GW-LCYCLE-Experiments (Gravity Wave Life Cycle Experiment) liegt auf der Untersuchung der Ausbreitung von Schwerewellen. Diese können in der unteren Atmosphäre (Troposphäre) entstehen und sich in die obere Atmosphäre (Strato- bzw. Mesosphäre) ausbreiten. Dort verursachen sie Wind- und Temperaturschwankungen und beeinflussen den Energiehaushalt und langfristig auch das Klima. "Von Kiruna aus sind diese Phänomene besonders gut zu beobachten, da die skandinavischen Alpen und spezielle Wettersysteme in der Nordpolarregion starke Schwerewellenereignisse auslösen können", erläutert Prof. Dr. Markus Rapp, Direktor des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre. Die Wissenschaftler greifen bei ihren Messungen auf ein zweites Flugzeug der DLR-Forschungsflotte zurück: die Falcon. Bei manchen Flugexperimenten werden Falcon und HALO übereinander in Formation fliegen. Während HALO seine Messinstrumente in Richtung obere Atmosphäre ausrichtet, nimmt die Falcon die unteren Atmosphärenschichten in den Blick. "Früher war es nur möglich, Schwerewellen in der unteren oder in der oberen Atmosphäre zu messen. Heute können wir diese durchgängig erfassen. Das ist ein wichtiger Schritt der Klimaforschung, um atmosphärische Strömungsmuster zu verstehen und Prognosen zu erstellen", freut sich Prof. Rapp. Wissenschaftlich geleitet wird das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt vom DLR.

Über HALO
Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Forschungszentrums Jülich und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

 

Kontakte

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
Tel.: +49 2203 601-3959
Fax: +49 2203 601-3249

mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

Prof.Dr. Markus Rapp
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2521
Fax: +49 8153 28-1841

mailto:markus.rapp(at)dlr.de

Prof. Dr.  Christiane Voigt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2579
Fax: +49 8153 28-1841

mailto:christiane.voigt(at)dlr.de

Oliver Brieger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Flugexperimente
Tel.: +49 8153 28-2966
mailto:oliver.brieger(at)dlr.de

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news-77Fri, 18 Dec 2015 14:37:28 +0100SCANLAB baut den Bereich Polygon-Scanner aushttps://www.optechnet.de/Die SCANLAB AG investiert in das Marktsegment Polygon-Scanner und übernimmt die Firma Next Scan Technology. Das holländisch/belgische Unternehmen hat sich in den letzten Jahren als Hersteller der Line Scan Engine (LSE) Produktfamilie einen Namen gemacht. SCANLAB bündelt in der neuen Unternehmenseinheit das Entwicklungs- und Anwendungs-Know-how für Polygon-Scanner. Gemeinsam entsteht so ein Team mit unterschiedlichen, aber sehr gut integrierbaren Polygon-System-Konzepten für Ultrakurzpuls-(UKP)-Laser-Bearbeitung. Der Firmensitz von Next Scan Technology in Evergem (bei Gent) bleibt bestehen.UKP-Laser eignen sich besonders gut für die hochpräzise Mikrobearbeitung verschiedener Materialien, da dank kalter Ablation besonders fein und gezielt Material abgetragen werden kann. Um eine industrietaugliche Produktivität zu erreichen, werden UKP-Laser idealerweise mit ultraschnellen Scannern – beispielsweise einem Polygon-Scanner – kombiniert. SCANLAB hat im Jahr 2014 sein Hybrid-Polygon-Scan-System vorgestellt.

Besondere Vorteile haben Polygon-Scanner in der zeilenweisen, flächigen Bearbeitung von Werkstücken – in hoher Auflösung und mit beliebigen Mustern und Strukturen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit dieser Systeme können die Prozesszeiten in der Materialbearbeitung deutlich reduziert werden. Anwendungsbereiche für die UKP-Laser-Bearbeitung reichen von der Strukturierung von Touchscreen-Oberflächen oder Solarzellen über Mikrobohrungen und -bearbeitung von elektronischen Bauteilen, Glas und Kunststoff bis hin zur Sensorproduktion.

„Wir halten den Markt für Polygon-Scanner für sehr interessant. Daher war es für uns ein logischer Schluss, uns in diesem Bereich entsprechend aufzustellen. Die Technologie von Next Scan Technology passt gut zu unserem Ansatz und unsere Produkte ergänzen sich hervorragend.“ freut sich Georg Hofner, Sprecher des Vorstands der SCANLAB AG, über den gelungenen Firmenzukauf.

Breit aufgestellte Polygon-Scanner-Kompetenz

Die Wachstumsstrategie von SCANLAB wird konsequent weiter fortgesetzt. SCANLAB übernimmt alle Anteile des belgischen Unternehmens Next Scan Technology mit knapp zehn Mitarbeitern. Es entsteht ein Kompetenzzentrum für Polygon-Scanner mit einer Reihe von Systemen für verschiedenste Anwendungen.

“Das Polygon-Scanner-Geschäft nimmt Fahrt auf – Next Scan Technology wollte daher seine Fertigungskapazitäten ausweiten, ein weltweites Sales-, Marketing- und Service-Team aufbauen und auch das Management verstärken. Die globale Infrastruktur und die operative Exzellenz von SCANLAB bieten uns die perfekte Möglichkeit neue Marktchancen mit einem Angebot von intelligenten ‚Cross-Over Designs‘ aus Galvanometer-, Polygon- und F-Theta-Spiegel-Technologie zu bedienen.“ kommentiert Lars Penning, Geschäftsführer von Next Scan Technology, die zukünftige Zusammenarbeit. „Gemeinsam können wir das Beste aus beiden Welten der Scan-System-Lösungen anbieten – für anspruchsvolle Applikationen mit hohem Durchsatz.“

Über SCANLAB:
Die SCANLAB AG ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
Seit 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

Über Next Scan Technology:
Im Jahr 2009 wurde deutlich, dass Hochleistungslaser und sehr hohe Scan-Geschwindigkeiten notwendig sein würden, um Ultra-Kurzpuls-Laser-Mikrobearbeitung wirtschaftlich zu machen. Das Management des niederländisch/belgischen Start-Ups Next Scan Technology erkannte, dass eine in anspruchsvollen Industriezweigen, wie Hochleistungslaserdrucker, breit eingesetzte Technologie auf den neuen Laser-Materialbearbeitungsmarkt übertragen werden könnte.

Auf der Messe Laser World of Photonics 2011 in München hat Next Scan Technology als erstes Unternehmen ein Polygon-Scanner-System vorgestellt, das mit Ultrakurzpuls-Lasern kompatibel war. Von 2013 bis 2015 wurden alle Geschäftsaktivitäten erweitert und an den neuen Standort in Evergem, Belgien, verlagert.
www.nextscantechnology.com

 

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news-76Tue, 15 Dec 2015 11:32:37 +0100Bekanntmachung "Photonische Systemlösungen für Medizin und Biotechnologie"https://www.optechnet.de/Richtlinie über die Förderung zum Themenfeld "Photonische Systemlösungen für Medizin und Biotechnologie" im Rahmen des Förderprogramms "Photonik Forschung Deutschland". Bundesanzeiger vom 11.12.2015 Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

 

2 Gegenstand der Förderung

Im Zentrum dieser Fördermaßnahme stehen robuste Systemlösungen für medizinische und biotechnische Anwendungen auf der Basis der Photonik:

  • Photonische Verfahren für die Biotechnologie sowie für die medizinische Prädiktion, Prävention, Diagnostik und Therapie:
    • intelligente, digitale Biophotonik zur Bewältigung hoher Datenraten in Echtzeit,
    • funktionale Bildgebung (qualitativ, quantitativ),
    • multimodale Verfahren (Mikro- und Endoskopie, spektroskopische Verfahren),
    • Kombinationsverfahren zur Therapieunterstützung (Theragnostik) und zur Therapie,
    • lasermedizinische Verfahren z. B. für therapeutische Anwendungen in der Dermatologie, der Ophthalmologie, der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der (Neuro-)Chirurgie oder für die photodynamische Therapie sowie
    • Verfahren für den Einsatz an Tier- und Tierersatzmodellen.
  • Photonische Verfahren für medizinische Grenzflächen:
    • funktionale und/oder antimikrobiell wirksame Oberflächen, z. B. für die selektive und kontrollierte Anhaftung von Körperzellen oder für therapeutische Anwendungen in der Dermatologie,
    • Sterilisation und Dekontamination von Oberflächen und Volumina für Hygiene und Prävention,
    • hybride Verfahren, z. B. Kombination aus Laser- und Plasmaverfahren, sowie
    • Aufklärung von Wirkmechanismen durch Simulation und Analytik, z. B. quantitative, ortsaufgelöste Bestimmung funktionaler chemischer Gruppen.

    Die Maßnahme zielt vor allem auf Systemlösungen mit Perspektiven für den Einsatz im praktischen Kontext, z. B. für die patientennahe (in-vivo-)Diagnostik, für die medizinische Therapie in Klinik und Praxis oder zur Überwachung des aktuellen Gesundheitszustands durch Körpersensoren ("Body Sensing"). Daher können im Rahmen dieser Fördermaßnahme im begrenzten Umfang Vorhaben zur klinischen Erprobung einbezogen werden.

    Ein großes Potenzial bzw. großer Handlungsbedarf besteht vor allem bei

    • der Miniaturisierung photonischer Komponenten,
    • der Entwicklung von Konzepten, die Komponenten für eine preisgünstige Volumenfertigung geeignet machen, und
    • der Kombination photonischer Verfahren mit anderen Technologien wie z. B. der Mikrofluidik oder der Nanotechnologie sowie mit Methoden und Erkenntnissen der Informations- und Kommunikationstechnologie.

    Die Auflistungen sind beispielhaft und nicht als vollständig anzusehen.

     

7 Verfahren

Die Projektskizzen sind beim vom BMBF beauftragten Projektträger einzureichen:

VDI Technologiezentrum GmbH
– Projektträger Photonik, Optische Technologien –
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Die VDI Technologiezentrum GmbH ist außerdem Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Abwicklung der Bekannt­machung. Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Hasan Kar
Telefon: 02 11/62 14-4 53
Telefax: 02 11/62 14-1 59
E-Mail: kar(at)vdi.de

Dr. Thomas Sandrock
Telefon: 02 11/62 14-4 43
Telefax: 02 11/62 14-1 59
E-Mail: sandrock(at)vdi.de

 

7.2 Förderverfahren

Das Verfahren ist zweistufig.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen zunächst elektronisch über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vorzulegen.

Die Vorlagefrist endet am 31. März 2016.

 

Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

     

     

 

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news-73Tue, 08 Dec 2015 07:46:10 +0100Photonics West 2016 – Sponsoren unterstützen German Eveninghttps://www.optechnet.de/Für den German Evening im Press Club, der bei gutem Wein und leckerem Fingerfood eine allseits geschätzte Networking-Möglichkeit im Rahmen der Messe darstellt suchen wir noch Sponsoren. Dazu sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen und würden uns sehr freuen, wenn auch Sie zu einem Sponsoring bereit wären. Die Möglichkeit dazu besteht noch bis 10. Januar 2016! Bisher wird der German Evening unterstützt von:

  • Berliner Glas,
  • Berlin Partner,
  • Edmund Optics,
  • freeformoptics,
  • Jenoptik,
  • Leica Microsystems,
  • m2k Laser,
  • Messe München,
  • LEG Thüringen,
  • Omicron,
  • OptoTech,
  • Qioptiq,
  • Satisloh,
  • Schott,
  • Sill Optics,
  • Spectaris,
  • Wista-Management.

Ihre Vorteile: Erhöhung des verfügbaren Kartenkontingents (je nach Höhe des Sponsorings) und Ihr Logo auf der Einladungskarte.

Weitere Informationen gibt es bei allen Geschäftsstellen der regionalen Netze.

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news-61Wed, 02 Dec 2015 18:27:00 +0100Berthold Leibinger Innovationspreis geht in die nächste Rundehttps://www.optechnet.de/Bis Ende 2015 können Entwickler und Wissenschaftler – wie in allen ungeraden Jahren – ihre Innovationen zur angewandten Lasertechnologie für den internationalen Berthold Leibinger Innovationspreis einreichen. Anmeldeschluss für Bewerbungen und Vorschläge ist der 31. Dezember.Die mittlerweile neunte Ausschreibung fällt in das Internationale Jahr des Lichts der UNESCO. Licht ist nicht nur essentiell für nahezu das gesamte Leben auf der Erde, es spielt auch in der Kultur eine beispiellose Rolle. Doch allzu oft sehen wir Licht und seine Wirkung als Selbstverständlichkeit an. Dabei haben es auch viele technische Anwendungen in sich, in der Informations- und Kommunikationstechnik, Sensorik und Messtechnik, Medizin und Biotechnologie, Materialbearbeitung, Beleuchtung und Durchleuchtung. Immer öfter kommt dabei Laserlicht zum Einsatz, in Alltagsprodukten genauso wie im Labor, im Krankenhaus oder in Fertigungshallen, in der Infrastruktur auf oder unter der Erde und sogar im Weltraum. Laserlicht ist überall und herausragende Innovationen auf diesem Gebiet sollen mit dem Berthold Leibinger Innovationspreis eine Auszeichnung und Beachtung erhalten.
Bei der Preisverleihung am 9. September 2016 in Ditzingen erhält der erste Preisträger 30.000 Euro Preisgeld. Der zweite und dritte Preis sind mit 20.000 Euro und 10.000 Euro dotiert. Außerdem ehrt die gemeinnützige Stiftung den Preisträger des Berthold Leibinger Zukunftspreises mit 30.000 Euro für eine herausragende Laserforschung. Vorschläge geeigneter Persönlichkeiten für diesen Forschungspreis können neben ehemaligen Juroren und Preisträgern weltweit wissenschaftliche Organisationen sowie Fachverbände mit dem Schwerpunkt Photonik einreichen.

Die Auswahl der Preisträger und von bis zu acht Nominierten für den Innovationspreis erfolgt durch eine zehnköpfige Jury. Deren Mitglieder für 2016 sind: Dr. Hermann Gerlinger (Carl Zeiss AG), Prof. Dr. Qihuang Gong (Peking University), Prof. Dr. Theodor Hänsch (Max-Planck-Institut für Quantenoptik / Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Dr. Henning Kagermann, (acatech), Prof. Dr. Ursula Keller (ETH-Zürich), Prof. Dr. H. Jeffrey Kimble (California Institute of Technology), Prof. Dr. Wolfgang Marquardt (Forschungszentrum Jülich), Prof. Dr. John Stuart Nelson (Beckman Laser Institute), Prof. Dr. Katarina Svanberg (Lund University Medical Laser Centre) und Prof. Dr. Michael Zäh (Technische Universität München).
Die Nominierten erhalten eine Einladung mit Reisekostenerstattung zur Jury-Sitzung im Mai 2016, um dort persönlich Ihre Innovationen zu präsentieren.
Teilnahmeberechtigt für den Innovationspreis sind Einzelpersonen und Projektgruppen, die eine öffentlich zugängliche, herausragende Entwicklung zur angewandten Lasertechnologie abgeschlossen haben. Diese können sich selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Die Unterlagen sind englischer Sprache per Post oder elektronisch an die Berthold Leibinger Stiftung zu senden.
Der von der Berthold Leibinger Stiftung vergebene Innovationspreis prämiert seit 2000 alle zwei Jahre Innovationen zur Anwendung von Lasern ebenso wie solche zur Erzeugung von Laserlicht. Den ersten Zukunftspreis verlieh die Stiftung im Jahr 2006.
Weitere Informationen zu den Preisen für angewandte Lasertechnologie und zur Berthold Leibinger Stiftung stehen im Internet unter www.leibinger-stiftung.de

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